Ein Minicanyon für kleine Salmler und Zwergbuntbarsche

  • Morsche Ralf,

    moin zusammen,


    @ Ralf: Ja es ist wirklich so, dass die tagsüber überwiegend in der linken Beckenhälfte stehen. In der Abendämmerung ändert sich das. Egal ob die Hyphessobrycon oder die Nanostomus dann ihre Runden durchs Becken machen, die jeweils anderen schliessen sich an. Die Iguanodectes bleiben überwiegend in Ihrer "Schwarmordnung" und heben selten Ihre Position auf. Ich habe mir eine neue Digicam geholt. Sobald ich damit besser umgehen kann, gibt es auch bewegte Bilder. Ich schätze während meines Weihnachtsurlaubs.

    vielleicht ein angeborenes Verhalten: Tieferes Wasser tagsüber als Schutz vor Fressfeinden aus der Luft?
    Wird die Beleuchtung dann gegen Abend geringer (Fressfeinde ziehen sich zurück) werden die Kollegen mutiger...
    Bei meinen 30 Kirschflecksalmlern ist das ähnlich: Tagsüber stehen die in kleinen Trupps in den Wurzeln od. unter Pflanzen. Abends (Beleuchtung dann eine 5 W-Led auf 290x90x70) zieht der ganze Schwarm dann durchs komplette Becken... ein tolles Bild!

  • moin again,


    ja Ralf, so wird es sein, aber sowas erkennt man erst ab einer bestimmten Beckengröße. So natürliches Schwarm- bzw. Gruppenverhalten konnte ich vorher nie beobachten. Obwohl, so richtig kleine Becken hatte ich nie.

    Gruß Ralf


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  • Holla,


    moin again,


    ja Ralf, so wird es sein, aber sowas erkennt man erst ab einer bestimmten Beckengröße. So natürliches Schwarm- bzw. Gruppenverhalten konnte ich vorher nie beobachten. Obwohl, so richtig kleine Becken hatte ich nie.

    die Beckengröße dürfte da auch eine Rolle spielen.
    Hauptgrund dürfte wohl die Schwarm- bzw. Gruppengröße sein, je größer desto mehr zeigt sich das entsprechende Verhalten.
    Leider sind für viele Aquarianer bereits 5-6 Tiere ein "Schwarm" :thumbdown:

  • Moin Namenvetter,


    ein herrliches Becken :thumbup:


    Aber so gerne ich solche "grünen" Becken sehe, der ganze gärtnerische Aufwand wäre nix für mich > mir fehlt da der grüne Daumen ;)


    Und an eine Beleuchtung mit HQI kommen, meiner Meinung nach, Led`s einfach noch nicht ran... das HQI-Licht wirkt einfach natürlicher.

  • moin Ralf, moin @all,


    der gärtnerische Aufwand hält sich wirklich in Grenzen, weil ich wöchentlich nur DIN A4 Blatt Größe "bearbeite". Das mache ich so nebenbei, wenn ich Wasser wechsele. Auf der linken Seite mit nem Gartenschlauch, ab in die Toilette und ein Wasserschlauch vom Wasserhahn gut temperiert hinter der Seitenwand wieder rein. Das dauert so eine halbe Stunde und da ich den Wasserwechsel sowieso beaufsichtige, gärtnere ich ein bisschen.


    Die HQI-Brenner haben schon super ausgewogene Farbspektren, allerdings sind die LEDs was die Dimmfunktionen (Sonnenauf/untergang und Wolkensimulation) angeht den HQIs deutlich überlegen. Deshalb habe ich mich auch für diese Kombination (3*70W HQI und 2*95W LED) entschieden.

    Gruß Ralf


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  • Moin zurück,


    ... u. sieht immer noch KLASSE aus.


    Was mir auffällt, du schreibst nun zum zweiten Mal, dass das Becken noch steht :whistling:
    Planst du es abzubauen?

    Moin Ralf,


    natürlich nicht, aber dadurch, dass ich in letzter Zeit wenig dokumentiere ...........


    und wenn ich es abbauen sollte, nur um noch nen Meter länger hinzustellen.

    Gruß Ralf


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  • Moinsen Ralf,


    na, dann kann man ja beruhigt sein. Ja, das sieht echt toll aus. Viel grün und so. Wie siehts denn über dem AQ aus? Du läßt ja auch Grünzeugs aus dem AQ wuchern. Würde ich auch gerne mal anschauen. Gehört für mich zum Gesamteindruck dazu. Schön wenn ein AQ über lange Zeit so stabil läuft.

    MFG, Volkmar


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  • Moinsen Ralf,


    sehr schön, richtig Dschungel-Like. Hat was. Das macht sicherlich einen tollen Gesamteindruck aus. Eyecatcher eben. Da brauchst das gewisse Händchen und eben auch Geduld für. Wie ist das bei dir mit der Verdunstung im AQ? Ich denke mir das einige Pflanzen oberhalb der Wasserfläche ja davon profitieren, besonders der Farn.

    MFG, Volkmar


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  • moin zusammen,


    Volkmar, im Winter, bzw. während der Heizperiode, verdunsten 5-6 Liter täglich, im Sommer, bzw. wenn Raumluft- Und Wassertemperatur ziemlich gleich sind nur 2-3 Liter täglich. Trotzdem besprühe ich die Uferbepflanzung 2-3 mal wöchentlich.

    Gruß Ralf


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  • Moinsen Ralf,


    solange es keine Probleme mit Schimmelbildung gibt, ist ja alles ok. Bei mir würde das nicht funzen. Die Tapete würde gammeln und sich von der Wand verabschieden. Da müßte ich schon sowas wie eine Dunstabzugshaube über dem AQ installieren um das zu verhindern. Scahde eigentlich, denn ich finde die konsequente Weiterführung des Bewuches nach AUßerhalb des AQs auch sehr schön und vor allem spannend.
    Hast mit Sicherheit irgendwann auch mal andere Bewohner in den Pflanzen (Spinnen).

    MFG, Volkmar


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  • Moin Volkmar,


    das Dingen steht in unserem Esszimmer mit gut 60 m³ Rauminhalt, da machen die paar Literchen keine Probleme. Dadurch , dass ich den Farn regelmäßig besprühe halten sich da keine Spinnen, die siedeln vereinzelt unter der Aquarium im Dreieck der Wandhalter. Auch Milben und Blattläuse sind bisher kein Thema.

    Gruß Ralf


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  • Moinsen Ralf,


    na denn... Ich dachte bloß das sich bei einem offenen AQ mit "Außenpflanzen" sowas wie ein Mikro-Biotop entwickeln würde / könnte. Ich denke dafür muß man dann aber wohl doch selber noch etwas nach helfen. Wer will denn auch Ameisen, Spinnen, Fliegen, und was weiß ich sonst noch im Zimmer haben. Einige Fische würde das sicherlich gefallen. Ich denke da an den "Schützenfisch" (weiß grade den lat. Namen nicht). Der würde sich mit Sicherheit was aus den Pflanzen abschießen. Aber egal, das sieht dennoch sehr gut aus. Wenn ich sowas verwirklichen würde hätte ich da einige Ideen, auch was die Feuchtigkeit betrifft. Wahrscheinlich sowas wie ein Rankgitter an der Stelle wo das AQ steht, eventuell eine Dunstabzugshaube, und feuchtigkeitsresistente Tapete an der Stelle, oder Kunststeine. Sowas in der Art.
    Die AQ-Ecke würde dann irgendwann wie ein Stück Dschungel aussehen. Aber die Pflege dieser Ecke...hui, das dürfte nicht so einfach sein. Könnte ich mir aber optisch absolut cool vorstellen. Indirekte Beleuchtung, etc. Eventuell noch ein Rieselfilter, usw, usf. Das wäre mal ein Projekt.... :D

    MFG, Volkmar


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  • Moin Volkmar,


    im Sommer schwirren manchmal Mücken und son Fluggetier über dem Aquarium. Wir konnten schon hin und wieder beobachten, wir vermuten die wollten Eier ablegen , dass die Iguanodectes (obwohl sie kein obenständiges Maul haben) schneller waren. Lustig und weniger lustig zu gleich war es einmal, als eine Hummel versehentlich auf der Wasseroberfläche gelandet ist. Ein Pärchen SBBs hat ne runde halbe Stunde gebraucht bis die ersoffen war, um dann festzustellen, dass die zum verspeisen einfach zu groß ist. Wenn das nochmal passieren sollte, wirds dokumentiert.


    Wir haben unsere Wohnung bezogen, als Aqauristik noch nicht zu unseren Hobbys gehörte, also muss ich mit dem zufrieden sein was ich hier realisieren kann. Nur angenommen, wir würden lebend noch mal umziehen, wird ein Zimmer um das Aquarium gebaut mit richtiger Böschung und richtiger Uferbepflanzung. Aber auch so ist das Raumklima, speziell während der Heizperiode sehr angenehm.

    Gruß Ralf


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  • Moin zusammmen,


    mal wieder ein kleines Lebenszeichen. Im Januar 2018 hatte es meine Fische, kurz nach meinem letzten Post schwer erwischt. Ichtyo...., aber in einer so heftigen Form, die ich bis dahin noch nicht kannte. Befallen waren die Hyphessobrycon und die Iguanodectes, die machen mehr als die Hälfte meiner Besatzung aus. Die sind auch nicht wirklich an Ichtyo... gestorben, denn morgens gesehen und mittags schon behandelt. Aufgrund der hohen Anzahl von Hautdurchbrüchen hatten die so viele Wunden unter den weißen Punkten, dass die Hälfte der Fische an Blutvergiftung mit anschließendem Organversagen gestorben ist.

    Obwohl ich immer davon ausgegangen bin, das ich keimarmes Wasser habe, haben die auf Grund der Anzahl von offenen Wunden ausgereicht ein Massensterben auszulösen. Es war teilweise grausam, die schlimmsten Fälle hatte ich rausgefangen und durch einen Genickschnitt erlöst. Die Zbbs, die Nanostomus und Otocinclus waren weder befallen, noch gab es Folgen der Behandlung. Seit dem Zeitpunkt hantiere ich nur noch "angereichertem" Osmosewasser und habe einen 36W UV-Strahler in den Wasserkreislauf integriert. Den schalte ich einen Tag bevor ich neue Pflanzen oder Fische kaufe ein und nach zwei drei Tagen wieder aus. Erfreulicherweise passiert das nicht oft.


    Seit dem Tag läuft es wieder so, wie man sich das wünscht. Ein bisschen verädert hat sich das Becken schon, aber läuft ja schon seit gut fünf Jahre.Aqua_AF 1.jpg



    Aqua_AF 2.jpg


    Aqua_0100.JPG

    Gruß Ralf


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  • Moin Ralf,


    ja, Mist sowas u. schade um die Tiere! Aber manchmal ist die schnelle Erlösung die bessere Medizin.


    Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinen Kirschflecksalmlern... u. nur denen. Die fingen plötzlich an zu wippen, die Schwanzflosse sank immer nach unten, irgendwann schwammen die Tiere dann mit "abgesackter" Schwanzflosse u. Kopf nach oben... Wahnsinn. Trotzdem, dass sie fraßen, magerten sie immer mehr ab, hab sie dann rausgefangen u. erlöst.

    Ich weiß bis heute nicht, was die hatten, keiner konnte da irgendwie helfen. Alle Wasserwerte top u., wie oben bereits erwähnt, sonst kein Fisch davon betroffen.

    An solchen Tagen macht das Hobby auch mal keinen Spaß!


    Das Becken sieht immer noch KLASSE aus :thumbup: