Zoom-Konferenz VDA-AK Fischkrankheiten [03.03.21 19:00]

  • Hallo miteinander,


    ich erhielt eine Einladung zur nächsten Zoom-Konferenz des VDA-AK Fischkrankheiten. Die Gruppe würde sich bestimmt über Eure Teilnahme freuen:


    "AK – Fischkrankheiten Zoom Meeting

    Mittwoch, 03. März 2021 um 19:00 Uhr


    Prof. Thomas Leitz hält einen Vortrag: "Sexualhormone und ihre Wirkung bei Knochenfischen (Teleostei)“

    Die Zucht ist für viele Aquarianer wichtiger Teil des Hobbys. Prof. Thomas Leitz, Aquarianer seit Kindertagen, gibt sein Expertenwissen

    über die Rolle der Sexualhormone bei Fischen, anhand zahlreicher Beispiele weiter.

    Behandelt werden:

    - Struktur und Bildung von Hormonen

    - morphologische und physiologische Geschlechtsunterschiede

    Wer die Wirkungen von Sexualhormonen beim Fisch kennt, kann Probleme im Vorfeld vermeiden und die Haltung optimieren.

    Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.


    Den Einwahllink bei mir per PN anfordern. Wer schon beim Meeting dabei war wird automatisch eingeladen.


    Sei dabei! Ich freue mich auf einen spannenden Abend und einen regen Austausch mit dir.

    Viele Grüße

    Fancygoldi"



    Bitte fordert den Einwahl-Link über Barbara Masurat <b.masurat@web.de> an.


    Viele Grüße

    Dieter

  • L-ko

    Hat den Titel des Themas von „Zoom-Konferenz VDA-AK Fischkrankheiten“ zu „Zoom-Konferenz VDA-AK Fischkrankheiten [03.03.21 19:00]“ geändert.
  • Hallo Dieter,


    .... vielen Dank für die Info.


    @Alle

    Glücklicher Weise habe ich Zoom schon wegen dem Homeoffice installiert.

    Wer an der Konferenz teilnehmen möchte, sollte das nicht erst fünf Minuten vorher machen.


    Und auch nach dem Link sollte nicht auf den letzten Drücker angefragt werden. ;)

  • Hi,


    bei den Grundlagen zu Hormone hatten mir mir ein paaar Biologie-Kenntnisse gefehlt. Die Darstelung, wie sich das dann bei den Geschlechtsunterschieden darstellt und die Beispiele fand ich sehr aufschlussreich.

    In einem zweiten Thema geht es um neue EU-Beschlüsse wegen Seuchenschutz. So wie es aussieht, muss dann wohl jeder (auch Privatpersonen), die Fische abgeben an die Behörden eine Mitteilung schreiben.

    Auch noch ein Hinweis, den Frank Schäfer eingebracht hatte - da wir ja auch Halter von diesen Tieren haben: mit der Abgabe von Nachzuchten sollte man derzeit sehr, sehr vorsichtig sein. Wie wir schon neulich gelesen haben, sind Axolotl vom Aussterben bedroht und mit gewissen Übereifer bezieht man die Schutzmaßnahmen auch auf die privat schon lange gehaltenen und vermehrten Tiere.


    Vielen Dank an den VDA und seine Referenten für die informative Veranstaltung.

    Nochmals vielen Dank an Dieter, dass er uns informiert hat.

  • Hallo Elko,


    ja, ich fand den Vortrag über Hormone bei Fischen ebenfalls sehr interessant. Ich hatte mich anhand des Artikels von Blüm (vor 25 Jahren von Schmettkamp abgedruckt) etwas vorbereitet, auch wenn dieser Artikel für sich schon erheblichen Tobak darstellt. Unter dieser Prämisse war die Darstellung von Prof. Seitz gut nachvollziehbar. Schade fand ich, dass er die Grafik zu den Goldfischen nicht noch etwas näher erläutert hat, denn die Synchronisation zum Ablaichen erfolgt, so wie ich das aufgefasst habe, doch wechselseitig. Damit wäre das Modell aber auch z. B. auf Welse zu übertragen.


    Ich rufe Dich in den nächsten Tagen mal an. So macht Aquaristik jedenfalls Spaß.


    Viele Grüße

    Dieter

  • Hallo Dieter, hallo Elko,


    das kann ich nur bestätigen, der Vortrag über das Zusammenspiel der Hormone ist schon richtig interessant, auch wenn ich es leider mal wieder erst relativ spät dazu geschafft habe.

    Ich fand auch die Tipps am Rande, z.B. mit den Milchsäurebakterien, interessant. Das war für mich komplett neu. Vielleicht probiere ich das mal aus.;)


    Zu den EU-Beschlüssen zum Seuchenschutz war ich ganz schön geplättet und sehe es nicht ganz so entspannt, wie Dieter Untergasser. Das wird vor allem für uns im Hobby und den Vereinen ein bürokratischer Mehraufwand. Die müssen ja die Nachweise erbringen bzw. überprüfen.


    Dein Hinweis zur Abgabe sehe ich genau so. Ich befürchte, dass der fundamentalistische Naturschutz hier einen Beitrag zum Aussterben von Arten leisten könnte, wenn ein Handel erschwert oder unterbunden wird, wobei ich da Arten im Hinterkopf habe, die teilweise nur noch im Hobby existieren.


    Bitte nicht falsch verstehen. Ich unterstütze Maßnahmen, die zur Vermeidung von der Übertragung von Krankheiten und zum Schutz der Natur und Artenvielfalt dienen. Die Abgabe gesunder Tiere sollte ja sowieso Ehrensache sein. Man muss nur alle Maßnahmen, gerade in solchen sensiblen Feldern breit diskutieren, um zu einer vernünftigen Lösung zu kommen.


    Liebe Grüße

    Swen

  • Hallo Swen,


    ja, das sehe ich ebenso. Unserem Hobby ist doch nur gedient, wenn wir gesunde Tiere weitergeben. Sonst sind die Interessenten gleich beim ersten Mal weg.


    In meinem Beitrag über Glugea in der AF habe ich einige Hygienemaßnahmen angesprochen. Ich praktiziere sie aber auch in meinen Aquarien. Weil ich überwiegend Südamerikanische Bodenlaicher züchte, ist bei Einzelhaltung Quarantäne "automatisch" dabei. Aber auch z. B. bei meinen Apistogramma ziehe ich Einzelhaltung der Arten vor. Mit Blick auf eine Desinfektion greife ich regelmäßig zu Salzsäure und lasse die Becken im Tournus anschließend trocken drei, vier Wochen stehen. Ich gebe zu, dass das bei einer großen Beckenzahl eher umzusetzen ist als in einer kleinen Anlage.


    Den Hinweis auf die Milchsäurebakterien fand ich auch interessant. Allerdings würde mich da ein Artikel mit einigem wissenschaftlichen Hintergrund eher überzeugen. Ich halte keine Diskus und wüsste nicht sicher abzuwägen, ob ein erhöhtes Interesse der Männchen nun tatsächlich mit dem Einrühren der Suspension zu tun hat. Aber das Mittel werde ich mir auf jeden Fall mal nährer anschauen.


    Viele Grüße

    Dieter

  • Moin, ich finde es absolut wichtig, dass die Umwelt vor Verschleppung invasiver Krankheitserreger und auch Tierarten bewahrt wird. Hier schießt man allerdings offensichtlich weit über das Ziel hinaus.

    Ich denke auch, dass der VDA und andere Verbände sich dahingehend organisieren sollten und solch ein unsinniges Treiben wie abgebildet in sinnvolle Bahnen lenken sollten.


    In den letzten Jahrzehnten habe ich so gut wie keine Medikamente benötigt, da ich einen festen Fischstamm hatte, bzw. meine Ergänzungen von Hobbyzüchtern erworben hatte... Null Problemo!


    Meine Medikamente standen seit 2006 unbenutzt im Schrank.


    Vor eineinhalb Jahren fing ich an über den Handel zu bestellen. Ohne massive Eingriffe meinerseits hätte ich Minimum 50% der Tiere verloren, weil diese viel zu früh nach Import oder unreflektiert, ungeprüft, was auch immer von den Händlern verschickt wird. Seither habe ich den Schrank mit allen möglichen Medis voll.


    Der Handel wäre meine erste Adresse, wenn ich verhindern möchte, dass Keime, Erreger im relevantem Umfang distribuiert werden, denn allein die Masse der verschickten Tiere rund um den Globus machen die Probleme, und nicht, wenn ich ein paar Sterbais nachziehe und sie verkaufe.... Ich könnte da gerade in die Luft gehen bei so viel Unfug, insbesondere wenn man liest und sieht, was für totkranke Tiere in den Tüten die Besitzer wechseln, um dann in den Becken schnell zu verenden. Von einer Kontrolle der Versandhändler aus Veterinäressicht sind wir weit entfernt, zumal kundige Veterinäre fehlen und sachkundige Angestellte sucht man dort zumeist vergeblich. Zuerst müssten die völligen Dussel der Onlineanbieter über Qualifizierungsselektion aus dem Verkehr gezogen werden.


    Herr Untergasser bietet richtig gute Kurse an, mich würde mal interessieren, wie viele der Mitarbeiter ein "Zertifikat" haben... oder ich möchte es lieber nicht wissen. :cursing:


    Gibt es Erkenntnisse zu einer Organisation der Verbände? Besten Gruß Magnus

  • Hallo Magnus,

    Dem kann ich mich nur anschließen.


    Eine ordentlich gemachte Risikoanalyse wäre vor dem Handeln angebracht!


    Insbesondere finde ich nichts, über welche Wege neue Krankheiten verbreitet werden.

    Im Hobby kommen wir ja nur für eine Verbreitung in Frage , wenn die Fische gegen Krankheiten resistent sind, die Erreger aber potenziell heimischen Arten gefährlich werden können.

    Das wäre effizienter und einfacher zum Import-Zeitpunkt zu prüfen. Die Bedeutung von Quarantäne und Fachwissen kann hier mal wieder nicht genug hervorgehoben werden!


    Das was ich bisher zu dem Thema gehört habe, klingt aber nicht unbedingt nach

    Wohlüberlegt. 🤔


    Liebe Grüße Swen