!!!! Alarmstufe "ROT" bei Positivlisten !!!! (weiterhin)

  • Ein Hallo an alle,

    bei der 5. Tagung Arterhaltung im Aquarium, im letzten Vortrag von Kathrin Glaw über den Stand der Positivlisten in der EU, wurde leider nichts Positives, sondern sehr ungünstige Entwicklungen aufgezeigt, die den gesamten Tierbereich betreffen!

    Es gibt eine weitere intensive Diskussion und vor allem Lobby-Arbeit über die Positivlisten in der EU.
    Die Tendenz sieht so aus, dass nur noch Tiere auf die Positivliste kommen sollen, die wissenschaftlich beschriebene und wo wissenschaftliche Haltungsbedingungen vorliegen.

    Das würde einfach ausgedrückt bedeuten, dass alle unsere Fische nicht auf so einer Liste stünden. Die Arterhaltung wäre damit auch tot. Zoos sind zwar ausgenommen, aber können die Arterhaltung im Fisch-Segment ohne private Halter nicht leisten.

    Es gibt zwar noch keine konkreten Pläne, Übergangsregelungen, aber der Vorgang ist angestoßen in der EU.

    Wir müssen da alle zusammenarbeiten und zusammenstehen, private Halter, Handel, Zoos usw.
    Das muss zeitnah erfolgen, um mit einer starken Stimme zu handeln und aufzutreten.

    Im Fischkeller das ganze aussitzen wird nicht möglich sein - das wäre ein fataler Trugschluss!

    Der BNA e.V. ist politisch stark involviert und bemüht sich sehr, fachlich fundierte Gegenargumente zu bringen. Aber die Lobbyisten haben mehr als 40 Vollzeitkräfte in der EU_ die täglich bei den Abgeordneten sind und für eine Positivliste sprechen.

    Anbei hier eine aktuelle Liste der Tierrechtsorganisationen mit ihrem jährlichen Budget:


    Wie ihr in der Liste sehen könnt, steckt da sehr viel Geld dahinter!

    Sollte eine EU-Positivliste wirklich kommen, dann wäre das ein erster Schritt, um die gesamte Tierhaltung zu verbieten, das ist ja das schon immer erklärte Endziel dieser Organisationen, das auch in keinster Weise aufgeben wird!

    Was kann man tun?
    - Gegen Falschinformationen aktiv vorgehen, z.B: in den Sozialen Medien

    - Verbände unterstützen, z. B. als Mitglied beim BNA e.V.
    Der ist unsere politische Stimme!

    - Bei jeder Gelegenheit (privat, öffentlich) Menschen aufklären

    - Ja, es wird Geld, Energie und Zeit kosten!

    Ich berichte weiter, wenn es Neuigkeiten gibt.


    _____________________________________
    vG Manfred

    Sachkundenachweis §2 TierSchG Süßwasseraquaristik
    Mitglied bei DCG, VDA, VDA AK-Fischkrankheiten und BNA e.V.

    Positivliste, Reform TierSchG und TAMG - werdet Mitglied in einer der Verbände wie z.B. DCG, BNA. VDA, damit wir stärker auftreten können, ihr erhaltet dadurch unsere schönen Hobbys mit Tieren, ohne die Unterstützung der Verbände wird es nicht mehr gehen!

  • !!!!! Wichtiges !!!!!

    ... aktuelle Entwicklung:

    Zoom Vortrag mit Infos zur EU-Positivliste von Dr. Martin Singheiser BNA e.V.

    Beim Cichliden-Stammtisch der DCG am 22.10. 19:00 Uhr

    Nähere und aktuelle Infos zum Zoom Login unter https://kalender.digital/Vivaristik-Kalender


    P.S

    Info von Dr. Singheiser BNA:
    "Die Privathalter hätten alle bereits aktiv werden müssen, sind es aber nicht geworden. Auf den Fragebogen der Agentur gab es 770 Rückmeldungen – wie viele kamen da aus der Tierhaltung?

    Wir haben alle unsere Mitglieder informiert – wenn keiner teilnimmt, kann ich es auch nicht mehr ändern.

    Wir warten nun mal, was da noch kommt. Es bedeutet ja auch nicht unbedingt, dass bei einem positiven Studienergebnis, die EU das übernehmen muss. Das wurde deutlich gesagt."


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    vG Manfred

    Sachkundenachweis §2 TierSchG Süßwasseraquaristik
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  • Hallo Manfred,

    das klingt wirklich nicht erfreulich.

    Bis jetzt kannte ich nur das geplante Wildtier-Haltungsverbot. Das geht ja noch darüber hinaus.

    Eine Anleitung, wie wir nun unterstützen können, wie gebeten, wäre aber dennoch hilfreich.

    Hast du da etwas?

    Liebe Grüße

    Swen

  • Hallo Swen,

    der Fragebogen war bis Ende Januar 2025 online, ist also schon durch!

    Positivliste bei uns war aber immer schon die gleiche Absicht! Nur jetzt durch die Wahl, hat sich das dahin gehend etwas entspannt. Aber jetzt werden die wieder mehr in der EU aktiv.

    Was kann man tun?
    - Gegen Falschinformationen aktiv vorgehen, z.B.: in den Sozialen Medien
    Fachlich fundiert dagegen Antworten!

    - Verbände unterstützen, z. B. als Mitglied beim BNA e.V.
    Der ist unsere politische Stimme in DE und EU!

    - Bei jeder Gelegenheit (privat, öffentlich) Menschen über die Positivliste
    und deren Problematik aufklären.
    Das Endziel, ist jegliche Tierhaltung zu verbieten! Auch Hunde und Katzen usw.!

    - Ja, es wird Geld, Energie und Zeit kosten!

    - Am Zoom-Meeting im Oktober teilnehmen, dort macht Martin (BNA) noch einen
    tiefer gehenden Statusbericht und erklärt die Problematik und gibt Hilfen usw.
    - Leider, wie in allen Dingen, haben manche Argumente der Tierrechtler eine kleine richtige
    Basis, wo Tiere nicht korrekt gehalten oder gequält werden auch bei uns in der Aquaristik
    gibt es diese Negativbeispiele. Man muss hart dagegen vorgehen, wenn Aquarianer nicht
    korrekt handeln. und das, überall wo man das feststellt.


    Der BNA hat die politischen Kontakte in DE und EU zu den Abgeordneten und Kommissaren.
    Eine einfache Unterstützung wäre, Einzelmitglied beim BNA zu werden!
    Mehr Mittel würde denen schon mal extrem helfen. Ich bin dort schon mehrere Jahre Mitglied.

    Den Betrag von € 35,-- kann in diesem Fall kein Hindernis darstellen.

    Link zur BNA PDF-Formular:
    https://www.bna-ev.de/downloads/formulare/bna-mitgliedschaft/BNA-Beitrittserklaerung_2022_Einzelmitglieder.pdf

    Ich meine, für eine solche „Bedrohung“, bedingt es schon heftige Gegenmaßnahmen, wenn man es schaffen könnte, dass sehr viele beim BNA Mitglied werden. Dadurch hätten die endlich mehr Mittel, um auch effektiv und mit mehr Personal zu arbeiten und sich gegen die Tierrechtsorganisationen zu stellen.

    Es ist halt momentan so, dass die Politiker nur noch hören wie schlimm die Tierhaltung ist, sehr viele Tiere sterben. Die Aquarianer töten über den Transport Millionen von Fischen jedes Jahr usw. Alles nicht richtig, aber die hören halt nur das, von allen diesen Seiten der Tierrechtsorganisationen.

    Wie von Martin geschrieben, wurde der Fragebogen für die Studie nur von einer Handvoll Aquarianer ausgefüllt. Ja, ich weiß, alles nervig, große Verwaltung, viele Mühen - aber es wird nicht anders gehen.

    Die Studie hat ein ziemlich schlechtes Bild auf die Tierhaltung geworfen!


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    vG Manfred

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  • Das würde einfach ausgedrückt bedeuten, dass alle unsere Fische nicht auf so einer Liste stünden. Die Arterhaltung wäre damit auch tot. Zoos sind zwar ausgenommen, aber können die Arterhaltung im Fisch-Segment ohne private Halter nicht leisten.

    Mal ne Verständigungsfrage,

    Wollen wir Positvlisten?

    Wenn nicht, ist es dann nicht gut, wenn Fische nicht auf solche Listen kommen? :/

    Gruß Michael

  • Moin,

    Wir wollen keine Positivliste(n). Dann wären alle Arten in der Aquaristik verboten, die nicht auf der Liste stehen.
    Ich gehe mal davon aus, dass dann (zumindest vorläufig) einige Fischarten auch in die entsprechende Positivliste aufgenommen werden - schon um die Gemüter erstmal zu beruhigen und ein paar kommerzielle Interessen gibt es da ja auch. ;)
    Aber - wenn überhaupt, werden es aber kaum unbeschriebene Arten auf so eine Liste schaffen und bei den beschriebenen Arten werden es sicherlich nicht alle sein, die theoretisch möglich wären.
    Neue Fischarten sind dann auch (mindestens erstmal) nicht erlaubt, bis sie es vielleicht doch irgendwann auf die Liste schaffen sollten.
    (Also mal einen Ausflug nach Südamerika und von dort was Unbekanntes/Unbeschriebenes mitbringen, geht nicht mehr.)
    Abgesehen davon, ist so eine Liste erstmal da, kann man diese auch immer weiter einschränken.


    In Brasilien gab es Jahrelang eine Positivliste für den Export. Daran dürften sich viele Welsfreunde noch gut erinnern.
    Inzwischen ist man dort aber auch wieder zu einer Negativ-Liste übergegangen. Diese basiert auf dem Redbook der Fischfauna und ist i.A. wissenschaftlich fundiert.
    (Es gibt da so ein paar Arten, wo man sich durchaus streiten darf, weil z.B. die Habitate in Größe und/oder Gefährdung unterschiedlich beurteilt wurden.)

    Siehe auch: Positivlisten in Brasilien
  • Hallo,

    Danke L-ko - genau so ist es, nur noch schlimmer!

    Nur Tiere auf der Liste dürfen importiert, gehandelt und gehalten werden.
    Der letzte Stand war, dass keine Zierfische mehr darauf stehen werden, da wissenschaftlich keine Zucht- und Haltungsbedingen beschrieben sind!

    Also einfach und klar geschrieben, der Plan ist, alle Fische zu verbieten und natürlich auch noch andere Tiere wie z. B. Vögel, Reptilien, Amphibien usw.

    Wir haben ja eine gute und bewährte Negativliste, dabei sollte es bleiben.

    Hört euch im Oktober den Vortrag vom BNA an, dann werdet ihr auf den aktuellen Stand gebracht und der ist beileibe nicht sehr gut!

    Die Arterhaltung wäre dann per se mit einer Positivliste vollkommen tot und unmöglich!

    Überlegt mal, die politischen Entscheider haben doch keinerlei Ahnung von den Fachgebieten, meint ihr, die werden alle lat. Namen, Arten, wie spez. usw. analysieren und durchgehen und einzeln entscheiden. Sicher NEIN!

    Was immer mehr klar wird, weil auch sehr kompliziert im Fischsegment, dass aufgrund der Millionen toten Fische jedes Jahr (zwar falsch), ein klares vollständiges Verbot kommen könnte.

    Ihr könnt es ja selbst sehen, der Fischbereich schrumpft seit Jahren, Händler und Züchter verschwinden immer mehr. Dieses wirtschaftliche Segment wird immer unbedeutender, also damit verzichtbarer!

    Der Fragebogen für das Gutachten, wäre eine gute Gelegenheit gewesen, in Massen aufzutreten, leider wieder mal von uns verpasst.


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    vG Manfred

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  • Hi,

    es gibt da schon eine gewisse Lobby für den Fischhandel. Der geht es aber hauptsächlich um Fische, deren Zucht und Verkauf möglichst betriebswirtschaftlich planbar sind und an die "Laufkundschaft" los wird.
    Allerdings machen auch die sich meines Wissens für die Positivliste(n - es muss ja nicht nur eine geben) stark, um ihr Geschäft zu "optimieren".

    Den Fragebogen von der EU kenne ich nicht. Es gab aber schon mal in Deutschland so eine Aktion. Bei dem Fragebogen hatte ich mich gefragt, welche Vorstellung die Ersteller von Aquaristik haben? Es ging grundsätzlich um Aquaristik auf niedrigstem Niveau. Ein langjähriger Aquarianer, der sich wirklich ernsthaft mit den Fischen, die er hält, auseinandersetzt oder auch Zoos usw. haben sich auf diesem Fragebogen nicht ansatzweise wiedergefunden.

    Manfred hat ja oben die Budgets gewisser NGOs genannt. Und wer die Presse verfolgt hat, wurden in der EU in den letzten Jahren gewisse NGOs mit Steuergeldern zugeschüttet, um gewisse grüne Ziele zu propagieren.
    In Deutschland wollte man sich ja auch die Förderung gewisser NGOs etwas genauer ansehen, allerdings nur bis dann einer einen Blankocheck gebraucht hat.

    Also, einerseits macht es sicherlich Sinn den BNA zu unterstützen,
    andererseits darf man bei den nächsten Wahlen auch mal darüber nachdenken, wo man sein Kreuz macht.

  • Alarmstufe "ROT" bei der EU-Positivliste!

    Ein Hallo an alle,

    nach dem gestrigen Zoom-Vortrag über den aktuellen Stand und die Dynamik rund um Positivlisten in der EU wurde erneut deutlich, dass das Thema in Deutschland zwar momentan etwas ruht, auf EU-Ebene jedoch umso aktueller ist.

    Inzwischen sieht sogar die IUCN in ihrer Empfehlung Positivlisten möglicherweise als ein adäquates Mittel für den Tierschutz. Das ist aus unserer Sicht sehr bedenklich.

    Tierrechtsorganisationen lassen sich nicht überzeugen. Sie verfügen über Millionenbudgets und mehr als 40 hauptamtliche Lobbyisten in der EU, die täglich Politiker informieren und Positivlisten als bevorzugtes Instrument empfehlen.

    Grundsätzlich wäre mit der Einführung einer Positivliste in der EU und in Deutschland unser Hobby massiv betroffen. Sehr schnell könnten wir kaum noch Fische halten oder erwerben.

    Das Ziel der Tierrechtsorganisationen ist es, die Haltung und Nutzung vieler Tiere grundsätzlich zu untersagen.

    Ich verstehe nicht, warum sich dagegen bislang so wenig Widerstand formiert.
    Momentan engagieren sich im Wesentlichen nur der ZZF mit dem Zoofachhandel sowie der BNA mit Dr. Martin Singheiser aktiv gegen Positivlisten.

    Das sind eindeutig zu wenige Stimmen – und auch zu wenig finanzielle Mittel.

    Wie kann man schnell und effektiv unterstützen?
    Hier einige Möglichkeiten:

    1. Einzelmitglied im BNA e. V. werden.
      Der Mitgliedsbeitrag fließt direkt in die politische Arbeit.
      https://bna-ev.de/index.php/der-bna/mitglied-werden
    2. Der EU eure Meinung mitteilen.
      Beiträge werden gelesen und in die Auswertung einbezogen.
      https://have-your-say.ec.europa.eu/index_de
    3. Mitglied in der DCG werden.
      Die DCG ist Mitglied im BNA und für jedes DCG-Mitglied wird ein Beitrag an den BNA abgeführt.
      https://dcg-online.de/werden-sie-mit…schaft-e-v-dcg/

    Hier noch das YouTube-Video vom BNA:

    Die Belege für Positivlisten fehlen
    Wenn Sie eine klare, fachkundige Einschätzung zu einem der umstrittensten Themen der Tierhaltung heute suchen, ist dieses Interview ein Muss.Dr. Martin Singh...
    youtu.be


    Bitte werdet aktiv und unterstützt diejenigen, die sich bereits engagieren und tatsächlich etwas bewirken können.
    Andernfalls werden wir die Auswirkungen erst bemerken, wenn es zu spät ist – und das könnte schneller passieren, als viele denken.


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    vG Manfred

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  • Hallo Manfred ! Danke auf jeden Fall für deine wertvolle Info.. Das hört sich ja doch etwas bedrohlich an !

    Man sollte sich seine Gedanken machen. Schönes sonniges Wochenende, Claus:thumbup:

    Ein mongolisches Sprichwort: Berge können sich nicht miteinander unterhalten, aber MENSCHEN ! ;)[bestand]1869[/bestand]

  • Danke Claus,

    leider, das schreitet alles momentan unaufhörlich voran.

    Die Möglichkeiten sind für uns begrenzt, daher sollte ein Ruck durch die Heimtierhalter gehen. Das kann doch kein Problem sein im Jahr die € 35,-- für den BNA aufzubringen? Wenn das wieder viele wären, dann sähe das ganz anders aus!Das ging doch in 1980-iger Jahren auch!

    Aber ehrlich, der Frust beim BNA steigt auch an.

    Schon alleine die EU-Umfrage die 2025 vom BNA verteilt wurde, konnte online ausgefüllt werden. In DE gibt es Millionen von Heimtierhaltern, der Rücklauf nur ca. 700!! ;( Was soll man da noch sagen?

    Die lachen uns aus, mit solchen Zahlen haben wir kein Gewicht, Einzelmeinungen gelten nicht, kann man da nur sagen. 700 sind Einzelne in der großen möglichen Masse an Heimtierhalter!

    Sehr traurig das ganze!


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    vG Manfred

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  • Hallo, Manfred ! Am Rande: Schau doch mit deinem wichtigen Anliegen auch gerne mal grenzüberschreitend

    im aquariumforum-ost.de rein ! Geht doch sicherlich dann ALLE an !! Bist auf jeden Fall dort auch Willkommen.

    Elko / SORRY ! Schönen Nachmittag.8) KEINE AB-WERBUNG !!:/

    Ein mongolisches Sprichwort: Berge können sich nicht miteinander unterhalten, aber MENSCHEN ! ;)[bestand]1869[/bestand]

  • Danke Foxi,

    es sind z.B. auch schon die tschechischen Aquarianer informiert und
    verbreiten das. Da waren auch einige im Zoom-Meeting dabei.

    Ich (cichliden-forum), DCG und AK-Fischkrankheiten haben ja seit letztem Jahr eine engere Zusammenarbeit mit den tschechischen Aquarianern.

    Muss ich schauen, aber alle Foren kann ich nicht bearbeiten!

    Ab Morgen ist dann erst mal bis Sonntag die AquaFisch in Friedrichshafen dran.

    Ihr könnt uns gerne besuchen, die DCG in Halle 5, Stand B5-201, wir freuen uns.


    Kostenlose Freikarten habe ich noch ganz wenige, wer möchte!


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    vG Manfred

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  • !!! Hochinterressant und wichtig !!!

    Ein Hallo an alle,

    die DCG mit Herrn Dr. Singheiser vom BNA bietet in Kürze ein Webinar über das Thema an. Da die Dinge kompliziert sind und ungebetene Zuhörer nicht dabei sein dürfen, erfolgt für Teilnehmer vorher eine Registrierung.

    Anmelden über Registrierung Link mit angaben gewisser überprüfbarer Daten.
    Nach Prüfung erfolgt die manuelle Freigabe durch den Administrator.

    Es gibt auch eine Kamerapflicht, um die Teilnehmer zu identifizieren.

    Der BNA mit Dr. Martin Singheiser, wird uns einiges Internes berichten, das nicht jedem zugänglich ist. Natürlich auch Fragen beantworten und den aktuellen Stand bei der EU erklären.

    Da kann ich euch nur raten, seit da dabei, eine einmalige Gelegenheit und das auch noch kostenfrei!

    Termin und Registrierungslink folgen in Kürze.


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    vG Manfred

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  • Hallo,


    meines Erachtens rührt dich deshalb kein Widerstand, weil unser Hobby immer unpopulärer wird.

    Aquaristik zu betreiben, setzt ein Mindestmaß an Bildung vorraus und wenn ich mir viele meiner Mitmenschen so anschaue, das wird auch nicht besser werden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Axel

    Man sollte nie Böswilligkeit vermuten, wo schlichtes Unvermögen eine hinreichende Erklärung sein könnte (Napoleon Bonaparte).

  • Hallo Axel,

    das sehe ich nicht so. Eher habe ich den Eindruck, dass bei dem ganzen Umfeld eine Art Resignation und Vogel Strauß Mentalität um sich greift.

    Unser Hobby ist auch eher ein stilles Betätigungsfeld, welches fast ausschließlich zu Hause stattfindet.

    Letztens vermisse ich auch die Streitkultur, weil nur noch wenige sich trauen, ihre Meinung zu äußern, um nicht gehatet zu werden.

    Ein Zitat von Simon Wiesenthal trifft das sehr gut: „Damit das Böse gedeiht, braucht es nur gute Menschen, die nichts unternehmen.“

    Also lasst es uns anpacken! Manfred, schick deinen Link!

    Liebe Grüße

    Swen

  • Hallo miteinander,

    da beteilige ich mich gerne. Die letzte Zoomkonferenz mit Martin war schon sehr fruchtbar. Die Situation ist leider viel präkärer geworden, weil in der EU wohl nicht mehr um das Ob, sondern nur noch über das Wie gesprochen wird. Vom VDA habe ich bisher nichts gehört, was hoffen lässt.

    Danke Manfred, dass Du dranbleibst!

    Viele Grüße

    Dieter

  • Servus Manfred,

    zunächst erst mal Danke für dein Engagement! Da du die geringe Beteiligung bemängelst, möchte ich dir unverblümt mal meinen subjektiven Eindruck schildern.

    Aber ehrlich, der Frust beim BNA steigt auch an.

    Schon alleine die EU-Umfrage die 2025 vom BNA verteilt wurde, konnte online ausgefüllt werden. In DE gibt es Millionen von Heimtierhaltern, der Rücklauf nur ca. 700!! ;( Was soll man da noch sagen?

    Die lachen uns aus, mit solchen Zahlen haben wir kein Gewicht, Einzelmeinungen gelten nicht, kann man da nur sagen. 700 sind Einzelne in der großen möglichen Masse an Heimtierhalter!

    Sehr traurig das ganze!


    Ihr habt ein enormes Problem damit eine entsprechend starke Kampagne aufzubauen. Warum haben wohl so wenige an dieser Umfrage teilgenommen? Na weil die Leute nicht entsprechend gut genug informiert wurden. Das ist auch kein Wunder, wenn man sich die aktuelle Struktur mal anschaut. Das aus 5 restlichen Mitgliedern bestehende, nach außen hin völlig verschlossene, CIF, die DCG, der VDA-AK Fischkrankheiten und der BNA veranstalten Zoom-Meetings, für die man mittlerweile sogar einen Background-Check benötigt. Das ist Vereinsmeierei wie aus dem Lehrbuch und absolut intransparent. Damit holt man keine breiten Massen und besonders keine jungen Leute ab (als 99er Jahrgang darf ich mir dieses Urteil wohl erlauben).

    Schau dir doch mal dein verlinktes YouTube Video vom RRK an. Das sieht aus wie ein extrem schlecht synchronisiertes Werbevideo aus einem US Teleshopping-Kanal. Wen will man denn damit catchen?
    Schauen wir uns den Inhalt der ersten Minuten mal genau an:

    Minute 00:40 --> Die Argumente für eine Positivliste sind, dass sie eine gute Maßnahme gegen invasive Arten und die Ausbreitung von Zoonosen sind, aber das stimmt nicht - CUT. Und jetzt? "Stimmt nicht" - mehr kommt nicht. Das wirkt direkt unprofessionell.

    Minute 00:54 --> "Wir glauben nicht, dass Positivlisten in den Ländern, in denen sie eingeführt wurden, gut funktionieren, da wir keine positiven Effekte sehen. Oder sie sind uns nicht bekannt." Was ist das denn für ein schwaches Standing? "Wir glauben". Glauben ist immer schlecht. Hier sollte es um Fakten und Wissen gehen, nicht um Glauben. Falls es positive Effekte gibt, sollten die euch bekannt sein. Ihr beschäftigt euch immerhin intensiv damit. Da muss eine viel stärkere Sprache hin.

    Minute 01:20 --> What does the science say? Und dann kommt er mit einem Urteil des europäischen Gerichtshofes. Wo bleiben denn da Zahlen und Fakten? Bspw: wie viele Zoonosen sind durch Reptilien & Fische in den letzten 100 Jahren entstanden? Wie hoch ist das Risiko?

    Dieses Video landet dann auf einem Kanal, der weniger Follower hat als Tante Ernas Koch-Kanal. Das wirkt wie gewollt, aber nicht gekonnt. Warum greift man nicht auf die Aquaristik-Influencer zurück, die es in unserem Hobby gibt? Ich kann diesen Werbeheinis zwar auch nichts abgewinnen, weil sie auch viel Stuss erzählen, aber ein Izzi, Aquaowner, Aquapurist, Aquaaddicted, etc. haben nun mal Reichweite. 20.000 bis 120.000 Follower. Seid ihr schon mal an die herangetreten? Mit solch einem Sprechrohr erreicht man große Massen. Nicht nur die immer gleichen Leute in der organisierten Aquaristik.


    Die Gegenseite hat Leute wie Marc Robert Lehmann. Ein Schwätzer, das steht mal völlig außer Frage, aber nun mal ein Schwätzer mit unfassbar viel Charisma und guter Videoproduktion. Das kommt bei YouTube und seinen Zuschauern gut an, deshalb ist er so erfolgreich.


    Unserer Seite fehlt es an Manpower, Engagement, Know-How und einem Konzept. Seit einiger Zeit versteift sich der VDA bspw. auf die Arterhaltung und das enorme Potential der Aquaristik. Das habe ich schon vor Jahren auf facebook kritisch hinterfragt, was Frau Glaw seinerzeit gar nicht gefiel. Wie viele Aquarianer betreiben tatsächlich Arterhaltung? Wie viele Aquarianer halten Fischarten, bei denen eine Arterhaltung wirklich notwendig ist? Das ist doch ein verschwindend geringer prozentualer Anteil, wenn man mal ehrlich ist. Ehrlicherweise, vollkommen transparent, muss man auch mal sagen, dass nicht jeder Aquarianer, wohl eher die wenigsten, einen höheren/edlen Sinn verfolgen, indem sie Arten erhalten. Das weiß auch die Gegenseite und prangert es entsprechend als Augenwischerei an.

    Es bräuchte einen entsprechenden Gegner für Marc Robert Lehmann, um mal ganz öffentlichkeitswirksam in die Offensive zu gehen, ohne nur billig rumzufurzen (siehe bspw. hier: https://zoos.media/medien-echo/is…-meeresbiologe/). Solange man aber lieber im verschlossenen Hinterzimmerchen oder zu fixen Zoom-Meetings die ganze Sache am altbekannten Stammtisch durchspricht, ist der Misserfolg in meinen Augen vorprogrammiert.

    Beste Grüße

    Gregor

  • Da die Dinge kompliziert sind und ungebetene Zuhörer nicht dabei sein dürfen, erfolgt für Teilnehmer vorher eine Registrierung.

    Anmelden über Registrierung Link mit angaben gewisser überprüfbarer Daten.
    Nach Prüfung erfolgt die manuelle Freigabe durch den Administrator.

    Es gibt auch eine Kamerapflicht, um die Teilnehmer zu identifizieren.

    Der BNA mit Dr. Martin Singheiser, wird uns einiges Internes berichten, das nicht jedem zugänglich ist. Natürlich auch Fragen beantworten und den aktuellen Stand bei der EU erklären.

    Da kann ich euch nur raten, seit da dabei, eine einmalige Gelegenheit und das auch noch kostenfrei!

    Hallo Fisch-Freunde :-)/~

    Ich gebe Gregor vollkommen Recht ... :thumbup:

    Was sind ungebetene Zuhörer ... ;):?:

    Gerade mit Gegnern und Skeptikern ... muß man sich doch auseinander setzen ... und versuchen ... Sie zu Überzeugen ...

    Und alles soooooo kompliziert zu machen ... das schreckt viele ab ... :!:

    Registrieren + Überprüfen + Kamera-Pflicht ... :thumbdown::thumbdown::thumbdown:

    Ich komme mir vor ... Wie zu DDR-Zeiten ;) Die Stasi ... ist überall ... ;)

    "Und das auch noch Kostenfrei ! " ;)^^:D

    mfg Micha. :)

  • Hallo Gregor, Micha,

    zunächst einmal vielen Dank für eure Meinungen und Ansichten, auch wenn ich diese nur bei wenigen Punkten teilen kann.

    Ja, wir sind leider nur wenige, das Thema ist komplex und die finanziellen Mittel sind extrem begrenzt. Der „Schwätzer“ arbeitet hingegen mit Unterstützung entsprechender Organisationen. Ansprechende Bilder und populistische Aussagen ohne wirklichen Tiefgang scheinen gut anzukommen – viele möchten sich offenbar nicht mehr intensiver mit einem Thema auseinandersetzen.

    Alle mir bekannten Zoom-Meetings von DCG, AKF und C-F waren und sind frei zugänglich, ohne Zugangsbeschränkungen. Deine gegenteilige Aussage ist daher nicht korrekt und auch beim C-F kann jeder mitmachen, wenn er möchte!
    Bedauerlicherweise mussten wegen massiven Störern, Warteräume eingerichtet werden und der AKF (Themenbedingt) benötigt mindestens deine E-Mail Adresse.

    Dieses spezielle Meeting ist aufgrund seines Inhalts (politische Hintergrundinformationen) nicht für jeden bestimmt. Insbesondere Tierrechtsorganisationen sind hierbei nicht vorgesehen. Diese lassen sich erfahrungsgemäß nicht überzeugen – Diskussionen führen meist zu nichts, es sei denn, man übernimmt ihre Position.

    Was Influencer betrifft: Es ist unrealistisch zu erwarten, dass sie dieses Thema auf ihren Kanälen aufgreifen. Das wurde bereits mehrfach versucht. Die meisten reagieren nicht einmal auf Anfragen – im Vordergrund stehen dort oft andere Interessen.

    Wenn Martin tiefer gehende Hintergrundinformationen vermitteln möchte und dabei bestimmte Teilnehmer ausschließt, ist das nachvollziehbar. Umgekehrt laden die „unerwünschten“ Gruppen den BNA ebenfalls nicht zu ihren Veranstaltungen ein oder schließen ihn von politischen Gesprächen aus.

    Ich verstehe auch nicht, wo das Problem liegt, seinen Namen und eine überprüfbare Identitätsangabe zu machen. Das hat nichts mit „Stasi-Methoden“ zu tun.

    Lieber Gregor, bring dich doch bitte aktiv ein und unterstütze unsere Arbeit. Welche konkreten Vorschläge hast du und wie möchtest du die umsetzen oder dich beteiligen?

    Sollten solche Ansichten tatsächlich die Mehrheit darstellen, sieht die Zukunft leider sehr düster aus. Hinzu kommt, dass das Ganze auch ein erhebliches finanzielles Problem darstellt.

    Zur Einordnung für die Jüngeren: Dieses Thema gab es bereits in den 1980er Jahren in ähnlicher Form. Damals haben sich die Tierhalter zusammengeschlossen und den BNA unterstützt, sodass das geplante Vorhaben aufgrund der großen Beteiligung politisch verhindert werden konnte.

    Nur zu kritisieren, ohne sich aktiv zu beteiligen, ist jedoch auch nicht der richtige Weg – oder?

    Der VDA leistet aktuell keine politische Arbeit. Es fehlt schlicht an personellen und finanziellen Ressourcen, weil viele zwar Kritik äußern und Verbesserungsvorschläge machen, sich aber nicht aktiv einbringen oder unterstützen.

    Weil so wenige mitmachen sind wir inzwischen in einer vertrackten Situation. Versuch mal in die öffentlichen Medien das Thema zu bringen, die kontaktieren bei so etwas sofort die Tierrechtsorganisationen und lassen sich Informieren. Danach lehnen sie im Regelfall die Veröffentlichung ab (habe ich persönlich auch schon mehrfach so erlebt).

    Zum Video:
    Am besten mit dem BNA sprechen, aber soweit ich es inzwischen kenne, darf man öffentlich gewisse Dinge nicht klar benennen und auch z. B. schlagkräftige Argument nicht im Vorfeld, ohne zwingenden Grund diesen Organisationen darlegen. So schlecht ist das Video dann aber auch nicht!

    Die "fur..." nicht, Zoosmedia legt die Aussagen klar mit Begründungen und Bildern dar. Was leider trocken und zäh ist. Ein paar Videos oder Bilder ohne Tiefgang sind leichtere Kost.

    Ich bin aber nicht der BNA, zoosmedia usw., bitte an die wenden bei Fragen.

    Ich will die ernsthaften Aquarianer informieren und motivieren dies aufzunehmen und weiterzutragen. Die Masse der "Aquarienbesitzer" sind mit den momentanen Mitteln nicht erreichbar.

    Es liegt an uns ernsthaften Tierhaltern, etwas zu tun!


    _____________________________________
    vG Manfred

    Sachkundenachweis §2 TierSchG Süßwasseraquaristik
    Mitglied bei DCG, VDA, VDA AK-Fischkrankheiten und BNA e.V.

    Positivliste, Reform TierSchG und TAMG - werdet Mitglied in einer der Verbände wie z.B. DCG, BNA. VDA, damit wir stärker auftreten können, ihr erhaltet dadurch unsere schönen Hobbys mit Tieren, ohne die Unterstützung der Verbände wird es nicht mehr gehen!

    Einmal editiert, zuletzt von Strigatus (30. März 2026 um 13:47)