Droyßiger Frühjahrsbörse am 08.03.2026 von 10.00 -14.00 Uhr

  • Das große "Essen" ist vorbei und wir bereiten uns nun seelisch und moralisch auf den Jahreswechsel vor.

    Die Jagd nach Nahrung und Geschenken ist vollbracht, alle Weihnachtsfeiern sind gefeiert und so beginnen

    nun für viele von uns die eigentlich besinnlichen Tage ohne Termin und ohne Druck.

    Was passt besser in diese Zeit als die Beschäftigung mit "seinem" Fisch!

    Wer Interesse daran hat sich mit seinen Nachzuchten von Zierfischen und Wirbellosen sowie Pflanzenablegen

    zur kommenden Frühjahrsbörse einzubringen, sei hiermit herzlich eingeladen.

  • Normalerweise schreiben wir an dieser Stelle immer über Arten oder Ereignisreiches die bevorstehende Veranstaltung betreffend. Außergewöhnliche Ereignisse erfordern außergewöhnliche Maßnahmen und so wollen wir mit diesem Beitrag über einen kleinen/großen Zuchterfolg berichten, der euch erst im Oktober 2026 zugutekommen wird.
    Trotz der bereits unüberschaubar großen Menge an bekannten Aquarienfischen werden auch heute noch, immer wieder neue und bisher unbekannte Arten entdeckt und wir sind unglaublich fasziniert, wie viel Biodiversität die Evolution nur allein in diesem einen Medium Süßwasser erschaffen konnte! Eine dieser neuentdeckten, und in diesem Fall ohne Zweifel spektakulären Arten ist Hoplisoma CW 217, ein Panzerwels aus dem Rio Tomo in Kolumbien. Als Mitte letzten Jahres die ersten Bilder in den sozialen Netzwerken auftauchten, lag auf Grund der körperlichen Ähnlichkeit, die Vermutung nahe, dass es sich um einen „fehlfarbenen“ Hoplisoma concolor handelte. Zwischenzeitlich wurde diese Vermutung widerlegt und so liegt die Eigenständigkeit einer neuen Art nahe. Dass das weltweite Interesse unter uns Aquarianern an diesen äußerst attraktiven und farblich auffälligen Panzerwelsen groß war und immer noch ist, ist nicht verwunderlich. Erstaunlich erscheint die große Menge an augenscheinlich ausgewachsenen Tieren, die zeitgleich auf den aquaristischen Markt gespült wurde. Innerhalb von kurzer Zeit tauchte die Art im amerikanischen, asiatischen und europäischen Handel auf. Die Nachfrage ist trotz des „engagierten“ Preises immer noch hoch.
    Unser Altmeister und quasi der „Erfinder“ unserer Interessengemeinschaft war von den Tieren sofort fasziniert und konnte im Herbst 2025 eine Gruppe CW 217, die über Aquarium Glaser nach Deutschland importiert wurden, erwerben.
    Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl und ein „klein wenig“ Erfahrung ist es ihm gelungen, die Tiere erfolgreich einzugewöhnen und als Krönung des Ganzen nun auch zur Fortpflanzung zu bewegen.
    Die ersten Jungfische fressen, die nächsten Larven stehen kurz vor ihrer ersten Nahrungsaufnahme und ein neues Gelege steht vor dem Schlupf. Aufgrund der Größe und Menge an importierten Individuen wird es anderer Stelle mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls erste Erfolge mit dieser neuen Art gegeben haben. Nichts Genaues weiß man nicht und so sind wir doch ein klein wenig stolz diese Art in unseren Reihen mit als einer der Ersten zur Vermehrung gebracht zu haben. Damit tragen wir aktiv an einer Verbreitung im Hobby, bei gleichzeitig abnehmendem Druck (wenn es denn überhaupt einen gibt?) auf die Wildpopulation, teil und wir werden unsere Stockliste erneut mit einem wirklichen Highlight bereichern können.
    Wir freuen uns immer wieder wie verrückt über die seltenen bis seltensten Arten, die im Rahmen einer so kleinen Runde wie der Unsrigen vermehrt und weitergegeben werden. Wenn du ebenfalls Spaß an dem hast, was wir tun und ein Teil davon werden möchtest, du bist herzlich eingeladen!

  • Wir freuen uns immer riesig, wenn wir „neue Gesichter“ für uns und unsere Idee gewinnen können.
    Noch besser wird’s, wenn die hin zu gewonnenen Mitstreiter ein Genre bespielen, dass wir bisher nur sporadisch bedienen konnten. Zur bevorstehenden Frühjahresbörse bekommt ihr von zwei Hobbyfreunden einen Tisch vollgepackt mit „Westafrika“ präsentiert.
    Während in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts immer mal wieder Importe in die Bundesrepublik Deutschland kamen, wurde es ab den 80er bis Mitte der 2010er Jahren sehr still um Zierfische dieser Region. Geschuldet war dies den politisch instabilen Verhältnissen, den sich daraus ergebenden Konflikten bis hin zu mehreren Bürgerkriegen.
    Ich bin ein Kind der DDR und ich kann mich, bis auf wenige Ausnahmen nicht wirklich an „Westafrika“ erinnern. Im Gedächtnis geblieben sind mir die zu der Zeit allgegenwärtigen Purpurprachtbarsche, Pelvicachromis pulcher, der afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch, Anomalochromis thomasi sowie der Blaue Kongozwergbuntbarsch, damals als Nanochromis nudiceps bezeichnet. Eine ziemliche Sensation stellte der von Hans Joachim Richter in einer der letzten, kurz vor der Wende erschienenen Aquarien Terrarien (Hobby Zeitschrift der DDR) vorgestellte Nanochromis transvestitus.
    Vor etwa 10 Jahren hat sich die Situation doch deutlich gerändert. Den Anfang machten bis dahin völlig unbekannte und toll gefärbte Salmler. Als Beispiel fallen mir die beiden Kongosalmler Phenacogrammus aurantiacus und Alestopetersius brichardi ein. Im Zuge dessen kamen, neben den neuen Salmler, in den folgenden Jahren auch wieder Arten ins Hobby die wir über Jahrzehnte nicht mehr verfügbar hatten. Für Begeisterung unter den Liebhabern sorgte die Wiedereinfuhr des Kongo Leopardkugelfisches, Tetraodon schoutedeni und des Roberts Buntbarsches, Limbochromis robertsi.
    Auch wenn wir uns derzeit immer mal wieder über Importe freuen können, nichts ist von Dauer und manche Dinge ändern sich schneller als es uns lieb ist. Die politische Situation in dieser Region Afrikas kann sich über Nacht ändern und auch in Europa haben wir die Diskussion um Wildtierimporte vermutlich erst vom Tisch, nachdem ein Importverbot durchgesetzt wurde. Wir müssen also jetzt Erfahrungen im Umgang mit den Tieren sammeln und uns um den Erhalt fürs Hobby kümmern.
    In diesem und einem der folgenden Beiträgen werden wir die, für die kommende Börse gemeldeten Arten präsentieren. Wir hoffen euch damit ein wenig Appetit zu machen und vielleicht lasst ihr euch ja von unserer Begeisterung anstecken …

  • Vorstellung „Westafrika“ zweiter Teil …

    Wir haben in unserer Zeit, dass große „Glück“ alles nach Hause geliefert zu bekommen! Und damit meine ich nicht nur die Dinge die wir kaufen, um sie zu konsumieren. Eigentlich betrifft das unser komplettes Leben. Ein Großteil von uns lebt in einer von uns selbst erschaffenen Welt und wir verlieren immer mehr ein Gefühl und einen Zugang für unsere Umwelt und alles was damit zusammenhängt.
    Ein Hobby wie das unsere, hält da ein klein wenig, also wirklich nur ein ganz glitze klein wenig dagegen. Wir beschäftigen uns intensiv mit den kleinen Süßwasserfischen dieser Welt. Durch Beobachten und ausprobieren lernen wir Stück für Stück einen kleinen Teil unserer Umwelt zu verstehen. Wenn wir jetzt auf die etwa 150-jährige Geschichte der Aquaristik zurückblicken ist es schon beeindruckend welche Menge an Wissen so alleine durch ein Hobby zusammengekommen ist und dass, über eine Welt die uns sonst verborgen geblieben wäre.
    Ein Teil dieses Erfolges verdanken wir zweifelsohne reiseverrückten Aquarianern. Die Lebensumstände der Tiere in ihren Heimatgewässern analysieren, verstehen und dieses Wissen für die Pflege im heimischen Aquarium umsetzen ist die Basis eines jeden Erfolges.
    Ein Großteil der am „Westafrika-Tisch“ angebotenen Tiere entstammen solchen privaten Fangreisen.

    Zitat des am 08.03.26 vor euch stehenden Züchters:
    „Wir waren 2020 in Guinea sowie 2023 und 2025 in Kamerun.
    2020 führte uns die Reise von Conakry bis in den Osten nach Faranah. Die schönsten Biotope waren der Soukou und der Kolente River. Von dieser Reise sind die Pelvicachromis roloffi, die Wallaceochromis signatus und die Scriptaphyosemion guignardi.
    2023 in Kamerun ging es weit ins Landesinnere bis nach Ntam an der Grenze zum Kongo. Hier haben wir hauptsächlich Parananochromis-Arten gesucht und gefunden. Von dieser Reise sind die Parananochromis brevirostris und die Aphysemion exxigum.
    2025 waren wir die meiste Zeit in Kribi und Umgebung. Hauptsächlich ging es dieses Mal um Pelvicachromis kribensis und Benitochromis Arten. Von hier habe ich noch die Benitochromis riomuniensis und die Pelvicachromis kribensis Bidou.“

    Ich weiß nicht wie ihr das seht aber ich denke, mehr Wissen zu Eueren zukünftigen Pfleglingen könnt ihr nicht bekommen!

  • Das Angebot im aquaristischen Handel spiegelt im Wesentlichen auch das heimische Hobby wider. Die große Masse der von uns gehaltenen Zierfische bewegt sich in einer Größe von 3 bis 15 cm und die dafür geeigneten Aquarien entsprechend zwischen 60 und 150 cm Kantenlänge. Keine Regel ohne Ausnahme und so wundert es nicht, dass es neben dem „Üblichen“ auch eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Hobbyfreunden gibt die sich intensiv mit „15 cm plus“ beschäftigen.
    Zur bevorstehenden Frühjahresbörse, bekommt ihr aus dieser, gern liebevoll Bullenklasse genannten Fischgruppe mit Geophagus mirabillis ein wirkliches Highlight präsentiert.
    Jens Gottwald, seines Zeichens totaler Auskenner in Sachen Erdfresser, reiste im Sommer 2009 im Zuge einer Expedition nach Brasilien in den Bundesstaat Mato Grosso. Ziel war unter anderem die Stadt Aripuana mit dem Befischen des gleichnamigen Flusses. Nach etlichen erfolglosen Fangversuchen startete er mit einem befreundeten heimischen Fischfänger noch einen Versuch in einem kleinen unbekannten Seitenbach. Er beschreibt das Wasser als trübe, den Untergrund als schlammig und damit eigentlich nicht sonderlich erfolgversprechend. Meistens kommt es anders … und so fingen die beiden neben Crenicichla isbrueckeri und Aequidens gerciliae auch 13, etwa 5 cm kleine Geophagus. Anhand der Zeichnung der Tiere war schnell klar, dass es sich um eine bisher unbekannte Spezies handelte. Die kleinen Unbekannten, zunächst als Geophagus sp. „Aripuana“ bezeichneten Tiere, kamen mithilfe eines Zierfischexporteurs sicher in Deutschland an. Ende 2010 konnten die Tiere erstmals zur Vermehrung gebracht werden. Im Jahr 2014 erfolgte dann die wissenschaftliche Beschreibung und die Art bekam ihren jetzigen Namen, der Bezug nimmt auf die beeindruckende Farbenpracht. Die bei uns präsentierten Nachzuchten entstammen den von Jens Gottwald seinerzeit gefangenen Fischen.

    Vielleicht habt ihr ja die notwendige Hardware, findet Gefallen an den Tieren und schreibt diese kleine Geschichte weiter …

  • Stockliste Erste Droyßiger Aquaristikbörse 08.03.2025
    Wichtige Hinweise für jede Veranstaltung!
    Ihr bekommt zu den hier detaliert aufgeführten Zierfischen immer auch ein breites
    Angebot an bekannten und seltenen Aquarienpflanzen (submers & emers gezogen).
    Bitte denkt daran eure Thermotasche oder Styroporbox mit in den Saal und an den
    jeweiligen Stand zu bringen. Nach Tierschutzgesetz dürfen die Neuerwerbungen nicht
    ohne Sichtschutz durch den Saal getragen werden!
    Besucher mit kleinen Kindern und/oder all diejenigen die ihren Raum um sich herum
    benötigen ... ab etwa 12.00 Uhr wird es im Saal deutlich luftiger!
    Hund, Katze, Pferd MUSS draußen bleiben!
    Bitte notiert euch bei Erwerb ggf. Email oder Telefonnummer vom Anbieter. Aus
    organisatorischen Gründen geben wir keine Angaben der einzelnen Züchter weiter.
    Panzer- und Schwielenwelse
    Aspidoras albater "Mato Grosso"Schmerlenpanzerwels
    Aspidoras CW126Schmerlenpanzerwels
    Aspidoras poeciliusSchmerlenpanzerwels
    Aspidoras raimundi (ex spilotus)Schmerlenpanzerwels
    Brochis sp C159Panzerwels
    Corydoras acutusSpitzkopfpanzerwels
    Corydoras aurofrenatusSpitzkopfpanzerwels
    Corydoras treitliSpitzkopfpanzerwels
    Gastrodermus hastatusSichelfleck Zwergpanzerwels
    Gastrodermus pygmeusZwergpanzerwels
    Gastrodermus undulatusGewellter Panzerwels
    Hoplisoma boesemaniBoesemans Panzerwels
    Hoplisoma duplicareus Kupferfleckpanzerwels
    Hoplisoma eversiEvers Panzerwels
    Hoplisoma gosseiGosses Panzerwels
    Hoplisoma oiapoquensis Oyapock Panzerwels
    Hoplisoma leucomelasSchwarzflossenpanzerwels
    Hoplisoma loxozonusSchrägbandpanzerwels
    Hoplisoma noxium (CW004)Ancestor Panzerwels
    Hoplisoma panda Panda Panzerwels
    Hoplisoma similis Similis Panzerwels
    Hoplisoma sipaliwini Sipaliwini Panzerwels
    Hoplisoma sp C45 Araguaia Panzerwels
    Hoplisoma sp CW062Manú Panzerwels
    Hoplisoma sp CW111Zebra Panzerwels
    Hoplisoma sp CW127Super Parallelus Panzerwels
    Hoplisoma sp CW140Panzerwels
    Hoplisoma sp CW213Panzerwels
    Hoplisoma sp CW170Panzerwels
    Hoplisoma sterbai Sterbas Panzerwels
    Hoplisoma triliniatumDreibindenpanzerwels
    Scleromystax barbatusSchabrackenpanzerwels
    Scleromystax sp CW198Schabrackenpanzerwels
    Osteogaster aeneus FO F1Metallpanzerwels Crique Minette Franz Guyana
    Osteogaster aeneus Form venezuelanusVenezuela-Orange Panzerwels
    Osteogaster rabautiRostpanzerwels
    Harnischwelse
    Ancistrus sp Antennen-Harnischwels verschied.Zuchtformen
    Ancistrus sp Portel, Rio Formoso
    Ancistrus sp L089, L144, L181, L184, L213, L486, L519, L531
    Hypancistrus seideli L066, L236, L333
    Hypancistrus spL136, L297, L318, L401, L450
    Peckoltia pulcherZwergharnischwels
    Peckoltia spL494
    Zonancistrus L52Atapabo Schmetterlingsharnischwels
    Farlowella amazonaAmazonas Nadelwels
    Loricaria filamentosaGebänderter Hexenwels
    Loricaria tucunamensisMaulbrütender Hexenwels
    Rineloricaria beniZwerghexenwels
    Rineloricaria sp. Rot - Laellia sp RotRoter Hexenwels
    Sturisomatichthys aureusStörwels
    Sturisomatichthys festivusStörwels
    Sturisomatichthys leightoni WFNZStörwels
    Afrikanische & Asiatische Welse
    Chaca chacaGroßmaulwels
    Südamerikanische Zwergbuntbarsche
    Apistogramma agassizii "Alamare Red Tail"Agassiz Zwergbuntbarsch Zuchtform
    Apistogramma borelli VarGelber Zwergbuntbarsch Gelb und Opal
    Apistogramma cacatuoides VarKakaduzwergbuntbarsch Doppelrod
    Apistogramma sp D39Alto Vaupes Kakadu Zwergbuntbarsch
    Ivanacara bimaculataKleiner Acara
    Ivanacara adoketaZebra Acara
    Mikrogeophagus ramirezi VarSchmetterlingsbuba versch. Zuchtformen
    Amerikanische Buntbarsche
    Astronotus ocellatus Bahia RedPfauenaugenbuntbarsch
    Cleithracara maronii KourouMaronibuntbarsch WF Nachzucht
    Geophagus mirabilisErdfresser
    Parachromis managuensisJaguarbuntbarsch
    Pterophylum scalare VarSkalar verschied.Zuchtformen
    Pterophylum scalare WildformenBelemBlue, Manacapuru Rotrücken
    Rio Nanay Var.3, Rio Negro,Honiggelber Peru
    Afrikanische Buntbarsche
    Benitochromis riomuniensisGoldkehlchen Prachtbuntbarsch
    Enigmatochromis lucanisiBlauflossen Prachtbuntbarsch
    Nanochromis splendensGlänzender Kongocichlide
    Parananochromis brevirostrisWestafrika Zwergbuntbarsch
    Pelvicachromis kribensis VarSmaragd Pracht-Bb "Ndonga", "Bidou"
    Pelvicachromis roloffiRoloffs Prachtbuntbarsch
    Wallaceochromis humillis Liberia RedHumillis Prachtbuntbarsch
    Wallaceochromis signatus Bandi 1 Prachtbuntbatrsch
    Labyrinthfische
    Betta splendensKampffisch Koi Galaxy Plakat Zuchtform
    Regenbogenfische
    Pseudomugil furcatusGabelschwanzblauauge
    Melanotaenia boesemaniBöesemans Regenbogenfisch
    Eierlegende Zahnkärpflinge/Killis & Medaka
    Aphyosemion exiguumKamerun Kärpfling
    Epiplatys sexfasciatusSechsbandhechtling
    Fundulopanchax greseniGresens Wunderkärpfling
    Laimosemion leticiaZwergbachling
    Procatopus abberansBlaugrüner Leuchtaugenfisch
    Sciptaphyosemion guignardiGuignards Prachtkärpfling
    Lebendgebährende Zahnkarpfen
    Ameca splendensFlitterkärpfling
    Phallichthys fairweatheriPicotee Kärpfling
    Phalloceros caudimaculatusGefleckter Kaudi
    Poecilia reticulata VarGuppy versch. Zuchtformen
    Poecilia wingei VarEndler Guppy versch. Natur- und Zuchtformen
    Poecilia shenops VarMolly versch. Zuchtformen
    Xiphophorus helleri VarSchwertträger versch. Zuchtformen
    Xiphophorus helleri Var NaturSchwertträger Rio Atoyac
    Xiphophorus maculatus VarPlaty versch. Zuchtform
    Quintana atrizonaGlaskärpfling
    Salmler
    Hemigrammus filamentosusPhönix Salmler
    Hyphessobrycon bentosiSchmucksalmler
    Hyphessobrycon flammeusRoter von Rio
    Hyphessobrycon herbertaxelrodiSchwarzer Neon
    Hyphessobrycon negodaguaSchmetterlings Zwergsalmler
    Hyphessobrycon peugeotiPeugeot Salmler
    Inpaichthys kerri Var.Königssalmler Natur- und Zuchtform
    Moenkhausia pitteriBrillantsalmler
    Nematobrycon palmeriKaisersalmler
    Paracheirodon axelrodiRoter Neon
    Petitella bleheriRotkopfsalmler
    Barben und andere Karpfenfische
    Danio margaritatus VarPerlhuhnbärbling Gold
    Haludaria fasciataGlühkohlenbarbe
    Puntigrus tetrazona VarSumatrabarbe Zuchtform
    Tanichthys albiventris BlueLine Kardinal
    Tanichthys cf albonubes Yellow Fin China Kardinälchen
    Tanichthys kuehneiKühnes Kardinälchen
    Garnelen/Krebse
    Caridina logemanniBienengarnelen
    Macrobrachium assamenseRingelhandgarnele
    Neocaridina davidi VarRückenstrichgarnele verschied. Varianten
    Procambarus alleniBlauer Floridakrebs
    Schnecken
    Marisa rotulaTellerschnecke
    Tylomelania sp AlbinoFelsenschnecke
    Tylomelania sp OrangeFelsenschnecke
  • Eine Hobbybörse wie die unsere präsentiert die Aquarienfische mit denen sich die Aktiven der jeweiligen Veranstaltung beschäftigen. Bei der gesamten Fülle, die die Aquaristik für uns bereithält, ist es schier unmöglich alle Facetten abzubilden. Für alle unter euch, die ihr euer spezielles Interesse innerhalb des Hobbys noch nicht oder eben nur ungenügend repräsentiert fühlt … ihr könnte es ändern, macht euch auf und beteiligt euch!
    Eine Fischgruppe mit der wir von Veranstaltung Nr. 1 bis heute wirklich sehr gut aufgestellt sind, sind die südamerikanischen Panzerwelse der Gattung Corydoras und Co sowie der Gattungen die seit der wissenschaftlichen Überarbeitung daraus hervorgegangen sind.
    Wir Hobbyfreunde tun uns mitunter ein wenig schwer mit der Änderung die eine solche Überarbeitung mit sich bringt. Im Falle der Panzerwelse sind die neuen Gattungen aber, nachdem man sich ein klein wenig mit ihnen vertraut gemacht hat, eine wirklich gute Orientierungshilfe um in die fast unüberschaubaren Menge an Varianten und Arten ein wenig Struktur zu bekommen.
    Um der Fülle an neu entdeckten und unbeschriebenen Arten Herr zu werden, wurde vor vielen Jahren mit einer durchnummerierten Auflistung begonnen. Zunächst wurde von Rainer Stawikowski, seines Zeichens Chefredakteur der deutschen DATZ in Anlehnung an die bereits praktizierte Auflistung der L-Nummern für Harnischwelse die sogenannten C- Nummern für Corydoras eingeführt.
    Nachdem das C-Nummern System nicht mehr weiter gepflegt wurde, übernahm kurzerhand Ian Fuller und brachte mit den CW-Nummen (steht für Corydoras-World) eine hilfreiche Fortführung auf den Weg. Dass die Notwendigkeit für ein solches System gegeben war, konnten die Initiatoren seinerzeit nur erahnen. Wir sprechen aktuell von etwa 200 wissenschaftlich beschriebenen Arten. Das C-Nummern System endete mit der Nummer 159 und mit den zuletzt, dieser Tage bei den CW-nummerierten Arten sind wir bei der Zahl 223. Auch wenn es in dieser Aufzählung durch zwischenzeitlich erfolgte wissenschaftliche Beschreibungen Doppelungen gibt, so ist die Anzahl dennoch unglaublich groß.
    Um für die bevorstehende Börse ein wenig Orientierungshilfe zu leisten, möchten wir hier ein paar Arten im Bild vorstellen. Das betrifft neben einigen selten gepflegten, beschriebenen Spezies insbesondere die unbeschriebenen Arten mit den erwähnten C- oder CW-Nummern da wir gerade bei diesen häufig nicht sofort wissen, welche Art sich hinter den einzelnen Nummern verbirgt.

    Wir hoffen ihr findet „eure“ Art, spannend und pflegenswert sind sie alle!

  • Ende der 1970er-Anfang der 1980er Jahre eroberten die ersten „blauen Ancistrus“ die Aquarien der DDR. Die Tiere, bis heute gerne als „Knutschi“ tituliert, waren der Renner. Zum einen natürlich durch den auffälligen und skurrilen Kopfschmuck im männlichen Geschlecht und zum anderen durch die, der Art nachgesagten „Funktionalität“ in der Algenvernichtung. Ende der 80er begann durch den Import vieler auffällig gezeichneter und bis dahin, in der Aquaristik völlig unbekannter Harnischwelse ein regelrechter Boom dieser Fischgruppe. Heute, und damit etwa 35 Jahre später sind wir um einiges schlauer. Die ehemals als Blauer Antennenwels, Ancistrus dolichopterus bezeichneten Tieren ist keiner beschriebenen Art zuordenbar. Wo und wann diese Tiere gefangen wurden und über welchen Weg sie in unsere Aquarien gelangten ist nicht mehr nachvollziehbar. Mittlerweile müssen wir wohl auch davon ausgehen, dass wir ein Mix aus mehreren Arten vor uns haben. Der Boom der Harnischwelse brachte uns neben absoluten Highlights wie Arten der Gattung Hypancistrus und vielen anderen auch eine Unmenge an neuen Ancistrus. Mittlerweile wissen wir, dass quasi „jedes“ Gewässer im südlichen Amerika seinen eigenen Ancistrus beherbergt. Zur bevorstehenden Veranstaltung können wir euch einige, selten angebotene, bisher unbeschriebene Arten der Gattung präsentieren und möchten diese hier einmal im Bild vorstellen. Um hier keinen ungewollten Mischmasch zu produzieren, solltet ihr jede Art für sich allein halten. Ansonsten ist die Pflege nicht kompliziert. Von einem Einsatz als Funktionsfisch wie den eingangs genannten Algenvernichter möchten wir dringend abraten. Das funktioniert maximal im Jungfischalter. Der generelle Nahrungsbedarf ist aber um einiges höher und sollte, neben pflanzlichen auch tierische Bestandteile enthalten. Die Haltung ist in kleinen Aquarien ab 60 cm Kantenlänge und bei Temperaturen ab 25° C sowie neutralem Ph gut möglich. Ein paar Steinplatten, ein paar Tonhöhlen und Wurzeln machen die Einrichtung komplett und schon könnt ihr mit euren eigenen „Knutschis“ loslegen … viel Erfolg!

  • Es ist wirklich erstaunlich welche Entwicklung die Wirbellosen über die vergangenen Jahre in der Aquaristik durchlaufen haben. Anfänglich nur als Funktionsgetier eingesetzt, beschäftigen wir uns heute in Teilen fast ausschließlich mit ihnen.
    Insbesondere Garnelen, und da die beiden Arten Neocaridina davidi und Caridina logemanni bzw. alles, was unter dem Label Bienengarnele läuft, haben einen riesigen Sprung gemacht. Mittlerweile ein Klassiker und bei uns zu jeder Veranstaltung in breiter Auswahl präsentiert werden die Farbformen der Rückenstrichgarnele, N.davidi. Gerade Aquarianer die die kleinen Krabbler für sich neu entdecken sind mit dieser Art gut beraten. Etwas mehr Erfahrung solltet ihr für die Pflege der plakativ gefärbten Varianten der Bienengarnele mitbringen. Auch diese sind im Laufe der letzten Jahre robuster geworden aber generell gilt immer noch eine bevorzugte Pflege im Weichwasser.
    Hier im Beitrag zeigen wir euch ein paar Highlights der bevorstehenden Frühjahrsbörse am 08.03.2026.

  • Keine Party ohne Arbeit und eine Party wie die unsere macht schon ziemlich viel davon! Gestern war es wieder soweit und 8 Tatkräftige haben den sonnigen Sonntag genutzt um die Stellagen und die Becken zu stellen. Am kommenden Mittwoch wird geflutet, ab Donnerstag kommt Temperatur ins Spiel und dann ist auch schon angerichtet. Wir freuen uns auf euer Kommen und natürlich auf so manches Wiedersehen ... bis Sonntag dann

  • Hallo Dirk,

    da gibt es jetzt wirklich krasse Zuchtformen.

    Ich bedaure es dann immer ein wenig, dass man die Naturformen fast gar nicht mehr sieht.

    Liebe Grüße

    Swen

    Hallo Swen,

    ich bin da tatsächlich ein wenig geteilt. In der Regel bin pro Naturform und damit bei dir. Ich beschäftige mich aber eben auch vorrangig mit Aquarienfischen. Bei den kleinen Zwerggarnelen habe ich immer noch das Bild der ersten Chrystel Red Garnelen aus Japan im Hinterkopf und das war damals schon ein Knalle. Die Garnelenwildformen sind halt schon meistes ziemlich unauffällig. Wie dem auch sei, solange wir keine Ballongarnelen zeigen müssen ist die "Welt" ja noch in Ordnung ;)

  • Unverhofft kommt oft und so hat uns sprichwörtlich auf den letzten Metern noch eine spannende Anmeldung erreicht, die wir unbedingt vorab unters Volk bringen wollen.Ein neuer Mitstreiter hat sich mit der Frage an uns gewendet, ob er bei uns denn nicht seine Kugelfischnachzuchten anbieten kann. Was für Frage … natürlich kann er und zusätzlich sind wir auch noch begeistert! Konkret handelt es sich um Nachzuchten der Südostasiatischen Art Pao abei, einer der attraktivsten Kugelfische unserer Süßgewässer. Mit einer vergleichsweise geringen Größe von bis zu 15 cm ist die Haltung einer kleinen Gruppe bereits in Aquarien ab 250l möglich. Auch an Wasser und Temperatur werden keine Extreme gefordert. Derjenige unter euch der schon immer überlegt hatte, sich mal mit 'nem „anderen“ Fisch zu beschäftigen, warum nicht mal ’ne Kugel!