"Moes Tagebuch" oder "Experiment Panaqolus albomaculatus"

  • Hallo ihr Lieben,


    da werde ich ja prompt rot vor lauter Lobeshymnen. Ihr wisst schon, dass das schlecht für den Charakter ist?


    Nein, ernsthaft, vielen Dank für das Lob und die obigen Hilfen.


    Freut mich wenn Euch die Texte gefallen. Mir helfen sie vor allem dabei mein Interesse am Aquarium und meinen Fischen lebendig zu halten.
    Bisweilen verliert man nämlich auch mal den Kontakt zum Hobby oder vernarrt sich in andere Fische, die man ohnehin nicht halten kann. Aber wem erzähle ich das...


    Die Pumpe lasse ich jetzt durchgängig laufen. Mal sehen wie es weiter geht...

    Gruß, Dirk


    "Profit darf nicht über alles gestellt werden." KRÄUTLER ZUM "BELO MONTE"-STAUDAMM
    [bestand]1507[/bestand]2.0 Panaqolus albomaculatus, 4 Parotocinclus maculicauda, 8 Carnegiella strigata MOES TAGEBUCH

  • Kleiner visueller Nachtrag zur Strömung ...



    ... Katzentest bestanden.


    P.S.: Ich habe es aufgegeben die Scheibe regelmäßig zu putzen.

    Gruß, Dirk


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  • Tausendblatt. Ein Nachruf.


    Es hat sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet, es wurden vor der Erwerbung Bedenken geäußert und ignoriert; nun ist es offenkundig: das Myriophyllum mattogrossense (Mato-Grosso-Tausendblatt) hat geringer Beleuchtung und Strömung nichts mehr entgegenzusetzen. Um das tapfere Pflänzlein vor einem tristen Los als Fäulnisherd zu bewahren, wurde es in Annas neu gestaltetes Becken gesetzt und sieht so einer wuchsfreundlicheren Zukunft entgegen.


    Es bleibt das positive Resümee, dass sich die Panaqolus albomaculatus nie an dieser Pflanze vergriffen haben, da die Blätter einfach nicht genug Fressfläche bieten.


    Den Part des struppigen Bodenwurzlers wird wohl bei Zeiten das deutlich anspruchslosere Ceratophyllum demersum (Gemeines Hornblatt) übernehmen.


    Es war eine schöne, kurze Zeit, Tausendsassa, aber nun ist es Zeit einem aufgeplusterten Bettamännchen als Schaumnestunterlage zu dienen. Viel Erfolg!

    Gruß, Dirk


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  • Tod eines Springers.


    Nun ist es passiert. Nach gut 5 Monaten der Aquaristik habe ich den ersten Fischtod zu verzeichnen. Einer der zehn Carnegiella strigatas ist in die Filterbox gehüpft und darin verendet. Zugegebenermaßen war es auch ziemlich dämlich von mir, die Filterabdeckung nicht aufzusetzen, mit den Springern im Becken. Ruhe sanft kleiner Beilbauch!


    Derweilen hat sich die Beckentechnik um eine Membranpumpe mit Ausströmer erweitert. Somit haben die Panaqolus albomaculatus Strömung, Sauerstoff und dimmes Licht. Mehr kann ich ihnen wohl erst einmal nicht bieten.


    Mehr Ausführliches aus dem Ucayali-Becken bei Zeiten.

    Gruß, Dirk


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    Einmal editiert, zuletzt von Papa Moe ()

  • Hast Du Deine Fluginsekten noch? Wenn ja, mach Doch mal ein richtig schönes großes Foto von denen, auf denen man auch Details erkennen kann ;) Bitte!!


    Sehr unterhaltsam geschrieben teilweise, macht Spaß zu lesen. Und gut, dass das IFM auch mal Aqarianern helfen kann und nicht nur Studierende entzweit ^^


    LG AveN

  • Review des Kassenschlagers "The Mulm - Nebel des Grauens":


    "...man sieht den Hauptdarstellern an, dass sie bemüht sind, dem Ganzen Substanz zu geben, aber letztlich muss man wieder einmal fest stellen, dass nur mit Special Effects (täuschend echte Partikelbewegung) und eingefärbten Bildern (hier aufdringlich braun) niemand aus den Sitzen gerissen wird. Die Nebendarsteller wirken zudem seltsam flatterhaft und dennoch teilnahmslos. Am Ende kann auch ein blauer Lichtstrahl nicht darüber hin weg täuschen, dass der Regieseur sein Handwerk nicht beherrscht. Weniger Technik wäre mehr gewesen..."


    So, oder so ähnlich, hätte wohl ein zurückhaltender Kritiker mein verzweifeltes Anrennen gegen den immer aufdringlicher werdenden Mulm in den letzten Wochen cineastisch beurteilt. Nach jedem Wasserwechsel aktivierte das Anwerfen der Strömungspumpe ungelogen ein fast apokalyptisch braunes Schneetreiben. Ich war schockiert, was zwei Panaqolus albomaculatus reproduzieren können. Kein Wunder, dass sich weder der, im Wurzelwerk gänzlich zugekleisterte Froschbiss, noch das neu hinzu gekaufte Gemeine Hornkraut (mit Flockenballen verkrustet) annähernd tauglich vermehrte, bzw. entwickelte.


    Letzte Woche warf ich schließlich erneut den zweiten Innenfilter an und klopfte mit einem Stäbchen die Pflanzen, wie alte Perserteppiche aus. Es wurde ein wenig besser, aber nicht markant.
    Schließlich folgte der heutige Wasserwechsel und ich tat etwas, was ich vorher noch nie gemacht hatte. Ich saugte ohne Mulmglocke das Wasser direkt durch einen schmalen Spalt aus dem Hinterbereich meiner Eckwurzel.
    Grund für diese Entscheidung war eine deutliche Einfärbung des Nitratbereichs auf meinem Messstäbchen.
    Binnen Sekunden färbte sich der Schlauch- und Eimerinhalt pechschwarz und der, in rauen Mengen abgelagerte, Holzmulm mehrerer Monate wurde heraus gesaugt. Der leicht modrige Geruch tat sein übriges, um mein Entsetzen zu steigern. Ich füllte einen weiteren Eimer und schloss den Wasserwechsel ab. Die erste Feststellung war, dass das Wasser eine erfreuliche Aufhellung erfahren hatte. Irgendwie wirkte alles lebendiger und klarer. Als ich schließlich die Pumpen wieder anwarf, blieb er völlig aus, der Nebel des Grauens. Ich hatte die Ursache des Problems entdeckt. Offenkundig spült die Strömungspumpe jedweden Mulm hinter die Wurzel, wo er unbemerkt vor sich hin modert.


    Die Bewohner des Beckens zeigten sich kaum beeindruckt von den Ereignissen. Panaqolus albomaculatus-Vielleichtmännchen "Moe" versuchte zwischendurch ein paar Mal in "Myrcos" Höhle einzudringen, wurde aber rausgeworfen. Was das zu bedeuten hat, sei dahin gestellt. Im Großen und Ganzen sind meine beiden Welse wieder ruhiger und vorsichtiger geworden und lassen sich kaum noch tagsüber blicken.
    Die "Straciatellis" (Carnegiella strigata) haben den Sprungtod ihres zehnten Akrobaten verwunden und erobern das gesamte Becken für sich. Sie wirken sehr entspannt und sind meistens mit Rangzänkigkeiten geringer Art und Strömungssurfen beschäftigt. Nahrung nehmen sie inzwischen äußerst engagiert auf.
    Nachdem zwei, zur Beseitigung der selbst verursachten Schneckenexplosion, eingebrachten Anentome helena, eine autarke Kolonie gegründet hatten und sämtlichen anderen Schnecken den Gar aus machten, bin ich nun damit beschäftigt sie alle einzusammeln und wieder ins Beinahe-Asienbecken meiner Frau auszulagern (auf ihren Wunsch hin).
    Ich würde gerne Apfelschnecken einsetzen, aber denke kaum, dass das in absehbarer Zeit möglich sein wird. Ich sage nur: Ursache und Wirkung. Ich hoffe es setzt demnächst mal ein Erkenntnisprozess diesbezüglich bei mir ein, der auch Taten folgen lässt (z.B weniger füttern).


    Soviel derzeit aus dem Ucayali-Würfel. Der ursprüngliche Wunsch, noch eine dritte Art einzusetzen, beschränkt sich inzwischen auf den wohl wenig erfolgreichen Versuch Palaemonetes ivonicus (Südamerikanische Glasgarnelen) zu finden. Diese Ebay-Auktion war leider abgelaufen. Menno...


    Ach ja, da war ja noch eine Anfrage bezüglich der Mücken auf meiner Wurzel. Derzeit befindet sich der Laptop mit dieser Fotographie in der Reparatur. Ich werde das Bild in möglichst hoher Detailauflösung nachreichen.

    Gruß, Dirk


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  • Hallo,


    ich wollte noch schnell für Aven das Bild mit den Mücken in maximaler Auflösung einstellen (mehr ist leider nicht rauszuholen). Die Mücken waren wirklich winzig (max. 2mm lang) und es waren etwa 20-30. Inzwischen sind sie alle spurlos verschwunden. Waren wohl doch Beilbauchfutter.


    Gruß, Dirk


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  • Ich habe mal meine Beckenvorstellung in meinen Thread verlagert. Das Gute ist, dass ich, dank der permanenten Editierbarkeit, die Vorstellung auch immer updaten kann.


    Südamerika-Becken (Region: Ucayali/Peru)


    TECHNIK


    Mein 80cm-Aquarium von Juwel (Rekord 800) wird mit dem fest installierten Innenfilter Bioflow betrieben und verfügt zudem noch über eine erfreulich leise Prosilent-Luftpumpe (S-100) von JBL mit Ausströmerstein und eine Strömungspumpe von Tunze (6025 nanostream).


    Beleuchtet wird mein Becken von 10-22 Uhr mit zwei 18 Watt-Röhren, eine davon ist eine besonders lichtschwache Fluora-Leuchte von Osram, die andere ist eine Daylight von Juwel (war bereits beim Kauf in der Abdeckung). Ein kleiner blauer LED-Strahler (4 LEDs) wirft einen schwachen Kegel für eine halbe Stunde auf den Gurkenfressbereich, wenn das Licht um ausgeht.


    BESATZ


    Es handelt sich beim Becken um ein Artbecken für meine zwei Panaqolus albomaculatus mit derzeit neun Carnegiella strigata als strömungsliebende Beifische.

    DEKORATION


    Der Bodengrund besteht aus 2-3 mm Kies (womöglich wäre Sand besser gewesen). Hin und wieder liegt ein XXL-Catappa-Blatt im Vordergrund.


    Das Becken ist quasi im Goldenen Schnitt aufgeteilt zwischen einer sehr verwinkelten und mit natürlichen Höhlungen ausgestatteten Mangrovenwurzel auf der linken Seite und einer Steinterasse mit drei Welsröhren auf der rechten Seite. Dieser Bereich wird zudem noch von zwei Morkienwurzeln überschattet, die mit Saugnäpfen am Hinterglas angebracht sind, und dort den, wenig erfolgreichen, Eindruck vermitteln sollen, dass sie ins Dunkel des schwarzen (inzwischen eher algigen) Hintergrunds weiter wachsen. Ich habe als Hintergrund nur einen schwarzen Karton hinter das Becken, um Tiefe zu erzeugen; und an eine Seitenscheibe geklebt, um die Fische vom Fernseher abzuschirmen.


    Pflanzen habe ich wenige, da die Panaqolus gerne alles wegraspeln. So bildet südamerikanischer Froschbiss eine leichte Decke über der Wurzel, unter der sich auch gerne die Beilbäuche verstecken. Der erste Versuch mit Mato-Grosso-Tausendblatt scheiterte, da der Pflanze das Licht zu schwach ist. Jetzt versuche ich es mit Hornkraut. EDIT (16.02.11): Hornkraut ist auch am Holzmulm gescheitert. Die engen fasrigen Ästchen fangen das Zeug einfach besser als der Filter. Ich werde mich wohl eher mit einem pflanzenarmen Becken abfinden müssen.


    BILD (16.11.10)



    PRO & CONTRA


    Was mir gefällt: Die Fische fühlen sich wohl in der Kulisse und das Becken ist fast so geworden wie ich es haben wollte. Außerdem mag ich die, leider sehr unfotogene, Bernsteinfarbe des Wassers.


    Was mir nicht gefällt: Ich führe einen schier ungewinnbaren Kampf gegen Holzmulm und meine Pflanzen kriseln immer ein wenig vor sich hin. Zudem entwickelt sich langsam ein Algen-Problem.

    Gruß, Dirk


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  • Also meine vorläufige Idee ist, dass es sich dabei um eine Dungmückenart handelt. Die Larven kommen z.B. in Totholz vor... wenn ich mich nicht täusche, würde das ja auch passen. Es gibt derer 47 Arten (~ in Deutschland).. ich schau da nochmal genauer nach bei Zeiten ;) Aber wohl nicht so selten, und durchaus auch in Behausungen zu finden. Sehr nahrhaftes Beilbauchfutter ;) Noch nichts weiteres... stay tuned.



    LG AveN

  • Lange ist es her, seit ich das letzte Mal etwas über meinen, in aller mir zur Verfügung stehenden Bescheidenheit "Ucayali-Becken" genannten, 100-Liter-Behälter geschrieben habe. Und ich müsste wahrhaft epische Phantasie vorweisen, wenn ich behaupten würde, es wären besondere Dinge rund um die Panaqolus albomaculatus-Männer-WG geschehen.


    Die Ereignisse der letzten sechs Monate lassen sich auf In-der-Röhre-liegen-und-wenn-es-dunkel-wird-fressen-und-unbeobachtet-Dinge-tun reduzieren. Will sagen: "Moe" und "Myrco" geht es gut und sie haben sogar den Umzug unbeschadet überstanden.
    Ganz anders sieht es mit den Carnegiella strigata (Beilbäuchen) und meinem geliebten Froschbiss aus. Fünf Beilbäuche verschwanden nach und nach spurlos und tauchten auch beim Umzug nicht mehr auf. Dafür vermehrten sich die Raubschnecken drastisch. Da muss man wohl nur 1 und 1 zusammen zählen. Wie die Salmler zu Tode gekommen sind, bleibt unklar, aber Schnecken und Welse haben dafür gesorgt, dass sie spurlos verschwunden sind. Die verbleibenden Fünf haben den Umzug ebenfalls überstanden.
    Der Froschbiss hat eine Wasserpest-Explosion nicht überlebt. Ich dachte eigentlich, dass sie die Beilbäuche über ein Mehr an Oberflächenbewuchs freuen, und habe die Pest gewähren lassen. Leider hat das wuchernde Minigrünzeug prompt den Froschbiss eliminiert, was ich sehr bedaure.


    Heute waren wir auf der Aquarienausstellung in Göttingen und ich musste feststellen, dass am kommenden Verkaufssonntag sogar Notropis chrosomus (Rainbow Shiner) veräußert werden. Das nur nebenbei.


    In Bälde hoffentlich mehr mit Bildern.

    Gruß, Dirk


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  • Hallo Dirk,


    schade um die Beilbäuche und den Froschbiss. Die Beilbäuche konnten doch so schön in der Strömung surfen, und der Froschbiss hatte so schöne lange Wurzeln. Aber gut, dass Moe und Myrco alles überstanden haben, sie sind ja schließlich die Haupt"personen" hier. :)
    Machst Du eigentlich abends noch immer Mondlicht an? Und bist Du dann weiterhin Beobachtungsobjekt von Myrco? Und was macht die Gemüsefütterei? Hast Du neue Sachen ausgetestet, und wenn ja welche? Oder erfreuen sich die Herren weiterhin wöchentlich an ihrer heißgeliebten Gurke? Und ist Myrco immernoch der forschere der beiden? Und suchst Du noch Damen für sie?


    Ich weiß, das sind eine Menge Fragen, aber ich habe ja auch lange nichts mehr von den zweittollsten Fischen aus dem Ucayali-Einzugsbereich gehört. :love:


    Liebe Grüße


    Melanie

    [bestand]1509[/bestand]
    Du bist panaqolusverrückt, wenn Du immer statt 200g Nudeln oder Mehl immer 204g, bei 300g immer 306g abwiegst.
    Du bist panaqolusverrückt, wenn Du in allen Bekleidungsgeschäften nach Ringelsocken suchst, auch wenn die grad total out sind.

  • Ui...einige Fragen.


    Die Straciatellis will ich eigentlich gerne aufstocken, aber das rätselhafte Ableben gibt mir ein wenig zu denken. Mal sehen...derzeit sind sie zu fünft zumindest nicht zu einsam.


    Froschbiss möchte ich wieder ins Becken nehmen und der Wasserpest den Kampf ansagen.


    Die beiden Panaqolus sind tagsüber quasi gar nicht aktiv, und auch während des Mondlichts kaum unterwegs. Ich habe sie beim Umzug seit Wochen mal wieder komplett gesehen. Gurke habe ich eine zeitlang vernachlässigt und wird jetzt wieder aktiviert. Experimentell war ich die letzten Monate gar nicht (bis auf ein weiteres großes Stück Mangrove). Es war eher schnöde Routine angesagt. Ich habe mich im Netz mal wieder auf die Suche nach einem Weibchen gemacht, aber es scheint, dass sich im letzten halben Jahr fast gar keine gelbpunktigen Panaqolus albomaculatus mehr auf dem "Markt" befinden. Da ein Weibchen zu finden ist eher utopisch, zumal die wenigen Angebote zu kleine Tiere haben um eine Geschlechtsbestimmung zu ermöglichen.


    Mal sehen was die nächsten Wochen bringen...

    Gruß, Dirk


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  • Hallo Dirk,


    das freut mich, hier mal wieder von Dir zu lesen!


    Du schreibst, das nur kleine Panaquolus albomaculatus angeboten werden, bei denen noch keine Geschlechtsbestimmung möglich ist.


    Warum holst Du dir dann nicht einfach mal eine größere Gruppe davon? Da wäre die Wahrscheinlichkeit, das zumindest ein Weibchen dabei ist, doch relativ groß.


    Die dann irgendwann überschüssigen Tiere wirst Du doch mit Kusshand wieder los!

  • Hey Dirk,


    schön wieder was von dir zu lesen!


    @ Dieter

    Warum holst Du dir dann nicht einfach mal eine größere Gruppe davon?

    waren das dann nicht etwas zu viele für das 100 Lieter Becken? Also ich meine ene kleine Gruppe Jungfische zu den zwei großen Welsen... wird bestimmt Revier/Höhlen Kämpfe geben.

  • Hallo,


    ja, in meinem Becken haben einfach nicht genug Welse Platz und ich will es auch nicht überstrapazieren. Eine Gruppe zu holen und dann wieder welche abzugeben, ist mir auch nicht so recht.


    Momentan kann ich gut mit der Herren-WG leben und denke eher darüber nach, ob ich nicht noch einen tagaktiven Bodenfisch mit ins Team nehme.

    Gruß, Dirk


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  • Hi,


    Panaquolus albomaculatus


    lass das "u" mal weg, ist besser so: Panaqolus


    waren das dann nicht etwas zu viele für das 100 Lieter Becken?


    Ich weiß nicht wie das Becken strukturiert ist, aber eine Gruppe sollte bei vernünftigem Aufbau auf jeden Fall darin zu halten sein. Jungtiere besorgen und dann gucken was bei rauskommt stellt kein Problem dar. 100l und nur die beiden als Bodenfische, da geht noch mehr!



    lg Daniel

  • So, nun geschieht endlich etwas im Ucayali-Becken.


    Nachdem die Carnegiella strigata (Marmorbeilbäuche, aka "Die Straciatellis")) wieder in kompletter Besatzung (10) unterwegs sind und sich die Unruhe nach dem Umzug gelegt hat, hat uns der Urlaub am Bodensee in die Fänge von "SChwaben Aquaristik" geführt, wo wir uns von der Vielfalt und guten Beratung haben betören lassen.


    Ich habe schon lange überlegt, welche Fische mein Becken kompletieren würden und kam am Ende immer wieder bei Welsen heraus. Allerdings war mir klar, dass meine beiden Panaqolus albomaculatus-Männchen ("Moe" & "Myrco") die ungekrönten Könige bleiben sollten. Da mir die Sache mit der Weibchensuche auf Dauer zu aussichtslos wurde, habe ich mich nun im schönen Schwabenland entschieden mein Becken abzuschließen:


    Ich habe Limnobium laevigatum (Froschbiss) gekauft.


    Ja, tatsächlich. Und zwar gleich mal ein Drittel Becken voll.


    Nun gut, außerdem haben vier Otocinclus "Rotflosse" (Peru, Größe 3-5 cm, der Einfachkeit halber "Die Ottos" genannt) und ein unbestimmter Hypoptopoma sp. (aus Peru oder Westbrasilien, Größe 6 cm, noch namenlos) den Weg ins Becken gefunden. Zwergharnischwelse hatten es mir schon immer angetan und sie sind letztlich die ideale Ergänzung für mein Becken, dem ein wenig mehr Aktivität rund um die Wurzel- & Steinaufbauten gut tut.


    Da die Kerlchen erst heute nacht eingewöhnt wurden, gilt es jetzt zu beobachten wie ihnen die neue Umgebung zusagt.


    Die Bilderlinks dienen nur der ungefähren visuellen Zuordnung. Ich mache hoffentlich bald selber Bilder meiner Pfleglinge.

    Gruß, Dirk


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