Venezuela 2012 - Rio Ventuari, Rio Orinoco, Rio Manapiare, Rio Atabapo, Rio Sipapo

  • Guten Morgen, Joschi, du Porsche-Techniker ! Du schreibst nur 2 Sätze, was soll denn wohl - rrstn - heißen ??


    Bitte in Zukunft auf die Wortwahl achten, was soll ELKO denn damit anfangen... Schönen Tag, Claus.

    Ein mongolisches Sprichwort: Berge können sich nicht miteinander unterhalten, aber MENSCHEN ! ;)[bestand]1869[/bestand]

  • Hi,


    @Joschi
    Ich weiß es nicht. Aber vielleicht kann Micha oder Adam Deine Frage beantworten.


    klaus
    Wir wollen mal nicht so kleinlich sein - meine Finger sind manchmal auch breiter als die Tasten :D


    Chris
    Gerne, aber ohne die ganze Crew müsstet Ihr jetzt nicht so viele Bilder ansehen. :D Der Dank gehört also all diesen.


    Viele Grüße
    Elko

  • Hi,

    Auf der Karte wird nun unser Hauptziel sichtbar, der Salto Tencua. Bis dorthin ist der Rio Ventuari - sofern nicht zu ausgetrocknet - mit dem Boot durchgängig befahrbar. Bis dahin waren aber noch ein paar Kilometer. (pinke Strecke)


    Venezuela 2012 - 04 auf einer größeren Karte anzeigen

    Zunächst noch ein paar Bilder vom Rio Manapiare bis zur Mündung in den Rio Ventuari.


    Zumindest ein Schiff, das nach einem Händler aussah.

    Wie man auf den nächsten Bildern sieht - auch auf dem Flussabschnitt befinden sich potentielle Wels-Biotope.














    Grüner Eisvogel (Chloroceryle americana)

    Fortsetzung folgt

  • Hi,


    weiter mit ein paar Eindrücken vom Rio Ventuari (zwischen dem pinken PIN - Mündung des Rio Manapiare und dem pinken Marker mit Punkt - Fahrpause).



    Vom Rio Manapiare kommend Blick nach Osten in den Rio Ventuari










    Fortsetzung folgt

  • Hi,


    ... gerne Thommy, ein paar hab ich noch. :D


    ----------------------------------------


    Ein paar Bilder von unserer Pausenstelle (pinker Marker mit Punkt) bis zur Ortschaft Tencua (pinker Marker ohne Punkt)













    Rotbrustfischer (Megaceryle torquata)



    Fortsetzung folgt

  • Hi,


    ich finde die Bilder wieder mal völlig toll. Vielen Dank, dass man daran teilhaben kann. Ich möchte dich mal ermuntern einen schönen Vortrag daraus zu machen, denn es gibt bestimmt auch eine Menge zu erzählen. Also, wenn ich da helfen kann, gerne.


    Grüße

  • Hallo acari,


    ... danke.


    Von Venezuela 2011 gibt es schon einen Vortrag.
    (Das nächste Mal ist dieser am 18.05.2012, 20:00 Uhr in 01737 Oberhermsdorf bei der IG BSSW - RG Sachsen zu hören. Wer Interesse und Zeit hat, ist herzlich eingeladen.)
    Von Venezuela 2012 wird es auch einen Vortrag geben. Dazu muss ich aber erstmal das ganze Material aufarbeiten. Wenn ich Hilfe brauche melde ich mich.


    Viele Grüße
    Elko

  • Hi,


    ... gegen Abend erreichten wir Tencua.
    Da von den Indianern dort nicht viel bekannt ist, hielten wir uns - auch mit Fotografieren - sehr zurück. Offensichtlich wurde in dem Ort gerade Carneval gefeiert. Carneval (Rosenmontag und Fasching) sind in Venezuela Feiertage.


    Wie üblich legten wir an und unsere einheimische Schiffsbesatzung meldete uns im Ort an. Das dauerte, da die Indianer ihren Gemeinderat einberiefen. Nach reichlich einer Stunde bekamen wir dann gesagt, dass man uns nicht dort haben möchte:
    "da wir (angeblich) ohne Erlaubnis das Gebiet der Indianer betreten hätten, hätten wir die venezuelanische Verfassung verletzt und zudem hätten sie erst wenige Tage vorher Ärger mit Mineros und der Guardia National gehabt".


    Der erste Grund war natürlich reiner Blödsinn: wir hatten von der zuständigen Behörde in Puerto Ayacucho eine schriftliche Erlaubnis, die wir ohne Zustimmung der Indianervertretung in Puerto Ayacucho nie bekommen hätten. Und wenn den Indianern in Tencua die behördliche Genehmigung nicht reicht, dann muss man wohl die Erlaubnis sowieso in Tencua holen. :wacko:
    Man erlaubte uns zumindest über Nacht im Dorf zu bleiben und bot uns das Gästehaus mit Einzelzimmern an. Aus dem Haus waren wir schneller daußen als drin: extrem warm und stickig, die Luft stand förmlich und die "Zimmer" waren wohl schon jeweils von einen Stamm Ungeziefer bezogen. :(
    Wir durften dann am Ortsrand Hängematten und Zelt aufbauen.


    Die Carneval-Feierlichkeiten gingen bis in die Nacht gegen 2:00 Uhr. Ich bin eigentlich sehr tolerant bzgl. irgendwelcher, auch lauter Musik. (Man war ja mal jung und wir hatten auch jahrelang neben einem Jugendklub gewohnt.) Hätte jemand erzählt, dass man die Musik laufen lässt, um irgendwelche Schwerverbrecher zu quälen, hätten wir das wohl geglaubt: immer wieder extrem lautstark, so etwa da-da-da-da da-da-da-da-da-da da-da-da da-da-da-da ... das ging so etwa fünf Minuten in verschiedenen Tonlagen. Danach begann die Tonbandschleife(?) von vorne. :wacko:


    Damit war das Hauptziel unserer Reise - ein mehrtägiger Aufenthalt am Salto Tencua geplatzt. Auch musste ich mich von meinem Ziel verabschieden, ein paar Lithoxus jantjae, 2008 von Lujan von oberhalb des Salto Tencua beschrieben, mitnehmen zu können. ;(


    Ein paar Bilder:




    Der nächste Wels ist Michas magischen Händen zu verdanken. Während wir auf unserm Boot in Tencua warteten, griff Micha mal hinter sich ins Wasser:





    Fortsetzung folgt

  • Moin,

    ... nachdem der Lärm in der Nacht verstummt war, wurde es nicht viel leiser: nun war deutlich der nahe gelegene Wasserfall zu hören. Wenn auch eintönig, so hört man das doch viel lieber als das endlose "da-da-da-da da-da-da-da-da-da da-da-da da-da-da-da ... ".

    Mit den ersten Lichtstrahlen hatten wir schnellsten unsere Sachen gepackt und Tencua den Rücken zu kehren. Noch bevor die Indianer munter worden, wollten wir den Ort verlassen, um uns zumindest den stromaufwärtsgelegenen Wasserfall noch anzusehen. (gelber Marker mit Punkt - ganz rechts, hinter dem pinken Marker)



    Venezuela 2012 - 04 auf einer größeren Karte anzeigen

    Die Bilder von dort:


    Morgenstimmung am Rio Ventuari


    Rio Ventuari bei Tencua, stromaufwärts




    Weiter gings mit dem Boot nicht mehr, im Hintergrund sieht man noch etwas von der Ortschaft Tencua. Ca. 500 m vor uns ...


    Salto Tencua






    Edit 06.04.2012: Die nächsten zwei Bilder sind ausschließlich dem Tagesdatum des Posts gewidmet und gehören nicht an diese Stelle. Die korrekte Information findet Ihr hier.


    Flussdelfin.


    Beim Angeln von Flussdelfinen.


    Die Rabengeier waren auch schon da.









    Und noch ein paar Daten von dort:

    8:30 Uhr: Wassertemperatur 26,1 °C; Leitfähigkeit: 21µS/cm; pH 7,1; Lufttemperatur 28 °C; Luftfeuchtigkeit 74%

    Fortsetzung folgt.

  • Guten Morgen, Elko ! Wieder mal TOLLE Bilder, DANKE dafür !! Du schreibst: Beim Angeln von


    Fluß-Delphinen..... Stehen die denn nicht unter Naturschutz ?? Schönen Sonntag , Claus.

    Ein mongolisches Sprichwort: Berge können sich nicht miteinander unterhalten, aber MENSCHEN ! ;)[bestand]1869[/bestand]

  • Guten Morgen,


    Claus, guck Dir die Angel an, guck auf den Delfin, und guck nochmal auf den Kalender. :D
    Elko, das sind wieder tolle Bilder, und in Sachen Karneval fühle ich mit Euch. Dankeschön :)


    Liebe Grüße


    Melanie

    [bestand]1509[/bestand]
    Du bist panaqolusverrückt, wenn Du immer statt 200g Nudeln oder Mehl immer 204g, bei 300g immer 306g abwiegst.
    Du bist panaqolusverrückt, wenn Du in allen Bekleidungsgeschäften nach Ringelsocken suchst, auch wenn die grad total out sind.

  • Hi,


    @Melanie
    ... gerne


    Claus
    :whistling:


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    ... weiter - oder besser zurück.
    Von Tencua sollte es nun per Boot zurück nach Puerto Ayacucho gehen. Auf dem Rückweg wollten wir in verschiedene Nebenflüsse des Rio Ventuari und des Rio Orinoco reinsehen.


    Zunächst mussten wir den Ventuari zurück bis zum gelben Pin. Ein paar Bilder von der Strecke:



    Blick in Richtung Tencua



    Tencua



    "Uferpromenade" von Tencua mit Denkmal von Simon Bolivar.
    (Ein Denkmal von Simon Bolivar findet man in Venezuela in jedem größeren Ort.
    Im letzten Jahr hat einen überall noch Hugo Chávez von Plakaten angestrahlt.
    Obwohl im Herbst in Venezuela Wahl ist, war da diesmal weit weniger von ihm zu sehen.)







    Die Mündung des Rio Asita in den Rio Ventuari.


    Fortsetzung folgt