720l Südamerika Aquarium Planung

  • Guten Abend liebes Forum,


    ich habe mir ein 720l Aquarium (Maße: 200cmx60cmx60cm) gekauft. Aus diesem soll ein Südamerika-Aquarium werden.
    D.h., es sollen nur Pflanzen aus Südamerika reinkommen in Kombination mit ein paar großen Moorkienwurzeln.
    Ich habe mir bereits einen Pflanzenplan bzw. eine Einrichtungsskizze vorbereitet.
    Allerdings bin ich mir nicht sicher ob diese auch so umsetzbar ist, wie ich sie mir vorstelle.


    http://up.picr.de/11272544be.jpg (Ich hoffe man kann die Skizze lesen...)


    Deshalb bitte ich um konstruktive Kritik (Anordnung,Größe, etc.).
    Also eine Co2 Anlage ist vorhanden, die Beleuchtungsintensität würde bei 0,6W/l liegen und natürlich würde ich auch regelmäßig düngen.
    Vielen Dank schon im Voraus.


    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel

  • Hallo Jens,


    Oh das tut mir leid. Ich bin neu hier. Also ich bin 19 Jahre alt und bin Student. Ich hatte mal zwei Aquarien für 4 Jahre,diese musste ich aber wegen Umzug auflösen.
    Nun hat mich das "Aquariumfieber" wieder gepackt und bin an ein "günstiges" 720l-Aquarium rangekommen... :)


    vg
    Daniel

  • Hallo Daniel,


    zunächst einmal herzlich Willkommen hier bei uns und viel Spaß!


    Deine Skizze hab ich mir angeschaut. Das liest sich gut, was Du planst.


    Aber ob es auch gut ist, kann man erst sagen, wenn man weiß, welchen Fischbesatz Du planst.
    Aus Südamerika kommen ja nicht gerade wenig Fischarten.


    Eine kleine Bemerkung noch zur Einrichtungs-Idee: bei den vielen Wurzeln und Pflanzen wirst Du von der Rückwand nicht allzu viel sehen.
    Günstiger und auch richtig schön würde sich auch eine schwarze Pappe machen, die man einfach von außen auf die Rückscheibe klebt.

  • Hallo Dieter,


    erst einmal vielen Dank für deinen Ratschlag.
    Du hast recht! Die Rückwand würde mir nicht viel bringen, da ich schon Wert auf einen relativ üppigen (nicht zu viel) Pflanzenbestand Wert lege
    und Wurzeln (groß) auch ins Becken kommen.


    Nun, in das Becken sollen 6 Pygocentrus nattereri einziehen.
    Ich habe versucht ein abwechslungsreiches Becken für die zu gestalten (links ruhige Zone--> Wurzeln mit Schwimmpflanzen,freie Bodenfläche und mitte/rechts -->üppige Vegetationslandschaft, wie ein überflutetes Amazonaswaldstück.)


    Ich habe bewusst nicht auf die Pflanzen verzichtet , weil sie für mich ,außer dem optischen Effekt, auch noch wichtige biologische Funktionen haben.
    Zudem hin habe ich einen guten Bekannten, der auch rote Piranhas in einem 840l-Aquarium hat. Bei ihm lassen sie die Pflanzen komplett in Ruhe
    und der hat nicht gerade wenige drin. Außerdem halte ich die Echinodorus-Arten für eher robuste und kräftige Pflanzen.
    Von ihm würde ich 6 Jungtiere nehmen...


    vg
    Daniel

  • Hallo Dieter,


    also ich werde auf jeden Fall Bilder mal reinstellen, wenn alles fertig ist. Das kann aber noch dauern... :thumbsup:
    Also ich will ja eigentlich maximal 6 Stück (120l pro Piranha) drin haben. Soll ich dann auch gleich 6 nehmen oder vielleicht 7-8Stück, falls 2 Tiere gefressen werden oder Ähnliches?
    Weil ich mein neue Piranhas in den Schwarm zu integrieren ist ja bekanntlich nicht so einfach.


    vg
    Daniel

  • Hallo Daniel,


    ich würde es von Anfang an bei den 6 Tieren belassen. Das die sich gegenseitig fressen, ist eher unwahrscheinlich.
    Es dürfte schwierig sein, 1 oder 2 überzählige Tiere wieder los zu werden. Denn neue in eine Gruppe zu integrieren ist echt ein Risiko.
    Darum ist es einfacher, eine ganze Gruppe abzugeben als einzelne Tiere.

  • Hallo Daniel,


    schön zu wissen das in der Jugend noch Hoffnug besteht ;)


    Mach dich aber richtig schlau über die Pflege dieser Brocken und suche dir Kontakte zu den Haltern solcher Tiere bevor du loslegst.


    Du kannst lesen in Büchern dazu was du willst...nichts geht über die Erfahrungen mit den Tieren die Halter jahrelang gemacht haben.


    Da kann man als junger Spunt :D noch ne Menge bei lernen :thumbup:

  • Guten Morgen,


    auch von mir erstmal ein herzliches Willkommwn.


    Deine Beckenplanung ist schonmal ganz ordentlich. Wobei es für mich viel zu grün wäre. Wurzeln sind immer gut, davon natürlich ein paar mehr und dafür die Pflanzen fast kompl. weglassen. So würde ich es machen.



    Und wie meine Vorredner schon gesagt haben, zuerst überlegen was an Fischen einzug halten soll, danach kann man das Becken dann nach den Bedürfnissen der Fische einrichten.

  • Guten Tag,


    @ Ronny:
    Keine Sorge, ich hab mich wirklich genügend über die Fische informiert (hab auch mit Besitzern gesprochen).
    Ich habe mir extra noch eine Vollentsalzungsanlage (Osmoseanlage--> Menge Abwasser) zugelegt, damit ich für die Piranhas einen PH-Wert von 5,0-6,0 bekomme und KH <5. Außerdem werde ich viel Torf filtern, Moorkienwurzeln sind im Becken sowie eine ausreichende Filterung, die das Becken 4mal umwälzt die Stunde, weil die Piris ziemlich viel Dreck machen. Dunkler Bodengrund, usw. .......
    Also wie gesagt, der Bekannte, von dem ich die 6 Jungtiere nehmen würde, pflegt Piranhas selber schon seit 8 Jahren und wohnt nur 2 Straßen weiter. :thumbsup:
    Ach übrigens, der neue Username wurde nicht angenommen. :S
    vg
    Daniel


    Dogstyle:
    Ja solche Beckeneinrichtungen kenne ich auch: Viele Wurzeln/ Äste,wenig Licht,Sand, und evtl. noch Seemandelbaumblätter oder sowas..
    Aber wie gesagt, ich finde eben Pflanzen sehr schön und ihre Funktionen in einem Aquarium sind ja auch nicht ohne. Da ich zuvor Malawisee-Barsche hatte und dort keine Pflanzen hatte, möchte ich diesmal schon Pflanzen drin haben. Ich hab auch nur Pflanzen aus Südamerika mir ausgesucht die relativ die gleichen Ansprüche an das Wasser haben etc.... . Außerdem ist das Verbreitungsgebiet der Piranhas in Südamerika so groß, dass es doch auch neben den kargen Wurzel-Gebieten (z.B Rio Negro) auch überflutete Waldgebiete (Regenzeit) oder Flüsse mit üppiger "Urwaldvegetation" gibt........ oder?
    Und wie gesagt bei dem Bekannten haben die Piranhas die Pflanzen in Ruhe gelassen (habs aber auch von mehreren gehört, dass die ihre Pflanzen zufrieden gelassen haben).
    Und ich meine, Echinodorus-Pflanzen sind ja jetzt nicht soooo empfindlich.
    Aber wenn die trotzdem mir sie kaputt machen würden, dann kann ich immer noch die Pflanzen rausnehmen und durch noch mehr Wurzeln ersetzen. :thumbsup:


    vg
    Daniel

  • Hi Daniel,


    na da haste doch nen Ansprechpartner und das gleich in der Nachbarschaft...besser geht es nicht.


    Schade das der Name nicht geht,bestimmt zu lang.Hätt aber super gepasst :thumbup:

  • servus daniel,


    deine idee mit den pflanzen ist bei dem geplanten besatz eigentlich genau die richtige. ich bin zwar auch nicht grade der pflanzefan, aber gerade bei piranhas habe ich es schon sehr oft gelesen und gesehen, dass man sie grade in stark bepflanzten aquarien halten sollte, bzw. auch hält. das hat wohl was mit der revierbildung der fische zu tun... wenn man sich teilweise die doch recht stark zerrupften tiere in dann meist kahlen becken anschaut, hängt das wohl damit zusammen, das innerartliche aggressionen aufkommen wenn sie sich ständig sehen...


    und wohl auch damit, dass die tiere von natur aus eher scheu sind und sich im dickicht der pflanzen viel wohler fühlen, als unter einer wurzel...


    ich habe mit diesen tieren nicht so viel am hut, aber ein bekannter hatte sich mal 6 babytiere in ein leer stehendes becken gesetzt. er hatte auch viel holz zur revierbildung, aber keine pflanzen drin. dieser noch sehr kleine 6er trupp hat zuerst einen der gruppe komplett zerfressen, bei einigen anderen wurden nach und nach gegenseitig augen ausgepickt und die flossen angeknabbert... platz war genug da, aber es wollte einfach nicht klappen. es waren im übrigen ganz einfache rote.. also wohl keine besonders aggressive art...na ja, er hatte dann bald keine lust mehr und die tiere abgegeben. von daher deckt sich meine einzige erfahrung doch mit dem was ich bisher gelesen und in anderen foren gesehen habe....

  • Hallo Sascha,


    so ähnlich habe ich auch bei der Planung gedacht. Von den Pflanzen profitieren beide Seiten: Die Fische und der Betrachter.
    Von einigen Quellen (Literatur, Internet, Besitzer...) hört man auch , dass bei wenigen Reviergrenzen, Bepflanzung etc., sogar 200l pro Piranha zu wenig sein können.
    Außerdem habe ich ja links im Becken einen Teil übrig gelassen, der durch die Schwimmpflanzen (Limnobium laevigatum) abgedunkelt ist.
    Dort sind wenige bzw. gar keine Pflanzen und der "Bereich" ist von Wurzeln geprägt....so als Laichgrube/platz oder "Höhle" .
    (sollte ich jemals das Glück haben, dass die mal ablaichen sollten, was doch selten ist...)


    vg
    Daniel
    :-)/~

  • Hallo Daniel,

    sollte ich jemals das Glück haben, dass die mal ablaichen sollten, was doch selten ist...)

    ich den 80ern hatte ich hunderte Jungfische, so schwer war das gar nicht. :D
    Nee, Blödsinn, das war ganz einfach eine Zufallszucht, die nicht geplant war.
    Hat aber Spaß gemacht, und das ist doch das wichtigste beim Hobby. :thumbsup: