Die neue Südamerikanische Flusslandschaft Vol.2

  • Nabend,


    gestern an Tag 18 begann das Massensterben. Keine Ahnung warum. Alle messbaren Wasserwerte und im Grünen bzw. optimalen Bereich, hab den fetten Dupla Messkoffer, da bleibt nix offen.
    Sonntag war ich noch so zuversichtlich, da die Kleinen super gut über die vergangene Woche zugelegt haben. Sind weniger als 20 über.
    Naja, die zweite Brut schlüpft morgen… weiter geht's.


    Gruß Ralf

  • Hi,


    vergiss die WW, die waren es nicht, es lag am Futter.


    Ich hab die letzten 20 Jahre 1000+ Sturis grossgemacht, glaub mir Tag 16-20 ist entscheidend und es liegt nur und ausschließlich am Futter......


    Benutze irgendeinen Aufzuchtkasten der am Wasserkreislauf eines grossen Beckens hängt wg. Wasserqualität. Bring die Schlüflinge darein und pack den Kasten spätestens am 3. Tag voll mit gebrühten Grünzeug.
    Was ist egal, Eisberg- oder Feldsalat, Spinat, Löwenzahn oder Giersch, wichtig ist gebrüht und viel..........
    Auf dem gebrühten Grünzeux bilden sich Mikroorganismen und die werden dann von den kleinen Struris abgweidet.


    Ab Tag 10 kann man feinstes Kunstfutter einbringen aber Grünzeug sollte man mindestens 30 Tage beibehalten.


    Und niemals zu früh in ein grösseres Becken setzen, die dürfen gerne gestapelt sitzen. Setzt man 50-70 fingerlange Sturis in ein 60er Becken verliert man die Hälfte weil die wie schon geschrieben zu blöd sind das Futter zu finden.


    Wenn man weis wie es geht ist Sturiaufzucht erin Hexenwerk aber man muß min. 30-40 Tage gewissenhaft arbeiten, so nebenbei geht das nicht.

  • Hallo Holger,


    das was du beschreibst, habe ich ohne Ausnahme so durchgeführt, die kleinen haben gefressen und die Kotmenge wurde immer größer. die größten waren um 25mm.
    Läuft grade ein Neustart mit 25-30 Larven, die anderen sind die Nacht geschlüpft und im Becken verteilt.


    Danke und Gruß Ralf

  • Die sind wirklich zu blöde zum fressen.
    Die letzen Vier, sitzen den ganzen Tag auf der Stelle und bewegen sich kurz, wenn ich Futter ins Aufzuchtbecken gebe. Das ganze Becken ist voll mit allem möglichen.
    Einzig der Überlebende in de Küche wächst, habe ihn heute Morgen beim "kacken" fotografiert, und dort gibt's nur Aufwuchs zu fressen, kein Extrafutter. TL vom Kleinen 30mm


    Gruß Ralf

  • Setze die Vier grade in das gut veralgte Aquarium in der Küche um.
    Der dort überlebende kleine Sturi, hatte eben "Kacke" an sich hängen, die länger war als er selbst. Vielleicht schaffens die anderen vier in dieser wohl guten Umgebung.
    Ist auch ein Südamerika- Fischbecken mit Endler und Panzerwelsen.


    Gruß Ralf


    Und wie auf dem Bild zu sehen zwei verhauenen Maronii Weibchen aus dem Großen.
    Die Welse setzen sich aus 5 C. julii und 7 C. nanus zusammen.

  • Zweites Gelege anders versucht mit Gülle- Gemüse,
    ging auch nicht, alle tot.
    Neues Gelege mit über 80 Eiern klebt seit Mittwoch wieder an der Scheibe (wie schafft der Alte das ?). Mache mit den Kleinen weiter wie beim ersten Ansatz und suche nach der Ursache. Irgendwie sind die kleinen zu blöde zu fressen, wenn sie von Filtrieren auf Pflanzliches Futter wechseln müssen. Werde diesmal mehr alte Echinodorusblätter ins AZB geben. Von den in den Nebenkriegschauplatz umgesetzten"ersten" sind noch zwei übrig, aber die wachsen und gedeihen und fressen nur die Algen auf den Scheiben, Blättern und Wurzeln, sie sind mittlerweile 35mm lang. Die Filamente bilden sich schon aus. Wenn sie mal in Pose sitzen, gibt´s Fotos. 8)


    Gruß Ralf

  • Versuch mal überbrühte Blätter vom Kohlrabi. Kannst du auf Vorrat bunkern, indem du sie einfrierst.
    Massig Turmdeckeschnecken im Aufzuchtbehältnis sorgen für Abfallbeseitigung und Chlorella-Pulver und Cyclop-Eeze für die Versorgung der NZ.


    Die Biester sind letztendlich zu dämlich. Futter zu suchen-also muss da, wo sie sind, auch das Futter sein.