Neues "Großbecken" in Planung.

  • Hallo Leute,


    es geht hier um ein 2m Becken mit 80cm - 100cm Tiefe, was soll da ein Filter hinter der Rueckwand? Wenn da mal was ist oder kippt kommt man nicht mehr ran, ausser in Badehose. Ich kann dazu nur sagen: keep it simple!



    Hi Sascha,


    ich kann Dir nur raten bei allem etwas flexibel zu bleiben. Ist erst mal alles *verbastelt* bist Du mit Deinem *Traumbecken* limitiert.
    Was Du einbauen moechtest wird am Ende vom Budged abhaengen, was Du zu Verfuegung stellst und was es monatlich kosten darf. Unterschaetze das mal nicht. Moeglich ist alles.
    Danach kann man weiter planen ;)


    edit: Dein Link oben zum *Enthaerter*, das Teil kannst du stereichen. Das tauscht nur Kochsalz gegen die Haerte. Dein Leitwert bleibt gleich.
    Es gibt eine Moeglichkeit das Wasser weich zu bekommen, ohne Osmose. Die ganze Geschichte ist aber nicht unbedingt guenstig. Du musst ebend wissen was Du willst.

  • Hallo Mario,


    die Rückwand dient primär der Optik, heißt sie soll sämtliche Technik im Becken verstecken. Wenn der Filter ausgelagert wird, dann betrachte mal die Matte hinter der Rückwand eher als großen Vorfilter. So groß, dass man nie ran muss. Und falls doch (deswegen würde ich auch nichts einkleben) kann man die Beckeneinrichtung immer noch auf eine Seite schieben und den Teil der Rückwand abnehmen, wo die Technik dahinter steckt. Dort soll ja auch ein Wärmetauscher Platz finden. Angelegt ist diese Geschichte auf Jahre. "Ran" muss man immer nur, wenn die Filterfläche gegenüber dem Nährstoffaufkommen für die Bakterien unterdimensioniert ist und man auch sonst nicht für den Abbau (Mineralisation) oder den Austrag von Stoffen (Pflanzen, Wasserwechsel) sorgt, sprich das Becken von vorne herein massiv überhängt. Dieser Rückwand-Vorfilter (nennen wir ihn mal so) schmoddert nicht zu oder kippt, sondern er bewirkt das genaue Gegenteil, er puffert extrem viel ab im Becken und verteilt aufkommende Bakterien. Wenn die Leute sich gerne 3 Rochen auf zwei Meter setzen und eine 15er Gruppe Winnemilleri - natürlich ist das labil!


    Ich plädiere ja immer für diese zweigleisige Lösung eben weil man bequem an das Filterbecken oder den Außenfilter kommt. Es ist auch eine sehr simple Lösung, alles nur klemmen und stecken statt einkleben. Bei 1000L plus gehts um solide Technik, ich würde da auch nichts empfehlen, wo man aller zwei Wochen ranmuss. Einen FX5 drunter und gut ist. Was ist die Alternative? Einen Mehrkammerinnenfilter für den man auch baden gehen darf? Ein Filterbecken mit kompliziertem Überlauf, zu reinigenden Patronen/Matten und Wasserstandskontrollen? Zwei Eckmattenfilter, die das Badeproblem auf zwei Seiten verteilen?


    Den FX5 müsste man einmal im Jahr saubermachen und dann hat sich die Sache. Wahrscheinlich wird Sascha überrascht sein, wie wenig Schmodder er da drin findet, wenn er regelmäßig Wasser wechselt und ein paar emerse Pflanzen hat. Für die würde ich auch mal ganz stark argumentieren hier. Ein bisschen Efeutute, Monstera oder sowas und man kann auch gerne mal 3 Wochen nichts am Becken machen ohne dass da was kippt.

  • Moin Leute,


    ich bin echt begeistert wie viele Antworten und Hilfestellungen hier zusammen gekommen sind, damit lässt sich super arbeiten und planen. Sorry das ich so spät erst wieder reagiere aber meine Frau wollte heute dann mal nach Möbeln und den ganzen anderen unwichtigen Beikram für die neue Bleibe gucken ;) Ihr fehlt halt noch ein wenig der Blick fürs wesentliche....Das Becken aufstellen zwei Campingstühle davon und fertig ;-p


    Ronny
    Ich habe mal ein wenig in Deinen Threads gestöbert und mir die Sache mit den zwei Eck_HMF zu der Strukturrückwand gesehen, gefällt mir auch ganz gut bzw. stört mich nicht so stark wie ich gedacht hätte ;-p Vor allem die einfache Umsetzung gefällt mir wobei mein bisheriger Favorit immer noch das Filterbecken in Kombination mit dem Überlaufschacht ist.


    Tom
    Wie auch immer Du auf Simon bei mir kommst aber wenn Du mich lieber Simon nennen willst, ist das auch ok :D :D :D
    Also je nach finaler Endgröße des Beckens würde ich als Filterbecken zwischen 120 und 200l einplanen? Passt das? Hole ich mir hier am Besten etwas fertiges vom Bauer oder nehme ich nen Standardbecken, hole mir Glaszuschnitte und baue ich das selber?


    Mitm H Träger meinst Du das ich vorne und hinten über die Ytongsäulen ne Holzlatte lege, die in der Mitte durch ne Querverstrebung verbunden sind?


    Wie breit sollten die Ytongsäulen sein wenn ich es bei Zweien belasse?


    Danke für Deine Ausführungen zu dem Innenfilter, der landet bisher auf Platz 3 meiner Filtercharts aber noch ist ja alles offen ;)


    Bzgl. der Skizze gebe ich Dir recht, sollte alles andere im Wohnzimmer wie Sideboard, Esstisch und Stühle, also alles unwichtigere seinen Platz finden, dann kriegt das Becken auch seinen Meter tiefe abzüglich dem Platz den die Dämmung braucht. Da fällt mir grad ein, dass nen Ofen auch noch irgendwo Platz finden muss ;) Aber wird schon werden.


    Jetzt wahrscheinlich ne sehr dumme Frage aber ich habe davon echt keinen Plan, gibt es Styrodur mit Alukaschierung oder bastel ich das z.B. durch Styrodur und Alufolie?


    robert
    Du bist echt der absolute Hammer und der lebende Beweis für Macgyver :thumbup: Absolut geile Ideen!


    Ein Foto kann ich und werde ich machen sobald ich vor Ort zum finalen Ausmessen bin, derzeit bin ich noch mit Windpocken, ja genau Windpocken, ist bei Erwachsenen fast wie nen 6er im Lotto an zuhause gefesslt. Sollte aber in der nächsten Woche was werden.


    Die Idee mit den Ikealeuchten, die auch noch gut aussehen finde ich sehr gut. Auch Deine anderen Ideen sind der Hammer aber mir für den Anfang ggf. etwas zu viel, da würde ich allein schon meiner nicht ausgebildeten technischen Fähigkeiten geschuldet es etwas puristischer machen wollen. Das Aluprofil längs über das Becken wäre z.B. auch was. Dein Sleeve-Link funktioniert leider nicht. Ist auch schon wieder son Neuland für mich ;(


    Vielen Dank für Dein Angebot für mich zu bauen, da komme ich ggf. falls sehr gerne drauf zurück! Wobei ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe, da vielleicht doch über mich hinaus zuwachsen und das zu packen 8)


    Die Doppelstegplatten finde ich an sich nicht schlecht. Allerdings würde ich mir durch eine schiebbare Glasabdeckung, die der Bauer direkt mit baut doch hier die Strapazierung meiner Handwerklichenfertigkeiten etwas sparen und hätte eine einfache funktionierende Lösung. Du schlägst die Platten sicher aus Energiespargründen vor oder? Für mein 150cm Becken finde ich die Lösung recht interessant.


    Bei der Rückwand hast Du recht, werde ich machen wie von Dir vorgeschlagen.


    @Normen
    Die Filter- und Überlaufschachtlösung sagt mir bisher am meisten zu. Ich bin tendenziell vom Typ auch eher so wie Du es beschreibst. Allerdings möchte ich in dieses Becken etwas mehr stecken.


    Ist ein UV-Klärer ein Muss?


    Vielen Dank auch für Deine Links.


    Bernd
    Also ist sinniger den Wärmetauscher an die Warmwasserleitung zu hängen? Was für einen von denen bräuchte ich denn für ein Becken geplanter Größe? Welche Maße hat so eine Spirale? Verbaue ich die dann am Besten im AQ hinter der Rückwand oder im Filterbecken?


    Benni
    Nein, sind aber bei Adam (Cichlakiller) bestellt und sollten solange sie klein sind erstmal ins 150er

    mario
    Für das Becken versuche ich ein gutes Verhältnis zwischen Nutzen, Machbarkeit und Kostenreduzierung zu erreichen. Ein finales Budget für die Anschaffung habe ich mir bisher nicht gesetzt. Die monatlichen Kosten sollten nicht ausufern. Konkreter bin ich an der Stelle noch nicht.


    Flexibel ist in diesem Stand der Planungsphase bisher noch alles.


    Natürlich soll alles noch gut und relativ einfach zu erreichen sein und bleiben. Bei 202cm Körperlänge sehe ich bei den Maßen auch noch keine zu starke Beeinträchtigung.


    VG
    Sascha









  • Hey Simon,


    ganz kurz nur (Frau im Haus-Computer aus ;) ) - wenn Du als 202 Erwachsenenriesenbaby Windpocken bekommst, darf ich Dich auch Simon nennen :D
    Simon, Sascha, Susi.. is doch alles das Gleiche :D
    Rest morgen..... ;)
    Aja, H Träger = Doppel - T - Träger . Aus Eisen. Links Ytongsäule, rechts Ytongsäule. Doppel - T -Träger drauflegen, einmal vorne einmal hinten. So meinte ich das.
    Holzplatte dann auf die Ytongsäulen und auf die H- Träger, dann hast Du gleich noch ein billiges 200 meter langes Fach für Krimskrams da ;) . Da drauf Styrodur mit Alukaschierung (gibts so fertig zu kaufen), Becken drauf. Drunter 160cm oder so Freiraum weil keine dritte Säule ;)
    Also PLatz für 150cm Filterbecken ;) Irgendein gebrauchtes Becken mit 150x60x60 um ein paar Euro. Fertig is die MAus. Soviel Filterraum und Filtermaterial kriesgt Du sonst nie unter.
    GUte Nacht ;)

  • Hey Simon, Sascha, Susi.


    Die normale Gebäudeheizung wird über den Außenfühler angesteuert. Der sagt im Normalfall im Sommer: es ist warm genug, es wird nicht geheizt. Somit ist der komplette Kreislauf aus. Hingegen das warme Wasser wird permanent zubereitet. Steht also auch am 31.07. zur Verfügung.
    Bei mir läuft das warme Wasser mit 45Grad. Circa.
    Die Spirale ist im Filter, damit sich Fischi nicht aua macht. Wird ja somit auch 45 Grad warm. :thumbup:
    Und das frisch angewärmte Wasser wird vom Filter ins Becken gepumpt und da verteilt.
    Die Größe müsste ich nochmal nachmessen.

    Grüße Bernd!


    "Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Haustür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen wohin sie dich tragen."
    (J.R.R.Tolkien, Der Herr der Ringe)


    Benders Badewanne Benders Kellerregal


    Für neuen Bildschirm bitte genau hier (X) bohren.

  • Hey Samosi, :D


    die Styrodur Dämmung mit Alukaschierung läuft unter der Bezeichnung PUR-Dämmung,gibt es ein und beidseitig kaschiert...
    mal im Baumarkt oder Baustoffhandel danach fragen

  • Moin Zusammen,


    nachdem mich nen gesundheitlicher Rückschlag wieder für ne Woche außer Gefecht gesetzt und ans Bett gebunden hat, hatte ich auch wieder Zeit zum Lesen und recherchieren, auch wenn es hier etwas ruhiger war aber ich wollte das Projekt eh nicht in einer Hau-Ruck-Aktion umsetzen sondern rechne mit einer Umsetzung gegen Mai diesen Jahres.


    Was mir gerade etwas zu schaffen und denken gibt ist die Verwendung von Schwimm-Estrich im Erdgeschoss des Hauses. Wenn ich die Informationen die ich mir bisher zusammen gelesen habe richtige deute steht damit die Tragfähigkeit bei der Belastung eines solchen Beckens in Frage oder?


    Wie sind eure Erfahrungen mit Schwimmenden-Estrich und Welche Schritte habt ihr unternommen?


    Bis jetzt habe ich folgende Lösungsvorschläge gegooglet:


    1. Die Last durch mehrere Stützen und eine dicke Siebdruckplatte möglichst großflächig verteilen. Nur reicht das bei einem geschätzten Gewicht um 1,5t?
    2. Den Estrich und die Dämmung entfernen und mit einem Betonsockel auffüllen.
    3. Das Gewicht zwischen Boden und Wand aufteilen durch eine Stahlkonstruktion die an/in der Wand ansetzt und im 90 Grad Winkel auf den Boden geht bei einer 80er Beckenbreite also auch ca. 80cm von der Wand und der senibelsten Stelle des Estrichs entfernt. Die Konstruktion würde aber meine technischen Fähigkeiten übersteigen.


    Tom wolltest Du mir nicht einen Tag nach Sonntag also Montag antworten nachliefern? Ich dachte wir leben in der gleichen Zeitzone :D :D :D


    VG
    Sascha

  • Aber die Antworten hab ich dich dann eh gleich in meiner Antwort geschrieben Simone :D
    und zur Styrodurfrage hat ja mocheda gleich die antwort hinterhergeliefert... ;)
    war jetzt noch ne Frage offen zu meinem Geschreibsel ?


    Ytong weiß ich die gängigen Maße leider nicht, die im Handel sind. die grösseren halt :D

  • Was meinst Du mit Untergrund ? Den Boden auf dem das Becken steht ?
    Wenn Du das meinst, Simone :D , dann hab ich das reichlich blöd gelöst. 8|
    Damals kannte ich aber auch Internetrecherche und Aquaristikforen mit tollen Helferkumpels noch nicht und es war mein erstes Großbecken und noch dazu ein Spezialmaß für das es kein Kastl zum draufstellen gab.
    Lange Rede kurzer Sinn, ich hab ein bescheuertes handgeschiedetes Eisengestell aus einer Schmiede :thumbdown:
    Bin also bei nem Beckentausch komplett unflexibel und kanns dann wegschmeissen.


    Für mein nächstes Becken kommt nur noch Ytong in Frage-unverklebt.
    Das Einzige, woran ich da noch ein wenig Überlegunggen anstell, is, dass ich nen Schiffsboden hab, der leider mit der Zeit, wie üblich bei Schiffsbodenplanken, wellig geworden ist und Ytong is ja eher schon sehr unflexibel ^^ .
    Bis jetzt bin ich soweit, dass ich denke, am besten wirds sein, wenn ich die Ytongsteine dann auf so Schalldämpfergummimatten für Waschmaschinen stelle.
    Die scheinen mir hart genug, das Becken nicht in Neigung zu bringen und elastisch genug, die Unebenheiten des Bodens zu schlucken.


    Übrigens 1:0 :D fast wie RedBull gegen FCB :D

  • Hallo Ronny,


    Klugscheissermodus an ;) :

    Zitat

    die Styrodur Dämmung mit Alukaschierung läuft unter der Bezeichnung PUR-Dämmung

    nee, nee, 8o ... PUR ist Polyurethan, mittlerweile PIR. Styrodur ist Polystyrol. 2 Paar Schuh :P
    Die Dämmwirkung ist nahezu gleich...
    Und wieder aus :-)/~ !


    Gruß
    Sascha

  • Hey Sascha ( Du heisst Sascha ??? 8o ) ..


    kurze Frage zu Deinem Estrichproblem - (falls es schon erwähnt wurde, hab ich sgrad nicht gefunden oder überlesen) -


    1 : is das Deine Eigentumswohnung oder is das ne Mietwohnung ?


    2 : weisst Du , wie dick/hoch der Estrich ist ? Sind da Estrichmatten / Gitter / Armierung eingearbeitet ? Is unter dem Estrich ne Isolierschicht , wenn ja , woraus ?


    Weil.... und jetzt kommts..... ;)


    Der Estrich ist eigentlich kein Problem, der "würde" halten, Estriche werden mit einer bestimten, vorgeschriebenen Belsatungskurve verlegt, die Dein Becken nicht erreichen wird
    ABER
    unter dem Estrich wird ziemlich sicher eine Isolierung sein, die sich zusammendrücken lässt, die also Druckempfindlich ist und wenn die zusammengedrückt wird (was bei Deinem Becken der Fall sein wird),
    wird sie nachgeben und der Estrich muss diese Last dann aufnehmen, er biegt sich dann also sozusagen.
    Diese Aufnahmefähigkeit ist das, was vorgeschrieben ist, das is im "normalen" Wohnungsbau in der Regel 2,5KN/m² , in öffentlichen Gebäuden sind das 5KN/m².
    Das heisst auf gut deutsch, er wird vorgeschriebenermaßen 250Kg auf 1qm aufnehmen, bei mehr wird er brechen, rissig werden.
    Dadurch wirst Du keine gleihcmässige Ebene mehr haben, was Dein BEcken zum Knacken>>Platzen bringen WIRD (nicht "könnte" ;) ) .


    Werden diese Specksteinöfen schon beim Bau eingeplant und haben sie ab 400Kg , wird der Estrich gleich an diesen Stellen ohne Isolierung gleihc im Verbund mit der Betondecke gebaut = Keinerlei Probleme.


    Hast Du Styrodur unterm Estrich ists wurscht, der is genauso druckfest wie Dein Estrich (also nicht haargenau aber bei weitem ausreichend stabil, hast Du aber Styroporkugeln oder Styropor, ists Essig..)


    Die billigste und effektivste Lösung wäre den Estrich an diesen Stellen möglichst genau aufstemmen und passgenau Ytongsteine einsetzen.


    Übrigens - Ytongsteine - auch zu meinem vorherigen Post - es gibt die "Baumarktytongsteine" - großporige Ytongs und es gibt die extra "druckfesten" ausm Fachhandel, DIE meinte ich hier und in meinem vorigen Post. Ich hab auch nochmal wegen dem Format nachgeschaut - 30x100cm haben die ;) ...


    Kannst Du nix rausreissen, Siebdruckplatte mit 2cm drunterstellen ;)


    So, 2:0 ? ^^

  • Hallo Sascha,


    - Meine Variante (keine Empfehlung da ich Dein Estrich nicht kenne und die Gegebenheiten):
    Ich habe 10cm dicke Fassadendaemmplatten unter dem Becken. Es steht direkt auf dem Estrich. Dadurch flaechige Druckverteilung. 250kg/m2 wird schon der theoretische Wert sein, was aber wenn 3 Leute auf einem Fleck stehen, brech ich dann durch??? Daher denke ich, das er mehr ab kann.
    Aber wie gesagt, das ist MEINE Variante, keine Empfehlung. Da gibts Bilder: Neues Becken 1200/1400l


    - Save Variante:
    Wenn unter dem Estrich tragfaehiger Boden ist, hol Dir ein Spezialisten mit Waermekamera um die Heizschlangen der FB-Heizung im Boden ausfindig zu machen. Die laesst Du Dir dann auf dem Boden anzeichnen. Dazwischen bohrst Du Loecher und klebst Gewindestangen mit 2-Komponentenkleber ein, welche dann Dein Untergestell des Beckens traegt. Somit *schwebt* das Untergestell dann paar cm ueber dem Boden. Wieviele Loecher, Gewindestangenstaerke etc Du benoetigst musst Du aber den Fachmann fragen (Schlosser/Schmied??)



    Nur so als Denkanstoss

  • Hallo,


    hätte Dämmung schreiben sollen die kaschiert ist...somit richtig Sascha


    Übrigens gibt es bei der Dämmung ebenso Festigkeitsklassen und im Wohnungsbau wird in der Regel Dämmung verwendet die Flächenlasten!!!
    von 5-10 Tonnen aufnehmen kann und dabei nur im mm Bereich nachgeben darf bzw gar nicht.


    Mario hat recht das 3 Leute keinen Estrich brechen lassen müssen auf 1m² jedoch reden wir ja hier von einer von Sascha angegebenen Last von 1,5t
    auf 2m² Fläche??? da sind wir aber dann schon bei 750kg auf 1m² und somit 9 Leuten die auf 1m² wohl keinen Platz finden ergo auch nicht
    geplant werden vor allem nicht als kurzzeitige Belastung sondern bei einem Becken eine stete Drucklast über Jahre darstellt.


    Mir ist klar das viele ihre Becken auf Estrich stehen haben und sagen das es kein Problem ist,ich weis aber auch das ich eine Estrichecke zu Bruch bringen kann
    indem ich aus 40cm Höhe drauf springe,bei enormen Lastabhalt eigentlich kein Thema...ist es aber nicht.


    Wenn das Haus Sascha gehört und er auf Nummer sicher gehen will würd ich den Estrich im Beckenbereich entnehmen (keine Fubo natürlich!)
    und mit neuem Estrich auf Trennlage (Folie auf Rohdecke) auffüllen und zum Bestandestrich mit einem Estrichranddämmstreifen trennen.



    Nicht vergessen im Wohnungsbau kann auch mit 150kg/m² geplant werden,da reden wir von Estrichstärken mit 4cm der hält keine Tonnen von Lasten ab.


    Man kann alles schön betrachten nur eins ist Fakt,senkt sich der Estrich,verzieht sich der Unterbau und das Becken bricht durch Spannung im Glas sagt kein
    Gutachter der Versicherung "ok der Estrich hätte das ab können" nee der kommt mit den harten Fakten der Norm und wirft grobe Fahrlässigkeit vor...keine Kohle!!!


    Mario du weist aber auch das der Statiker ebenso abgeraten hat das Becken im Nachbarforum auf den Estrich zu stellen und deine hier angegebene Form der
    Lastabtragung entsprechend angeraten hat


    Mir ist es ja wurscht nur so sind die Fakten im Estrichgewerbe und auch bei Deters auf der Seite wird sehr vorsichtig damit umgegangen


    wie gesagt Kamine,Badewannen,Duschtassen,Heizboiler etc stehen in der Regel auf Estrich mit Trennlage und enormen Dicken,je mehr Belastung geplant wird
    umso stärker der Estrich vom Rest mit Fuge getrennt

  • Als Anhang nochmal der Unterschied zwischen steter und gelegentlicher Last.


    Ein Brett (ähnlich gestellt wie ein Sprungbrett im Freibad) nimmt meine Last durch Biegung und Stauchung auf wenn ich bis vor an die Spitze
    laufe.Komme ich zurück entspannt sich das Brett und alles ist ok.Dies kann ich immer wieder machen ohne das es bricht.


    Stelle ich aber nun meine Last an die Spitze auf Dauer,wird der Zug mit der Zeit so stark (da es ja eigentlich nicht dafür ausgelegt ist)
    das sich das Brett weiter und weiter biegt,Haarrisse entstehen,schwächen es weiter und irgendwann ev nach 3 Tagen bricht es obwohl
    es kurzzeitg die Last problemlos getragen hat,nur nicht auf Dauer


    Die vielen Leute stellen eine bewegliche,kurzzeitige Last dar (Verkehrslast) die ein Fußboden ab können muß,eine dauerhafte Belastung in gleichem
    Maß muß er nicht abkönnen,da dies nicht so gedacht ist und geplant wurde


    Hoffe das ist verständlich wie ich es meine