Danke Swen,
die Tomeurus sind wohl kaum lebend nach Deutschland zu bringen.
Dieter
Danke Swen,
die Tomeurus sind wohl kaum lebend nach Deutschland zu bringen.
Dieter
Respekt, das war ein Stück Arbeit!
Herrlich! Die azurea in diesen Mengen zu sehen, ist schon eine Pracht.
Wie hast Du die Beilbauchfische gefangen, Zugnetz, in Netz getrieben oder Einzelfang mit Handnetz?
Gruß
Dieter
Sehr verlockend!
Hallo Totalausfall,
die Vorgehensweise war nie Gegenstand der eigentlichen Diskussion um die Positivlisten. Es gibt sicherlich viele Gründe, die Vorgehensweise nicht so toll zu finden. Für eine wirksame Interessensvertretung in der Demokratie ist es jedoch erforderlich, sich zunächst einmal klar zu werden, für welche Position man gemeinsam eintreten will. Das merkt man allein schon an dem jetzt von Dir aufgeworfenen Thema. Natürlich hast Du Recht, dass Demokratie vom Meinungsaustausch lebt. Aber wenn wir uns jetzt stundenlang über Ausprägungen von Demokratie unterhalten, kommen wir zum Thema Positivlisten dennoch nicht auf den Punkt. Es ist immer dasselbe: Viele Menschen, viele Meinungen. Oder welchen Weg schläfst Du vor, auf dem wir eine gemeinsame Vorgehensweise finden könnten, die all die verschiedenen Ansichten auf eine Meinung bringen können?
Schönen Feiertrag
Dieter
Hallo Manfred,
vielen Dank für Deine positive Reaktion. Dass Du gleichzeitig noch unsere geistige Auffassungsgabe einordnest, finde ich nicht so prickelnd. Ich wollte etwas formulieren, was bisher so eindeutig nicht geschrieben wurde und was die Situation nüchtern beschreibt.
Viele Grüße
Dieter
Hallo Swen,
Ihr seid ja richtig kreativ! Kaugummi als Rettung, dass muss Euch mal einer nachmachen.
Na dann, bis bald
Dieter
Hallo Tom,
ehrlich gesagt, verstehe ich Deinen Einwurf eines Geheimtreffens nicht. Und wieso konspirativ? Soll das nur ein Spruch sein, den Du mal raushaust oder willst Du Dich inhaltlich mit der Problematik Positivlisten befassen? Es wird doch lediglich der Personenkreis beschränkt, Zeit und Teilnehmer werden bekannt sein. Du kannst auch dazu gehören!
Dieser Thread begann mit der Darstellung der finanziellen Kraft der Lobbyisten, die uns die Haltung von Heimtieren abgewöhnen möchten. Sie treffen auf eine in ihren Interessen zersplitterte Liebhabergruppe. Selbst Cichlidenfans teilen sich auf in im günstigsten Fall Groß- und Kleincichliden. Aber die Unterteilung reicht noch weiter und lässt sich an den Namen der tätigen Arbeitskreise wie z. B. Westafrika oder Zwergcichliden ablesen. Wir müssen deshalb versuchen, unsere Möglichkeiten zu bündeln und auf eine konzentrierte Zielsetzung fokussieren. Dass wir dabei nicht noch von Kritikern abgehört und gestört werden möchten, liegt doch eigentlich auf der Hand! Weshalb lassen derzeit die Lobbyisten die Interessen der Hundehalter/-züchter und Katzenhalter/-züchter außen vor?
Ich würde mich freuen, wenn Du Deine Ideen einbringst und diese konkret einbringst!
Gruß
Dieter
Hallo Swen,
Klasse, das Zuschauen machte Spaß und lässt träumen!
Gruß
Dieter
Hallo Swen,
es ist immer wieder schön. Welcher Überfluss!
Danke für das Zeigen.
Dieter
Hallo Manfred,
nicht nur bei americanfish habe ich uns eigentlich immer als Gemeinschaft gesehen. Wir sind so wenige. Es ist schon schwierig, zwischen den ganzen Interessen innerhalb z. B. der DCG oder der DKG Brücken zu schlagen.
Deshalb wäre eine einheitliche Vorgehensweise zu den Positivlisten wichtig. Dass wir uns am Riemen reißen sollen, muss mir da niemand sagen! Wichtig wäre eine Marschrichtung auf ein gemeinsames Ziel. Das werden wir sicher nicht hier im schriftlichen Austausch finden. Vielleicht gelingt es, in der Zoomsitzung mit Martin eine erste Richtung zu finden.
Schöne Woche
Dieter
Hallo Manfred,
ich melde mich - noch einmal - für das Zoom-Meeting am 23.06.2026 an!
Weshalb Du jetzt davon schreibst, dass "Du aber befürchtest, dass leider keiner von hier dabei sein wird, wundert mich. Ich habe schon am 14.03.26 bestätigt, dass ich teilnehme!
Gruß
Dieter
Hallo Gregor,
vielen Dank für Deine hinzugefügten Gedanken.
Wichtig erscheint mir bei der Suche nach Partnern Deine Frage nach den vertretenen Interessen. Unsere werden mit Handel und Zoos nicht unbedingt übereinstimmen. Man müsste tiefer in die Details einer solchen Kampagne einsteigen um abzuwägen, ob eine Zusammenarbeit nicht dennoch wichtig wäre.
Euch allen in der Runde wünsche ich angenehme letzte Stunden der Osterfeiertage
Dieter
PS.: Wenn mir die Zeit reicht, melde ich mich noch zu Deiner Dissertation und dem Schwarzwasser.
Mir gefallen die Bilder auch.
Euch ein erfülltes Osterfest.
Dieter
Gerichtet an michael.72 möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich die Zoomkonferenz erlebt habe, in der Störer eingedrungen und pornographisches Material eingespielt haben. Das muss man nicht unbedingt wieder erleben und deswegen sind der Warteraum und die Begrenzungen nachvollziehbar.
Für eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit müssen die Argumente gefunden und abgewogen werden und dann müssen sie einem größeren Publikum einheitlich (!) vorgetragen werden.
Gegenmaßnahmen müssten überlegt und insgesamt abgestimmt werden.Für öffentlich wirksame Aktionen und für eine oder mehrere Klagen müsste sicherlich auch Geld gesammelt werden. Dazu müsste man sich aber über die Angriffspunkte im Klaren sein. Wenn Klage eingereicht werden soll, müsste der Kläger aktiv legitimiert sein! Das wird für einige Organisationen wohl nicht im Bereich des Möglichen liegen.
In meinen Augen wäre es wichtig, einen Slogan zu finden, der Gefühle anspricht: Hunde, Katzen, Fische, Vögel sind unsere Familienmitglieder. Wir lassen sie uns nicht nehmen.
Für ein gemeinsames Bemühen aller Tierhalter müssten diese in meinen Augen erst einmal aktiviert werden. Da stellt sich die Frage, welche Tierhalter wir ansprechen wollen. Es sollte ein möglichst großer Kreis sein. Wie wäre es, mit den Halter- und Heimtierverbände zusammen zu arbeiten, die schon mit der gemeinsamen Erklärung tätig wurden. Aber am wichtigsten wäre wohl, auch alle Hunde- und Katzenhalter mit einzuschließen und ihnen bewusst zu machen, dass es nur ein Federstrich weit entfernt liegt, dass auch ihnen die Heimtierhaltung eingeschränkt oder verboten wird.
Viele Grüße
Dieter
Alles anzeigen
In vielen Beiträgen sind inzwischen so viele Argumente zusammengekommen, dass kaum auf alle Dinge einzugehen ist. Ein paar habe ich aufgegriffen. Wichtig wäre, dass wir uns wirksam gegen diese auf uns zukommende Veränderung einrichten.
Die Absicht des VDA mit solchen Mitschnitten aus Tagungen Informationen zu verbreiten und dann zur Teilnahme zu motivieren, ist natürlich anzuerkennen. Aber in der heutigen Situation muss man wirklich hinterfragen, ob eine zielgerichtete Informationskampagne nicht mehr erreichen kann.
Für einen Verband halte ich es sehr kurz gegriffen, wenn die Devise ausgegeben wird, dass wir uns in der Kommunikation von Ergebnissen am Riemen reißen müssten. Ungerichtete und ständig wahllos gestreute Informationen sind sicherlich nicht zielführend.
Im Referat von Kathrin Glaw fehlt mir zudem eine Erklärung, weshalb sieben VDA Vorstandsmitglieder für eine Verwaltung des Verbandes erforderlich sind. Es ist doch deutlich, dass die Zeit und das Geld ausreicht, um zum Beispiel die Art Erhaltungskonferenz vorzubereiten oder bei anderen Treffen auf teilzunehmen. Wenn die Resourcen knapp sind, bleibt nur das Priorisieren.
Über den Arbeitskreis Wasserpflanzen bin ich Mitglied im VDA. Grundsätzlich vertrete ich die Ansicht, dass ein Verband für den Erhalt der Grundlage seiner Tätigkeit wirksam eintreten muss. Wenn Geld und Personal knapp sind, müssen Prioritäten gesetzt werden. Eine wirksame Verteidigung der Aquaristik gegen die angestrebten Positivlisten kann ich nicht erkennen. Der VDA hat offensichtlich entschieden, allein über sachliche Argumente etwas erreichen zu wollen. Ob in unserer von Informationen überfüllten Welt Chancen bestehen, auf diesem Weg die Adressaten zu erreichen, möchte ich bezweifeln. Ich denke, da müssen weitere Dinge geschehen.
Die VDA-Forderung nach Kommunikation unserer Erfolge hat Schwächen. Viele dieser erfolgreichen Nachzuchten sind bereits in Aquarienzeitschriften oder in den Vereinszeitschriften von DCG, DKG und so weiter publiziert. Unsere heutige Jugend nimmt sich aber nicht mehr die Zeit und wendet die notwendigen Beträge auf, um in die Vereine zu gehen oder sich solche Artikel heranzuziehen. An wen soll sich die von Kathrin für den VDA formulierte Kommunikation richten? Die Politiker werden sich die Zeit für eine solche Darstellung ebenfalls nicht nehmen
Als schädlich für unsere Bestrebungen für eine befriedigende Aquaristik empfinde ich die Veröffentlichungen auf frei zugänglichen Aquaristikforen. Hier wird wieder und wieder anhand von nachvollziehbaren Fällen unwissentlich dargestellt, welche Unkenntnis zum Leiden von Tieren führt. Leicht kann man darauf schließen, dass der Hilferuf bei Krankheiten dann verspätet kommt Haben wir gar nichts aus der Exopet-Studie gelernt? Die erste Maßnahme müsste doch sein, solche Foren zu schließen und nur noch für die angemeldeten Mitglieder zugänglich zu machen. Denn der Versuch, hier nicht ausreichend informierten Liebhaber zu helfen, wird verallgemeinert und dient als Argument, eine Haltung von Heimtieren abzulehnen. Schaut Euch doch mal die Exopet-Studie an. Da wurden u. a. die Foren abgegrast, um „Material“ zu erhalten. Auch die geringen Fallzahlen sind zu kritisieren. Ich weiß bis heute nicht, weshalb die beteiligten Vertreter aus der Aquaristik nicht auf die Einhaltung der erforderlichen wissenschaftlich belegten Grundsätze für repräsentative Umfragen gedrängt haben. Kein Wunder, wenn Aquarianer solchen Befragungen skeptisch gegenüber stehen und sich nicht beteiligen.
Zunächst müsste geklärt werden, gegen wen sich die Aktivitäten richten sollen. Nur “Organisation” ist wohl nicht ausreichend. Es wäre überhaupt zu überlegen, in welche Richtung die Aktivitäten gehen sollen, gegen wen oder was wir argumentieren. Wollen wir gegenüber einzelne Tierschutz- oder Tierrechtsorganisationen ins Feld ziehen oder wollen wir z. B. den Beschluss eines Gesetzes zu verhindern.
Auch hier im Forum taucht in dieser Diskussion die Frage nach der artgerechten Haltung auf. Diese Frage ist schon mehrfach aufgeworfen und diskutiert worden. Im Ergebnis ist wohl festzuhalten, dass es eine konkrete Antwort gar nicht gibt, weil es für die vielen einzelnen Tierarten gar keine entsprechende Erfahrungen aus der Wildbahn zu berichten gibt. Es kann dieses Argument auch den Kritikern entgegengehalten werden, denn diese können nicht belegen, dass die Art und Weise der Haltung oder Pflege dem widerspricht.
Im Beitrag Nummer 18 von americanfish.de hat Gregor doch recht. Es ist keine starke Kampagne aufgebaut worden. Die Aktivitäten sind über die einzelnen Vereine oder Verbände verteilt. Es ist nicht ausreichend informiert worden. Welche Stellung wird eingenommen und welche Angriffspunkte für eine Gegenreaktion werden gesehen?
Gregor hat zudem einige Hinweise zu fachlichen Gegenargumenten gegeben. Es wäre sicherlich sinnvoll, diese noch nachzureichen, aber insgesamt glaube ich nicht, dass wir die großen Anteile Widerstand durch sachliche Argumente erreichen.
Ich weiß nicht, ob wir uns unbedingt an Lehmann messen müssen. Für 700.000 Views möchte ich wissen, wer sich das, was er veröffentlicht hat, gemerkt hat. Es werden wohl Gefühle transportiert. Mit unseren Zoomkonferenzen müssen wir erst mal grundsätzlich zusehen, dass wir genügend gleich Denkende erreichen. Und wir sind Manfred dankbar, dass er die Tür für die praktische Aquaristik hier weiter mit aufgestoßen hat. An ein Werkzeug gegen Positivlisten hat wohl niemand gedacht. Vielleicht sollten wir gerade aus dieser Sicht Gregor in seinen Anregungen folgen. Manfred schreibt schon zutreffend, dass es nicht die Absicht ist, mit Zoom Tausende Teilnehmer zu erreichen. Das würde auch die Möglichkeiten eines solchen Treffens übersteigen, denn es geht nicht nur um den Vortrag, sondern auch um die sich anschließende Diskussion, den Erfahrungsaustausch, das sogenannte Fachsimpeln!
Gegenstand von Zoom Konferenzen ist das Thema Positivlisten eher zufällig geworden. Wenn Lehmann über 1 Million Abonnenten hat, dann liegt es vielleicht daran, dass mit dem Konsum seines Videos keine Verpflichtung verbunden ist. Wer sich hier bei Manfred einen Beitrag anschaut, der möchte gerne anschließend Anregungen praktisch in seine Aquaristik übertragen.
Dass die junge Generation der Tierhaltung in großen Teilen kritisch gegenüber steht, ist sicherlich an diesem ständigen Bombardement mit Gegenargumenten und insoweit beeindruckenden Bildern abzuleiten. Kriminelle Elemente sind unterwegs. Der Staat ist gefordert.
Arterhaltung ist sicherlich wichtig. Aber sie wird seit Jahren in den Vereinen organisiert. Sepp Herberger würde sagen: Aquaristik findet im Aquarium statt! Ich selbst engagiere mich ebenfalls in der Arterhaltung von Killifischen und Zwercichliden. Im Gegensatz zu Gregor sehe ich Vorteile, wenn man solche Dinge einmal hinter verschlossenen Zoom-Türen durchspricht. Vielleicht hilft dies, einige Hürden in der Formulierung wegzuräumen, denn an den öffentlich zugängigen Informationsquellen können wir auch nichts ändern. Die Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen wissen sicherlich, dass etwa 90 % der importierten Fische keine Wildfänge darstellen, sondern aus Zuchtstationen aus aller Welt stammen. Es ist ein Argument gegen die angestrebten Verbote zur Wildtierhaltung. Auch dort werden wir angegriffen. Die Arterhaltung ist hingegen ein Motiv für tiefer interessierte Aquarianer, die untereinander teilweise gut vernetzt sind und die dann wechselseitig Arten austauschen. Ein Nachteil dieser Form der Arterhaltung liegt zudem in der sich ständig verringernden genetischen Basis, weil ein Zuchtbuch nicht geführt und nicht zielgerichtet Tiere ausgetauscht werden. Das übersteigt wohl auch die Möglichkeiten eines Vereins.
Im Video “Die Belege für Positivlisten fehlen” spricht Martin Singheiser für Responsible Reptile Keeping (RRK). 103 Aufrufe in vier Monaten sprechen nicht für ein großes öffentliches Interesse. Zu diesem Video möchte ich noch anmerken, dass es sicherlich die Reptilienfreunde anspricht und auch informiert. Aber allgemein werden wenige Tierliebhaber mit diesem Video etwas anfangen können. Unter dem Strich ist für mich nicht erkennbar, weshalb ich als Aquarianer hier im BNA mitziehen müsste. Gregor hat auf einige Schwachstellen in diesem BNA-Video hingewiesen, wenn es um das allgemein Interesse geht, gegen Positivlisten zu aktivieren.
Martin Singheiser hat beim DCG*Forum zu den Positivlisten einen Vortrag gehalten. Er war gut nachvollziehbar. Natürlich gehörten einige Vorkenntnisse dazu. In der Zoomkonferenz mit Martin hatte ich auf die Arbeitskreise innerhalb der DKG verwiesen. Hier liegen Arbeitsmaterialien vor, welche Arten erhalten und welche Arten vermehrt werden. Ich weiß nicht, ob diese Unterlagen inzwischen zum BNA gelangt sind. Die Arterhaltungsversuche in der DCG befinden sich seit Jahren zu den Apistogramma eher in einem “Anfangszustand”.
Es wäre gut mitzuteilen, was sich durch den BNA-Beitritt ändern wird. Mir ist nicht klar, welches Konzept der BNA jetzt verfolgt, wo er das Geld ausgeben möchte.
BNA hat in der Vergangenheit viele Mitglieder verloren, weil wir uns wohl in den Bemühungen als Aquarianer nicht wiedergefunden haben. Leider hat es dazu geführt, dass der VDA heutzutage nicht mehr Mitglied im BNA ist.
Noch schwieriger empfinde ich, die fehlende wirksame eigene Aktivität des VDA. Alles wirkt wie Stückwerk. Es wurde im VDA aktuell ein neues Konzept angekündigt. Vorgestellt wurde es jedoch bis heute nicht! Dabei hatte der Beitrag von Nicolas von Lettow-Vorbeck im VDA-aktuell 3-2025 mit einer Ermahnung aufhorchen lassen: „Für Halterorganisationen bedeute dies: Strategisch neu denken, Schwerpunkte überdenken und mit belastbaren Daten sowie guten Praxisbeispielen die Debatte mitgestalten – bevor die nächste Runde eingeläutet wird.“
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Die Diskussion um die EU-Positivliste auf american-fish las ich vor wenigen Tagen zum ersten Mal. Die Nachricht Nummer 9 vom 5. März 26 enthält einige Möglichkeiten, sich hier zu beteiligen. Manfred hat diese verfasst. Ich finde seinen Versuch sinnvoll, die Aufmerksamkeit auf diese Aktivitäten zu lenken. Allerdings teile ich in vielen Punkten die inhaltliche Kritik Gregors, auch wenn ich diese nicht so absolut und gegeneinander formulieren würde. Manfred spricht in seinem Beitrag nur von Tierrechtsorganisationen. Es sind auch Tierschutzorganisationen beteiligt, die ebenfalls einzuschließen wären. Die Grenzen verwischen in deren Auftreten.
Es ist unglaublich schwierig, aus den vielen hier im Thread gewechselten Argumenten die wichtigsten herauszugreifen. Deshalb
möchte ich zunächst einige Inhalte der Artenschutztagung wiedergeben.
Unter dem Titel „Positivlisten – aktueller denn je“ läuft ein Video zur 5. Tagung zur Arterhaltung im Aquarium. Im Untertitel heißt es: Positivlisten, Politik & Praxis – Aktuelle Rechtslage erklärt von Kathrin Glaw. Es müsste sich um die Tagung vom Juli 2025 handeln. Zur Rechtslage habe ich in diesem Video leider nicht die erhofften Einzelheiten erhalten.
Im Video nehmen die Wiener Leitlinien einen mich überraschend großen Raum ein. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Politiker sich durch diese Leitlinien von Positivlisten abhalten lassen werden. Kathrin Glaw verweist dann auf die EU Politik und nationale Entwicklungen am Beispiel von Forderungen der EU aus 2022 und einer Machbarkeitsstudie ebenfalls von 2022, „die sehr, sehr negativ für die Tierhalter ausgefallen sei“. (Einzelheiten nennt sie nicht.) Am Beispiel von Cem Özdemir erläutert sie, dass „wie immer die Minister von dieser Materie überhaupt keine Ahnung hätten, auch nicht eingearbeitet seien, dann angeben, dass sie offen für Positivlisten sind“. (Ich glaube, wir müssten uns mal in die Rolle eines Ministers denken. Vielleicht würde uns auf eine Frage auch eine solch eigentlich nichtssagende Antwort einfallen.)
In der EU wurde das Thema in einem Roundup auf der politischen Ebene noch einmal nach vorne gebracht und von kleineren Parteien flankiert. Weshalb die ÖDP dabei eine große Stimme haben soll, verriet Kathrin im Detail nicht.
Sie zeigte die Übersicht zum Jahresbudget der Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen in der EU.
Sie erklärte, dass sieben Leute aus dem VDA-Vorstand nichts anderes tun können, als verwalten. Sie schlussfolgerte, dass die Aktivitäten aus dem Klientel der Mitglieder kommen müsste, jenen „die Marketing könnten, die Grafik könnten“. Wir müssten uns mehr am Riemen reißen und Ergebnisse nach außen tragen.
Als Ziel der Organisation beschrieb sie, sämtliche Tätigkeit mit Tieren auszuschließen, die Benutzung der Tiere durch den Menschen zu verhindern und auszuschließen. Es blieb im Video unklar, welche Organisation sie im Einzelnen konkret meint.
Das Murray Papier kommt zu dem Schluss: der Handel mit exotischen Heimtieren sei ein unnötiger Luxus, der reguliert werden müsste. Als Alternative zur Positivliste sieht sie eine bessere Sachkunde, gezielte Kontrollen und Bildung statt Verbote.
Als Forderung der Halter- und Heimtierverbände wurden vier Punkte vorgestellt. Ablehnung pauschaler Verbote durch Positivlisten, die bewährte Haltungsformen unmöglich machen. Einen Schutz bestehender Haltungslinien sowie Arterhaltungsprojekte in privater und institutioneller Haltung Die Forderung nach wissenschaftlich begleiteter Regulierung mit Einbeziehung von Fachexpertise und einer aktive Beteiligung von Fachverbänden, Züchtern und Haltern an politischen Entscheidungsprozessen
Für jeden Einzelnen stellt sie vor, was dieser tun könnte: Jeder Erfolg sollte für eine Wissensvermehrung einem breiten Publikum in Publikationen und in der Kommunikation erhalten bleiben. Es sollte ein gemeinsames Bemühen aller Tierhalter geben, um Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Engagierte Tierhalter sind oft Spezialisten und leisten einen wichtigen Beitrag. Wir müssen dringend darüber reden und klare Wege zeigen, wie Tiere ins Aquarium gelangen als Zeichen für Transparenz.
Ende der inhaltlichen Wiedergabe.
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Hallo Swen,
jetzt hast Du wirklich aquaristisch sehr interessante Bilder gezeigt. Die H. takesi würden mich auch ansprechen.
Viele Grüße
Dieter
Hallo miteinander,
da beteilige ich mich gerne. Die letzte Zoomkonferenz mit Martin war schon sehr fruchtbar. Die Situation ist leider viel präkärer geworden, weil in der EU wohl nicht mehr um das Ob, sondern nur noch über das Wie gesprochen wird. Vom VDA habe ich bisher nichts gehört, was hoffen lässt.
Danke Manfred, dass Du dranbleibst!
Viele Grüße
Dieter