Beiträge von Familion

    Moin


    Also ich muss über die Scheu ehrlich gesagt etwas schmunzeln. Deine Besatzplanung klingt ja nun auch nicht gerade nach einer Überlastung des Beckens. Zugegeben, mit Buntbarschen in pflanzenlosen Becken habe ich keine direkte Erfahrung, aber ich halte inzwischen seit mehreren Jahren eine Gruppe L 201 in einem nur mit Steinen und Holz bestücktem Becken. Den wöchentlichen Wasserwechsel halte ich für sinnvoll, aber die Tiere haben auch nach drei Wochen Urlaub keine erkennbaren Unwohlseinszeichen gezeigt. Es gab auch schon mehrfach Nachwuchs. Mittlerweile habe ich allerdings auch die Luftwurzel einer Monstera hineinwachsen lassen - das sieht ganz nett aus, einen Gewinn für die Tiere kann ich allerdings nicht erkennen (auch wenn ich das konzeptionell für einen guten Ansatz halte).


    Darüber hinaus halte ich eine Gruppe Panzerwelse in einem (bis auf eine irgendwann als Experiment eingesetzte Cryptocoryne) ebenfalls unbepflanzten Becken, funktioniert auch wunderbar.


    Gruß
    Philipp

    Moin


    Vielen Dank für die informativen Antworten!


    Derzeit bin ich hauptsächlich mit Granulat (Dennerle/Genzel) und Frostfutter (schwarze Mülas, Artemia, Wasserflöhe) unterwegs. Das Problem mit Lebendfutter sehe ich auch, aber immerhin habe ich hier einen Laden gefunden, bei dem ich gleich nach Lieferung was mitnehmen kann. Und selbst ziehen will ich schon länger, konnte ich mich aber noch nicht dazu aufraffen :whistling: Kurzfristig werde ich auf jeden Fall mal Spirulina-Tabs ausprobieren, die habe ich wegen meiner Welse ohnehin da. Vielleicht auch mal gucken, wie sie auf andere Tabs regaieren, einfach der zusätzlichen Abwechslung wegen. Und Glanzwürmer/Enchyträen behalte ich dann mal im Blick!


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Dank Chris, das freut mich :)


    Die erste Woche ist gut überstanden und die Bolivianer haben sich scheinbar schon recht gut eingelebt. Die ersten Reviere sind lose bezogen, so hat sich das größte Männchen links unter der Wurzel eingerichtet. Mir ist zwar noch nicht ganz klar, nach welchen Kriterien er die übrigen Bewohner mal verscheucht und mal nicht, aber er wird das schon wissen. Ein zweites Männchen hat sich mehr oder weniger in der Mitte eingerichtet. Allerdings kommt es auch immer wieder vor, dass sie sich zu viert oder fünft versammeln. Zumindest scheint mein Wunsch aufzugehen, das Verhalten in der Gruppe beobachten zu können :) Bin mal gespannt, ob irgendwann Nachwuchsbemühungen einsetzen und wie das den Beckenfrieden beeinflusst.


    Die Salmler und die Buntbarsche ignorieren sich im übrigen fast völlig. Ab und zu verscheucht ein Buntbarsch einige Salmler mehr versehentlich, einfach weil er irgendwohin schwimmt. Aktive Aggressionen konnte ich bisher nicht beobachten. Und die Salmler sind weiterhin hauptsächlich damit beschäftigt, ihre Minireviere abzustecken. Zwei mutmaßliche Männchen liefern sich beispielsweise schon seit mehreren Tagen immer wieder ausufernde Drohgefechte um einen Platz oben rechts am Filter bei der Valisnerie - scheint eine bevorzugte Lage zu sein.


    Bei der Gelegenheit: Kann mir jemand einen Hinweis geben, wieviel Futter die fünf Buntbarsche wohl ungefähr pro Tag brauchen? (Vielleicht in Standard-Frostfutterwürfeln gerechnet) Ich taste mich zwar langsam vor, aber mit "so großen" Fischen habe ich bislang praktisch keine Erfahrung, und die emsigsten Futtersucher sind sie nicht gerade.


    Anbei einige Bilder zur Illustration :) (Weiterhin nur Handy-Bilder, aber etwas weniger Zoom nötig)


    Gruß
    Philipp

    Moin


    Gestern Abend war es endlich soweit! Wegen nochmaliger Abwesenheit meinerseits zwischendurch habe ich den Besatz nochmals verschoben, und dann zufällig eine Anzeige für eine 5er Gruppe entdeckt. Die habe ich gestern eingezogen, und die M. multispinosus erkunden nun ihr neues Becken. Leider bin ich mir nicht ganz sicher, wie es mit der Geschlechterzusammensetzung aussieht. Der Vorbesitzer tippt auf 3/2, ich bin mir da nicht so sicher. Die Tiere sind natürlich auch noch etwas scheu, sodass die Färbung vermutlich noch nicht aussagekräftig ist. Momentan fühlt man sich anscheinend auch vor allem in der Gruppe stark, die fünf stehen noch sehr eng beieinander - auch wenn es schon die ein oder andere Aufplusterung gibt. Habe zumindest einen sehr guten ersten Eindruck, scheinen echte Charakterfische zu sein :)


    Unten zwei leider nicht sehr gute Fotos - zu nah darf ich bislang nicht ans Becken kommen, bevor sie im Unterholz verschwinden.


    Ansonsten wächst und gedeiht alles prächtig. Leider auch immer noch die Blaualgen ?( Mit denen habe ich glücklicherweise bislang noch gar keine Erfahrung, so dass ich etwas ratlos bin. Noch habe ich aber die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich das wieder gibt. Vielleicht schaffe ich etwas Sand aus einem anderen Becken rüber, in der Hoffnung, dass die "guten" Bakterien dann Überhand nehmen. Immerhin beschränkt sich der Befall bislang auf eine Wurzel...


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Danke für die Info! Letztlich hilft wahrscheinlich nur probieren, aber das stimmt mich zuversichtlich. Ich würde zumindest denken, dass die Fische genug Reviergrenzen und Sichtschutz finden sollten, aber mal sehen, ob die das dann auch so sehen ;)


    Deinen Nachwuchspost habe ich gesehen, aber bis nach Nürnberg ist leider doch etwas sehr weit.


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Die Bakterienstämme, na klar, das macht Sinn! Dann werde ich die Tiere auf jeden Fall von einem Züchter holen, danke :)


    Und ja, eine völlig gleichgeschlechtliche Gruppe ist wohl wirklich eher unwahrscheinlich. Notfalls hätte ich noch zwei Becken im Keller, wo ich Fische für eine Zeit separieren könnte...


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Geduld ist ja bekanntlich die erste Tugend des Aquarianers :rolleyes: Die Salmler haben sich inzwischen gut eingewöhnt, dankbarer Weise auch ohne größere Lichtabschattung. Muss sagen, ich bin ein wenig erstaunt, wie interessant die zu beobachten sind. Inzwischen sehr toll gefärbt, mit dem typischen gelben Schimmer und schwarzen Flossenrändern, besetzen die (mutmaßlich) Männchen inzwischen fleißig kleine Reviere und imponieren und drohen sich immer wieder gegenseitig. Dabei stellen sie die Flossen soweit es nur irgendwie geht auf und schwimmen in leicht geneigter Haltung dicht an den Rivalen heran. Ab und zu wird sich auch mal kurz gejagt, aber zu echten Handgreiflichkeiten kommt es dabei natürlich nicht. War fast schon versucht, auf die Buntbarsche zu verzichten und den Boden einfach mit Panzerwelsen zu bevölkern :whistling:


    Die Pflanzen entwickeln sich auch erfreulich gut. Vor allem das gute Wachstum der Vallisnerien freut mich, da ich mit denen in anderen Becken bisher keinen wirklichen Erfolg hatte (das lag aber vermutlich an den dort etablierten Cryptocorynen). Ein paar Bartalgen machen sich breit, und leider gibt es auch ein paar Blaualgenstellen. Bei denen bin ich aber recht zuversichtlich, dass sie nicht zu einem größeren Problem werden. Ah, ein paar flache Steine habe ich inzwischen auch verteilt.


    Dementsprechend könnten jetzt wirklich langsam die Bolivianer einziehen. Bei mir in der Gegend werden tatsächlich derzeit gleich zweimal Nachzuchten angeboten, bei denen ich sehr versucht bin, zuzugreifen. Dazu hätte ich allerdings zwei Fragen: Ausgehend von einem geplanten Besatz von fünf bis sechs M. altispinosus, sollte ich falls möglich alle Tiere von einem Züchter holen, oder wäre es sinnvoll, halb und halb zu erwerben? (Mit Blick auf Mischung des Genpools) Und wichtiger: Soll ich überhaupt einfach das Risiko eingehen, fünf oder sechs Tiere noch unbekannten Geschlechts einzusetzen? Angenommen es sind nur Männchen/Weibchen, hätte ich dann ja das Problem, einige wieder abzugeben (das lässt sich aber vermutlich kaum vermeiden), und dann neue Tiere in die Gruppe zu integrieren...


    Wäre klasse, falls jemand seine Erfahrung dazu teilen möchte!


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Habe mir gerade erst den Thread durchgeguckt - viele sehr interessante Eindrücke auf den Photos, kann nur erahnen, wie das "in echt" war.


    Auf jeden Fall vielen, vielen Dank für deine Mühe, das hier alles so schön zu präsentieren. Sogar mit den Karten und Messpunkten, klasse!


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Danke für den Hinweis auf die Schwimmpflanzen! Mein bisheriger Plan ist, dass der Tigerlotus ruhig seine Schwimmblätter ausbilden darf - sonst ja eher unerwünscht. Mal sehen, ob das was wird... Aber mal schauen, Froschbiss habe ich ohnehin in einem Becken, wäre also kein Problem. Nur habe ich festgestellt, dass der bei mir ohne Düngen (und zwar sowohl NPK als auch Mikro, insbesondere Eisen) nicht überlebt. Und Düngen möchte ich hier eigentlich nicht (die Wurzelzehrer haben allerdings Lehmkugeln im Sand). Werde mir das noch eine Weile angucken, und dann ggf. Salvinias als Alternative ausprobieren :) Mittelfristig bin ich sonst am Überlegen, ob ich eine Efeutute als Nährstoffzehrer einsetze. Dimmen wäre derzeit die einfachste Lösung, da die LEDs eh an einem TC 420 Controller hängen (zwecks Sonnenauf- und Untergang).


    Mit dem schwarzen Sand hast du schon nicht unrecht. Allerdings finde ich da das Angebot (zumindest soweit mir bekannt) einfach zu teuer. Deshalb ist es jetzt doch wieder der bewährte Poolfiltersand, Körnung 0,4 - 0,8 mm, geworden. Gerundet, staubt praktisch nicht, und ziemlich günstig. Allerdings will ich auch da noch was machen, im Herbst soll einiges mehr an Blättern rein. Habe derzeit leider keine mehr in ausreichender Menge :rolleyes:


    Aber gut zu hören, dass die Bolivianer gar nicht so sehr buddeln!


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Hach ja, gut Ding will ja angeblich Weile haben... Mittlerweile ist das Aquarium seit rund drei Wochen größtenteils eingerichtet. Sand, zwei große Mangrovenwurzeln, ein Valisnerien, Echinodorus, zwei Anubias coffeeifolia, ein Tigerlotus (hinter der Wurzel) und ein wenig Brasilianischer Wassernabel. Die Pflanzen müssen natürlich noch etwas wachsen, und mir ist klar, dass die Gefahr besteht, dass sie ausgegraben werden. Möchte mit ein paar Moorkienästen noch für etwas mehr Struktur sorgen, die sind aber wie auf den Fotos zu erkennen erstmal nur provisorisch eingeklemmt, weil sie immer noch aufschwimmen. Auch die Steine auf der einen Mangrovenwurzel haben ihren Zweck ;) Natürlich sollen auch noch ein paar flache Steine als potentielle Brutunterlage für die Bolivianer verteilt werden.


    Als Filter nutze ich wie angekündigt erstmal einen Mattenfilter. Nach einigen verschiedenen Pumpen bin ich jetzt bei einer Juwel Eccoflow 1000 gelandet, da sie schön leise ist. Heizstab hängt in der Filterkammer. Beleuchtet wird mit drei Modulen Daytime Matrix mit einer Farbtemperatur von 6.000 K. Muss sagen, dass ich von dem Licht positiv angetan bin, da es auf der Beckengröße schon richtige Lichtkegel gibt, also keine gleichmäßige Ausleuchtung. Sollte es sich als trotzdem zu hell herausstellen, dimme ich noch etwas herunter.


    Am 01.04. sind als erste Bewohner (nach einigen TDS) 18 Zitronensalmler (Hyphessobrycon pulchripinnis) eingezogen. Die machen sich soweit ganz gut. Was mich irritiert ist allerdings, dass sie nach wie vor sehr hektisch wirken und meist an einer der Scheiben auf und ab schwimmen. Nur wenn ich sie (bislang sehr sparsam) füttere, sind sie voller Begeisterung dabei, und suchen auch noch eine Zeit lang das Becken nach weiteren Brocken ab. Habe schon versucht, die Strömungsrichtung zu ändern, aber das scheint nicht das Problem zu sein. Vielleicht brauchen sie einfach noch etwas mehr Zeit, oder ihnen fehlt noch die Deckung - da schaffen hoffentlich die wachsenden Pflanzen Abhilfe.


    Die Bolivianer werden nun allerdings noch etwas auf sich warten lassen müssen. Anfang Mai bin ich eine Woche im Urlaub, und davor möchte ich sie nicht einsetzen. Aber das gibt immerhin den Salmlern hoffentlich genug Zeit, sich endlich einzugewöhnen, und das Becken dürfte dann ja auch schon einen relativ stabilen Zustand erreicht haben. Man hört ja immer mal wieder was von Geduld im Zusammenhang mit der Aquaristik ;)


    Kritik ist natürlich willkommen! Notfalls schmeiße ich die Einrichtung nochmal um...


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Und wieder hat es länger gedauert als erwartet - das Becken wurde vorletzten Samstag erst geliefert, und leider hatte ich bislang keine Zeit, mich in Ruhe um die Einrichtung zu kümmern. Sand ist aber zumindest schon da, bin mir nur über den endgültigen Standort an der Wand noch nicht sicher, deshalb noch nicht eingefüllt. HMF-Halterung (Kabelkanäle) ist aber schonmal eingeklebt. Einen ersten Eindruck des Beckens gibt es unten. Mit Besatz bin ich dann ja doch langsam bei April ;)


    Falls jemand Tips für interessante Salmer-Arten (o.ä.) hat, immer her damit!


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Ah, das ewige leidige Thema mit dem Gewicht. Tut mir sehr leid, dass es dir nun auch die Pläne zerschießt :(


    Was ich mich aber schon länger frage, und hier wohl auch relevant wäre: Bei den ganzen statischen Diskussionen geht es ja üblicherweise um Belastung pro m^2. Dementsprechend macht es für mich durchaus Sinn, die Höhe des Beckens zu verringern, aber warum das Becken kürzer oder weniger tief machen? Hat dein Kontakt dazu eventuell etwas gesagt?


    Gruß,
    Philipp

    Hallo Elko,


    vielen Dank für die ausführliche Antwort und die zusätzlichen Infos, die Argumentation leuchtet mir ein.


    Nunja, bleibt uns wahrscheinlich nur abzuwarten und auf das Beste zu hoffen... Letztlich möchte ich auch nicht in der Haut der brasilianischen Regierung stecken, und zwischen Umweltschutz und den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung abwägen müssen.


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Erstmal vielen Dank für die Zusammenstellung, wirklich ein wertvoller Überblick!


    Dazu eine Frage, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob die Diskussion hier rein gehört: Welchen Sinn macht es denn, gerade die im Rio Xingu lebenden Welse jetzt zu schützen? Meinem Verständnis nach ist doch ohnehin damit zu rechnen, dass den Tieren bald schlicht der Lebensraum verloren geht - zumindest im Bereich der Volta Grande. Warum also jetzt noch strenge Exportverbote verhängen, wenn die Arten sowieso absehbar (in der freien Natur) aussterben werden?


    Gruß,
    Philipp

    Moin


    Denke es ist an der Zeit für ein kleines Update:


    Leider hat doch alles mal wieder länger gedauert, aber jetzt habe ich das Becken endlich bestellt :) Ich bin doch an die "Schmerzgrenze" gegangen, denn was mache ich schließlich sonst mit dem Platz? Dementsprechend wird es 120 cm lang, 60 cm tief und 45 cm hoch. Für den Liefertermin habe ich bislang die Auskunft Ende Januar, aber ich stelle mich vorsichtshalber eher auf Anfang Februar ein. Als Beleuchtung gibt es LEDs von Daytime, werde ich wohl wieder an den bewährten TC 420 Controller anschließen. Filtertechnisch bin ich immer noch beim HMF - von HMF weg geht im Zweifelsfall einfacher als nachträglich einen einbauen^^ Heizstab noch dazu, und vielleicht eine Strömungspumpte als Spielerei.


    Als Bodengrund kommt Sand rein. Dazu ein paar flache Steine, und reichlich Wurzeln. Auf Ebay findet man inzwischen ja glücklicherweise ganz erschwingliche Angebote... Mit Pflanzen muss ich mal gucken, vielleicht ein bisschen was in die Ecken oder zum Aufbinden.


    An Besatz bleibe ich wohl bei den Bolivianern plus ein Schwarm Salmler. Bei denen weiß ich aber noch gar nicht, welche Art es wird - Salmler sind zwar nett, aber die rechte Begeisterung für eine bestimmte Art fehlt mir noch. Falls es sich anbietet, kommen später noch ein paar L-Welse dazu, aber davor werde ich mir die Beckengemeinschaft erstmal in Ruhe angucken.


    Gruß,
    Philipp

    es gibt keine "Vollspektrum" LEDs.

    Moin


    Genau das habe ich doch gesagt^^ Übrigens Danke für den Hinweis auf die Giesemann-Brenner, da kann ich die Präferenz doch deutlich eher nachvollziehen. Hatte bislang nur bei Osram & Co geschaut; die Spektren könnten auch von Leuchtstoffröhren stammen...


    Gruß,
    Philipp