Beiträge von Teufelsangel

    Also Deine Forderung nach guter Sauerstoffversorgung habe ich erfüllt.😃

    Haha... ich habe keine Forderungen zu stellen, ich kann nur sagen, wie ich es für meine Fische mit recht gutem Erfolg mache ;)


    GH 15 ist nun nicht ideal, ich hatte meine Wildfänge im Frankfurter Leitungswasser, was in etwa genauso hart war, und sie haben gut gehalten, sogar mit einem 500er Eheim, den ich nicht mehr für überaus empfehlenswert halten würde. Mit einem abgestimmten Pflegeplan geht Vieles ;)

    Hi Tom das ließt sich doch gut. Ich hatte meine Mapiritensis auch mit Uaru zusammen, solange diese nicht anfangen zu laichen vertragen sie sich sehr gut. Bezüglich der Nitratwerte habe ich "mein" Limit bei 25 mg/l gefunden, dann mache ich spätestens einen WW, bei mir mit nahe "0" Nitrat im LW. Auch für meine Diskus habe ich die WW nach dem Nitratwert ausgerichtet und ein sehr gutes "Langzeitüberleben" sowie Wachstum hinbekommen.


    Was kommt denn bei dir für ein Wasser aus der Leitung?


    Was mir noch wichtig erscheint ist der Redoxwert. Dieser wird nicht unerheblich durch den Filter beeinflusst. Ein Filterbecken ist leider kein Garant, aber eine gute Chance auch einen guten Redoxwert zu generieren. Eine wichtiger Punkt hierbei ist die Sauerstoffsättigung in den Kammern, und insbesondere in der Klarwasserkammer.

    Der Redoxwert entscheidet mit über das Milieu, und damit über das Mikrobiom. Spannende Sache!

    Ich stimme Sven da uneingeschränkt zu. Zum Futter möchte ich dir empfehlen mindestens 50% Frostfutter zu geben und zwei Mal in der Woche zusätzlich einige Tropfen Vitamine (z.B. Fishtamin) über Granulat zu geben. So beugst du Mangelerscheinungen vor. Das ist viel besser, als die Folgen langwierig zu behandeln. Eine kleine Kotuntersuchung auf Flagellaten wäre auch nicht verkehrt. Viel Spaß mit diesen wundervollen Tieren... Gruß Magnus

    Jo, aber ich glaube noch keine gesehen zu haben, die für deine Truppe 22 Grad empfiehlt... und ja das mit den zu hohen Temperaturen ist auf Dauer abträglich. Hintergrund ist die Tatsache, dass es sich einfach um wechselwarme Tiere handelt, die den Stoffwechsel dann so hinnehmen müssen. Stell dir einfach vor du hast dauerhaft 39 Grad, oder 34... da werden die Körperfunktionen nicht gleich zusammenbrechen, aber auf Dauer schon leiden.


    Schauen wir in die Habitate bei Trockenzeit, haben wir durchaus 32, mancherorts auch gerne mal 35 Grad, schauen wir in die Regenzeit schwimmt der Ramirezi bei 25 Grad und führt Junge.... Was ist nun richtig? Die potenziellen 3,5 Jahre Lebenserwartung wirst du bei dem Ramirezi nicht mit 30 Grad erreichen. Diese Affinität zur Hitze kommt von den auf Keime empfindlichen Arten wie dem Diskus, die bei 32 Grad besser stehen. In meinen Becken habe ich sie bei 25-27 Grad gehalten und gezogen... das geht nur mit richtig gesunden Tieren, die ich Gott sei Dank hatte.


    Ich habe gestern eine ganze Tüte Salmler beerdigt, die Box war gebrochen, das Heatpack über Nacht dann kalt und die Fische haben die nächsten 24 Stunden nicht überlebt, obwohl sie bei Eintreffen gut ausgesehen hatten. Das Immunsystem konnte nicht richtig arbeiten, die Infektion ist geradezu explodiert, von der ich bei Eintreffen noch nichts sehen konnte. Habe ich vorher nie so erlebt und für möglich gehalten. So weit so gut ;) LG!


    Also es scheint nicht ganz abwegig die zwei Jahreszeiten etwas nachzuahmen, sprich eine etwas wärmere Phase und eine kühlere mit viel Wasserwechsel. Im Sommer heize ich meine Becken nicht, da haben die Phantom 24-25 Grad und freuen sich des Lebens. Kannst ja mal drüber nachdenken. LG!

    Krobia xinguensis hatte ich nicht auf dem Schirm, sind auch schöne Tiere. Was ich gelesen habe, brauchen die Wassertemperaturen ab 26°C, ich wollte aber mein Becken nur bis max. 26°C beheizen, eher im Bereich 22-24°C.


    Der Biotodoma cupido wäre aber eine Alternative für den Maronis, muss ich mir mal näher anschauen.

    Moin, bei 22-24 Grad bis du eher in den Subtropen, das ist nix für die ganzen Tiere, die du da aufgezählt hast. Ab 25 Grad kommen sie in Frage... Ab 26 wäre mir wohler ;) meine Sicht.

    Moin Edwin,


    schönes Projekt ich bin gespannt, wie es wird. Zu deinem Boden kann ich dir sagen, dass du mit einer flächigen Abtragung des Gewichtes eigenrlich alles auf die Dielen stellen kannst. Einfach eine Stabile Platte (z.B. Siebdruck- Tischlerplatte...) unter das Gestell legen und dieses wiederum flächig (ohne Füße) darauf stellen. Schau dir mal solche Alugestelle an, die können auch sehr attraktiv verkleidet werden.


    Zu deinem Filter... ja ich kann das verstehen wenn der Anblick der Matte an der Frontscheibe nervt. Über die Ecke verliert man einen Haufen Oberfläche, aber es gibt sehr schöne Kunststoffblenden, die man davor kleben kann, und dann sieht das wieder sehr schön aus ;)


    Einen eingeklebten Innenschacht kann man nur dann als HMF nutzen, wenn der Schwamm einen Abstand zum Glas hat, und voll angeflutet werden kann. An dem Glas anliegend verzichtest du auf einen Großteil an sauerstoffreich durchfluteter Bakteriensiedlungsfläche, die großflächige Anflutung des Filterschwamms ist ja das herausragende Merkmal des HMF.


    Zu deinen Eidechsensalmlern möchte ich anmerken, dass mir die 130 cm für diese Salmler zu wenig wären. Sie sind einfach pfeilschnelle Schwimmer, ich würde erst ab 160 cm darüber nachdenken, lieber sogar 200 cm, um dem Fisch eine halbwegs ausreichende Fluchtdistanz zu bieten.


    Neben den schönen Maronis fallen mit noch Krobia xinguensis ein, oder auch ein kleiner Trupp Biotodoma um nur zwei zu nennen.


    Zu deinen Pflanzen möchte ich dir den Blick auf die Seite von z.B. Aquasabi empfehlen, dort kann man Südamerika selektieren und auch sonst gibt es einiges an Infos zu den Pflanzen und ihren Bedürfnissen...


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    Viel Spaß mit deinem Projekt, Gruß Magnus

    Hey Ihr alle :) Herzlichen Dank für die netten Worte. So ganz ohne Einsatz geht es aber leider nicht und es bleibt auch intensiv. Die Wurzeln beginnen sich aufzulösen, die Zersetzung macht sich auch in Form von Cyanos bemerkbar, die ich einmal die Woche bekämpfe.

    Die Fische stehen super, die Skalare hab ich auf 8 reduziert, war mir zu voll, drei Paare haben nun schon mehrfach abgelaicht, wie auch die Farlowella. Selbst von den Wavrini hatte ich drei Gelege, die aber im Nu wieder verschwunden waren. Die Farben der Wavrini hauen mich immer wieder um, besonders die Damen schillern in einem kleinen Farbenrausch, wenn sie in Stimmung sind. Ich nehme es mir immer wieder vor sie zu fotografieren, ist aber etwas Aufwand, wenn man auch gute Ergebnisse bekommen möchte.


    Natürlich schafft es keine Kamera einfach so, das Licht und die Schatten so abzubilden, wie sie wirklich sind. Die Bilder bearbeite ich mit Lightroom nach, entferne Spiegelungen und bereinige etwas die Reflexionen der Schwebstoffe, und bändige eben das Licht über eine Raw-Entwicklung, es geht aber auch bei den Handybildern ganz gut.


    In die Pflanzkörbe habe ich das Dennerle Substrat "9+1" glaube ich gegeben und mit Lavalit aufgefüllt. Zur Nachdüngung, mit der ich etwa nach 9 Monaten begonnen hatte habe ich mir einen Kapselfüller besorgt, mit dem ich meine eigenen Düngekapseln herstelle. Ich dünge nicht mehr über das Wasser, ein Versuch mit etwas Eisen hat mir eine kleine Algenplage beschert, also die Echis bekommen nur über die Wurzeln Mineralien, und über das Wasser Nitrat und Phosphat, sowie ganz wenig CO2 mit unter 10 mg/l.

    Ja die Leuchtbalken habe ich noch, die laufen etwa auf 70% 12 Stunden und einen Tag bleiben sie aus, sonst gehen mir die Cyanos zu sehr ab.


    Zur Zeit überlege ich mir noch einen Trupp Eidechsensalmler dazuzusetzen, ich bin mir nur nicht sicher, ob sie nicht wie die Copesalmler an die Skalare gehen. So ein paar Schwimmer hätte ich schon gerne. Schönen Abend! Gruß Magnus

    Das sieht super aus!


    Kannst du das mit den Pflanzkörben nochmal erklären? Bin auch auf der Suche nach einer Möglichkeit, meine Pflanzen ausgrabsicher zu machen.

    Moin Tim, ich habe mir solche Pflanzkörbe für Teichrosen besorgt und sie so beschnitten, dass es für die Pflanze und den Aufbau passt. Die Körbe habe ich dann so angeordnet, wie ich dachte, dass die Pflanzen sich gut entwickeln und sie dann unter einer "Geröllhalde" verschwinden lassen. Sprich, ich habe rund um die Körbe größere Steine als Einfassung platziert und dann mit kleineren, aber für die Fische nicht bewegbaren Steinen abgedeckt. Weiter oben im Thread sieht man es ganz gut, als die Pflanzen noch sehe klein waren. Die Steine habe ich in einem Steinbruch gekauft und ausgesucht, ~ 200 Kg für achteurodreiungfuffzig ;)

    Vielleicht mal Zeit für ein kleines Update. Also alle Schwimmpflanzen außer der Entengrütze und der Ceratopsis haben die Grätsche gemacht. Schade aber nicht zu ändern. Meine primäre Anordnung war etwas optimistisch, bzw pessimistisch hinsichtlich der Größe, die so eine Amazonas erreichen kann, ich habe es mehrfach ändern müssen.
    Einerseits sind einige der Echinodoren nicht angegangen, andererseits habe ich die Dimension dieser "Rosa" von Phil komplett unterschätzt und musste die "kleinen Bären" sowie die Schwester rechts von dem Monster zwei mal verschieben, sprich auseinanderziehen.
    Da hat sich die Unterbringung in Pflanzgefäßen scheinbar bewährt, da die Pflanzen ohne merkliche Störung weitergewachsen sind. Und das obwohl sicher die peripheren Wurzeln, die durch den Korb gewachsen waren aus dem Verbund gerissen wurden.
    Im Grunde ist es schon so geworden, wie ich es mir gedacht hatte, nur ist das Becken zu klein, insbesondere nicht tief genug, denn die Große E. kommt fast vorne an die Scheibe und die kleinen Bären müssen vielleicht noch weiter weichen. Damit wären sie nicht mehr im Beleuchtungsbereich... Also es bleibt dynamisch.

    Eine große Ozelott stand rechts, irgendwann fing sie an zu schrumpfen und teilte sich in fünf Pflanzen, die aber allesamt nicht überlebt haben, warum auch immer... Letzte ist die im Vordergrund, sie hält sich, ohne aber richtig zu wachsen.

    Den Platz der Ozelott hat nun eine mir unbekannte Art, die ich geschenkt bekam und die immer noch in Teicherde steckt. Hat sich prächtig entwickelt und die meisten Echis blühen auch, bzw, haben kleine Ableger gebildet.
    Nun gut, ich möchte nicht meckern, ist es doch mein erster ernsthafter Versuch etwas mit Pflanzen zu machen.




    Hier noch ein Handybild des aktuellen Standes.


    Besten Gruß Magnus

    Moin, ich finde es absolut wichtig, dass die Umwelt vor Verschleppung invasiver Krankheitserreger und auch Tierarten bewahrt wird. Hier schießt man allerdings offensichtlich weit über das Ziel hinaus.

    Ich denke auch, dass der VDA und andere Verbände sich dahingehend organisieren sollten und solch ein unsinniges Treiben wie abgebildet in sinnvolle Bahnen lenken sollten.


    In den letzten Jahrzehnten habe ich so gut wie keine Medikamente benötigt, da ich einen festen Fischstamm hatte, bzw. meine Ergänzungen von Hobbyzüchtern erworben hatte... Null Problemo!


    Meine Medikamente standen seit 2006 unbenutzt im Schrank.


    Vor eineinhalb Jahren fing ich an über den Handel zu bestellen. Ohne massive Eingriffe meinerseits hätte ich Minimum 50% der Tiere verloren, weil diese viel zu früh nach Import oder unreflektiert, ungeprüft, was auch immer von den Händlern verschickt wird. Seither habe ich den Schrank mit allen möglichen Medis voll.


    Der Handel wäre meine erste Adresse, wenn ich verhindern möchte, dass Keime, Erreger im relevantem Umfang distribuiert werden, denn allein die Masse der verschickten Tiere rund um den Globus machen die Probleme, und nicht, wenn ich ein paar Sterbais nachziehe und sie verkaufe.... Ich könnte da gerade in die Luft gehen bei so viel Unfug, insbesondere wenn man liest und sieht, was für totkranke Tiere in den Tüten die Besitzer wechseln, um dann in den Becken schnell zu verenden. Von einer Kontrolle der Versandhändler aus Veterinäressicht sind wir weit entfernt, zumal kundige Veterinäre fehlen und sachkundige Angestellte sucht man dort zumeist vergeblich. Zuerst müssten die völligen Dussel der Onlineanbieter über Qualifizierungsselektion aus dem Verkehr gezogen werden.


    Herr Untergasser bietet richtig gute Kurse an, mich würde mal interessieren, wie viele der Mitarbeiter ein "Zertifikat" haben... oder ich möchte es lieber nicht wissen. :cursing:


    Gibt es Erkenntnisse zu einer Organisation der Verbände? Besten Gruß Magnus