Beiträge von Georg

    Hallo,

    die Aufzucht der jungen Biotodoma verlief etwas suboptimal. Die jungen waren noch keine zwei Wochen alt, da kam für mich unerwartet ein 3-tägiger Klinikaufenthalt dazwischen.

    Und da waren es nur noch 9.

    Gruß Georg

    Hallo nanacara,

    hinsichtlich deiner Entscheidung zwischen c.maroni oder Biotodoma cupido wären für mich die Biotodoma der absolute Favorit. Meine maroni waren im 450l-Becken oft sehr schreckhaft. Die Biotodoma sind deutlich zutraulicher. Die oft beschriebene geringe Durchsetzungsfähigkeit sehe ich im Gesellschaftsbecken eher als Vorteil an. Kleinere Fische werden von den Biotodoma kaum beachtet und größeren schwimmen sie aus dem Weg. Von Vorteil ist auch eine Gruppenhaltung, da die Biotodoma bei Paarhaltung nur selten ihre schöne Färbung zeigen.

    Gruß Georg

    Hallo Luk,

    möchte hier kurz meine Erfahrungen zu deiner Besatzanfrage schildern.

    Hatte mehrere Jahre sajica in einem gut bepflanzten Becken mit genau deinen Abmessungen gepflegt. Die Pflanzen wurden meist in Ruhe gelassen, auch wenn während der Brutperiode der ein oder andere Krater ausgehoben wurde, war aber insgesamt noch beherrschbar. Allerdings handelt es sich bei sajica um einen recht temperamentvollen Cichliden und auch die Größe erreicht im männlichen Geschlecht locker 17/18cm.

    Meine zwei Versuche, weitere Cichliden mit zu vergesellschaften, schlugen allerdings fehl. Vielleicht kannst du einen Versuch mit kleiner bleibenden Amatitlania-Arten starten.

    Gruß Georg

    Hallo Nicole,

    schließe mich der Aussage von Michael an. Hatte einem Bekannten zugesagt, dass er sein Paar sajica für die Dauer seines Umzuges in meinem maroni-Becken parken kann. Musste aber bereits am 2.Tag eine Abtrennung im Aquarium montieren, um Opfer bei den maroni zu vermeiden.

    Gruß Georg

    Hallo,

    habe bei meinen Biotodoma cupido auch festgestellt, dass sie bei Paar-Haltung nie ihre schöne Färbung gezeigt haben. Bei Gruppen-Haltung sehen deutlich schöner aus. Auch die Nachzucht-Erfolge waren in der Gruppe besser, da sich das einzelne Paar regelmäßig über dem Gelege trotz vorhandener Feindfische gestritten hat.

    Gruß Georg

    Willkommen Christopher,

    die Biotodoma sehen doch gut aus. Bei Biotodoma braucht es einfach mehr Geduld als bei anderen Cichliden, da sie anfangs sehr zurückhaltend sind. Gegen andere Fische können sie sich allerdings nur schlecht durchsetzen. Das erste Gelege haben sie sich bei mir sogar von Corydoras auffressen lassen. Es hat bei den Biotodoma recht viele Versuche gebraucht, ehe sie die Larven bis zum Freischwimmen gebracht hatten. Dennoch sind es äußerst interessante Cichliden. Reviergrenzen werden auch innerartlich fast ausschließlich nur durch Drohgebärden verteidigt.

    Viel Spaß und Geduld mit deinen neuen Beckeninsassen.

    Gruß Georg

    Hallo in die Runde,

    ich nutze seit rund 20 Jahren fast ausschließlich Regenwasser für meine südamerikanischen Cichliden. In den letzten Jahren hatte ich recht häufig Nachzuchten, bei denen die Enden der Rücken- und Afterflosse nicht spitz ausliefen sondern gebogen waren. Meine Vermutung war, dass durch die neue Terrassenabdichtung eventuell Schwermetalle ins Regenwasser gelangen. Aus diesem Grund gebe ich seit etwa einem Jahr ein Aufbereitungsmittel in das Wechselwasser. Allerdings verwende ich nur ca. 1/3 der vom Hersteller empfohlenen Dosierung. Bei den Aufzuchten des letzten Jahres ist jedenfalls dieser Flossenfehler nicht mehr aufgetreten. Ob meine Vermutung nun stimmt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber es wird wohl dauerhaft ein Wasseraufbereiter verwendet werden.

    Gruß Georg

    Hallo Thomas,

    die Kleinstgruppe Biotodoma cupido sind jetzte ca. 6 Wochen alt. Das Hauptproblem für mich ist bei diesem Cichliden den Zeitpunkt zum Absaugen der Jungfische nicht zu verpassen. Der 2. Tag nach dem Freischwimmen der Larven ist meist auch der letzte, da sich die Elterntiere nur sehr schlecht im Gesellschaftsbecken gegen größere Cichliden durchsetzen können. Das folgende Foto ist von heute. Der über den 2 Biotodomas schwimmende Mesonauta insignis ist wenige Tage jünger aber hat mindestens die dreifache Größe. Soviel zum Wachstumstempo der Biotodoma.



    Und hier noch ein paar Biotodoma vom Mai diesen Jahres.



    Gruß Georg

    Hallo in die Runde,

    ich halte auch eine Gruppe Biotodoma cupido unbekannter Herkunft und finde sie nicht nur wegen ihrer Färbung in dezenten Tönen schön. Es handelt sich einfach um angenehme Beckeninsassen. Ein bisschen Geduld muss man schon mit ihnen haben, da sie auch im Wachstum eher zurückhaltend sind. Die Fotos zeigen ein ca. 3 Jahre altes Weibchen sowie 9 Tage alte Jungfische.

    Gruß Georg

    Zitat

    Seroga schrieb: Geophagus und Pflanzen - wie geht das?


    Guten Tag,

    habe die Geophagus sveni eher als moderate Umgestalter des Bodengrundes kennengelernt. Angangs hatte ich auch einen Teil der Pflanzen in Töpfen gesichert. Die Geophagen haben dann aber vorzugsweise an den Töpfen gegraben und diese freigelegt, was dann wiederum nicht wirklich schön aussah. Die Töpfe wurden dann nach und nach entfernt und die Wurzeln aller Pflanzen nur durch Steine gesichert. Das Becken läuft in dieser Einrichtung nun schon einige Jahre. Die ein oder andere ausgebuddelte Pflanze muss man den Geophagen schon nachsehen, wobei sich das in Grenzen hält.

    Gruß Georg


    Hallo Timo,

    möchte hier kurz meine Erfahrungen zu deinen "Wunschfischen" Mesonauta insignis mitteilen.

    Hatte mir im Februar 2015 junge M.insignis besorgt und sie ca. 8 Wochen zwecks Quarantäne in einem 450 l Becken gehalten. Die Jungfische waren ausgesprochen schreckhaft und standen fast den gesamten Tag ängstlich unter Schwimmpflanzen oder Wurzeln. Erst nach dem Umsetzen in ein 3m-Becken verloren sie ihre Scheu und wurden zutraulicher, wobei eine gewisse Schreckhaftigkeit immer noch vorhanden ist. Das größte Männchen hat mit der Zeit auch die 20cm Marke überschritten. Bin daher der Meinung, das ein 400 l Becken wahrscheinlich doch etwas zu klein ist für diese Cichliden.

    Gruß Georg

    Hallo zusammen,

    nur eine noch eine kurze Anmerkung. Habe bei den Becken über 1000l immer 2 separate Filter laufen. Damit wirkt sich eine Filterreinigung nur unwesentlich auf den Bakterienstamm im Becken aus.

    Gruß Georg

    Hallo Tobias,

    nutze seit vielen Jahren das Regenwasser vom Dach. Habe auch bei Zwergcichliden noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Das Wasser läuft durch einen Filtervlies, um die groberen Verschmutzungen abzufangen. Dann bleibt das Wasser meist mehrere Wochen im Keller stehen, um besonders im Winter die Temperatur etwas anzugleichen. Auch die kleineren Schmutzpartikel haben sich in dieser Zeit abgesetzt. Lediglich im Frühjahr, wenn sehr viele Pollen auf dem Dach liegen, hänge ich für einen Tag einen kleinen Innenfilter in die Fässer. Da das Wasser über verzinkte Dachrinnen läuft, wird vorsorglich ein Wasseraufbereitungsmittel (in deutlich geringerer Menge als laut Herstellerangaben empfohlen) dem Regenwasser beigesetzt.

    Gruß Georg