Beiträge von vspatz

    Darüber, dass die Eltern ihre eigenen Jungen fressen, habe ich noch gar nicht nachgedacht. Aber gefräßig sind sie, das kann ich bestätigen. Gestern habe jedenfalls noch einen Kleinen gesichtet.

    Also, jetzt nach zwei Wochen im Einhängekasten habe ich sie frei gelassen. Mit 15 bis 20 mm sind sie groß genug. Leider sind es jetzt doch nur noch 16 gewesen. Also höchste Zeit. Ich hatte irgendwie nie das Gefühl, dass sie irgendetwas fressen. Offensichtlich genießen sie nun Ihre Freiheit und sind sehr agil. Ich bin gespannt, wie die Kleinen sich jetzt weiter entwickeln.


    Hallo Swen,


    sehr hübsche Tierchen! Ich vermute auch, dass es die C. sipaliwini sind. Relativ langgestreckt und runder Kopf. Den Längsstrich sieht man auf Bildern auch oft schmaler. Wieviele hast Du denn bekommen? Schon zur Zucht angesetzt? ;)

    Gestern musst ich unbedingt mal wieder Wasserwechsel machen. Das das Gelege knapp unter der Wasseroberfläche positioniert war, hat mich das sehr behindert.


    Vor dem Wasserwechsel,

    Tag 7:


    Die Sturis kommen immer sofort zur Futterstelle, wenn der Aquarienschrank klappert. Das habe ich genutzt, um die Eier von der Scheibe abzunehmen. Mit einer Rasierklinge und einem Kescher bewaffnet habe ich alle in den EHK überführen können. Etwa 2 Sekunden, nachdem diese auf den Boden des EHK abgesunken sind, gab es eine kleine Explosion und alle Embryonen sind zeitgleich geschlüpft.


    Hier mal ein Bild meines schon erprobten EHK. Ein viereckiges Gefäß (Rote Grütze sei Dank) wird von einem Schaumstoffring aus 20 mm Perimeterdämmung (PU) umfasst. Eine Seitenwand ist weitgehend herausgetrennt. Darin habe ich einen Rest meines Hamburger Mattenfilters geklemmt. Ein luftschlauch transportiert Wasser von meinem UVC-Klärer direkt in den EHK.



    Tag 8, ein Tag nach dem Schlupf:

    Hier kann man schön die kleinen Saugmäulchen erkennen.



    Leider leidet die Bildqualität sehr durch das "Grützen-Fenster".



    Hi BaBo,


    nein, bisher noch nicht. Aber wenn es soweit ist, muss ich wohl aufpassen, dass ich nicht zu spät mit dem EHK komme. Aber ich bin auch ganz fasziniert über die Entwicklung der Eier. So schön und groß hat man es ja selten.

    Ok, das Votum ist einstimmig!:-)/~Dann werde ich wohl alles, was gammelt, zusammensuchen und schonmal den Kasten vorbereiten. Soweit ich es richtig verstanden habe, sind die Kleinen richtige Grünmüllschlucker. Ich werde sie wohl im Kasten lassen, bis sie nicht mehr als Futter erkannt werden. Das sollte spätestens bei 2 cm der Fall sein. Dann müssen sie den Fahrtenschwimmer im großen machen.

    Nach einem Wochenende unterwegs finde ich doch am Sonntag Abend ein Gelege, das nur von den beiden Sturisomas stammen kann. Diese hatte ich ich mit weiteren zweien mit ca. 8 cm Länge im August erworben. Diese zwei sind übrig geblieben, ein weiterer Nachkauf war leider nicht erfolgreich. Umso schöner ist es, dass sich die Verbliebenen als Männlein und Weiblein outen. Aber die fangen ja ganz schön früh an. Der Papa hat noch kaum Flaum auf den Backen. Handelt es sich eigentlich um S. aureum oder S. festivum?


    Jetzt stellt sich die Frage, ob ich es die Kleinen nach dem Schlupf ihrem Schicksal überlasse oder sie im EHK zumindest auf eine Angangsgröße heranziehe, dass sie den Roten Phantomsalmlern als Futter zu groß erscheinen. Bei den Blauen Neons, Ziersalmlern und Panzerwelsen im Aq habe ich keine Sorge. Und die Phantomsalmler jagen auch nur nach den kleinsten Junggarnelen, wenn diese sich ins freie Wasser trauen.

    Was sagen die Exerten? Kommen da ein paar durch, oder ist das aussichtslos?



    Tag 1:




    Tag 2, der junge Vater:


    Tag 2:



    Tag 3:


    Liebe Fischbegeisterte,


    ich habe mir jetzt fest vorgenommen, kommendes Jahr nach Französisch Guayana zu reisen und die Geburtsstätten unserer Zöglinge aufzusuchen. Ich hatte eigentlich die Reise dieses Jahr schon eingeplant. Doch leider sollte es es aus familiären Gründen und Jobwechsel nicht sein. Viel habe ich schon gelesen, Adressen habe ich auch gesichtet. Dann gibt es noch die tollen Reiseberichte hier im Forum und anderswo.

    Das Einzige, was mir noch fehlt sind Mitreisende. Denn gemeinsam macht alles noch mehr Spaß. Vielleicht juckt es den (die) ein(e) oder andere(n) ebenso.

    Bis zur nächsten Trockenzeit ist noch was hin, aber die Zeit verfliegt schneller als man denkt. Deshalb steuere ich diesen Aufruf frühzeitig ein. Vielleicht gibt es schon Reisepläne für 2020?

    Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar Mitstreiter finden würden.

    Update: Ich war gestern im Rurpott und habe meine C. oiapoquensis um weitere 7 Jungtiere aufgestockt. Weiterhin haben 20 juvenile Nannostomus beckfordi und zwei winzige Neons als Beifang den Weg zu mir gefunden.

    Hallo zusammen,


    vor 3 Wochen habe ich mir 4 Sturisoma aureum mit etwa 8 cm Länge beim Zoohändler gekauft. Einer hat es leider nicht mal aus der Tüte lebend geschafft. Zwei der verbleibenden sind sehr munter und eigentlich immer zu sehen. Den letzten habe ich kaum gesehen. Seit ein paar Tagen sehe ich ihm auf dem Boden sitzen mit überzogen hoch gerecktem Maul und hin und wieder zuckend. Die Atmung ist in der Frequenz normal, aber ebenfalls eher zuckend. Das geht jetzt unverändert seit mehreren Tagen so. Ans Futter geht er nicht. Am Körper ist keine Veränderung zu sehen. Jetzt meine ich aber mit der Lupe eine weissliche Verdickung einseitig am Maul festzustellen. Was kann das sein? Ich vermute, dass eine bakterielle Infektion schneller fortschreiten würde. Würmer? Ich ihabe schon überlegt, den Sturisoma lokal zu behandeln. Aber mit was? Hoffnung habe ich kaum, dass ich ihn noch retten kann. Aber wie kann ich die anderen Fische scützen? Ein Quarantänebecken habe ich leider nicht. Die anderen Tiere zeigen keine Auffälligleiten, außerdass die Salmler sich selten mal an einem Stein schubbern. Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Auch die wären eine Option. Aber bei uns in der Gegend kann man leider kaum brauchbare Fische beim Händler kaufen. Das ist noch mein größtes Problem. Also: Wenn jemand Tiere in der gesuchten Richtung abgeben möchte, gerne..

    Hi Tobi,

    meine Erfahrungen mit einer Entsalzungsanlage waren eher negativ. Das iaber schon sehr lange her. Jedenfalls roch das entsalzte Wasser immer sehr chemisch Und das Hantieren mit den ätzenden Regenerierflüssigkeiten war auch kein Spass. Anschließend dann noch die Frage nach der Entsorgung der versalzten Regenerierflüssgkeiten. War vor 40 Jahren noch kein Thema. Summasummarum:Ich rate dir dringend, in Richtung Osmoseanlage zu schauen.