Beiträge von Metynnismann

    Hallo, David,


    ich denke, im Süßwasserbereich ist die Strömungsfrage weniger kritisch. Den Weg zum Futterloch finden die Fische ja im Gegensatz zu den Korallen von selbst. :whistling:


    Mir ist vor allem wichtig, dass die Strömung druckvoll ist und weit trägt - also möglichst über die volle Beckenlänge.


    Ansonsten habe ich den Eindruck, dass ich wohl nicht umhin kommen werde, bei PR eine Hydro Wizard in Augenschein zu nehmen. Brauche eh noch ein paar Fische... :D
    Was Tunzes zu leisten vermögen, habe ich mit kleineren Modellen schon erfahren und war bis dato ganz zufrieden. Heute habe ich aus Spaß mal die Hand vor die 6045 gehalten und mir scheint, man spürt den Schlag des Propellers. :S


    Gruß,
    Marko


    PS: Das Becken steht schon, ist aber nur provisorisch eingerichtet. Die Strömungspumpe und etwas Gestein fehlen noch. Es soll einmal ein Xingu-Freiwasser-Biotop mit minimalem Holzanteil darstellen.

    Hi,


    vielen Dank für eure Einschätzungen. Mir geht es ja nicht darum, billiger zu sein als Tunze, sondern in erster Linie ob der Hydro Wizard wirklich seinen Mehrpreis wert ist. In der Kategorie Euro pro Liter und Liter je Watt ist die Pumpe es nicht; beim Design liegt sie vorne. Und in Sachen Marketing ist PR kaum zu überbieten. :P


    Hier gibt es noch ein anregendes Video, wobei sich die laminare Strömung ab der Beckenmitte auch irgendwie aufzulösen scheint.


    Gibt es hier vielleicht einen starken Verfechter des Hydro Wizard? Das wäre sicher ein interessanter Perspektivwechsel in der Diskussion.


    Gruß,
    Marko

    Hallo,


    für mein neues 700 Liter Becken (2m Kantenlänge) bin ich noch auf der Suche nach der passenden Strömungspumpe. Besetzt ist es aktuell mit sieben Myleus arnoldi, später kommen vielleicht weitere Mühlsteinsalmler hinzu und wahrscheinlich noch einige Geophagen.


    Als Umwälzleistung will ich mindestens 10-faches Beckenvolumen und aktuell kann ich mich nicht entscheiden, ob die Tunze 6105 (oder 6155) oder eine Hydro Wizard ECM 42 diese Aufgabe übernehmen soll. Von den technischen Daten her (Verbrauch, Umwälzleistung) sind beide Pumpen sehr ähnlich, laminare Strömung versprechen beide Hersteller. Der Knackpunkt ist der Preis. Für die Hydro Wizard liegen rund 500 Euronen an, für die Tunze vielleicht die Hälfte. Nehme ich eine ungeregelte Pumpe, liegt der Preis noch einmal hundert Euro drunter. Aber das wäre natürlich kein fairer Vergleich.


    Hat hier jemand schon Erfahrung, ob die Mehrausgabe gerechtfertigt ist? Kommt mir ein bisschen vor wie die Frage Mac oder PC - wobei ich die Frage seinerzeit einfacher zu beantworten fand. ;)


    Gruß,
    Marko

    Hallo,


    ich möchte diesen alten Thread aus aktuellem Anlass noch einmal hervorholen.


    Vor einer Weile habe ich mir zwei Squaliforma emerginata (L116) geholt und sie in ein Holzbecken mit Beschichtung aus Schwimmbadfarbe gesetzt. Und jetzt die böse Überraschung: An den Bildern sieht man sehr schön die Fraßspuren.
    Die Fische sollten die Tage in ein neues, größeres Holzbecken umziehen. Diesmal mit Breddermann-Harz. Daher: Ist eine Epoxy-Beschichtung ohne Glasfasereinlage (die ist nur in den Stoßkanten) ausreichend gegen Verbiss resistent?


    Wenn nicht, suchen die Kerlchen ganz dringend ein neues Zuhause. :(


    Gruß,
    Marko

    Hallo, allerseits,


    der Bau ist inzwischen vorangeschritten und ich kann mal Fotos liefern, die etwas verdeutlichen, was gemeint war. Ich bin Magnus' Rat gefolgt und habe zwei Bohrungen angebracht. Wie es sich bewährt, kann ich in einem späteren Update gern berichten. Nächste Woche wird das Becken hoffentllich seinen Platz im Regal einnehmen. Bis dahin muss noch kräftig gepröttelt werden, wie man hier in Ostwestfalen sagt.... 8o


    Gruß,
    Marko

    Hi, Thomas,


    nach zwei Becken mit Schwimmbadfarbe (eins davon ist mir leider verreckt), baue ich gerade was, das ich mit Polyesterharz beschichtet habe. Die Dichtigkeitsprobe steht noch aus, bin aber zuversichtlich. Ich fand das Harz trotz massiver Vorbehalte gegen GFK recht angenehm in der Verarbeitung. Vor allem ist es geruchlos während der Verarbeitung und das portionsweise Anmischen war auch kein Problem. Das Breddermann-Zeug kann Süß- wie Salzwasser ab.


    Gruß,
    Marko

    Hi, Magnus,


    du hast recht, die Frage nach der Versiegelung gehört nicht in den Thread. Ansonsten geht es ja um den Filter, da ist das Material nicht so wichtig. :D


    Bezüglich des Filtereinlaufs bin ich mir immer noch nicht schlüssig, ob ich eine oder zwei Bohrungen vorsehen soll. Da ich die Holzarbeiten die Tage abschließen möchte, muss ich diesbezüglich noch in die Pötte kommen. Was meinst du? Gibt es sonst noch Meinungen? :-)/~


    Und wie heißen diese Gitter? Hab mir im Netz schon einen Wolf gesucht. Aber ohne vernünftige Begriffe findet man auch nichts. :whistling:


    Gruß,
    Marko

    Hi Marko, hast Recht, für so ganz groben Dreck ist die Bürste sicher ok, mir fehlt die Erfahrung mit den Scheibensalmlern.


    Hi, Magnus, letzteres ist ganz bestimmt ein Fehler. ;)


    Aus der Ferne alles nicht so einfach zu sagen. Kannst du nicht mal ein paar Bilder einstellen? LG Magnus


    Dem komme ich gern nach, inzwischen ist das Projekt ein klein wenig vorangekommen und ich kann endlich Bilder liefern. Jetzt ist die Idee der Konstruktion sicher besser nachvollziehbar. Die Kammer ist netto etwa 10 cm breit, was nicht viel ist, aber Platz für die Luftheber, Heizer und ein paar Lagen Filterschaum sollte es reichen.


    Das blöde an der Sache ist, dass ich das Becken mit Kunstharzen von Br*****mann versiegeln will und eigentlich mit einer Vlies-Schicht in den Kanten. Da der Platz zum Hantieren aber sehr gering ist, würde ich jetzt eher die Flächen beschichten und statt der Vlieseinlage in die Ecken eine Silikonnaht setzen. Das Risiko, hier Luftblasen und die Behaarung meiner Unterarme einzarbeiten ist mir zu hoch. Hierzu würde mich mal die Meinung der GFK-Fraktion interessieren.


    Die Bohrung ist noch nicht vorhanden, ich wollte sie aber so setzen, dass die Unterkante in der Beckenmitte angesetzt ist, sodass, wenn ich zum Wasserwechsel den Schlauch an den Boden des Filtereinlaufs setze, mir das Becken nicht leer laufen kann. Dadurch könnte dieser Teil des Wasserwechsels ohne Aufsicht erfolgen.


    Gruß,
    Marko

    Hallo, David,


    wenn du auf Bepflanzung verzichten kannst, ist das auch ein schönes Becken für Scheibensalmler. Darin kannst du alle Metynnisarten gut halten. Eventuell auch einige Myleus-Arten, aber da scheiden sich bezüglich der Platzansprüche die Geister. Beide Gattungen passen gut zu den Geophagen.


    Gruß,
    Marko

    Hi, Magnus,


    es ist genau so gemeint, wie du im ersten Absatz beschreibst. :)


    Auf die Idee mit der Filterbürste bin ich gekommen, weil meine Scheibensalmler bei Fütterung mit Grünzeug schon ordentlich Dreck machen. Da hätte ich gedacht, dass die Matte, direkt hinter dem Loch angebracht, zu schnell verstopft. An der Bürste kann das einströmende Wasser verwirbeln und anschließend gleichmäßg durch die Matten strömen. Soweit die Theorie. :whistling: Aber das schöne an der Konstruktion ist ja, dass sie sehr flexibel ist und wenn es nicht funktioniert, probiere ich deine Variante mal aus.


    Bleibt aber noch die Frage nach dem Durchmesser und der Abdeckung. Sind zweimal 5 cm ok? Und womit deckst du die Öffnungen ab?


    Gruß,
    Marko


    PS: Ich hatte schon mal ein 720 Liter Becken mit einem frei stehenden HMF und drei Ausströmern. Das war seinerzeit ausreichend. Und eine kraftvolle Strömungspumpe wollte ich ja auch noch vorsehen.

    Hallo Marco, hallo Magnus,


    eine Zeichnung habe ich nicht, aber ich versuche es zu beschreiben:


    Es gibt einen Kasten aus Holz, der eine ca 20 cm breite Kammer und (in Wirklichkeit könnte es schmaler werden) enthält, die über die gesamte Breite der Seitenwand (75 cm) geht. Die Konstruktion ist dem Umstand geschuldet, dass die Länge der Scheibe nicht der angepeilten Gesamtlänge entspricht. Was beim normalen eingeklebten Innenfilter lediglich eine Abtrennung des Filterraums ist, hat bei mir daher zusätzlich noch mechanische Aufgaben, unterscheidet sich sonst aber nicht. Der Filteraufbau soll dem von Thommy gezeichneten etwa entsprechen.


    Bezüglich der Bohrung hatte ich an 4-5 cm gedacht. Wenn der Durchmesser kleiner ist, wird die Anströmgeschwindigkeit größer, und damit eine bessere Aufnahme von Schwebeteilchen erreicht, so meine Überlegung. In den Raum hinter die Einströmöffnung(en) wollte ich eine Filterbürste stellen, wie man sie für Teichfilter verwendet und den Aufbau dann mit groben Schwämmen fortsetzen, am Ende dann eventuell noch eine feinporige Matte.


    Als Druckluftfan wollte ich Luftheber mit 25 mm Durchmesser nehmen, die im Idealfall 750 Liter bewegen. Bei drei Lufthebern macht das also maximal drei Beckenumwälzungen. Falls der Filter aus versehen mal verstopfen sollte reguliert sich das bei den Lufthebern von selbst, weil die nicht mehr als 10 cm Hub schaffen.


    Gruß,
    Marko

    Hi,


    sind diese Fragen wirklich so schwer zu beantworten? :S


    Übrigens, ich hab die Idee, eine Filterbürste als Vorfilter einzusetzen. Gibt es dazu Erfahrungen?


    Gruß,
    Marko

    Hallo,


    für mein neues Becken möchte ich einen Innenfilter a la Thommy ausprobieren (Abbildung hier). Hintergrund ist, dass ich im Regal knapp 2,20m zur Verfügung habe, aber eine alte Scheibe mit 2m recyceln will. Dadurch entsteht Raum, um den Filter nach außen zu verlegen und ein kleines Technik-Abteil einzurichten. Mit den frei stehenden HMF sieht mir das immer ein bisschen unaufgeräumt aus.


    Folgende Fragen hätte ich dazu: Welchen Durchmesser sollte der Einlass haben? Hat es Sinn mehr als eine Bohrung zu planen (einen Überlauf möchte ich nicht haben)? Auf welcher Höhe positioniert man die Bohrung am besten? Und womit verdecke ich den Einlass?


    Spricht etwas dagegen, den Filter mit Lufthebern anzutreiben? Bei etwa 700 Litern sollte das nach meiner Einschätzung mit "drei Tschechen" a 25 mm gut klappen.


    Vielen Dank für Eure Tips!


    Gruß,
    Marko

    Hallo, Chris,


    vielen Dank, das ist eine sehr einleuchtende Erklärung. Scheiben habe ich nämlich wirklich nicht geputzt... :sleeping:
    Die Blende war höchstens auf 5,6 eingestellt, eher weniger. Die Idee mit der Belichtung kam mir nur, weil ich den Eindruck hatte, dass es bei den Bildern mit der kurzen Belichtung schlimmer geworden wäre. Das kann natürlich auch ganz andere Gründe haben.


    Wenn ich bei der nächsten Session wieder dieses Ergebnis habe, melde ich mich wieder.


    Gruß,
    Marko

    Hallo,


    gestern wollte ich mal wieder Fischfotos machen. Dabei ist mir ein komisches Phänomen aufgefallen: Damit ich meine zappeligen Lonchogenys ilisha scharf bekomme, habe ich die Belichtung schrittweise von 1/160 (meine Normaleinstellung) auf 1/250 und dann auf 1/320 eingestellt. Bei der letzten Einstellung sahen die Bilder plötzlich so aus, als würden die Fische in einem Blasenteppich schwimmen (siehe Beispielbild).


    Ist das normal? Hat jemand eine plausible Erklärung dafür?


    Gruß,
    Marko

    Hi.


    inzwischen sind alle Tiere in bester Verfassung, obwohl ich nach der Medikation nicht den Eindruck hatte, dass die Heilung ursächlich damit zusammenhing. Gibt es einen Placeboeffekt auch bei Fischen? :rolleyes:


    Gruß,
    Marko