Beiträge von Bambusbaer

    ..... Wenn ich Berichte aus Borneo lese, dann erfahre ich etwas über meterdicke Laubmengen. Das ist vom Schwarzwasser in dem von mir angesprochenen Sinne weit entfernt. Eine Unterscheidung halte ich als Aquarianer dennoch für wichtig, weil wir uns bei der Pflege Gedanken machen müssen, wie wir den Tieren gerecht werden können, wenn die Erfolge bei etwas legereren Bedingungen ausbleiben.

    Ich nehme an, dass Du mit Deinem Beitrag eine innige Diskussion auslösen wirst.

    Danke für den Artikel, Marc, bin da immer noch nicht ganz mit durch.

    for discussion:

    Idee 1: unsere Altvorderen haben ja gern etwas Kochsalz in die Becken gegeben - war vielleicht ein intuitiv guter Schritt, wenn ich mir die Na+ Regulierung im Schwarzwasser ansehe.

    Idee 2: Dieters Anmerkung zu anderen Bio- / Geo- / Hydrotopen Schwarzwasser

    Das Weisswasser hat seine Sedimentfracht / Trübung vornehmlich aus den Anden. Neben den aktiven Vulkanen vor allem ein Faltengebirge mit kalkhaltigen Gesteinen, die erodiert werden. Diese Fracht kommt entweder als Feinartikel (Trübung) oder gelöst als Erdalkalie Ca / Mg und dem Anionenpendant Hydrogenkarboent (früher Bi-Karbonat) daher.
    Rio Negro und andere kommen von den "Alten Schilden" im Untergrund - auch wenn da mal Karbonatgesteine drauf waren, sind die seit Millionenn Jahren weg und es bleiben die "Urgesteine" - meist Granite mit deren Verwitterungsprodukten, also Laterite usw. (das, was die roten Stäube und Schlämme macht). Da sind "keine" Erdalkalien drin - und die Alkalien stammen aus der Feldspatverwitterung - die mehr Alkalien (rote Alkali-Feldsäte) und weniger Plagioklase (mit Ca) "zerfallen" läßt und diese freisetzt. Plus wenige Spurenelemente als Schwermetalle. Viel schwerer löslich als Karbonate der Anden - und wird deswegen deutlich geringer aufmineralisiert als "Andenwasser".
    Da "muss" sich dieses Schwarzwasser schon unterscheiden, egal wieviel Organik das dann braun macht. Weil eben die Quelle, Rource, Herkunft des Wassers etwas anders ist.
    Das kann auf Borneo anders sein. Der Untergrund dort ist viel jünger (Tertiär) mit viel Kalkgestein (karbonatisch). Außer im Süden, wo es vulkanisch geprägt ist.
    geo-map Da würde mich nicht wundern, wenn die Schwarzwässer dort zwar auch gering mineralisiert /sauer sind, jedoch eher einem Erdalkali-karbontischen System zuzuordnen wären.

    Hi

    das liest sich wie ein guter Plan.

    In einigen Läden schwimmen auch noch P.leooldi rum - der kleinste Scalar

    Salmler: ich finde, man das auch irgendwannm wenn es ansteht, mal durch die Läden ziehen und sich spontal verlieben :love::-)/~

    Das muss nicht alles "en Detail" durchgeplant sein.

    ..... bin eher Fan von kleineren Tieren. Diese werden viel zu oft aufgrund der geringen Größe in zu kleinen Becken gehalten. Es muss aber nicht immer der maximal mögliche Fisch im Becken sein.

    Schöne Einstellung !

    Also kleine Korrektur:

    Gruße Gruppe Corydoras

    Großer Schwarm Salmler

    usw.

    HIer schwimmen 15 schwarze Neon in 2oo lliter - und ich glaub, ich stock noch auf ;)
    Besser als 5 xxl-Salmler :D

    .... und ich plane mein neues Becken.

    Der Aufstellort ...... auch direkte Sonneneinstrahlung...... noch größere Zimmerpflanzen aufgestellt um die direkte Sonneneinstrahlung etwas zu brechen.

    Unsere Wasserwerte: (Noch nicht gemessen, sondern von den Wasserwerten)


    • Die Optik des Beckens selbst soll Richtung Südamerika gehen. Sprich Laub und viel Holz, sowie ein Sandboden.
    • Meine Frau möchte einen "großen Eyecatcher" als Besatz.
    • Ich würde zusätzlich gerne eine Gruppe Lebendgebärender und einige kleinere Welse halten.
    • Die Beckengröße soll sich um ca. 400l bewegen.

    Mein aktueller Favorit ist das Juwel Rio 450 als Komplettset. Der Innenfilter soll ja nicht so beliebt sein.

    Hallo Max

    schön, so ein "Neustart".

    Alle meine Becken haben hinten eine Styropurplatte (Isolierung) und an den Seiten Abdeckung/Abdichtung aus diesen Becken-Unterlagen. MIt schwarzem Tape etwa in Glasdicke überlappen an Frontscheibe - das sieht man nicht. Neben ein bißchen Isolierung Wärme schirmt das auch schon mal einfallendes Seitenlicht ab - und auch Licht aus dem Becken in den Raum - oft sind die Tiere ruhiger, wenn der Raum dunkler als das Becken ist und sie Bewegungen davor nicht wahrnehmen. Reduziert zumindest direkte Sonne ...

    Wasser: ist ja noch mittelhart - zum hältern seh ich da wenig Probleme "pur" - anderes wäre es bei Zucht oder ausgesprochenen Exoten oder Spezialisten.

    Juwel-Filter: die laufen doch ziemlich gut - sind nur "uncool" in den sozialen Medien. "unbeliebt" ist was anderes als "unbrauchbar" - ich mag so was (hier läuft alls auf HMF) - denn dann steht auch nix rum an Gerät. Ausgesprochener Wühler brauchen vielleicht was anderes.

    Besatz: viele Möglichkeiten. KLeine Lebendgebährende in so einem Biotop - da fällt mir nur ENdler ein. Bin da allerdings nicht so firm.
    Die ganzen vielen "normalen" Cory gehen darin zu halten.

    Eyecatcher: das bedarf vielleicht noch mal der Klärung. Da bietet sich Cichliden an - in viel Holz auch Skalar oder Mesonauten.
    Großer Wels in Gruppe im Freiwasser: Dianema urostriata. - Doch halten geht in dem Wasser gut - da ist "sauber" und regelmässiger Wechsel wichtiger. Das geht ja auch gut mit Wasserhahn und Schlauch.

    Ein paar erste Ideen ;)

    Brennende Frage:

    Gehen die Tiere auch an Pflanzen ?

    Antwort: Eigentlich nicht. Nur wenn es lange kein Futter gab, Und dann ausschließlich alte Blätter - wie hier E.Uruguayensis.
    Und auch nur die, die direkt auf einer Wurzel aufliegen - also ohne "Freiflug" zu erreichen sind.

    Alle frischen Blätter von E.uruguayensis und E.argentinensis zeigen keine Fraßspuren, ich hab die da auch nie sitzen sehen.

    Foto bei Wasserwechsel

    Zu Swenns Frage; ich denke, da hab ich ein Weibchen, das deutlich größte und "dickste" Tier - ob die kleineren alle Männnchen sind, weiß ich nicht. Die kleineren kabbeln sich auch mal - das "große" Wesen scheint einen etwas anderen Status zu haben, ohne jetzt offensichtlich "Chef" zu sein.

    Moin all
    nach der Sommerpause mal ein Zwischenbericht.


    Sie sind noch alle da - die vier H.gulare und der eine, den ich eher als H.psilogaster identifizieren würde.

    Rund und dick - und ja die gehen auch an Pellets - dabei können die richtig "raschelig" werden.
    es fällt ihnen schwer, Holz oder Kontakt zum Holz zu verlassen - mal schnell in kleiner Entfernung "runterhüpfen" geht.

    Hier ein Schnappschuss durch die veralgte Front: da werden bei deren "Geduld" eben auch die Schnecken zu ernst zunehmenden Nahrungskonkurrenten :D

    Was es hauptschlich gibt sind Pellets, das ARCA-Sortiment habe ich probiert und für gut befunden. Die mittleren beiden sind etwa 1-,15mm groß und weich - das fällt an den Salmlern vorbei. Das feine links fällt langsam, so dass die Salmler auch was abkriegen - etwa 2/3 fällt.
    Und diese Pleco-Pellets - na das sind auch gute Schnecken-Köder X(
    Ja das "marine" rote Schrift - ist eigentlich das geilste und da regaieren die alle - Cory-Salmler-Hypo - am intensivten drauf.
    Ja und dann Holz mit Algen dran ...
    Da bin ich froh, dass ich weiches heimisches Holz drin habe - die Eiche zeigt kein Spuren, das andere schon.
    Stay tuned

    Moin
    Sommerpause längst vorbei - nun kommen die nassen Händen wieder mehr in den Fokus ;)

    Becken 1 (80l): Hyphessobrycon elachy (Schilfsalmler) teilt sich das Becken mit G.hastatus ("Corydoras")
    Die leben ja in "Symbiose" - oder biolog. "Mimikri" ? Solche Kombinationen liebe ich.
    Wer wessen Eier frißt (oder auch nicht) weiß ich noch nicht - von beiden Arten kommen Jungtiere hoch.
    Stefan Hetz erzählte mir mal, dass er sich diese Salmler früher als Befänge von hastatus rausgefischt hatte - heute werden die ja auch bewußt importiert.

    Becken 2 (200l): Thema Rio Guapore bzw. Itenez (je nachdem, von welche Seite man guckt) - hier leben 15 H.herbertaxelrodi (Flaggenslmler / Schwarzer Neon) und bespaßen die endemischen Panzerwelse und Hypotopoma. Auf den ersten Blick unscheinbar - aber irgendwie "unkaputbar" und wenns denen geht, schöne rote Augen, die weißen Flossenspitzen und leicht grünlich leuchtender Streifen - gebt ihnen Zeit zum eingewöhnen und nehmt viele - die sind ja meist günstig zu haben. Diese Salmler brauchen auch nicht ganz so warm .... können aber :S
    Die C.natteri gehören da geografisch nicht rein - sind gut für das oberste Beckendrittel. Hab leider nur noch 5 Jungs ...

    Moin
    kurze Wasserstandsmeldung:
    ca. 2 Wochen war das Becken ohne richtige Beleutung - irgendwie bin ich zu doof, das Ding zu programmieren...
    Also keine Algen mehr - hat ja auch was.

    Trotzdem sind die Viecher noch da - jedenfalls mind. 4 zugleich gesehen. Und wohlgenährt. Die scheinen das weiche heimische Holz zu mögen Die eingesetzen Echinodoren mit ihren frischen Blttern sehen auch alle top aus - die lassen sie also in Ruhe.
    Zick und Zank sehr ähnlich wie ihren kleinen Vettern - so ohne Nachbar ist doof, zu Nahe kommen allerdings auch. Der Händler meinte noch, dass die nicht so fleissig wären wir die kleinen Otos - das finde ich nicht. Das scheint mir sehr ähnlich wie die kleinen.

    Interessant ist die Färbung des linken Tiere: rote Augen und hell gesäumte Schwanzflosse - was immer das zu bedeuten hat.

    Inzwischen sind 15 H.herbertaxelrodia eingezogen - die Flaggensalmler / schwarze Neon bevorzugen die obere Hälfte/Drittel des Beckens und haben damit einen guten Abstand zu den Bodenbewohnern. Und es ist auch mal was zu sehen ;)

    Hi
    nehm die mal vorsichtig in die Hand udn fühle mit der anderen Hand zwischen Daumen und Zeigefinger, die rauh die Brustflossenstacheln sind. Dann merkst Du Unterschiede, auch wenn Du bei den Jungs die Oodonten noch nicht richtig sehen kannst.

    Moin

    mit den Geophagen hab ichs nicht so....
    Allgemein: Bosmiden habe ich als sehr "hart" oder "fest" in Erinnerung. Die werden von kleinen Fischen nicht gern gefressen.

    Alternativen ? Artemia "lebend" als Nauplie, oder als "geschälte" Eier, die eingeweicht wurden. Gibts auch gefroren.
    Wenn die Kleinen gross genug sind, gehen Frost-Cyclops deutlich besser als Bosmiden.

    ARtemien - egal ob Eier oder Nauplie - sind schön rosa - da kannst DU gut erkennen, ob die das genommen haben.

    Viel Erfolg !

    Moin all

    sagr mal, gibt es schon valide Informationen, wo dieser Salmler herkommt ?
    Ich meine, "heimisch" ist.

    Ich las was von "Mato Grosso" - das paßt zur Information Rio Juruena, der in den Tapayos mündet.

    Woanders stieß ichauf die Info "Rodontia" - ist auch Brasilien, jedoch EInzugsgebiet Rio Madeira.

    Er soll neu beschrieben werden bzw. - worden sein ?
    Hat jemand da eine Quelle ? Dort sollte ein konkreter Fundort doch genannt werden ..

    Danke