Beiträge von Schnurps

    Hallo!

    Ich möchte nichts erzwingen und wenn es einfach nicht passt, dann lasse ich es dem Fisch zuliebe besser sein.

    Es ist scheinbar schwer etwas zu finden, das meinen Vorstellungen entspricht:

    Ein oder zwei Fische, möglichst aus Südamerika, die 15 cm oder gerne auch etwas größer werden und mit einer Minimumtemperatur von 22°C zurechtkommen.

    Außerdem sollten sie viel rot und blau haben, sowie im Ruf stehen eher wenig aggressiv zu sein. Andinoacara pulcher fiele mir ein. Nur gibt es dann nichts rotes. Gruppen- oder Schwarmfische möchte ich nicht. Noch einen Heros auch nicht.

    Hallo, falls es rechtliche Gründe gegen meinen Link gibt und der Beitrag deswegen in Prüfung sein sollte, Interessierten anbei Info zum Thema von Google.

    Leider werden die Fische im Handel dann aber nicht aus Argentinien stammen.

    Fraglich auch immer noch wie kalt das Wasser dort wird.

    Ich werde mich wahrscheinlich anders orientieren und danke euch allen!

    Hallo, danke für Deinen Beitrag, nur bin ich auf konkrete Info gestoßen, dass die Geophagus sveni auch in Argentinien gefangen wurde.

    Den Screenshot mit der Karte möchte ich hier nicht direkt einfügen aber einen Link

    https://checklist.pensoft.net/article/28276/ , der zu dem entsprechenden Artikel samt Karte führt.

    Wenn diese Fische nun zumindest in zwei Paranás vorkommen, wird kaum nachzuverfolgen sein woher die Fische nun genau kommen.

    Aber wahrscheinlich eher aus den Gebieten in denen sie zuerst entdeckt wurden, demnach bestimmt aus den voll-tropischen Gefilden.

    Imposante Tiere hast Du da!

    Wenn man von der maximal erreichbaren Endgröße ausgeht, wird es etwas eng.

    Nur erreichen die nicht alle Tiere.

    Mein Heros ist sehr wahrscheinlich weiblich(kleiner als Männchen) und trotz des jungen Alters eher gemütlich unterwegs. Das zudem in allen Bereichen.

    Geophagen sind bekannt dafür nicht schnell zu wachsen. Ich werde definitiv irgendwo zwischen sechs und 12cm Länge kaufen.Es dauert einige Zeit, sich anzusehen wie es läuft. Als Erdfresser wird er sich nicht so viel im Freiwasser aufhalten, der Sandboden ist viel spannender.

    Zuletzt stehen Heros, als auch viele Geophagen im Ruf relativ "friedfertig" zu sein. Garantien gibt es nie bei Buntbarschen, das weiß ich. Fortpflanzung und somit Brutverteidigung fällt aus.

    Sollte ich sehen dass es nicht läuft, gebe ich einen Fisch wieder ab.

    Hallo Udo, danke für die Hinweise!

    Es gibt, soweit ich weiß, zur Zeit zwei Lokalvarianten des Geophagus sveni.

    Einmal "Rio Araguaia" aus dem Tocantis und natürlich dem Araguia und den von mir gewünschten "Rio Paraná", der sowohl bei ca. 20' Süd, also in den Randtropen, aber eben auch bei 27' Süd mehrfach gefangen wurde. Dort ist es immer noch wärmer als in Uruguay aber halt nur noch subtropisch.

    Die Frage war nun "Ist wegen der südlichen Verbreitung davon auszugehen dass G. sveni "Paraná" bei 22°C vernünftig gehalten werden kann?".

    Ich würde mich freuen wenn sich noch jemand meldet, der selbst Erfahrung mit der Haltung bei etwas kühleren Temperaturen hat.

    Hallo, vielen Dank für die hoffnungsvoll stimmende Antwort!

    23 Grad wären vielleicht wirklich noch ok, solange der Geophagus damit GUT leben kann. Es scheint als ob niemand wirklich Erfahrung mit der Haltung bei 22 Grad gemacht hat. Also überlege ich ob ich nicht bei Erwerb kurzfristig auf 25 Grad gehe und dann langsam die Temperatur reduziere um zu sehen wie es ihm damit geht.

    Wäre schon schade ihn dann wieder abzugeben.

    Der Gymnogeophagus balzani gefällt mir nicht besonders- der Kopf ist sehr interessant, nur die Farben nicht sonderlich intensiv.

    Moin!

    Ich habe den Heros, vermutlich weiblich, vor 6 Monaten in ca. 2,5 cm Länge gekauft und sie innerhalb von mehreren Wochen von 24 auf 22 Grad Celsius Wassertemperatur gesetzt.

    Es gab keinerlei Probleme, sie frisst und wächst normal, ist agil und sehr interaktiv.

    Ich habe mich für diese Minimaltemperatur entschieden um Geld zu sparen.

    Hätte ich den Eindruck gehabt dass es zu kühl ist, hätte ich etwas geändert.

    Und sollte es dem Geophagus zu kühl sein, verzichte ich lieber als seine Gesundheit zu riskieren.

    Wie mehrfach erwähnt gibt es verschiedene Aussagen zur Minimumtemperatur.

    Ich denke Geld sparen zu können, ohne Tierwohl zu gefährden, ist nicht nur für mich interessant.

    Ich respektiere Deinen Einwand mit dem wenigen Platz, sehe es aber entspannt, zumal es sich noch eine ganze Zeit um Jungtiere handelt.

    Nun fand ich heraus dass der Rio Paraná in der Gegend bis zu sechs km breit ist.

    Dementsprechend wird es dort auch in kälteren Phasen immer Temperaturdifferenzen im Wasserkörper geben.

    Wer misst schon überall Temperaturen?:)

    Hallo Namensvetter,

    das sind in der Tat sehr schöne Fische, nur möchte ich den Heros behalten und deshalb nicht unter 22 Grad Celsius gehen.

    Die hat sie nun ca. vier Monate ohne Probleme gut überstanden.

    Und das wäre zu warm für die Gymnogeophagen oder?

    Außerdem habe ich Albinoschwielenwelse, die absolute Blindfische sind.

    Deshalb möchte ich keine brutpflegenden Cichliden im Aquarium, sondern lieber nur einige wenige, in verschiedenen Arten.

    Ich weiß, das mag Mancher als wenig erstrebenswert betrachten, aber ich habe von Maul- über Höhlen- und Offenbrüter alles gesehen, inklusive plötzlicher, schwerster Angriffe nach mehrjähriger, scheinbar harmonischer Partnerschaft.

    Ich freue mich sehr wenn jemand konkret auf meine Frage antworten kann, auch wenn ich jeden Beitrag schätze.

    Dankeschön!

    Das Becken ist ein 450-Liter-Standardaquarium mit großem Außenfilter, in dem zur Zeit ein junger Heros notatus und sechs halbwüchsige Megalechis thoracata schwimmen.

    Alle sind um die neun Zentimeter lang.

    Es gibt feinen Sand, ein paar Wurzeln, eher gedämpfte Beleuchtung und winters werden es minimal 22 Grad.

    Schönen Feiertag euch!

    Hallo, dankeschön für Deine Meinung, aber ich habe auch einen Händler entdeckt, der die Temperaturspanne mit 22-28 Grad Celsius angibt.

    Außerdem, wie eingangs erwähnt, wurde diese Lokalvariante sehr weit südlich, z.B. in Posadas, Argentinien nachgewiesen.

    Da sind wir mit 27° südlicher Breite nicht mehr in den Tropen.

    Das interessante dabei ist, dass der erstbeschriebene Geophagus sveni viel weiter nördlich aus dem Tocantis und Araguaia stammt.

    Dort 25-30 Grad Celsius anzusetzen ist sicher richtig.

    Unter dem Aspekt der gegenwärtigen und zu erwartenden Energiepreise, wären jene für mich ein Ausschlusskriterium bei der Haltung.

    Hallo, ich bin der Michael aus Schleswig-Holstein und finde den im Titel genannten Fisch äußerst interessant und wunderschön.

    Soweit ich weiß sind Geophagen allgemein als wärmeliebend bekannt.

    Jedoch soll der G.sveni "Parana' sogar im Grenzgebiet von Brasilien, Argentinien und Paraguay gefangen worden sein, wo die Wassertemperatur im Jahresverlauf relativ stark schwanken kann.

    Ist es möglich, wenn nicht gar förderlich, diesen Geophagus im Temperaturbereich 22- 27 Grad Celsius zu halten?

    Vielen Dank!