Beiträge von andytiger789

    Noch ne Geschichte zum besser nicht nachmachen:


    Hab mal in Mönchengladbach ein AQ mit Technik abholen sollen. War ja leer, also war die Entfernung (ca 500km) und die Temperaturen (ca - 10° C Mitte Januar) kein Problem. Am Samstag Mittag war ich da und durfte mit anschauen, wie alle mit einem Umzug beschäftigt waren und das AQ total vergessen hatten - vor allem das leer räumen. Ich mich also bereit erklärt, das Becken mit Besatz umzuziehen, zu diesem Zweck bekam ich noch ein 80er mit, das sich dann halb gefüllt noch irgendwie transportieren ließ. Darin 4 Diskus (3 kleinere und ein adulter) 2 Welse (ca 20cm jeder) einer ca 10cm, ein Haufen roter Neons und 2 Chinesische Feuerbäuche (Molche).


    Es wurde typisch für die Jahreszeit recht schnell dunkel, und die Temperaturen gingen noch ein wenig runter, also diverse gute Gründe um so nen Unsinn nicht zu machen und falls doch darüber langsam in Panik zu geraten. Seis drum, ich also mit nem vollen Kofferraum den Weg Richtung Schwarzwald angetreten. Auf dem Heimweg noch bei meinem Daddy am Mitelrhein eingekehrt und erstmal Luftpumpe und 2! Heizstäbe per Verlängerungskabel ins Auto mit Strom versorgt, um die Wassertemperatur wieder an zu heben. Hatte während der Fahrt die Heizung auf MAX laufen, trotzdem war die Temperatur nach nicht ganz 100 km schon bei knapp 20 °C angekommen. Grund vor allem um die echt schönen Diskus besorgt zu sein. Naja, nach Kaffee und Kuchen ca 2h später hatte das Wasser wieder 25°C und das 80er ne Hülle aus Hartschaumresten, die noch im Keller rumlagen. Ich also weiter gefahren, schließlich musste ich die Reisegruppe ja am späten Abend auch noch umsiedeln...


    Hab dann auf Höhe Worms noch mal nach dem Wasser gesehen und sh1t, es war schon wieder bei 20°C und ich hatte noch 250km bei inzwischen minus 17° Aussentemperatur vor mir. Das sah nach Fischstäbchen Tropicana aus :-(. Bin dann bis Freiburg an jeder Autobahnraststätte angehalten, hab mir iim Tankshop zwei 2,5 Liter Buddeln Wasser besorgt und die auf jeder Sanifair Toilette (zwar für 50,- Cent aber dafür) mit warmem Wasser befüllt und die Fische somit alle etwa 50 km mit Frischwasser beheizt. Das die Diskus das überleben würden hatte ich mir schon abgeschminkt.


    Bin dann so gegen Mitternacht auf Sonntag daheim gewesen, hab erstmal das Treppenhaus mittels Türkeil gelüftet und angefangen, die inzwischen ziemlich lethargische Reisegruppe in Eimern mitsamt dem inzwischen noch 15°C warmen Klo-Transportwasser in Übergangswohnheime umzusiedeln. Nach getaner Arbeit dann ab ins Bett, ich war fertig mit der Welt und rechnete für den kommenden Tag mit dem schlimmsten.


    Am Morgen - war wohl eher Mittag - dann die Überraschung: Alle Fische mit Ausnahme des kleinsten Diskus hatten die Aktion überlebt. Im Carport draussen wartete dann noch der eigentliche Grund der Aktion: Das Becken, wegen dem ich eigentlich nach MG gefahren bin. Der Bodengrund darin war über Nacht zum Steinquader gefroren - naja dachte ich mir: Den hätte ich eh reinigen müssen. Also am Sonntag Nachmittag bei Minusgraden erstmal das Becken und den Bodengrund mit heissem Wasser gereinigt sowie das ganze Brimborium an seinen Bestimmungsort gebracht und zum anfahren fertig eingerichtet. Am nächsten Morgen dann die nächste Überraschung. Den Turmdeckelschnecken (die ohne meine Einwilligung einmal Niederrhein - Schwarzwald und nicht zurück gebucht hatten) hatte weder der Aufenthalt im zum Eisblock gefrorenen Bodengrund noch das Auspülen dessen mit echt heissem Wasser was ausgemacht.


    Die Molche hab ich inzwischen in fachkundige Hände abgegeben, Diskus sind auch vermittelt weil ich sie dann irgenwann zu "mainstreamig" und außerdem langweilig fand. Alles in allem eine echt stressige Aktion ohne dramatische Folgen. Aber so was mache ich nie wieder. :wacko:

    Das betreten von Steinbrüchen ist a) recht gefährlich und b) Hausfriedensbruch. Dazu braucht er nicht mal eingezäunt zu sein - entsprechende Schilder reichen.


    Allerdings habe ich mal paar Semester Geologie studiert und mein zweites Hobby ist, Mineralien zu sammeln. Daher komme ich selbst an kaum einem unbewachten Steinbruch vorbei. ;) Von Tümpeln in Kiesgruben und von Steilhängen sollte man sich jedoch fernhalten.

    Asche auf mein Haupt bezüglich der Aktualität des verlinkten Artikels weiter oben. :| Dennoch, von der Sache mit den Membranen mal abgesehen, eine sehr umfangreiche Seite zum Thema Wasserchemie.


    Zum Glück haben wir hier im Hochschwarzwald Leitungswasser, das keinerlei technischen Aufwand erfordert. Ab und zu mariniere ich meine Südamerikaner mal mit Seemandelbaum / Knoblauch- Gemischpulver im Teebeutel, weiter braucht es hier nichts :)

    Anstelle von Spiegelfolie gibt es im Baumarkt oder (siehe Link) bei Conrad selbstklebende und fast verchromt wirkende Folie. Die sollte als ca 5 cm breites Klebeband in der Nähe von Schornsteinzubehör, Kaminen etc. stehen. Wird zum Abdichten der AUsgänge von Kaminen und Kachelöffen verwendet, ist hitzebeständig und reflektiert sehr gut. Vor allem passt sie sich jeder Rundung an, kann auf Stoss geklebt werden und lässt sich prima zuschneiden. Der Preis ist auch nicht Tränen treibend.


    Link zu Conrad Elektronik

    Guckst du HIER.


    Frag mich aber nicht, wie respektive wie gut das funktioniert. Das Gerät scheint allerdings lediglich die Gesamthärte aus zu geben, möglich wäre es evtl., anhand des CO² Wertes rechnerisch die Karbonathärte zu ermitteln. Ich hab nen Chemiker an der Hand, evtl. kann der dazu ne Aussage treffen.


    By the way... das Tischphotometer, das die verkaufen, ist ja krass. Sowas mag ich zu Weihnachten 8o


    Hab da noch ne Seite mit recht erschöpfenden Infos zur Messung gefunden. Unter anderem bestätigt sie Dieter's Bedenken bezüglich der Genauigkeit der KH Messung auf Basis des Leitwertes in salzreichem Wasser.
    Da geht's lang...


    PS:Ich bin ja in ner Wäscherei großgeworden - und das in ner Gegend in der das Wasser mit einem oder zwei Grad dH mehr in Würfeln aus dem Wasserhahn käme. Wir hatten damals SO WAS in Verbindung mit ner Anlage, die das Speisewasser für die Dampfkessel phosphatierte. Andere Mitbewerber haben damals noch auf das krebserregende Hydrazin zum Schutz der Kessel und Rohre vertraut, ich wollte aber nur ungerne in damit gewaschener Bettwäsche schlafen. Eine solche Anlage ist allerdings für Aquarianer nicht zu bezahlen und im unteren Messspektrum auch nicht allzu genau.

    Hab da eben für einen anderen Beitrag eine tolle Seite ausgegraben. Hier findet sich z.B folgendes Zitat, das zu eurer Diskussion über Wassereinsparung oder Kosten der Membranen passt...
    Mit die beste Seite, die ich zum Thema Wasserchemie bislang gelesen habe. :thumbup:


    "So bleibt das eingestellte Abwasser-Reinwasser-Verhältnis bei Kleinumkehrosmoseanlagen mit Wickelmodulen zunächst einmal reine Philosophie. Jeder Aquarianer muss sich zwischen zwei Extremen entscheiden:
    Entweder wird Wasser eingespart oder die Membran hält länger."


    LINK

    Meine blau-roten Kolumbianer haben mit kleineren Würmern auch ihren Spaß, auch wenn's ne Weile dauert, bis sie ein Stück davon abbekommen beschäftigen sie sich doch recht lange damit. Manchmal hängt an jedem Ende einer, manchmal verteilen sich auch 3 oder vier Fische auf einen Regenwurm. Sobald es die Witterung zulässt werde ich meine Apistogramma Alacrina oder (sp. Rotpunkt) auch mal davon kosten lassen.

    Die müssen auch nicht halb ins Aquarium hängen, sondern können da schön rauswachsen. Hervorragend eignet sich dazu der Bioreaktor der an die Tun*e Innenfilter angedockt wird. Man kann die Pflanzen im Granulat wurzeln lassen und hat somit beinahe das perpetuum mobile der Biofilter. Die Pflanzen wachsen übrigens echt gut.

    Mit dem Grünzeugs liegst du natürlich auf der sicheren Seite. Allerdings bin ich bei Obst immer vorsichtig, sowas lasse ich höchstens mal über Nacht im Becken. An Fertigfutter habe ich noch sehr gute Erfahrungen mit den Hikari Tropical Algae Wavers von Kyorin gemacht. Vor allem die großen Welse stehen voll auf das japanische Zeug.


    Übrigens friere ich Gurke und Zucchini geschält und scheibchenweise ein, aufgetaut sinken sie dann gleich zu Boden, ohne dass man sie beschweren muss. Letzte Woche habe ich meinem Gemüsehändler ne Hand voll Kaiserschoten abgeschwatzt. Kurz überbrüht und ins Becken geworfen waren die ratzfatz weg.

    Nicht jeder, der mit nem Porsche über die Nordschleife fährt, ist zum Rennfahrer geboren.
    Nicht jeder, der ne Leica oder Mittelformatkamera spazieren trägt oder sich nen Ringblitz leisten kann oder will, schießt künstlerisch wertvolle Fotos.


    Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass neunzig Prozent der DSLR Besitzer nach dem Einkauf im Nicht-Blöd-Markt nichtmal das Handbuch ihrer wtf Megapixel Boliden zu Ende gelesen geschweige verstanden haben und daher sicherheitshalber die Automatikeinstellung am Wählrad mit Superkleber fixiert haben ;)

    Meine Canon Powershot A 580 liefert in Kombination mit mir am Auslöser bislang leider auch keine berauschenden Ergebnisse, was Aquarienfotografie angeht. Damit kann und muss ich ich momentan halt leben. Ich finde das Motiv auf dem Foto eigentlich sehr attraktiv, aber im Vgl. mit den Bildern aus der Super-Gallerie fällt es halt handwerklich ab.


    Sollte jemand Tipps haben, wie ich mit der Canon brauchbare AQ Fotos hin bekomme, nur her damit. Ich hatte die Canon eigentlich als Unterwegs-Kamera auf Grund der recht guten Makro-Aufnahmen für mein zweites Hobby Mineralien und Fossilien gekauft.

    Im Falle einer Automatik eine gute Frage. Aber davon gehen wir ja nicht wirklich aus. Mich erheitert nur die Herstellerbeschreibung.


    Konstatieren wir: Leitwertmessgeräte; wie alle anderen auch; müssen kalibriert werden!
    Wie das mittels einer Referenzflüssigkeit (mehr oder weniger automatisch) geht, verrät das Handbuch.