Beiträge von jochen

    Hi Inge,


    habe über Jahre sechs Manacapurus in einem 1,3m langen Becken gehalten, das ging. Wichtiger ist die Höhe.
    Bei einer 50 er Höhe kann man die Tiere halten, jedoch werden sie nie nur annähernd so schön in die Höhe wachsen wie bei Aquarien ab 60 cm Höhe.
    Momentan schwimmen Scalare oder Altum bei mir bei 70 cm Höhe, und sie danken es mit hervorragenden Wuchs.
    Ernährung ist natürlich auch wichtig, hier sollte man gut mit Frostfutter,- Artemia und weiße Mückenlarven,- füttern.


    Zu den Forkel Tieren bei der Ausstellung,
    ja sie waren wie gewohnt bei Forkel Tieren sehr gut, jedoch bemerkte man das sie ein wenig unter dem Transport zur Messe litten. Die Flossenstrahlen waren verbrannt, und sie waren auch in zu kalten Wasser bei der Messe, daher sahen sie für diese ansonsten Top Tiere ein wenig blass aus.
    Ein Highlight auf der Messe waren sie allemal.


    Gruß,
    Jochen

    Hi Sascha,

    Jochen Regel aus Unterfranken.



    Gruß
    Sascha

    hey, Sascha bin zwar nur noch stiller Leser, aber das kann ich nicht so stehen lassen... :rolleyes:


    Ooooooberfranken... :thumbup:


    ansonsten finde ich die Ancistrus claro immer noch klasse, obwohl oder gerade weil ich diese, schon seit 2007 in verschiedenen Becken pflege.


    Temperaturen mit Zweggarnelen bei 23° und mit L 46 bei 30 °C ohne Probleme.


    Tschüssi,
    Jochen

    Hi,


    sorry das ich das Thema mit einer Zwischenfrage nutze,
    gibt es ganz normale LED Röhren wie die hier vorgestellten von Sera, die nicht dimmbar sind, und in den alten Abdeckungen (mit T 8 oder T 5 Aufnahmen) passen?


    Dimmbar bräuchte ich für meine angedachten Zwecke nicht.


    Gruß,
    Jochen

    Hi,


    besten Dank für die Blumen,
    leider kämpfe ich immer noch mit den neuen Laptop, hoffe die "Störungen" sind bald beseitigt, mit dem alten XP möchte ich so wenig wie möglich im I net surfen.


    Tschüssi,
    Jochen

    Hi,


    sorry für die "dreifachbilder" seit dem ich von Windows XP auf 8.1 umgestiegen bin, bin ich oft der Tastatur oder besser den PC nicht mächtig..., schreibe daher recht selten in Foren, ist einfach nervig :wacko: .
    Vielleicht wäre ein Mod so nett und löscht die mehrfach eingestellten Bilder.


    Gruß,
    Jochen

    Hi,


    ja, die sind oben offen, dieser reine Biofilter in den Modulen dient nur der Nitrifikation und funktioniert wirklich super.
    Gereinigt bisher 1 mal, ist wie gut erkannt ein wenig fummelig, doch einmal in bisher 4 Jahren, wenn auch etwas nervig machbar... :) .


    Vor dem Ansaugrohr meines Eheim Außenfilter habe ich noch eine blaue 5 cm Filtermatte gesetzt, sie dient als zusätzlicher Hamburgmattenfilter, und setzt sich stark mit "Schmodder" zu.
    Dieses Mattenteil holt mir wohl den größten Teil an Schwebstoffen etc. aus dem Aquarium, und hält dadurch den Eheim von Grobschmutz relativ sauber, somit kann auch der Eheim ca. 1,5 Jahre ohne Reinigung ideal biologisch reinigen (nitrifizieren)...


    Hier mal ein Bild der Matte beim Einbau des neuen Aquarium vor dem Ansaugstutzenschacht.
    Man kann darauf auch die oben offene Module erkennen. Die Modulöffnungen sind im fertigen Aquarium oben mit Matten abgesichert die etwas schräg nach vorne fallen, im Falle ein Fisch könnte darauf landen. Da aber keine typischen "Springer" im Becken sind, war das bisher noch nicht der Fall.



    hier das Modul, welches zur Biofilterung dient.



    Gruß,
    Jochen

    Hallo Luc,


    gefiltert wird mit einem sieben Jahre alten Eheim Professionell 2 ganz normal mit Aussenfilter.


    Zusätzlich werden die Module als Filter benutzt.
    Unten Ansaugöffnungen mit einem Kreisschneider gebohrt, in die Bohrungen Möbellüftungsgitter als Ansaugschutz angebracht.
    Die Module einfach mit zu Würfeln geschnittener blauen Filtermatte "ausgestopft". Als Ansaugpumpe habe ich eine normale Powerhead Strömunspumpe mit 600 ltr/h eingesetzt.


    Otos wurden bisher sichtlich zwei verspeist. Einer mit einen zügigen "Habs" und einmal gerade noch mit schweren Kampf von 2 Tagen mit Hängen und Würgen. Der Oto klemmte im Maul fest.
    Bisherige Versuche die restlichen Otos aus dem Becken zu fangen scheiterten kläglich, möchte auch nicht zu viel Stress im Becken vermeiden, gerade Pterophyllum Arten "mickern" nach meinen Erfahrungen gewaltig, und das möchte ich in diesen Becken, das bisher ohne Krankheiten seit 2010 läuft vermeiden.


    Ich versuche noch ein paar Bilder zur Filterung aufzutreiben und sie hier einzustellen.


    edit., habe gerade meine Fotos durchforscht, leider habe ich damals beim Installieren keine Bilder geschossen, kann ich beim nächsten WW nachholen, da kann man es so "lala" erkennen, die Ansaugöffnungen sind gewollt schwer sichtbar und noch schlechter zu fotografieren.


    Gruß,
    Jochen

    Hallo,


    Zitat

    mal ganz davon ab, dass es heute auch wirklich sehr schwer ist
    Jungtiere zu bekommen, die derart gut gewachsen sind und auch eine so
    kräftige mittlere Binde aufweisen.

    genau das ist der Knackpunkt, die mittlere Binde sagt viel über "reine Wildfangstämme ohne jegliche Einkreuzung" aus.
    Man muss jedoch dabei beachten, das je nach dem Gemütszustand eines Tieres diese Binden verblassen können. Aber ab und an müssen die Binden durchgängig gezeigt werden. Sie sind entweder stark, - sichtbar, oder verblasst zu erkennen, was jedoch sehr wichtig ist, man muss sie immer durchgängig erkennen. Es gibt keine reine Wildform, bei der die Binden egal bei was für einen Zustand, der Erregung oder Gemüt des Tieres die Binde nur halb zB. bis zur Körpermitte zu erkennen ist.


    Hier ein Bild von heute.
    Dieser juvenilen Manacapuru Rotrückenscalare sind am 14.11.2013 aufgeschwommen und sind aus einem absoluten reinen Stamm von HJ Augustin, der wohl letzte reine Stamm von Manacapurus im Hobby.



    Die Binden sind optimal durchzogen, und das in vollkommener Linie. Beflossung korrekt, Auge zu Körperverhätnis ideal.
    Das Rot schimmert seit zwei Tagen durch, und wird nun immer intensiver. Die Binden müssen später das Rot durchbrechen, was bei diesen Tieren zu hundert Prozent jetzt schon zu erkennen ist.


    Manacapuru Scalare kann man mit etwas Kenntnis sehr gut von den Rio Negro Scalaren auseinanderhalten.


    Der Rio Negro selbst ist ein gewaltiger Strom, Standortvarianten auch im rotrückigen Bereich gibt es dort zu hauf. Santa Isabel zum Beispiel liegt ja auch am Rio Negro... ;) . Genau wie Sao Gabriele oder die Cuiuni Tiere die aus einem Nebenfluss vom Rio Negro stammen.


    Von Scalaren aus dem Manacapuru System (Seen und Fluss) ist immo nur eine Variante bekannt, siehe oben.


    Gruß,
    Jochen

    Hi Julian,


    ja sehr schöne Peru Scalare, zu erkennen am schwarzen Fleck, zwischen der zweiten und dritten Binde, unterhalb der Rückenflosse.


    Standort genau wird wohl sehr schwierig zu bestimmen sein. Die roten Punkte am Körper sind sehr intensiv, fast wie bei Surinam Scalaren, der beschriebene Fleck, indentifiziert sie jedoch für Peru, und lässt wohl Surinam ausscheiden.


    Gruß,
    Jochen

    Hallo,


    der "Horror" für mich als Liebhaber von Manacapuru Rotrücken Scalaren,
    sind die Tiere die mit einer SW von 6 cm schon ihr Rot zeigen und als Wildfangmanacapuru angeboten werden.


    Jeder der sich nur etwas mit dieser Standortvariante auseinandersetzt, wird wissen das, das Rot von Manacapuru Rotrücken Scalaren frühestens mit 4 Monaten kommt, und gut gewachsene juvenile Manacapuru Rotrücken, da schon locker an die 10 - 12 cm gehen.


    Die angebotenen Tiere sind nichts weiter als "Wald und Wiesen Scalare" eingekreuzt mit Red devil Zuchtformen.
    Jeder wie es mag, jedoch das absolut dreiste daran ist, das die Tiere als Manacapuru Wildfänge angeboten werden.


    Gruß,
    Jochen

    Hi Jeannot,


    wenn man sie sehr gut weiter füttert, wachsen die Tiere dann fast normal, dauert das aber zu lange bleiben sie stark zurück.


    Ein über 30 cm Tier wird das dann aber nie.


    Das gezeigt Tier von dir wird wohl nie ein Riese werden, die Defizite sind schon zu stark zu erkennen.


    Gruß,
    Jochen