Beiträge von Rolf

    Moin,
    also ich traue den Dingern nicht allzuviel zu. Hatte mir auch so ein "Schwerlast-Steckregal" mit so dünnen Bödchen für meine Aufzuchtbecken zugelegt. Die Gewichtsangabe bezieht sich nur auf exakt senkrechte Belastung. Ich finde die Regale extrem Verwindungs instabil. Da traue ich ein paar Kanthölzern mit ordentlichen Winkelverbindern u. über Kreuz einem Rispenband deutlich mehr zu. Auf solchen "Holzkonstuktionen" habe ich sämtliche Becken bis 800l problemlos stehen.
    in der Garage für die Autoersatzteile machen sich die Regale allerdings prima.


    Gruß Rolf

    Hallo Leute,
    Holger schrieb er sei ein "ängstlicher Typ" ;( , deswegen kam ich auf die Reglerei.
    Wenn ihr automatisch Wasser zuführt habt ihr kein geschlossenes System mehr u. eine gewisse Fehleranfälligkeit. Am wahrscheinlichsten wird wohl der Fall des Pumpenausfalls sein. Dann läuft Wasser dem AQ zu u. über den Filterüberlauf ins Abwasser. Dabei kühlt es das Beken extrem aus wenn der Heizstab im Filterbecken ist.
    Bei einem angedachten wöchentlichen WW u. einer Stichleitung zum AQ "steht" das Frischwasser eine Woche lang in einer neuen Kunststoff o. Kupferleitung. Beides nicht gerade gut.


    Also ich bevorzuge WW von Hand, u. das bei insg. 3000l/12 Becken mit Gieskanne u. Schlauch u. spüle immer erst die Leitung u. den Schlauch durch.


    Gruß Rolf

    hi Holger,


    eine 100%ige Sicherheit wirst du nicht hinbekommen, du kannst nur eine max. mögliche Sicherheit realisieren.


    Den Frischwasserzulauf würde ich auf jeden Fall über eine eigene Niveauregulierung regeln. Wenn du den FW-Zulauf direkt ins AQ machst läuft dir, falls der Ablauf zum Filter verstopft, das AQ über. Baust du ihn in die Klarwasserkammer, läuft dein Filter über falls die Pumpe versagt. Auch wenn der Abwasserablauf verstpoft hast du ein Problem.


    Gleiches gilt für die Heizung. Wenn der Heizstab im Filter ist u. der Temperaturfühler im AQ (wo er ja hingehört), hast du bei Ausfall der Pumpe einen offenen Regelkreis, d.h. kaltes AQ u. einen gekochten Filter.


    Am besten wäre beide Becken auf gleichem Niveau, Abwasser über Magnetventil auf eine best. Menge geregelt, dann Frischwasserzufuhr bis zum gewünschten Niveau. Pumpe auf Durchsatz überwachen u. bei zu kleinem Durchsatz die Heizung abschalten u. Alarm an. So könnte man eine "relative" Sicherheit realisieren.


    Gruß Rolf

    Hi Sascha,


    sieht prima aus das Teil. Gehst du nach dem schnitzen auch mit ner Lötflamme oder Heissluftfön über die Oberfläche damit diese härter wird? Ich habs bisher immer so gemacht und danach direkt mit Dispersionsfarben angemalt. Fliesenkleber hab ich schon oft gelesen, mich aber aufgrund der Inhaltsstoffe noch nie getraut welchen zu verwenden, da ich mir nie sicher war ob die ganze Chemie nach dem Abbinden auch gebunden bleibt. Bevorzugst du da eine best. Sorte Fliesenkleber?


    Meine Rückwände waren auch nie sehr lange haltbar, da die L-Welse, allen voran die Rüsselzahnwelse, die Farbe bzw. ganze Löcher in die Rückwand gelutscht haben und die ganze Wasseroberfläche dann voller weissen Kügelchen war. Hält die Fliesenklebervariante den Welsen stand? Bisher haben bei mir nur BTN Rückwände standgehalten.



    Gruß Rolf

    Hi Thommy,


    Glückwunsch, das schwierigere ist jetzt die Aufzucht. Da muss man ständig hinterher sein.
    Ich selbst hatte in letzter Zeit eine 5er Gruppe sterbai`s in einem 60er, stark verkrautetem, Artbecken gehalten. Da kamen alle paar Monate Jungwelse zum Vorschein, die es alleine geschafft hatten groß zu werden. Das finde ich immer am schönsten.


    Gruß u. gutes Gelingen, Rolf

    Moin,


    bei deiner Beckengröße werden sich die Tiere das Becken eh in Reviere aufteilen, je mehr Männchen gleicher Dominanz desto kl. sind dann halt die Reviere. Kommt nat. auch drauf an wie du das Becken strukturierst, wenn du Reviergrenzen vorgibst werden die meist auch angenommen.


    Ich persönlich halte meine Geophagen artweise nur mit versch. Welsen zusammen. Zur Vergesellschaftung würde ich eine kleiner bleibende Crenicichla Art bevorzugen oder eine weitere Geophagus Art wie G. proximus o. G. sp."abalios".


    Aber wie gesagt habe ich die Erfahrung gemacht dass gerade die Red Head`s stressbedingt zu Lochkrankheit neigen. Unabhängig von den Wasserwerten. Viele Fische-viel Stress.


    wie willst du das Becken einrichten?


    Gruß Rolf

    Hallo Albrecht,


    meiner Erfahrung nach würde ich zu den G. sp. Tapajos "red head" keine weiteren Barsche einsetzen. Apistogramma o. die Maroni`s werden da ruckzuck untergebuttert. Skalare sind o.k., aber das sind ja keine "richtigen" Barsche.


    Gerade die Red Head`s sind ziemlich temperamentvoll u. zugleich stressanfällig. (Löcher im Kopf u.s.w.) Wieso denkst du nicht mal über G. sp."Pindare" nach. Meiner Meinung nach sind die farblich mindestens genauso attraktiv wie die Red Head`s, jedoch viel ruhiger u. harmonieren in der Gruppe viel besser.


    So ist es zumindest bei meinen Tieren.


    Gruß Rolf

    Tach,

    Zitat

    DAS WICHTIGSTE: bei der Anwendung dürfen keine Tiere im Tank sein!!!!


    @Felix Doch, Tiere sind noch im Becken, aber Rückwand liegt im Hof!


    also der Algenentferner hat mal gar nix gebracht, zumindest nicht nach dreistündiger Einwirkungsdauer.


    werde das von Felix vorgeschlagene Wasserstoffperoxid mal ausprobieren, obwohl ich die Algen ja entfernen u. nicht blondieren will.


    Gruß Rolf

    Hallo an alle Algenhasser,


    bin gerade dabei mein Wohnzimmerbecken kompl. neu zu gestalten u. zu besetzen. Bisher beheimatete es lediglich ein Paar Oscars u. wurde von mir, im Gegensatz zu meinen Kellerbecken,
    etwas stiefmütterlich behandelt. Grund: nach jedem WW laichen die Oscars, obwohl sie uralt sind, ab u. kein Mensch braucht die.
    Folglich haben jetzt im Laufe der Zeit massenhaft Pinselalgen meine BTN Rückwand überzogen. Die Wurzelbürste oder den Hochdruckreiniger lachen sie schallend aus. Nun, die Wurzeln kann ich
    zur Gartendeko verwenden, aber die Rückwand würde ich ungern wegwerfen.
    Hat jemand von euch eine gute Idee, wie man Geld u. Schweiß sparend die Algen in den Gully befördert? Habe jetzt erstmal Algenentferner für den Hof draufgesprüht, obs hilft?


    danke im voraus für die (hoffentlich) erfolgsversprechenden Vorschläge.


    Gruß Rolf

    @ Jochen
    Richtig, die Werte werden permanent überwacht, vor der Einspeisung ins Wassernetz! Zumindest war bei mir noch keiner zum nachmessen was aus dem Hahn kommt. kann mir nicht vorstellen dass man bei kleineren Reparaturen im Netzt informiert wird. Ausser sie stellen das Wasser ab, dann ja, aber auch dann wird keiner die Wasserwerte nach der Reparaturstelle nachmessen?


    bei einem Bekannten wurde am Wasseranschluß seines Mietshauses etwas neu verklebt, er hat ca. 200 Becken mit L-Welsen u. Corydoras, er hatte danach starke Verluste.
    Deswegen kam mir der Verdacht mit dem Lösungsmittel.


    wie dem auch sei, es war ja lediglich ein TWW. Kann mir auch nur schwer vorstellen, dass irgendwas so hochkonzentriert ins Netz gelangt.


    Gruß Rolf

    wurden im Bereich deines Wasseranschlusses Wartungs- o. Reparaturarbeiten durchgeführt? Sieht mir eher nach Lösungsmitteln o. Kleberrückständen aus, wie sie ja bei Neuanschlüssen u.s.w. Verwendung finden.
    Hatte mal ein ähnliches Problem mit neuen Kupferleitungen, das vertugen meine Corydoras damals nicht. Kupfer trübt aber nicht, genau wie das Chlor. Zumindest in unserem Pool soll es ja für klares Wasser sorgen, u. riechen tut dann nur das konzentrierte Zeug beim einfüllen.
    kam die Trübung erst nachdem die Fische tot waren?


    Gruß Rolf

    @ Felix
    ...aber wie kommst du auf G. sp. altifrons Tocantins ?


    hmm, eigentlich nur wegen der verwaschenen Tüpfelzeichnung der Schwanzflosse, u. der insgesammt weniger intensieven Rottöne??? das kann allerdings auch an Stimmung u. Licht liegen.
    wie gesagt hatte ich heute morgen nur so einen "altifronischen" Eindruck von deinen Tieren.
    Aber; meine "Areoes" haben auch alle nur einen Seitenfleck, sind aber insgesammt stärker gezeichnet, die Schwanzflosse ist klar getüpfelt u. sie machen, wie du sagtest, vom Körperbau her einen "Satanoperca" Eindruck.
    Ich selbst pflege zur Zeit 7 Geophagus Arten u. wäre, trotz Zurhilfenahme jeglicher Literatur, froh wenn ich alle 100%ig bestimmen könnte. Gerade bei den G. altifrons sp. ist das ja eine Katastophe.


    wie dem auch sei, Spass machen sollen die Tiere, u. das werden sie ja auf jeden Fall.


    Gruß Rolf

    Moin,


    also mir machen sie auch keinen "Areoes" -Eindruck, zumindest im Vergleich zu den Tieren die ich als G. sp. "Areoes" pflege. Den populationsbedingten zweiten Seitenfleck, der manchmal beschrieben wird, ignorier ich jetzt einfach mal. Natürlich würde er eine Bestimmung leichter machen.


    aus dem "Bauch" heraus würde ich bei deinen Tieren eher auf G. sp. altifrons "Tocantins" tippen. Aber spätestens bei der Endgröße wird sich das zeigen.


    viel Spass mit den Tieren,


    Gruß Rolf

    @ GGuardiaNN
    Habe in der Natur eigentlich noch nie schwarzen Sand in einem Fluss oder See gesehen ;( ."



    ja außer BP hat ne Bohrinsel in der Nähe.


    Gruß Rolf

    Hi Chris, da darf man nun halt keine Wildfänge einsetzen, die den anderen dann verraten dass dein Sand nicht dem "Orginal" entspricht.


    Aber ne Marktlücke ist das schon. Bei uns im Kieswerk kostet die Tonne Sand 17€. Schön in Tüten abgefüllt u. ein Aufkleber in Portugiesisch drauf. Aber das haben andere wohl auch schon bemerkt.

    So ein Mist, meine Fische stammen aus dem Rio Araguaia, Aroes, Tocantins, tapajos u.s.w. was mach ich jetzt nur? ich möchte ja nicht dass die Tiere depressiv werden u. einen Heimreiseantrag stellen nur weil ich den falschen Sand habe.

    hi,


    also ich hab mir solche Filter wie auf den Bildern von vetzy gebaut. Nur mit dem Unterschied, dass ich oben im 90° Bogen ein Loch für den Luftschlauch bohre u. dann im Steigrohr einen kl. Auströmerstein aufstecke, nat. oberhalb der Ansauglöcher. Da würdest du dir die Muffe, die vielen kleinen Löcher bohrerei u. das Ankleben des Lufteinlasses sparen. ich benutze dann auch fertige Filterschwammteile die ich aufstecke.


    Aber sparen tust du dabei nix, die Materialkosten für das Rohr, 90° Bogen, Ausströmerstein, u. Filterschwamm übersteigen die Anschaffungskosten eines kl. fertigen Schwammfilters bei weitem. und bei den kl. Becken sind die vollkommen ausreichend.


    im übrigen verwende ich auch nur das graue lebensmittelechte Rohrmaterial. Kabelinstallationsrohr enthält mir zuviele Weichmacher (die machen aber nur das Rohr u. nicht das Wasser weicher), bei denen ich nicht weiss inwiefern sie schädlich wirken. Gerade bei so kl. Becken können geringe Giftmengen schnell zu Ausfällen führen.


    Gruß Rolf