Beiträge von Holger

    Hi,


    sind eher kleine "Bratwürstchen" ;)


    Demnächst krieg ich wohl ein neues AQ und die Kollegen ziehen um, dann wird man sie auch mal hoffentlich öfter sehen als in ihrem immo ziemlich verwahrlosten Domizil (auch wenn ich mir sicher bin das sie sich da sehr wohl fühlen).


    Wichtig finde ich das sie irgendwo stehen wo sie etwas von der Aussenwelt mitbekommen, ein Fischkeller mit täglich sporadischen Besuchen ist meiner Meinung nach nix für die, die brauchen Leben vor der Scheibe.
    Es sind recht intelligente Fische die ihre Pfleger genau kennen und auch in der Lage sind mit ihnen zu interagieren.
    Ich habe z.B. bei eier Fangaktion die Biester wie ein Blöder mit dem Netz durchs AQ gehetzt ohne einen zu kriegen, mit der Hand habe ich dann alle Channas in 5 min aus dem Becken holen können. Sie sind teilweise in die Hand geschwommen und haben sich widerstandslos herausheben lassen wo sie im Netz kämpfen wie die Blöden.

    Hallo Holger,


    was für ein Equipment benutzt du für diese Art Aufnahmen?

    :D war absolut Lowtec


    Nikon D40x, 55-200mm auf 200mm, 3+ Achromat, interner Blitz und ein Stativ (zwingend notwendig, der geringste Wackler und das Bild ist futsch)


    F/16, 1/60sec, ISO 200


    Tiefenschärfe geht bei einem derartigem Provisorium allerdings gegen null, deshalb nicht wackeln, nicht atmen, nicht blinzeln ;)
    Am Besten Fern- oder Selbstauslöser.

    Hi Holger,


    Channa`s hab ich bewußt das erste Mal in Duisburg auf der Messe gesehen und war auch sehr begeistert von dieser schönen Art.


    Ich hänge mal Fotos an, ob es Channas spec. " Assam " sind, kann ich leider nicht sagen.

    ...schaut nach C.pulchra aus. Sehr schöne Tiere aber schon eine Größenklasse über den "Assam", Bleheri, Gachua, Orientalis & Co

    Hi,


    weil Channas grad ein paar mal erwähnt wurden mal ein paar Pic von meinen Kampfwürsten:


    Gruppenbild


    Äkkschen


    Küß mich, ich bin ein Frosch


    Warum nennt man mich eigentlich Schlangenkopf :denk:

    Hi,


    1. Dicrossus maculatus mein persönlicher Traum- und Alptraumfisch zugleich. Einmal nur schlechte Tiere bekommen und einmal bei perfekt stehenden Tieren einen Beckengau gehabt ;(


    2. Biotoecus opercularis


    3. Crenicichla regani


    4. Betta foerschi


    5. Puntius titteya "Blau"


    6. Channa barca wird ein Traum bleiben

    Hi Thomas,


    bei knapp 19°C sehe ich noch keinen Grund zur Beunruhigung.


    Das man die Biester in einem Teich dieser Größe nicht mehr großartig zu sehen bekommt halte ich wiederum für normal. Ich hatte mal Gymnogeophagus in einem 500l Plasteteich, die hab ich nur unter optimalen Bedingungen (Lichteinfall) mal zu sehen bekommen.

    Moin,


    das sind mal ordentliche Klopfer 8o


    Wenn es wirklich 2 Weibchen sind kann er froh sein, ein Pärchen in Stimmung würde den Restbesatz ruckzuck auseinandernehmen.

    Hi Werner,


    ich bin von den Bildern des AQ´s auf dem Tisch ausgegangen und das hat max 60x60 bei ca. 150-160 Länge.
    Daraus ergibt sich eine Pumpenleistung von max 2160l/h. Dafür brauch ich aber keine 75mm Heber.
    Abgesehen davon halte ich 400l/h Luft für einen solchen Heber als verdammt wenig.

    Ich bin mal gespannt wie lang die Standzeit der Matte ist. Bei einem so großen Durchfluss könnte ich mir vorstellen das diese relativ schnell
    verstopft.

    Das hab ich ja total übersehen 8|


    Für die Mattengröße sind die Heber mit der von dir angebenen Leistung overkill !!!


    Ich schätze mal 50x50 oder50x60cm nach den Fotos. Laut Deters braucht ein HMF da 1500-1800 l/h maximal für eine optimale Funktion. Mehr bringt nichts und beeinträchtigt die biologische Filterfunktion. Bei 8000l/h Heberleistung sollte laut deterschem Berechnungstool die Matte eine Größe von pi x Daumen 1,6m2 haben. Strömung muss also woanders her aber nicht durch den Filter

    Hi Chris,

    niemals einen Bastler zu unterschätzen. ;)

    Andreas ist auch kein Bastler sondern Profi, schau dir seinen Beruf im Profil an ;)


    Da liegt dann allerdings auch der Hase im Pfeffer in diesen ansonsten sehr schönen und anschaulichen Bericht, es kam Profiwerkzeug zum Einsatz.
    Schweißspiegel und Rohrabschneider hab noch nicht mal ich in der Küchenschublade ;( (wobei sich der Schweißspiegel durch eine Cerankochplatte und der Rohrabschneider durch eine feinzahnige Säge + Dreikantschaber ersetzen lässt ;) )


    PE oder PP Rohr dieser Ausführung ist auch nicht ebenmal so im Baumarkt zu bekommen, da muss man schon den Installteurbedarf bemühen.


    @ Andreas,
    wie gesagt ein guter und anschaulicher Bericht zudem ich mir einige Ausführungen dennoch nicht verkneifen kann:


    HT-Rohr ist meines Wissens PP nur eben mit weniger Wandstärke und auf Stabilität kommt es bei Lufthebern nicht wirklich an. Allerdings kenn ich keine HT-Rohre mit 75mm Durchmesser. Kleinere Heber würde ich allerdings völlig skrupellos aus HT-Rohr bauen.
    PVC hat den Riesenvorteil das man es wirklich dauerhaft kleben kann und damit für den Laien leichter zu händeln ist, ausserdem sind sämtliche Fittings problemlos zu bekommen. Was die Stabilität von PVC angeht hab ich schon Trinkwasserleitungen mit 6 Bar Nenndruck in geklebter PVC Ausführung gesehen aber noch nie als geschweißte PE-Leitung. PVC lässt sich übrigens auch sehr gut schweißen.
    Nachteil ist natürlich der Preis, bei 75mm wird das deftig.


    Apropros Fittings, hast du die Bögen selber über ne Biegefeder gezogen oder fertig gekauft?


    In Tschechenausführung wären die Heber wohl noch leistungsfähiger da die Querschnittsverengung durch die Luftsteine wegfällt.


    Die kleinen Luftpumpen funktionieren solange gut wie der Gegendruck (Wassertiefe, Verschmutzungen) nicht zu hoch ist. Bei jedem cm den die Luftsteine tiefer im Wasser hängen verlierst du bei diesen kleinen Dingern Leistung (wobei ich gut reden habe, bei hängt ne Hagen 40 mit 360mBar an ner Ringleitung, die bläst alles weg ;) ) Wobei ich da alles in allem doch meine Bedenken habe mit diesen Mickerpumpen.


    So und nu mach dir nix draus ich hab immer was zu meckern ;) , is aber nich bös gemeint, ich bin halt so (sagen meine Freunde wenn ich den welche hätte :evil: )


    Ist ein guter Bericht, weiter so :thumbup:


    p.s.
    vor unendlich langer Zeit hab ich den schönen Beruf des Betriebsschlossers (zwischenzeitlich Anlagenmechaniker Verfahrenstechnik mittlerweile Mechatroniker dingsbums) gelernt, ich bin also nicht ganz technikblond

    Hi Tino,


    kenne diese Tiere von einem Bekannten ........

    Hi Chris,


    die standen auf de letzten HD-Börse grad mal 3 Becken weit weg von dir :D
    Allerdings wollten die blöden Viecher absolut nicht in Balzstimmung kommen X( sonst hätte ich garantiert keine mehr mit Nachhause genommen....


    Alles was du zum züchten brauchst ist ein Haufen mit grobem Kies, das ist der einzige Trick dabei. Der Rest ist easy, die gehören in puncto Aufzucht zu den einfachen Arten.
    Leider brauchen sie verdammt lange bis sie Farbe zeigen und benötigen dabei auch ordentlich Platz, um 300-400 Stück großzuziehen brauchts vorneweg ein 200l Becken mindestens.


    Ich halte meine ungeheizt bei 18-23°C und hatte noch keine Ausfälle oder Degenerationserscheinungen.


    In anderen Teich- und Aquaristikforen wird den Notropis volle Teichtauglichkeit bescheinigt. Selbst der letzte Winter konnte zumindest den im Herbst adulten Tieren nichts anhaben. Lediglich halbwüchsig und kleiner haben wohl aufgrund fehlender Reserven den strengen Frost nicht gepackt.

    Hi,


    wunderbare Tiere, stehen auch auf meiner Liste sehr weit oben :thumbup:


    Geophagine scheinen hier ja sehr beliebt zu sein, mal schaun ob ich mal ein vernünftiges Pic von unseren Guianacara owroewefi "Grand Laussat" hinbekomme.
    Die sind zwar nicht übermässig farbig aber irgendwie niedlich (die guggen so treudoof ;) ).

    Hi Thomas,


    Mittelamis wie die Vieja sind da um einiges zäher als die meisten Südamerikaner. Ich habe diesbezüglich schon einiges gelesen bzw. gehört von Leuten die schon da waren das es stellenweise überraschend kühl im Wasser war bei ordentlichen Lufttemperaturen.
    Ob das allerdings auch auf die Vorkommensgebiete von Vieja synspila zutrifft weis ich leider nicht.


    Ein Fachmann auf diesem Gebiet ist zumindest mal hier angemeldet, vielleicht schreibt der ja was dazu ;)

    Hi,

    Hi,


    ich wäre da sehr vorsichtig. Wer weiss, was man sich da alles einschleppen kann. Mach ich noch nicht mal bei mir am Teich.


    LG Thomas

    ....was willst du dir den einschleppen?


    Aus fischfreien Gewässern kannst du dir schonmal keine Krankheiten und Fischparasiten einschleppen weil schlichtweg der Wirt fehlt.
    Ständiger Begleiter sind allerdings Hydra und Planarien, früher oder später erwischts einen. Allerdings hatten (und haben) wir die Kollegen auch in Becken die noch nie Tümpelfutter gesehen haben. Ist aber kein Problem, Flubenol wirds richten. Für Hydra reichts mit der Dose zu winken, Planarien sind etwas hartnäckiger.
    Die Fische juckts nicht (und wir haben teilweise beschissen empfindliche Fische).


    Ansonsten sind nur die Räuber ala Libellenlarven und Gelbrandkäfer/larven ein geringes Problem. Den Fang durch ein grobmaschiges Sieb, z.B. Plasteküchensieb, kippen und schon sind die raus aus dem Spiel wie auch Laub und sonstiger Dreck.


    Zur Ausrüstung:
    Mit Aquarienkeschern geht da nicht viel, 1,50-2m Stiel sollten schon sein. Erstmal stehen die anvisierte Beute nicht unbedingt am Gewässerrand (wo es dazu noch flach ist und man jede Menge Dreck erwischt) und dann sind die Gewässerränder oftmals versumpft oder mit Brombeeren und Brennnesseln zugewachsen so das man garnicht unmittelbar herankommt. Das Netz sollte groß genug sein sonst keschert man sich einen Wolf wo wenige Züge reichen würden, optimal ist natürlich so was
    Ich nutze dann noch einen 5l Eimer mit Deckel zum Transport und hab einen 10l Eimer 1/3 voll mit Wasser im Auto in den dann umgeschüttet wird. Der kleine Eimer deshalb weil man doch oft ein paar Meter Fußweg bis zur Tümpelstelle hat, da hab ich keinen Bock unnötig zu schleppen.
    Zuhaus wird dann der Dreck ausgesiebt und in 30l Eimer gelagert. Kleinere Eimer gehn natürlich auch aber da muss man drauf achten das es keine Suppe gibt, so was kippt sehr schnell, wenn der Fang mal richtig gut war dann lieber auf mehrere Eimer verteilen oder belüften.


    Technik:
    Immer in Form einer liegenden Acht den Kescher im Wasser führen. Manchmal denkt man "da ist heut nix" aber wenn man mal 5 min gerührt hat ist der Kescher urplötzlich voll. Man strudelt sich die Viecher noch aus Meter Entfernung bei, wenn man die Erfahrung noch nicht gemacht hat glaubt man es kaum.
    Die Windrichtung sollte man bei freiliegenden Gewässern auch beachten, entweder ab- oder anlandig probieren, längs zum Wind findet man meist nichts.
    An schattigen Gewässern immer schauen wo gerade Lciht aufs Wasser kommt, Cyclops und Daphnien ziehts zum Licht und sind dort leicht in grossen Mengen zu erbeuten (auch deswegen langer Kescherstiel sonst guckt man schnell in die Röhre weil man nicht drankommt)


    Wo:
    Erstmal ist fischfrei Trumpf, die Bestandsdichte der Futtertiere ist dort naturgemäß sehr viel dichter und irgendwelche Fischkrankheiten sind da halt nicht. Als sehr nützlich hat sich Google Earth erwiesen, damit kann man sehr leicht auch noch recht kleine Gewässer in Wohnortnähe finden.
    Augen offen halten, temporäre Gewässer in Wäldern, Auen und Wiesen sind oft gestopft voll mit allerlei Viehzeug. Das sind oft nur Pfützen von wenigen Quadratmetern aber in 3 min hat man da einen Eimer voll.
    Sehr ergiebig können auch Versickerungstümpel für Oberflächenabwasser sein wie sie immo in Neubau/Industriegebieten und beim Straßenbau Mode sind.


    Rechtliches:
    Generell ist das Einverständnis des Gewässerbesitzers/Pächter/Nutzer Voraussetzung, in einigen Bundesländern muss man auch den Fischereischein haben (siehe www.tuempeln.de)
    Andererseits, wo kein Kläger da kein Richter. Wer erwischt wird ist selber schuld. Auch dort wo ich es offiziell darf ziehe ich Zeiten mit möglichst wenig Publikumsverkehr vor um blöden Fragen von vorneherein aus dem Weg zu gehn. Ich gehe bevorzugt nach der Nachschicht morgens um 6 tümpeln, wenns passt am Besten noch am WE :D .


    Sonst noch was???
    Tümpelfutter ist das Beste Futter das wir unseren Tieren bieten können, naturnäher geht es nicht. Ich kenne eine Menge sehr guter Züchter die nahezu ausschließlich mit Tüfu arbeiten. Viele Fische lassen sich fast nur mit Tüfu zum ablaichen bringen.
    Eigentlich hats soviel Vorteile das man die wenigen Nachteile vernachlässigen kann.

    Eigentlich kann es kein Salmler sein, da die Fische keine Fettflossen besitzen.

    :D Denkfehler :D


    Es gibt Salmler ohne Fettflossen und dazu gehören auch Copella. Schau dir mal Copellabilder im Netz an. ;)

    HAllo Micha,


    ich bin mir relativ sicher das das junge Copella (Spritzsalmler) sind.
    Das zweite Bild zeigt schon sehr schön die typischen Flossen der Männchen.

    Hi,


    das sind Limia tridens.


    Im Gegensatz zu vielen anderen Lebendbebärern sind Limia echte Hartwasserarten. In LU mit KH 15 sind sie hervorragend gediehen während sie hier bei KH 3-5 schnell anfingen zu kümmern. Sie blieben kleiner, weniger farbig und die Fertilität nahm ab.