Beiträge von Holger


    Sehn wir uns in Oberwiesenthal?


    ...nee, diesmal leider nicht :( .


    Musste im Februar die Schicht wechseln und bei der Neueintragung meines Urlaubs hies es dann entweder 4 Tage Fronleichnam oder 3 Wochen Sommerurlaub müssen raus. Da der einzige freie Ersatztermin für meinen Jahresurlaub dann November/Dezember gewesen wäre fiel mir die Entscheidung noch nicht mal schwer auch wenn es mcih tierisch geärgert hat.


    Sellerie, wie der Franzose zu sagen pflegt....nächstes Jahr wieder.

    Hi,


    Versuch macht kluch ;)


    Ich pflege B.heudelotii schon recht lange allerdings nicht langfristig über 26°C. Deswegen kann ich auch dazu nix sagen wie er sich unter deinen Umständen hält.


    Es ist eine nicht unzickige Pflanze, entweder sie geht garnicht, kümmert so vor sich hin oder sie geht richtig ab und bildet grosse, sehr schöne Bestände.
    Wichtig ist das der Farn in bewegten Wasser sitzt, am Besten direkt angeströmt. In stillen Wasser wächst er nicht wirklich gut. Auf Holz wächst er nach meiner Erfahrung am Besten aber Lava und Sandstein geht auch ganz gut.
    Gut gewachsene Farne die im Licht stehn brauchen auch regelmässig Dünger sonst zeigen sie recht schnell Mangelerscheinungen und werden unansehnlich.


    Versuch es einfach mal, kostet ja nicht die Welt, hier hab ich mir vor Jahren mal einen Bund bestellt, waren 40! Einzelpflanzen.....

    Hallo Jeannot,


    très bien wie der Welsche sagt ;)


    Die allermeisten unserer Aquarienpflanzen sind ja Sumpfpflanzen und wenn man ihnen die Gelegenheit gibt mal ihrer Natur freien Lauf zu lassen wird man oft mit sehr schönen oder sogar spektalurären (wenn auch winzigen) Blüten belohnt.


    Schöne Bilder von schönen Blüten...

    Hi Dieter,


    Zitat

    Allerdings meine ich, das die für Fischaquarien (noch) viel zu schade sind. Die sollten wirklich Pflanzenspezialisten vorenthalten bleiben, obwohl das wohl ein frommer Wunsch sein wird.


    Warum? Weil es Naturentnahmen sind?
    Ich hab da kein schlechtes Gewissen weil nur die Triebe gesammelt werden, die eigentliche Pflanze sitzt derartig fest auf dem Substrat das sie kaum zerstörungsfrei abzulösen ist. Dann sind die Fundorte größtenteils sehr abgelegen und unzugänglich d.h. da kommt nicht jeden Tag einer vorbei und schnippelt an den Pflanzen rum.


    Da sehe ich Knollenpflanzen wie Aponogeton, Barclaya und diverse Nymphea sehr viel kritischer, bis heute stammt die Rohware der grossen Gärtnereien aus der Natur. Da wurden in der Vergangenheit tatsächlich schon Bestände durch Aufsammeln ausgelöscht.


    Und ein Pflanzenspezialist braucht man für die auch nicht zu sein, sie kommen mit normaler Beleuchtung aus, brauchen nicht zwingend CO2 usw., lediglich dauerhaft hohe Temperaturen und stark schwankende Wasserwerte mögen sie auf Dauer nicht.


    In der Amazonas 1/2 2012 ist ein schöner Bericht drin.


    Zitat

    6 Arten Microsorium pteropus hast Du schon gepflegt?


    ..was heißt hast, ich habe aktuell 6 Sorten in Kultur ;) "Klassisch", "Narrow", "short narrow", "Windeløv", "Trident" und eben den "Needle leaf".
    "Tropica", "Philippine" und "Undulatus" sind auch noch zu bekommen aber die werden mir zu groß.


    Ich hab vom Needle noch ein größeres Stück auf Holz aufgebunden, das kommt so langsam in die Pötte. Ist leider eine langsam wachsende Sorte. Wenn ich genug habe denk ich an dich ;)

    Morsche Dieter,


    erstmal einen Fehler korregieren, die auf dem 3. Bild ist keine "Sumpit" sondern eine "Bukit kelam-Sintang", bei diesen Namen kann man schonmal durcheinander kommen ;)


    Zitat

    Oder gibt es die Bucephalandra motleyana bereits irgendwo?


    ...guggst du hier, über die Preise öhm, na ja, also reden wir glaub ich erstmal nicht :whistling:


    Kommt daher weil das alles "Wildfänge" sind, von den emersen Pflanzen werden ca. 2cm Triebspitze abgenommen (es werden nicht die kompletten Pflanzen von den Felsen gerissen, das wäre extrem fatal bei so langsam wachsenden Gemüse), die kommen dann hunderterweise bei rührigen Händlern hier in D an, werden aufgebunden, auf submers umgestellt und in 3 Monaten auf Verkaufsgröße hochgepäppelt. Das lässt man sich halt bezahlen...


    Ich denke aber das die grossen Firmen nicht schlafen und bereits rumexperimentieren um sich die wüchsigen und damit lohnenden Formen rauszupicken. Es gibt nämlich erhebliche Unterschiede bei der Wachstumsgeschwindigkeit, "Bukit kelam-Sintang" ist durchaus mit einer Anubias barteri nana zu vergleichen und die "Braun/Rot" ist nicht viel hintendran. "Melawi" fällt hingegen schon deutlich ab und die "Kapit" hat für ein Blatt so groß wie mein kleiner Fingernagel so lang gebraucht wie die A.barteri glabra (rechts hinten im Gesamtbild) für 2 fingerlange Blätter.
    Einige Formen werden es wohl in die Läden schaffen und andere sind doch eher Liebhaberpflanzen.


    In der Mitte hinten sitzt übrigens noch ein kleines Stück vom echten Microsorium pteropus "Needle leaf", das ist immo eine echte Rarität und im Handel überhaupt nicht zu bekommen. Blanker Zufall das ich davon 10cm bekommen habe 8o, damit hab ich meine Javafarnsammlung auf 6 Sorten gebracht :D

    Hier gibts jede Menge Biotopbilder.


    Leider wird der Regenwald auf Borneo noch schneller zerstört als in Südamerika und das nur für Palmöl aus dem hierzulande dann Biosprit gemacht wird ;(

    Hi,


    nicht nur bei Fischen kommt mal was Neues rein sondern auch bei den Wasserpflanzen tut sich wss.


    In diesem Fall sind sie zwar samt und sonders aus Asien, genauer gesagt aus Borneo, aber deswegen nicht weniger interessant.


    Zunächst mal Bucephalandra motleyana aus der Familie der Araceae zu denen auch die altbekannten Anubias und Cryptocorynen gehören. Bucephalandra sind semiaquatische, rheophile Aufsitzerpflanzen ganz genau wie Anubias und das macht sie für uns Aquarianer sehr interessant. Zudem sind sie noch recht pflegeleicht bezüglich ihrer Ansprüche.
    Nahezu jeder Standort hat seinen eigenen Phänotyp der sich von anderen Standorten unterscheidet, meines Wissens sind schon etliches über 50 solcher Variäten bekannt, ähnlich wie bei Anubias barteri.
    Nachteilig ist allerdings ihr seeeehr langsames Wachstum, dagegen kann man einer Anubias beim wachsen zuschauen.


    Schaut selbst:


    B.motleyana "Kapit"


    B.motleyana "Braun/Rot"


    B.motleyana "Sumpit"


    B.motleyana "Melawi"


    Dann gibts noch eine neue Form des Javafarns, Microsorum pteropus, ebenfalls von Borneo:


    Microsorum pteropus "Trident"



    Mal das ganze Ensemble zum Grössenvergleich:


    Ich hoffe ich hab euch nicht allzusehr gelangweilt ;)

    Hi,


    Hi Andi,


    setz die mal ein, lass sie sich eingewöhnen, dann wirst Du staunen, was daraus wird!


    Die kann ein Aquarium regelrecht zu wuchern, wenn ihr der Standort zusagt. :thumbup:


    ...vorausgesetzt das Wasser ist hart genug. Beide Arten sind für Cryptos ausgesprochen kalkliebend aber das sollte in MZ kein Problem sein ;).


    Vorteilhaft ist auch ein eher lockerer (feiner Kies) und alter Boden. Bei mir lief die Kultur in Sand und unter 10 KH recht unbefriedigend.

    Moin


    na siehste. Das Brutverhalten ist bestimmt sehr interessant zu beobachten! Viel Spaß!


    ..da gibts wohl eher nicht viel zu sehen, sobald sie die Backen voll hat zieht sie sich zurück und sieht zu das sie dem Kerl nicht mehr unter die Augen kommt. Nach 18-20 Tagen lässt sie die Kleinen raus, kümmert sich noch 1-2 Tage ferig.
    Sind halt Minimalawis... :rolleyes:


    Zitat

    ch würde das Weibchen gerne separieren, da das Männchen sie doch ab und zu durchs Becken treibt


    ...wichtiger ist m.M. das Weibchen nach dem Spucken mal eine Zeit zu separieren damit sie wieder zu Kräften kommt. Sie hat dann fast 3 Wochen nix gefressen und wenn das Männchen mit bei ist hat sie mit ziemlicher Sicherheit in sehr kurzer Zeit wieder die Backen voll. Das geht verständlicherweise nicht lange gut.

    Hi,


    über das Wegsterben von Neuzugängen nach relativ kurzer Zeit hatte ich es schon mit etlichen Zwergenzüchtern im persönlichen Gespräch, das ist ein bekanntes Phänomen unabhängig davon ob es sich um Südamerikaner oder Westafrikaner handelte.


    Wir haben uns drauf geeinigt das es sich wohl um "Inkompatibiltät" der Fische zur neuen Anlage handelt. Die Fische stehen beim Züchter hervorragend kommen dann aber mit der Microfauna ihres neuen Zuhauses nicht zurecht.
    Ich habe über die Jahre festgestellt das ich bei einigen Züchtern bedenkenlos kaufen kann bei anderen ebenso seriösen Leuten aber nicht weil mir deren Tieren in kurzer Zeit wegsterben. Anderen Zwergenfreunden geht es hingegen genau umgekehrt.


    Ich hab auch Rückmeldungen von Leuten die Fische von mir bekommen haben, bei einem Schlamper steht auch die größte Sissi fast besser wie bei mir und bei anderen kippen sogar die richtig Robusten und das in Anlagen die ich kenne und für gut befinde.


    Die Kunst besteht wohl darin jeden neuen Zbb schnellstmöglich zur NZ zu bringen, die NZ stehen in aller Regel völlig problemlos und erreichen sofern sie die Anlage niemals verlassen oftmals ein biblisches Alter.

    Hi,


    beschäftigt euch mal ein wenig mit Statik und ihr werden völlig überrascht wenn nicht gar entsetzt sein.


    Last wird immer senkrecht nach unten abgeleitet, du kannst in ein Aluregal 40mm Arbeitsplatte unter die Aquarien packen die Rohre biegen sich immer noch durch......


    Die Last wird nur von den Verbindern getragen, theoretisch braucht man die horizontalen Rohre überhaupt nich zum Lastabtrag.


    Genausowenig bringt es was unter das Gestell noch eine Platte zur gleichmässigen Lastverteilung zu legen, die Kräfte wirken punktuell da wo sie senkrecht über die Stützen auf den Boden wirken.


    Kurz, ich hab hier 4 Alusteck im Einsatz mittlerweile über Jahre und die horizontalen Rohren beigen sich das ich durchgucken kann aber das juckt mich nicht die Bohne weil ich weis das das für die Tragkraft völlig irrelevant ist.