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1

21.10.2016, 19:56

Planung Gruppenhaltung Zwergbuntbarsche

Hallo zusammen,

ich trage mich derzeit mit dem Gedanken, mich dem Thema Cichliden zu nähern. Am Ende der Strecke soll irgendwann mal ein neues (großes) Wohnzimmeraquarium stehen. Das ist aber aus organisatorischen und finanziellen Gründen noch eine Weile entfernt. In der Zwischenzeit würde ich gerne schonmal ein wenig Erfahrung sammeln und gleichzeitig erleben, ob Buntbarsche für "das große" wirklich der richtige Besatz sind.

Konkret schwebt mir ein Becken mit Zwergbuntbarschen vor. Vorzugsweise sollte es eine Gruppe sein, da ich mir insbesondere das Sozialverhalten sehr interessant vorstelle. Zumindest abstrakt erscheint es mir daher wenig attraktiv, nur ein Paar zu halten, zumal mein Fokus (vorerst) sicher nicht auf Zuchterfolgen liegen wird. Haremshaltung stellt sich mir als Mittelding dar, aber ich lasse mich ohnehin natürlich auch gerne von den Vorzügen der einen oder anderen Haltungsform überzeugen.

Trotz bereits recht intensiver Recherche bin ich leider bislang nicht wirklich schlauer, welch Arten sich wirklich für eine Gruppenhaltung eignen, und vor allem auch, welche Beckengröße angeraten ist. Gut vorstellen könnte ich mir Mikrogeophagus altispinosus, die gefallen mir einfach optisch sehr gut, und auch das bisschen an Verhalten, was ich Youtube-Videos entnehmen konnte, spricht mich an. Einen interessanten Eindruck machen auch Biotodoma- oder Laetacara-Arten; bei allen habe ich zumindest etwas von potentieller Gruppenhaltung gelesen, aber gerade bei den beiden letzten Gattungen arge Zweifel wegen der Platzansprüche. Apistogramma möchte ich auch nicht von vornherein ausschließen, genauso wenig Arten, die ich vielleicht gar nicht auf dem Schirm habe.

Zusammengefasst: Ich wäre sehr dankbar für Anregungen, welche Arten unter den gegebenen Bedingungen empfehlenswert sind und welche Platzansprüche beachtet werden sollten. Die Einrichtung wird natürlich auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnitten, außerdem ist ein Artbecken angedacht. Das Becken werde ich übrigens höchstwahrscheinlich bauen lassen, also können auch gerne ungewöhnliche Maße empfohlen werden ;)

Meine Größenvorstellung für das Becken lasse ich mal bewusst weg, in der Hoffnung, möglichst unvoreingenommene Empfehlungen zu bekommen. Nur: Für "das große" peile ich in Richtung 200x60 cm Grundfläche, das Probebecken sollte deutlich kleiner sein. Zumal es auch an anderer Stelle aufgestellt wird.

Nach diesen länglichen Ausführungen schonmal vielen Dank für jegliche Hilfe!

Gruß,
Familion

P.S.: Die Fische aus dem Probebecken sollen selbstverständlich keine Lückenfüller sein. Wenn "das große" irgendwann kommt, zieht der Besatz entweder dort hinein, oder bleibt halt da, wo er ist - noch ist Platz in der Bude :D

P.P.S.: Da ja einige kreuzweise in diversen Foren lesen, und ich keinen falschen Eindruck erwecken möchte: Ja, Tanganjika-Planung läuft auch noch, das beißt sich nicht ;)

mabu80

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2

21.10.2016, 21:57

https://youtu.be/kitAlJWc6WU

Eventuell wären ja Guianacara-Arten etwas für dich. Die leben auch in ihrer Heimat in Kolonien.

Tthomas

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3

22.10.2016, 09:58

Hi Philipp !

So eine grobe Richtung, wie gross Dein "Probebecken" werden kann, wäre sicher bei der Planung wichtig !
Denn, wenn Du irgendwann wirklich Richtung 2 Mtr. gehen kannst, sehen die Besatzmöglichkeiten da doch u.U.
noch ganz anders aus !
Darin gingen die o.g. Guianacara super, Geophagus sind auch klasse und gibt es in verschiedenen Varianten.
Nur sind diese als Gruppe nichts für zu kleine Becken ....
Ein kleine Gruppe Bolivianer ( gute Idee wie ich finde ;) geht auch schon in einem Becken z.B. 100 x 40 x 40 cm,
plus einiger Beifische wie Salmler usw.

Gruß

Thomas
:) :D :)

Bender Rodriguez

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4

22.10.2016, 10:58

Hi Philipp.

Zu deinem Probezwergbuntbarschbecken.
Ich sag mal es komnt auf die Größe an.
Apistogramma kannst du auch in Voraussetzung der passenden Grundfläche in Gruppen halten. Gruppe sollte bedeuten mehr als zwei jeden Geschlechts. Bei zwei ist immer das Problem, dass der unterlegene massiv unterdrückt wird. Das kann bis zum Verlust desjenigen gehen.
Passende Versteckplätze, Bruthöhlen, Revierabgrenzungen etc. sind natürlich Pflicht.
Wie Thomas schon schrieb passen kleinbleibende Salmer gut dazu. Sie wären auch das prima Feindbild für nachwuchsführende Weibchen.

Was schwebt dir den an Beckengröße vor? Und welches Wasser hast du zur Verfügung. Vielleicht auch welche Heizleistung du einplanst.... das würde bei Hinweisen helfen.
Grüße Bernd!

"Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Haustür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen wohin sie dich tragen."
(J.R.R.Tolkien, Der Herr der Ringe)

Benders Badewanne Benders Kellerregal

Für neuen Bildschirm bitte genau hier (X) bohren.

5

22.10.2016, 11:44

Moin

Vielen Dank für den ersten Input schonmal :)

Und ok, ihr habt mich überzeugt. Größentechnisch wäre für mich de Obergrenze irgendwo bei 120x50 cm Grundfläche, wenn's kleiner ginge, wäre ich nicht böse. Wasserwerte laut Versorger KH 10, GH 13, pH 7,6 (hab ich vor einigen Monaten auch mal getestet, Ergebnisse lagen etwas darunter, aber Größenordnung stimmt). Osmoseanlage ist vorhanden, und Regenwasser wäre perspektivisch auch eine Option. Wäre natürlich nicht traurig, wenn es auch ohne Verschneiden geht, aber da bin ich flexibel. Das Becken wird in einem normal geheizten Raum aufgestellt, von daher nicht für Arten mit "Winterpause" geeignet (denk mal Minimum 21° C). Nach oben bin ich temperaturtechnisch relativ schmerzfrei, meine Welse sitzen auch bei 28° C...

Bernd, mehr als zwei jeden Geschlechts käme mir ja sowieso sehr entgegen!

Thomas, 100x40x40 klingt ja schonmal sehr ermutigend :D Von meinen Recherchen her wären die Bolivianer eben auch meine Favoriten, aber ich will ja nichts ausschließen, was ich vielleicht noch gar nicht kenne *g*

Thema Beifische - klar kommen auch gerne noch ein paar Salmler o.ä ins Becken. Ist für mich kein Muss, aber wenn es im Gegenteil sogar hilfreich ist, soll mir das recht sein :)

Guianacara - sehr schöne Tiere. Hatte ich erstmal ausgeschlossen, weil die ja doch eine Nummer größer werden. Wären (neben Geophagus) eher etwas, was ich mir in dem großen Becken vorstellen könnte. Sowieso würde ich mich etwas unwohl fühlen, Fische in das "Probebecken" zu setzen, die da nicht im Zweifelsfall dauerhaft bleiben können. Das große ist zwar prinzipiell fest gesetzt, aber man weiß ja nie, ob nicht doch was dazwischen kommt...

Gruß,
Philipp

thomas s-h

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6

22.10.2016, 13:34

Hallo!

Ich habe zur Zeit 5 Bolivinaer bei mir schwimmen und muss sagen es sind tolle Tiere und viel robuster als der Ramirezi!

Bin schon gespannt was es bei dir dann wird!

Im großen Becken würde ich persönlich aber entweder Geophagen oder Guinacara oder ähnliches pflegen und nicht mischen! :thumbup:
MfG
Thomas

Biotopgestaltung kann jeder!!! :thumbsup:

Aquamelle

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7

22.10.2016, 14:41

hallo...

in die runde.
Mir gefällt die Gruppen Haltung auch besser.

Ich halte ,,Apistogramma cacatuoides".
In meinen beiden Becken.

Im Gesellschaftsbecken 1M + 2W.
Im 2. kleineren Becken Gruppenhaltung.
Beifische sind KBO kleiner brauner „Oto“, Corydoras habrosus, und 4 Guppys.

Gruß Melli

Lahntal

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8

22.10.2016, 14:57

Hallo,
ich halte auf 100x40 x40 4 Bolivianer. Ein Paar laicht gerade..

geht problemslos.

berth

Bubu

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9

24.10.2016, 13:16

Mahlzeit,
ich pflege in 80X40X40 über 3 Jahre 9 geschlechtsreife Ap, steindachneri, 6 M & 3 W. natürlich mit einigen NZ Jungen! 1 Ap.viejita W. ca. 15 N.beckfordi und einige Corydoras.
Ganz ohne Probleme mit einem tollen Sozialverhalten!
Grüße
Bubu

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bubu« (24.10.2016, 16:02)


Ronda

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10

24.10.2016, 13:49

Huhu!

Ich hatte in 100x50x50 einen Harem 1m + 3w Dicrossus filamentosus. Eines der vermeintlichen Weibchen (2 hatten bereits abglaicht), hat sich nach Monaten als Männchen entpuppt und als der geschlechtsreif wurde und angefangen hat um die Mädels zu werben, hat der dominante Mann ihn fast zu Tode gejagt. Ich konnte ihn zum Glück separieren und habe ihn mit einem (hoffentlich) Weibchen in 150l.
Lieben Gruß von BaBo!

11

25.10.2016, 12:45

Moin

Vielen Dank für die weiteren Anregungen :)

Also ich nehme weiterhin mit, dass die Bolivianer wirklich eine Option wären. Werde bei der Beckengröße wahrscheinlich in Richtung 100x50x40 cm gehen, das scheint ja dann ganz gut machbar zu sein. Gruppengröße rund 5 Exemplare? (Im Zweifelsfall will ich lieber etwas vorsichtiger sein) Werde eh noch schauen müssen, wo ich die Tiere herbekomme, momentan scheinen sie im Handel nicht so verbreitet zu sein (Interaquaristik.de bietet welche an, aber ob ich da bestellen will?). Ist ja auch noch ein wenig Zeit; aber falls jemand einen Tip hat... Leider scheinen ja auch die altispinosus zum Teil schon zuchtgeschädigt zu sein :(

Wegen der technischen Ausstattung: Spricht etwas gegen HMF in einem ZBB-Becken? Ist nebenher noch ein Schnellfilter notwendig/ratsam?

@thomas s-h: Wie groß ist dein Becken für die 5 Bolivianer denn? Wegen der Einrichtung würde mich natürlich auch mal ein Foto interessieren ;)

@Bubu: Klingt natürlich auch gut! Nur, wie stelle ich jetzt fest, ob mir die Apistos vielleicht wirklich noch besser gefallen würden? Schwierig schwierig... Werde da auch wegen der Beckengröße nochmal in mich gehen müssen. Über kurz oder lang muss wohl doch der Keller ausgebaut werden ^^

@Ronda: Puh, danke für die Warnung! Dann wünsche ich weiter viel Erfolg in der neuen Konstellation :)

Gruß,
Philipp

Aquamelle

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12

25.10.2016, 16:55

Hallo....,

meine kleine Gruppe ,,Apistogramma cacatuoides" schwimmt.
(außer dem Chef sind fast alles Nachzuchten) bei mir, schon eine Weile,
vorübergehend noch im 60er Becken.
Ein Umzug ist schon in Planung.

Selbst im kleinen Becken ist die Gruppenhaltung ein Gewinn.
Der soziale Kontakt zu mehr Artgenossen ist schön zu beobachten.
Die Männer haben die Weibchen unter sich aufgeteilt. Rangverhältnis steht.
Der Chef hat ein Harem. Das zweite Männchen hat ein Weibchen.
So verhalten sich dann auch die Weibchen. Manchmal zicken sie sich an.
Wenn es manchmal doch zu grob wird. Gehen die die Männer dazwischen.
Danach herrscht dann wieder Ruhe.
Ist schon toll das ganze zu beobachten.
Seid ich die Kakadu,s in der Gruppe halte, habe ich auch weniger Verluste als mit Pärchenhaltung.


Es hatten sich aber auch nicht alle Tier vertragen auch unter den Weibchen. Die habe ich dann auch getrennt.
Daher schwimmen nun ein Männchen und zwei der Weibchen nun im 80er Becken. Auch hier sind sie die Chefs.
Und leben in Gesellschaft mit 2 boliv. Schmetterlingen, 6 Panzerwelzen, 4 Schwertträgern, u. 8 Salmlern + Schnecken.
Eins der Weibchen scheint gerade ein Gelege zu haben.
Zumindest ist sie quittegelb und verteidigt die eine Ecke besonders.

Nun ja Apistos, wie auch Bolivianer sind beides sehr schöne Fischarten.
Und kann man auch schön Vergesellschaften.

Aber das ist Geschmackssache!! ^^


:D Ein Umzug für uns alle in ein neues schönes neues zu Hause ist schon geplant.
Für mich alle Flossen & Co mit allem drum und dran. Die Becken habe ich schon.
Einrichten und befüllen werde ich erst in der neuen Wohnung.
Bilder gibt es dann auch.


Fischfreundlicher Gruß, Melli

13

25.10.2016, 17:25

So verhalten sich dann auch die Weibchen. Manchmal zicken sie sich an.
Wenn es manchmal doch zu grob wird. Gehen die die Männer dazwischen.
Danach herrscht dann wieder Ruhe.

Hi Melli,
wie im richtigen Leben. :thumbsup:
LG Norbert

Tthomas

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14

25.10.2016, 18:03

Hallo Philipp !

Die Beckengrösse 100 x 40 x 50 cm hört sich doch schon gar nicht schlecht an :)
Also 5 Stück + Beifische geht da auf jeden Fall.
Es gingen z.B. auch Apistogramma borelli......
Dann aber vlt. eher im Verhältnis 1 : 3.
Den von Dir angesprochenen Shop kannst Du ruhig nehmen ;)
Hab da aktuell auch was laufen :D .
Nur HMF überzeugt mich pers. gar nicht .....
Also dazu ( aus meiner Sicht ) je nach Beckengrösse immer ein Schnellfilter oder Außenfilter.

Gruß

Thomas
:) :D :)

Aquamelle

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15

25.10.2016, 19:52

Hallo Philipp....
und in die Runde...,

Dit hab nun überlesen.... :D ;)

Zitat

Hi Melli,
wie im richtigen Leben. :thumbsup:
LG Norbert
ganz ehrlich. :D ..im Gesellschaftsbecken ist es ähnlich.
Die Weibchen zicken auch öfter.
Bevor es zu doll wird geht das Männchen dazwischen.
Und schickt jede wieder in Ihre Ecke. :thumbsup:

Zitat

Thomas
Die Beckengröße 100 x 40 x 50 cm hört sich doch schon gar nicht schlecht an :)
Also 5 Stück + Beifische geht da auf jeden Fall.
Es gingen z.B. auch Apistogramma borelli......
Dann aber vlt. eher im Verhältnis 1 : 3.

Ja Borelli,s sind etwas einfacher in der Pflege als Kakadu,s.
Es würden sogar beides gehen.
5 Bolivianer + Borelli 1M+2-3W.

Ich selber habe nur noch Außenfilter.
Wenn du dich sowieso irgendwann vergrößern möchtest würde ich dir
raten schon dementsprechend einen einzusetzen.
Im Hauptbecken läuft der EHEIM Thermo-Außenfilter professionel 2 Typ 2128.
Und kann 600Litern umweltzen.
Im 60er Becken der, JBL CristalProfi e701 greenline Außenfilter. Umweltzt von 60-200 Liter.

Gruß Melli

16

27.10.2016, 11:24

Moin

Auch an Melli nochmal vielen Dank für das enthusiastische Plädoyer :D Dann werde ich es wohl wirklich wagen. Glaub zwei Buntbarsch-Arten werde ich aber wenn dann irgendwann später mal wagen, erstmal schauen, wie es mit einer Sorte wird :)

Die Aussage zum HMF nimmt mir leider etwas den Wind aus den Segeln - ich mag die Dinger einfach und habe bisher gute Erfahrungen gemacht. Eigentlich würde ich lieber auf Außenfilter verzichten, weil mich einfach die doch zahlreichen Berichte über verschiedenste technische und mechanische Schwierigkeiten abschrecken. Aber was sein muss, muss sein... Werde da nochmal in mich gehen.

Nicht wundern, wenn es etwas langsam vorangeht. Es muss erst noch etwas umgeräumt werden, um nochmal genau die Größe abzustecken, dann das Becken bestellen... Aber in der Zwischenzeit freue ich mich natürlich weiterhin über jegliche Meinungen/Erfahrungen/Ideen!

Gruß,
Philipp

Tthomas

Moderator

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17

27.10.2016, 12:47

Hallo Philipp !

Es gibt viele Leute, die rein auf HMF schwören.
Ist so ein bisschen "Glaubensfrage" wenn ich das so sagen kann ...

Gruß
:) :D :)

Aquamelle

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18

27.10.2016, 13:50

hi Philip, :)

Ja bitte.
Ich denke auch für den Einstieg ist ein Barschart sicher ausreichend.
Habe ich am Anfang genau so gemacht.

Innenfilter hatte ich auch eine Weile. Die Technik hatte mich anfangs auch abgeschreckt.
Ich war nicht zufrieden mit deren Ergebniss.
Vielleicht waren sie auch zu schlecht!!
Irgendwann bin ich umgestiegen.
Und bin froh darüber. Seit dem ist das Wasser super klar, habe ich kaum noch
Fischverluste und meine Fischlein sind entspanter.
Das brummen der Innenfilter mochten sie nicht so.
Dadurch waren sie ziemlich gestresst.
Fische sind nämlich sehr kommunikativ. Und nicht nur über die Körpersprache
Sie machen nicht nur blubb...blubb..! :D
Sie kommunizieren richtig untereinander.
Im Ultraschallbereich mit Klick- und Pfeifgeräuschen.
Ist wissenschaftlich nachgewiesen und erforscht.

Es gibt inzwischen die Hang On Back Aquarium Filter.
http://www.truvuaquariums.com/hangonback.html
Hatte vor einer Weile einen laufen. Ich hab nur gewechselt da ich mehr Leistung brauchte.
Von der Handhabung sind die total einfach. Kaum Technik!!

Gutes gelingen und viel Spaß wünsche ich dir!!
Gruß, Melli ^^


voha123

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19

27.10.2016, 18:56

Moinsen Philipp,

ich kenne eine gute Quelle für Bolivianer. Allerdings hat der gute Mensch erst wieder ab April / Mai Nachwuchs abzugeben. Ich weiß aber das er sehr schöne Tiere hat die noch einen hohen Wildfang-Anteil haben (also niedrige F-Zahl). Werde mir selber eine Gruppe zulegen wenn es soweit ist.
Pflege momentan L. dorsigeras, M. altispinosus, M. ramirezi, verschiedene Salmlerarten, C. pygmaeus, und O. affinis. Die "Mexikaner" werden das AQ in Richtung neue Heimat verlassen müssen. Drei Zwergcichlidenarten im AQ sind denn doch zuviel des guten, selbst bei 150x50 cm und guter Bodenstruktur. Im Prinzip gilt: Grundfläche ist bei den bodenliebenden Zwergcichliden eher wichtig als Schwimmhöhe. Was den Besatz für ein großes AQ angeht, so stehe ich persönlich auf "Kleinvieh", also das was ich jetzt auch so halte, bloß in grösseren Mengen halt.
Bei 200x60 cm Bodenfläche wären für mich eine oder zwei größere Schwärme Salmler eine Maßnahme ( so um die 30 Stück pro Sorte). Dazu ein oder zwei Zwerg-Cichlidenarten (Bolivianer und Dorsigeras vertragen sich sehr gut, zumindest bei mir) in kleinerer Gruppe. Und als mümmelnden Abschluß eben die genannten C. pygmaeus, und die Otos. Diese lassen auch die Gelege in Ruhe, sorgen für "Aufräumarbeiten", und wuseln nicht nur am Boden rum.
MFG, Volkmar

MÖGE DAS WASSER MIT DIR SEIN !!!
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ALLES FÜR DEN FISCH !!!

Lahntal

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20

27.10.2016, 20:23

Hallo,

ich habe welche von tropicwater gekauft, waren als WFNZ angegeben, sind zur Zeit so nicht auf der Stocklist.
Vielleicht kriegt er mal wieder welche. Sind bei mir putzmunter und topfit. Kann ich empfehlen.

bert