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1

22.11.2017, 16:17

450L Rio ???

Hallo Leute vielleicht könnt ihr mir helfen

Ich plane ein 450l 150x50x60 (lxbxh)
Wasserleitung: 14°DH, PH: 7
Das Becken soll auf ca. 26-29° geheizt werden ubd gefiltert über einen UV Filter und einen J** e1501.Das oben beschrieben Becken ist bereits bestellt und auf den Weg zu mir
Es wird mit zwei großen Mangroven-Wurzeln, Steinen, Kies beige 0-0,9mm und evtl. robuste Aquarienpflanzen(Javafarn,...) gestalten. Gerne möchte ich mich am Natur-Biotop der Tiere orientieren. Dadurch würde ich gern eine steuerbare LED Beleuchtung adaptieren mit welcher ich eine natürliche Beleuchtung erzeugen kann. Was könnt ihr mir empfehlen??(Bin blutiger Anfänger in Sachen LED)

Als Hauptbesatz denke ich an Südamerika-Cichliden, gerne auch in Gruppen wie zb. Geophagen(diese haben es mir besonders angetan)
Als Beifische würde ich gern L-Welse wählen(Welche Art? l91???) und evtl. noch eine schöne Art die in mein Biotop passen würde. Hoffe ihr habt Tipps, konstruktive Kritik und Erfahrungsberichte für mich.

Mein Projekt würde ich gern mit fortlaufend neuen Bilder hier darstellen
Danke schon mal für eure Antworten.

Tthomas

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2

22.11.2017, 17:39

Hallo "Unbekannt" !

Zum einen erst einmal herzlich Willkommen hier :) :-)/~
Schön das Du Dich angemeldet hast.
Eine kurze Vorstellung zur Person usw. wäre schön ;) .

Zur steuerbaren LED-Beleuchtung kann ich Dir nicht viel Tipps geben. Da gibt es hier aber sicher dn ein oder anderen.
Wenn Du die aktuelle Juwel-Reihe ? bestellt hast, ist diese ja schon incl. LED. Die ist aber wohl nicht steuerbar, so das Du die tauschen müsstest .....
Also Geophagus geht da auf jeden Fall, auch z.B. Biotodoma, Guianacara, Satanoperca.
Zumindest als kleiner Trupp der etwas kleiner bleibenden Varianten.
L-Welse z.B. dann Richtung Peckolita oder ähnlich, die bei 10 - 15 cm "aufhören".
Panzerwelse und Salmler gingen ebenfalls.

Gruß

Thomas
:) :D :)

3

23.11.2017, 07:44

Servus,

ich denke bei der Beckengröße an Geophagus parnaibae oder G. sp. "Pindaré". Guianacara als Alternative sind natürlich auch gut geeignet, ebenso Biotodoma, falls die Wasserwerte passen. Würde nur eine Art Erdfresser einsetzen, und davon eine kleine Gruppe.

Viele Grüße
Chris

4

23.11.2017, 23:53

Hy entschuldigt bitte meine Unhöflichkeit.

Bin Lukas, 25 aus Österreich. Ich beschäftige mich jetzt schon 10 Jahre mit der Aquaristik, hauptsächlich mit afrikanischen Cichliden.
Da ich durch einen Umzug die Möglichkeit auf ein neues Becken bekomme und die besseren WW mir es endlich ermöglichen Südamerika zu erkunden, wende ich mich hier an euch;)

Das bestellte Becken ist nur das Glas. Die Abdeckung ist eine alte, die 4x zwei kurze Leuchtstoffröhren hat und durch zwei große Klappen zu öffnen ist. Darum ist ein durchgehender Balken auszuschließen. Alles halb so schlim;) ich möchte eine Beleuchtung die dem natürlichen Biotop ähnelt, als würden zwei Sonnenstrahlen ins Wasser treten.
Sry für die unkreative Beschreibung aber ich hoffe ihr könnt euch was darunter vorstellen :)

450l Rio??? weil ich auch gern ein Biotop nach einem Nebenarm des Amazonas vergesellschaften möchte. 8o

Das mit den Fischen ist bei uns schwierig. Könnte L91 bekommen, ungefähr 5 Jungtiere wäre meine erste Überlegung. Auf der Suche nach speziellen Geophagus Arten bin ich noch nicht fündig geworden. Nur bei Spec. Tapajos Red Head gäbe es eine Möglichkeit, ich gehe von ÖNZ aus. Der Besatz soll sich auf 2 Gattungen beschränken, eine Cichliden Art und Welse in deren Varianten ich mir noch nicht einig bin.

Übrigens danke für eure schnelle Antwort :thumbsup:
MFG :-)/~

5

24.11.2017, 09:02

Moin Lukas,

es gibt ein fast unüberschaubares Angebot im Bereich LED-Beleuchtung. Wenn du sparsam bepflanzen willst sind mal alle LED-Beleuchtungen mit geringer Leistung und einer mittleren Farbtemperatur von 5000-6500 K geeignet. Wenn es was fertiges sein soll, eine Preisfrage. Da gibt es brauchbare Sachen z.B. von E-Heim, Solarstinger, Giesemann und Lupyled. Oder aber du baust selber und nimmst Rigidstripes, da kannst du die "Lichtfarben" nach persönlichem Geschmack zusammenstellen.
Gruß Ralf

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Dieser Beitrag wurde 83 mal editiert, Grunt: Schreipvehler

6

24.11.2017, 11:54

Hallo bei dem Pflanze möchte ich einen großen javafarn und evtl noch eine zweite Pflanze aus dem Natur Biotop. Nein was fetiges muss es nicht sein, grundsätzlich möchte ich es selbst bauen;) was benötige ich und wo bestellt ihr?
Was benötige ich alles für eine natürliche Beleuchtung?
Mfg

7

24.11.2017, 12:04

Hier noch Bilder vom Unterbau der bereits auf sein Aquarium wartet;)
»lukey« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lukey« (24.11.2017, 12:25)


Tthomas

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8

24.11.2017, 16:06

Hallo Lukas !

Wenn Du die vorhandene Abdeckung mehr oder weniger weiter nutzen möchtest, könntest Du die Leuchtstoffröhren z.B. durch
LED-Leisten von LED Aquaristik ersetzen.
Ich finde die pers. sehr gut ;)

Gruß
:) :D :)

9

27.11.2017, 00:49

Kann man diese leiste dimmen?

Habe heute eine Importeur gefunden welche Geophagen besorgen kann. Bei ihm hab ich zwei L91 zwischen 9 und 11cm reserviert. Was könnte noch dazu passen?
MFG

Tthomas

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10

27.11.2017, 10:49

Moin !

Ja, die kann man dimmen. Schau am besten mal auf die Internet-Seite ;)

Gruß
:) :D :)

11

27.11.2017, 20:42

Danke ich werde mich mal schlau machen;)
Hier noch meine aktuellen WW aus der Leitung:
»lukey« hat folgende Datei angehängt:

12

28.11.2017, 09:55

Hallo Thomas,

ich habe hier schon mal sehr ausführliche Beiträge zu LED Beleuchtung geschrieben:
https://americanfish.de/index.php?page=T…ght=#post168612
Einfach da mal lesen :)

Ich finde deine Härte-Werte für Südamerika zu hoch und der PH könnte etwas runter. Gerade Geophagus können durchaus zu Lochkrankheit neigen, was bei höherem PH auch eher auftritt und mit einbringen von Huminsäuren auch deutlich weniger kommt, bzw. das Problem lösen kann.
L-Welse würde ich dann auch keine zu großen Nehmen. Hypancistrus-, Pnaquolus, Pecoltiaarten z.B. . Kleinere Ancistomus-Arten wären auch noch eine Möglichkeit. L91 können schon ganz schöne Kaliber werden. Geht aber noch in dem Becken, wenn sich die beiden vertragen und es nur 2 sind. Panzerwelse finde ich persönlich mit einer Geophagusgruppe nicht ideal, die können da recht kurz kommen, da das schon Nahrungskonkurrenten sind und die Barsche sich da natürlich durchsetzen. Kann gehen, muss aber nicht, hängt von Anzahl und Beckengröße und Art ab. Geophagus ist halt auch nicht gleich Geophagus. Manche sind eher Gruppenfische, manche gar nicht (z.B. Tapajos Red Head), manche werden gut 15cm manche 30cm.

Gruß,
Stephan

13

28.11.2017, 21:49

Hmmm das sind schlechte news;( gibt es Alternativen bzw zu wie viel Geophagen kannst du mir raten?(anfangs mehr und nach Paarfindung natürlich verringern)

Die L91 sind fix da ich mich echt für diese Art interessiere und mir dieser wels es mir echt angetan hat;)
Mit welchen Welsen kann man die L91 vergesellschaften?
Mfg

14

29.11.2017, 14:42

Hallo,

also, die kleinen Arten wie Geophagus taeniopareius und grammepareius werden zwar nur 15cm sind aber untereinander auch eher aggressiv und schwimmfreudig, also eigentlich auch nur was für größere Becken. Gerade weil man dann auch ein paar halten sollte, damit sich Aggressionen verteilen. Wie Chris oben auch schreibt, gehen vielleicht am ehesten G. parnaibae, oder pindare. Die liegen so um die 16cm. Mehr als 6 Tiere würde ich da aber auch nicht nehmen, gerade wenn die mal ausgewachsen und brutpflegend sind, wird das schon eng.
Bei G. Tapajos Red Head kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die Männchen so 18cm schon erreichen. Auch sind sie sehr schwimmfreudig und definitiv keine Gruppenfische. Ich hatte zwei Paare. Das Ging, war aber auch viel Gejage und Gezanke. Verletzen tun sich die Tiere nicht, es ist aber eine ständige Unruhe und letzendlich stress für die Tiere. Es gibt auch Naturbeschreibungen, die sagen, dass Tapajos Red Head in Gegensatz zu anderen Erdfressern eher Paarweise angetroffen werden und nicht in Gruppen.
Größere Arten würde ich nicht nehmen, das wird zu eng.

Alternativen wären wie andere auch schon geschrieben haben Guianacara oder Biotodoma. Biotodoma ist ja optisch schon recht nahe an Geophagen, aber halt etwas kleiner.
Bei Guianacara würde ich auch nicht die allergrößte Art nehmen (gibt ja auch kleinere mit eher 13cm, andere werden auch 18cm), weil die auch recht munter und etwas zänkischer sein können. Aber Guianacara haben den Vorteil, dass sie in der Natur Brutkolonien bilden. Also, auch da einigermaßen dicht aufeinander brüten. Daher ist eine Aquariumhaltung da nicht so das Problem und man wird auch 3 Paare vermutlich halten können.
Mit den Wasserwerten sollte man bei alle den Fischen aber schon nochmal etwas "südamerika-spezifischer" werden.

Wenn du in dem Becken zwei L91 hast, die ausgewachsen sind, weiß ich nicht, ob man da noch viele andere Welse braucht. Maximal etwas wehrhaftes wie Panaquolus-Arten.

Grüße,
Stephan

15

29.11.2017, 17:37

In der Literatur und auf div Internetseiten wird für eine Grenze von 20°Dh für Geophagus Red Head angegeben darum dachte ich, dass <14° passend wäre. Gibt es Möglichkeiten die Härte zu senken ohne Osmosewasser??

Tthomas

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16

29.11.2017, 18:46

Hallo Stephan !

Ich vermute mal, Du wolltest Lukas antworten und nicht mir ?!

@LUKAS

Also ich pers. finde die Wasserwerte für Nachzuchten Okay ;)
Bei Wildfängen oder z.B. bei Satanoperca könnte es schwieriger bzw. ungünstiger werden ....
Alternativ gingen aber z.B. halt auch gut Guianacara oder Gymnogeophagus.
Bei Geophagus würde ich Richtung G. tapajos red oder G. steindachnerie tendieren, wenn es nicht zu gross werden soll, oder G. pindare.

Gruß

Thomas
:) :D :)

17

29.11.2017, 18:57

Hallo Lukas,

naja, zwischen "sie werden es überleben" und "empfohlene dauerhafte Haltungsbedingung" ist das der Unterschied, würde ich mal sagen. Geophagus in der Nähe der 20°dG zu halten ist sicher nicht gut.
Schau einfach mal: L-ko hat diese Woche ein Thema eröffnet "Wasserwerte Südamerika". Da ist ein Link zu einer Karte. Da kannst du lauter Messpunkte anschauen mit Wasserwerten. Da ist fast überall die Leitfähigkeit dabei. Den Wert kann man leicht in Härtegrad umrechnen. Wenn ich es richtig im Kopf habe ist das zirka 33µS/cm = 1 °dG.
Wenn man mal verschiedene Gebiete anschaut, dann sind da viele mit nicht mal 1°dG. Wenn man unterschiedliche Gebiete anschaut, wo verschiedene Geophagus Arten leben, dann liegen die eigentlich durchweg unter 2°dG. Es gibt villeicht mal "extreme Ausreißer" bis 5°dG. Dann ist es sicher nicht ideal dort vorkommende Fische jenseits der 10°dG zu halten.
Bei G. Red Head kann ich dir auch sagen, dass das allein in der Färbung der Tiere einen deutlichen Unterschied macht, ob die etwas härteres Wasser haben, oder schön weiches, leicht saures. Im Verhalten sowieso.

Härte aus Wasser bekommen ist halt schwer. Osmose ist der üblichste. Ich kann auch kein Leitungswasser nehmen, ich benutze eigentlich schon immer Regenwasser. Hat den Vorteil, dass dies auch leicht sauer ist und im Normalfall kein Nitrat aufweist (kann im Frühjahr bei viel Pollen ein wenig drin sein).

15°dG ist eher was für Mittelamerikaner ...

Gruß,
Stephan

@ Thomas, ja Lukas wollte ich antworten. :)
Nachzuchten tollerieren meist mehr Härte, aber ideal finde ich das dennoch nicht dauerhaft. Mit Wildfängen wird das auch bei Geophagus Red Head nichts.
Die meisten Gymnogeophagus sollte man halt kühler halten, zumindest zeitweise deutlich kühler. Sie machen es zwar mit, aber alt werden die so nicht. Und zusammen mit L91 wird das schwierig.

Tthomas

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18

29.11.2017, 19:04

In der Literatur und auf div Internetseiten wird für eine Grenze von 20°Dh für Geophagus Red Head angegeben darum dachte ich, dass <14° passend wäre. Gibt es Möglichkeiten die Härte zu senken ohne Osmosewasser??


Hallo !

Filterung über Torf kann zumindest etwas bringen. Vorrangig normalerweise eher dann beim PH-Wert.

Gruß
:) :D :)

19

30.11.2017, 00:44

@Stephan:
Die Möglichkeit mit dem Regenwasser habe ich auch. Aber wie kommst du mit den Wintermonaten klar?

20

30.11.2017, 08:47

Hallo,

ich hatte eher mal in Jahreszeiten Probleme Wasser zu bekommen, wo man es nicht denkt. Beispielsweise letztes Jahr im Herbst. Da hat es einfach nicht geregnet. Für solche Fälle habe ich eine kleine Osmose-Anlage.
Aber normal nehme ich immer Regenwasser. Die Winter sind bei uns hier nicht so kalt, dass ich die Tonne leer machen muss. Und bis auf mal kurz im Januar gibt es auch kein Eis drauf. Wohne halt in einer der wärmsten Ecken Deutschlands. Ich zapfe immer eine Reserve ab in große Kanister,
auch damit ich diese temperieren kann. Man kann sich ja 150-200 Liter irgendwo hinstellen. Ist halt bisschen Arbeit, aber was tut man nicht alles ...

Grüße,
Stephan