Beiträge von oppelnews

    Wie schon gesagt, einige der 9 Arten lassen sich nur sehr schwer unterscheiden.

    Ich würde mal die Beschreibungen von guttorosa, snyderae und bemini zusammentragen.

    Vielleicht ergeben sich da Anhaltspunkte.

    Gruß

    Swen

    Hallo Ihr Lieben,

    abschließend möchte ich Euch noch einige Bilder von verschiedenen durch uns besuchten Biotope zeigen.

    Die meisten befanden sich an der N1.

    Ein Salmlerbiotop in der Nähe von Kourou ist das Folgende. Anhand der ausgezehrten Körper sieht man, dass Nahrung hier dünn gesät ist:

    Auch hier ist ein Beilbauch, zwei Hyphessobrycon simulans und eine mir unbekannte Salmlerart zu sehen.

    Am folgenden Biotop in der Nähe von Montagne de Singhes hielt noch ein besondere Überraschung für alle Fans von Lebendgebärenden bereit:

    Tomeurus gracilis heißen die kleinen Kerlchen.

    Bis bald Euer Swen

    Hallo mein Lieber,

    nach Anton Lambois Buch müsste es C. Benins sein. Dort als tilapia bemini (audenaerde 1972) angegeben.

    Das Foto zeigt zumindest blaue Lippen, wie auf deinen Bildern.

    Liebe Grüße

    Swen

    Jetzt habe ich Euch die Bilder von der Oberfläche gezeigt. Da will ich Euch nicht auf die Folter spannen und auch die Unterwasserbilder des Biotops nachreichen.

    Der zeigt mal, dass wir Salatschüsselaquarianer auch unsere Daseinsberechtigung haben. ;)

    Jedenfalls könnte ich ein Becken nicht besser einrichten. Bitte entschuldigt die leichten Unschärfen aufgrund der Schwebstoffe. Bei der Artidentifizierung wünsche ich Euch dagegen viel Spaß.

    Bis bald Euer Swen

    Hallo Ihr Lieben,

    hat ein paar Tage gedauert, bis ich wieder zum Schreiben komme.

    Nach unserer etwas abenteuerlichen Anreise erreichten wir das gesuchte Biotop, was sich erst einmal zaghaft am Rand...

    und so nach und nach in seiner ganzen Schönheit zu erkennen gab.

    Verschiedene Seerosen,

    Eichhornia azurea und Cabomba waren die bestimmenden Wasserpflanzen.

    Zum Hineinspringen hielt sich dann mein Mut doch in Grenzen. Konnte man doch wegen der dichten Pflanzen und des leicht trüben Wassers nur eingeschränkt sehen. Wahrscheinlich auch wegen des gesichteten Schlangenkadavers. ;)

    So versuchten wir unser Glück vom Boot aus, was natürlich nur beschränkte Erfolge zeigte.

    Hier Polycentrus schomburgii oder Nannacara hier

    Bald geht's weiter.

    Euer Swen

    Hallo Dirk,

    da hast du Recht.
    Mein Bestimmungsbuch ist von vor 2015. Da ist die Gattung aufgestellt worden. Bis dahin waren sie bei Parotocinclus mit eingeordnet.

    Im Guide des Plissees d‘eau souverän de Guyane wird die neue Gattung angegeben.

    Liebe Grüße

    Swen

    Hallo Ihr Lieben,

    das Wochenende war viel los, so dass ich erst heute wieder dazu komme.

    Langsam neigte sich unser Urlaub dem Ende zu, das wir noch mit einem kleinen Highlight krönen wollten.

    Also machten wir uns mit einem von Joep geliehenen Boot auf zum Crique Gabriel. Martin hatte mir von dem Biotop atemberaubende Bilder gezeigt, so dass ich diesen unbedingt selbst in Augenschein nehmen wollte. Also Boot gemietet, dieses mit viel Kreativität auf das Dach des Mietwagens geschnallt und los ging es.

    Nach einer guten Weile kamen wir dann an der Stelle an, an der wir das Boot zu Wasser lassen sollten. Nun liegt das Biotop, ein Sumpfgebiet oberhalb einer kleinen geologischen Gesteinsbarriere, die unterhalb noch stark von den Gezeiten beeinflusst wird. Sprich, in diesem Bereich ändert sich mit Ebbe und Flut die Strömungsrichtung.

    Ich nehme an, dass dies auch Martin aus dem Konzept gebracht hat, der ja schon einmal da war und mit dem Brustton der Überzeugung in die zu rudernde Richtung wies. ;)

    Also rein ins Boot und los. Die Landschaft war atemberaubend schön. Das Rudern war allerdings anstrengend, da wir immer wieder das Boot über Bäume und Äste heben mussten, um weiterzukommen.

    Als nach ca. einer Stunde anstrengender Rudertätigkeit dass Wasser immer noch nicht die erwarteten Sichtverhältnisse aufwies, kamen uns dreien schon Zweifel, die uns allerdings nicht am Weiterrudern hinderten.

    Erst als Christoph auf die Idee kam, unser Leitwertmessgerät auszupacken und dieses schon gar nichts mehr anzeigte, da der Leitwert jenseits der 10.000 war, wurden wir stutzig. Das aus dem Rucksack gezogene GPS bestätigte uns, dass wir uns nur noch unweit der Mündung in den Le Mahury befanden.

    Dummerweise hatten wir uns zudem bei der letzten Baumüberquerung einen Bootsflicken weggefahren, so dass Christoph einen Springbrunnen im Boot meldete. Wir also das Boot umgedreht und jetzt zu zweit, da einer schöpfen musste mit voller Kraft zurück. Da mittlerweile die Ebbe eingesetzt hatte war dies über die ganzen im Wasser liegenden Bäume ganz schön anstrengend.

    Ihr könnt Euch vorstellen, wie wir im Schweiße unseres Angesichts endlich wieder die Bootsanlegestelle erreichten. Das Boot aus dem Wasser zum Trocknen, das Leck begutachtet und seelisch und moralisch darauf eingestellt, den gesuchten Biotop heute nicht zu erreichen. Das Boot war schon wieder auf dem Auto, als Martin plötzlich anfing, fieberhaft in der Gegend rumzusuchen. Aus seinem gemurmelten "...wir sind doch in Frankreich, da wird doch wohl..." wurde ich zuerst auch nicht schlau, ehe ich die ganzen rumliegenden Bierstöpsel bemerkte.

    Nach ca. 5 Minuten kam Martin freudestrahlend gelaufen, in der Hand einen Weinkorken. Mit diesem einen Bierdeckel zur Sicherung, das der Pfropfen nicht wieder herausgedrückt wird und reichlich Kaugummi gelang es uns, das Leck abzudichten. Der Testlauf funktionierte und so ging es mit einiger Verzögerung doch noch Richtung des Biotops. Mittlerweile war die Ebbe so stark, dass wir aussteigen und das Boot ziehen mussten.

    101_0703.jpg

    Ein durchdringender Verwesungsgestank raubte uns auf dieser Passage fast den Atem und ich bin mir nicht sicher, ob ich der Anakonda lieber so oder doch lieber lebend begegnet wäre. Wahrscheinlich hätte es mich schon gereizt, diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Mit ins Wasser springen war es allerdings auch vorbei. ;)

    Nach diesen Abenteuern erreichten wir schließlich das erwartete Biotop. Dass muss allerdings bis zum nächsten Mal warten.

    Bis Bald.

    Hallo Tom,

    es geht nicht darum, Interessierte auszuschließen oder ein Geheimtreffen abzuhalten.

    Problematisch ist vielmehr, dass sich auf diesen Veranstaltungen Leute einschleichen, deren Ziel es ist, eine solche Veranstaltung zu capern oder zumindest zu stören.

    Da sich die Veranstalter und normalen Teilnehmer ja ernsthaft über das Thema informieren und austauschen wollen, sind solche Störungen natürlich nicht gewollt.


    Aus meinem beruflichen und privaten Umfeld höre ich in letzter Zeit immer wieder von solchen Störaktionen. Ich kann daher die Vorsicht der Veranstalter nachvollziehen.

    Liebe Grüße

    Swen