Beiträge von Aquaphilius

    Bei den Scleromystax musste ich wegen der Hitzeempfindlichkeit reichlich Lehrgeld bezahlen. So schön sie auch sind. Die Haltung im Keller funktioniert gut. Eine Bekannte züchtet die sehr erfolgreich im Keller in Regenwasser. Ab 26 ° C aufwärts wird's bei denen schon richtig eng. Das würde Dir im Hochsommer richtig Stress bereiten.

    Meine Fische hole ich im Winter rein in den Keller. Da gehen dann die Temperaturen dann auf ca. 13° C runter. Dann gibt es auch nur noch wenig Futter (1 x pro Woche). Eigentlich sollen meine Fische u. a. in einem selbst gemauerten 2.000 Liter Becken überwintern. Es war im letzten Jahr leider noch nicht dicht. Steht (nach ziemlichem Frust darüber) für den nächsten Urlaub auf der Todo-Liste. Für den Fall, dass ich es nicht dicht bekomme, muss dann wieder das Provisorium vom letzten Jahr ran:

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    Mit Deinem Wintergarten bist Du in einer luxuriösen Ausgangssituation. Den zeitlichen Ablauf bestimmen unsere Jahreszeiten. In Uruguay ist der Zeitablauf der Jahreszeiten zwar ziemlich anders (dort ist mehr oder weniger Sommer wenn bei uns Winter ist). Spätestens bei den Nachzuchten stellt diese Umstellung vor gar keine Probleme und die Wildfänge tun sich damit auch nicht so schwer. Bei Vögeln soll das schwieriger sein, habe ich mal gehört.

    Hallo Udo,

    Ich habe noch einiges auf meinem Facebook-Profil https://www.facebook.com/profile.php?id=100016468443532

    Ich habe einige Crenicichla-Arten aber ich komme immer mehr zum Schluss, dass diese sich einfach nicht für Gemeinschaftsbecken eignen. Crenicichla sind eigentlich immer die Macht im Becken und stressen die Mitbewohner einfach schon durch ihre Präsenz. Ich muss gerade meine Geophagus sveni umsetzen weil die wirklich friedlichen Crenicichla acutirostris die sveni unterdrücken ohne ihnen Schäden zuzufügen.

    Ich habe im Teich Crenicichla celidochilus. Die sind halt die Chefs im Teich aber bei 7 x 3,5 m Fläche ist das kein Problem.


    Hier ist ein Video aus meinem 2.000 Liter Teich, in dem einige der vorgeschlagenen Arten rumschwimmen. Die Gymnogeophagus sind junge gymnogenys:

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    Hallo Udo,

    das ist eine schöne Idee mit dem Becken im Wintergarten. Die Temperaturen passen auf jeden Fall. Wenn es Dich nach Uruguay zieht, würde ich als Besatz in so einem Becken Australoheros spec. red ceibal (die lassen sich auch gut in Gruppen halten), eine offenbrütende Gymnogeophagus Art wie terrapurpura, meridionalis oder rhabdotus und eine der maulbrütenden Gymnogeophagus Arten wie gymnogenys oder mekinos empfehlen. Cichlasoma dimerus sind sicher auch gut möglich aber da habe ich keine Erfahrung mit. Als Salmler schwimmen bei mir Rautenflecksalmler und Welse Hoplisoma paleatum. Von den Scleromystax aus der Panzerwelsecke würde ich die Finger lassen. Die sind sehr hitzeempfindlich.

    Hallo Andreas,

    Wie sieht es bei den genannten Rahmenbedingungen mit Loricariiden aus? Gibt es da Empfehlungen von Euch? Sie dürfen gerne bis 30 cm groß werden, da hätte ich nichts gegen, sollen aber keine Sägewerke sein und wenn sie sich nur verstecken, wäre es auch nix.

    Es gibt diverse subtropische Loricariiden wie Hypostomus, Hemiancistrus und Ancistrus.

    Folgende subtropische L-Welse halte ich bzw. habe ich gehalten und kann mit persönlichen Erfahrungen dienen:

    Ancistrus spec. Rio Paraguay sind wirklich schön aber in meinem Becken haben sie sich dauerhaft versteckt gehalten. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob noch welche da sind.

    Hemiancistrus spec. Uruguay L523 zeigen sich auch am Tage häufig.

    Hypostomus spec. Uruguay halte ich im Pool im Winter und im Sommer draußen im Teich. Im Teich sehe ich ihn ausgesprochen selten. Im Pool im Keller sehe ich ihn dann aber sehr häufig. Deshalb könnte Ich mir aber vorstellen, dass er sich im Aquarium öfter zeigt. Meine jungen Hypostomus luteus zeigen sich nach mittlerweile knapp einem Jahr recht häufig. Die genannten Arten werden aber größer als 30 cm. Andere subtropische Hypostomus Arten schätze ich verhaltensmäßig ähnlich ein. Die sind bloß sehr schwer zu bekommen.

    Es gibt auch einige subtropische Loricaria Verwandte. Da kann ich nicht mit Erfahrungen dienen.

    Gymnogeophagus terrapurpura stammt aus subtropischen Gefilden. Diese sowie die subtropischen L-Welse und Scleromystax sollten kalt überwintert werden. Dazu wandern sie bei mir zum Oktober aus den Teichen immer in den Keller, wo sie bei Temperaturen von unter 15°C für ein paar Monate mit verringerten Futtergaben überwintern. Ich sehe es eher als potentielles Problem an, dass Du sie im Winter nicht kühl genug halten kannst im Wohnraum. Die Scleromystax sind gegen Hitze auch recht empfindlich. Ich halte die kleinwüchsigeren Scleromytax cf. barbatus. Die sind relativ robust gegen Hitze. Scleromystax kronei geht bei über 30°C ziemlich sicher ein.

    Hallo Michael,

    ich hatte von den Darienheros anfangs drei halbwüchsige Weibchen von einem Halter aus Berlin. Die drei Damen haben etwas gestänkert untereinander. Die Rangfolge war aber klar geregelt und es kam zu keinerlei Verletzungen. Mit Einzug das Männchens hat sich dann das Alpha-Weibchen mit dem Männchen abgesondert und ein Gelege gehabt, was allerdings am zweiten Tag wieder weg war. Vor ca. einem Monat schwamm dann die ehemalige Chefin ziemlich gerupft durchs Becken und die zweite Dame zeigte sich in "Prachtfärbung" samt des Nachwuchs gemeinsam mit dem Männchen im Video. Die Aggression der Art hält sich allerdings, sogar während der Brutpflege, in Grenzen.

    Seit einiger Zeit pflege ich Darienheros calobrensis im Rahmen des Arterhaltungsprogramms des AKG der DCG. Im Moment hat ein Paar das Becken mehr oder minder für sich allein. Die Mitinsassen bewegen knapp unter der Wasseroberfläche.

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    Vielen Dank!

    Hallo Boris,

    Tolle Aufnahmen!

    Da sieht man wieder, was für tolle Fische die australoheros sind.

    Vielen Dank Swen! Aber die Australoheros spec. "Red Ceibal" sind schon ziemlich besonders. Ich habe ja noch Australoheros facetus. Das sind schon ziemlich graue Mäuse obwohl sich auch bei denen ein deutlicher Gelbton ab und an zeigt. Außerdem sind sie aber auch aquarienhistorlsch gesehen ziemlich interessant weil Australoheros facetus wohl eine der ersten Cichlidenarten war, die hierher gelangt sind

    Einer der ersten Versuche mit der neuen Kamera fand in meinem kleineren Teich statt. Die Australoheros spec. "Red Ceibal" führen zur Zeit Jungfische:

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    :(;( Die Videos sind viel zu kurz :!::!::!:

    Aber trotzdem , sehr schön :):):):thumbup::thumbup::thumbup:

    mfg Micha. :)

    Danke Micha,

    leider hat der Akku meiner GoPro eine Macke. Ich stehe jetzt vor der Entscheidung einen neuen Akku für die GoPro 3 oder evtl. dann doch mal ein neueres Modell anzuschaffen. Ich tendiere zu der zweiten Alternative. ;) Damit werde ich dann sehr gerne neue und längere Videos machen.

    Ich melde mich auch mal wieder mit Videos aus meinen beiden Teichen:

    Video aus meinem großen Teich. Folgende Arten sind zu sehen:

    Australoheros facetus,

    Crenicichla celidochilus und

    Geophagus iporangensis

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    Video aus meinem kleinen Teich. Folgende Arten sind zu sehen:

    Australoheros spec. "Red ceibal"

    Psalidodon anisitsi (Rautenflecksalmler)

    Gymnogeophagus gymnogenys

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