Beiträge von Martin_G

    Hallo Robert,


    aus Schaden wird man klug, leider. Wenn ich sehe, dass meine Fische Anstalten machen abzulaichen, rühr ich das Becken kaum mehr an, bis ich sicher bin dass die Jungen übern Berg sind. Außer natürlich den minimalen Wasserwechseln mit gut durchlüftetem, abgestandenen Frischwasser. Aber wie ich sehe, gibst du nicht auf und startest den nächsten Versuch. Gut so! :thumbup:

    Ich hatte nach einem Wasserwechsel schonmal was ähnliches, allerdings sind mir dabei auch ein paar erwachsene Fische eingegangen. Es hat sich rausgestellt, dass die bei der Wasserversorgung irgendein Staubecken mit Chlor rausgewaschen haben. Seitdem sammle ich das Wechselwasser erstmal in einer Regentonne im Keller und durchlüfte es für einen Tag mit einem Ausströmer.

    Hallo Leute,


    so sieht mein Fanggewässer aus:






    Hauptsächlich sind da weiße Mückenlarven drin und vereinzelt Cyclops.

    Hey Tom,
    meinste Foren Treffen? Würd ich schon gerne kommen, ist mir aber nicht möglich wegen der Anreise...
    Ein bisschen geht der Kalk schon weg, aber nicht ganz und dann sind ja noch die Kratzer...
    Schön wenn sie dir gefallen :-)/~


    Franz, mein Bester, es reicht, wenn du bis zu mir fährst, ich würde dich dann nach Dresden mitnehmen. Dann ist die Fahrt für mich nicht so einsam.


    Gruß
    Martin

    Hallo,


    aus aktuellem Anlass:


    Nachdem meine Apistogramma spec. Papagei schon dreimal ihr Gelege gefressen haben, hab ich es ihnen diesmal weggenommen. Die Babies sind schon geschlüpft, ich schätze es sind etwa. 50.


    Gruß
    Martin

    Hallo Chris,


    in welchem Geschäft gibts denn noch deutsche Nachzuchten? Gerade bei Salmlern halte ich das für äußerst unwahrscheinlich. Die kommen allenfalls noch aus Tschechien.


    Aber ich schließe mich der allgemeinen Kritik an. 79 Cent für einen Neon sind einfach pervers.


    Gruß
    Maritn

    Hallo Alex,


    meiner Meinung nach ist es bei Buntbarscheiern besser, wenn sie nicht an die Luft kommen. Bei Panzerwelseiern z. B. macht das nicht so viel aus, aber ich hab festgestellt, dass bei z. B. bei Eiern von Schmetterlingsbuntbarschen schon der abrupte Druckwechsel beim Herausnehmen aus einem 50 cm hohen Becken zu Rissen in der Eischale führen kann.


    Gruß
    Martin

    Hallo Leute,


    also ich hab mit Essigälchen komplett andere Erfahrungen gemacht wie Mario.


    Bei mir sind die Viecher nicht an der Innenseite der Flasche hochgekrochen, sondern haben sich in Wolken im oberen Bereich des Wassers aufgehalten.


    Die meisten Essigälchen waren so klein, dass sie durch einen Kaffeefilter flutschten. Ich hab die immer so entnommen: Ich hab ein 5 cm langes Stück Luftschlauch dicht mit Filterwatte verstopft. Dann das Schlauchstück auf eine Spritze gesteckt und Wasser aus dem Zuchtansatz durch die Filterwatte in die Spritze gezogen. Die Essigälchen bleiben in der Watte hängen. Anschließend den Schlauch wieder abnehmen und das Essigwasser zurück in die Flasche spritzen. Schlauchstück umgedreht auf die leere Spritze stecken und diese mit klarem sauberen Wasser aufziehen. Die Essigälchen werden aus der Watte gemeinsam mit dem sauberen Wasser in die Spritze gespült und können direkt ins Fischzuchtbecken gegeben werden.


    Bei mir haben die Zuchtansätze keinen Gestank entwickelt und ich musste die Älchen auch nie neu ansetzen. Ich hab allerdings auch nie den Bodensatz aufgewirbelt.


    Der Pflegeaufwand ist praktisch gleich NULL. Bei mir liefen die Flaschen 3 Jahre, ohne dass ich irgendwas gemacht hab, außer hin und wieder das verdunstete Essigwasser nachgefüllt.


    Wenn man mal kurzfristig mehr Älchen haben will, einfach den Zuckergehalt etwas erhöhen. Dann setzt eine explosionsartige Vermehrung ein.


    Gruß
    Martin



    Vorteile: Kein Pflegeaufwand, niedrige Kosten, sehr ergiebig
    Nachteile: Manche Fische scheiden die Essigälchen unverdaut wieder aus

    Hallo,


    ich habs immer mit Heu gemacht und das war einfach. Dazu hab ich einen 5-Liter-Behälter genommen, Wasser aufgefüllt, eine Handvoll Heu reingegeben und das ganze mit abgestandenem Wasser (Untersetzer einer Kübelpflanze im Garten) angeimpft. Das Ganze in den Keller bei etwa 15° C gestellt. Nach zwei Tagen hatte ich Kahmhaut drauf, nach einer Woche dichte Wolken von Pantoffeltierchen. Nach drei Wochen hab ich einen neuen Ansatz gemacht und mit dem alten Wasser angeimpft. Gefüttert hab ich einfach, indem ich einen halben Teelöffel von der Brühe ins Aufzuchtbecken gegeben habe. Man sollte in dem Fall aber täglich etwas Wasser im Zuchtbecken wechseln. So hab ich einen Schwarm von 250 Rote von Rio aufgezogen.


    Vorteil: Kann jeder und kostet nix, kaum Pflegeaufwand, ergiebig
    Nachteil: stinkt nach einiger Zeit


    Gruß
    Martin

    Hey,


    also zunächst mal entwickeln Apistogramma nach meiner Erfahrung keine "Pärchenbildung". Die Männer laichen in den Becken auch locker parallel mit verschiedenen Weibchen ab und spielen dann nur den äußeren Reviermacker. ^^

    Hallo Tom,


    so pauschal würd ich das nicht sagen. Bei mir im 450-Liter-Becken hat ein Apistogramma panduro Männchen mit einer Dame gelaicht und macht keine Anstalten, sich nach den anderen 3 Weibchen im Becken umzusehen. Im Gegenteil, er beteiligt sich sehr intensiv an der Pflege seiner Kinder aus erster Ehe. :D


    Gruß
    Martin

    Hallo Forum,


    also ich nehm die Blätter nicht vom Boden. Gerade bei Eichen und Buchen bleibt das Laub doch sehr lange am Baum, teilweise sogar bis zum nächsten Austrieb im Frühling. Ich pflücke die trockenen Blätter nach dem ersten Frost direkt von den Zweigen und lagere sie in einem Baumwollsack. Wenn ich welche brauche, kommen die direkt aus dem Sack ins Becken. Überbrüht oder gar gekocht wird da nix mehr. Genauso mach ich das mit den Erlenzäpfchen. Probleme hatte ich so noch nicht.


    Gruß
    Martin