Beiträge von Mathl

    Moin Udo,

    warum nicht erstmal mit mechanischer Reinigung versuchen? Der Belag ist ja ziemlich stark und könnte mit geeigneten Mitteln lose gemacht und abgesaugt werden. Hatte in einem Aquarium auch mal einen dunklen Belag , weiß bis heute nicht, was das war. Hatte nach geraumer Zeit Erfolg damit. Das daneben stehende Becken war identisch groß (600l) , identisch eingerichtet und mit ähnlichem Besatz. Als ich es weitestgehend im Griff hatte, kamen ein paar 08/15 Ancistrus rein und erledigten den Rest. Bis zum heutigen Tag :thumbup:. Junge Schildersaugwelse sind noch empfehlenswerter, aber irgendwann will man sie nur loswerden. Ich nicht, bei mir schwimmen 5 dieser Fressmaschinen seit Jahren. ;)

    Beste Grüße von Mathias

    Leider werden die Fische im Handel dann aber nicht aus Argentinien stammen.

    Fraglich auch immer noch wie kalt das Wasser dort wird.

    Ich werde mich wahrscheinlich anders orientieren und danke euch allen!

    Moin Michael,

    eine richtige und verantwortungsbewußte Endscheidung, auch wenn es manchmal schmerzlich ist. Meine Geophagen werden unter ihrer "Wohlfühltemperatur" scheu und ich mache auch keine Experimente, was es sonst noch so für Auswirkung haben könnte. Ich würde adulte sveni auch nicht unter 1,80x0,6x0,6 m halten.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin Michael,

    in Südamerika gibt es einige Flüsse mit gleicher Bezeichnung. Der Rio Parana, den Du meinst, ist ein riesiger Hauptfluß (fast 5000 km lang) welcher von der Hochebene Brasiliens über Argentinien in den Atlantik entwässert. Das Verbreitungsgebiet von Geophagus sveni sind das Flußsystem des Tocantins. Einer der linken Zuflüsse ist der Rio Araguaia und einer der rechten stellt der Rio Parana ( ca. 500 km Länge) dar. Im Letzteren schwimmen die sveni mit den Glanzstrichen im Kopfbereich. Ich halte meine Tiere bei mindestens 25`C in Gruppen von ca. 6-8 Stück. Und da wird es schon in 450 l ziemlich eng, da sie auf jeden Fall die 25 cm Marke deutlich überschreiten.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin Manfred,

    sehr, sehr Schade um die Aquarien. Eigentlich könnten nur Zoo's, Öffentliche Aquarien oder ähnliches diese übernehmen. War noch im Oktober vorigen Jahres zu Besuch und tief beeindruckt von der gesamten Anlage. Geraume Zeit später erhielt ich die traurige Nachricht.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin Sylvio,

    gelungene Fotos von immer wieder attraktiven Tieren. Neben G. daemon meine absoluten Favoriten dieser Gattung. Bei der Vergesellschaftung sollte man wirklich Augenmerk auf den anderen Besatz legen. Bin gespannt, wie das Aquarium im Endzustand gestaltet wird.

    Beste Grüße von Mathias

    Bzgl L. dorsigera:
    Wolfgang Staeck verweist in seinen beiden Büchern über Südamerikanische Buntbarsche auf Verbreitungsgebiete bis zum mittleren Rio Parana (30° südl. Breite) in Argentinien und dort auf von ihm gemessene 12°C im Winter, wo er sie zusammen mit A. borelli gefangen hat.

    Moin Udo,

    von A. borelli hatte ich in "Die Buntbarsche Amerikas" Band 2 von Ingo Koslowski die Mitteilung von W. Staeck über deren Temperaturtoleranz gelesen. Von L. dorsigera war mir dies bisher nicht bekannt. Man lernt nie aus. In den Haltungsempfehlungen werden auf jeden Fall immer höhere Temperaturen (20-25`C) genannt.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin Udo,

    bei den genannten Cichliden sehe ich, außer bei Laetacara dorsigera, keine Probleme. Diese haben m.E. einen doch höheren Wärmebedarf. Persönlich würde ich es bei Australoheros, Gymnogeophagus und C. dimerus belassen. Noch ein paar geeignete Welse und evt. Salmler dazu sollte passen. Mit der Aquariumgröße, in diesem Fall der Höhe , ist das so eine Sache. Man möchte den vorhandenen Platz voll nutzen, aber gerade bei der Höhe von 60 und 70 cm ist eine Glasstärke von 12 auf 15 mm wahrscheinlich sicherer. Und das merkt man schon preislich. Für eins meiner Aquarien von 2,4 x 0,8 m gab der Hersteller bei 12er Glas eine Maximalhöhe von 0,65 m vor. Dies steht nun über 10 Jahre ohne Probleme.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin Max,

    bei den genannten Wasserparametern und der geplanten Haltung von Lebendgebärenden ZK würde ich eher zu einem Mittelamerikabecken tendieren. Da gibt es eine ganze Reihe geeigneter mittelgroßer Cichliden für ein Aquarium dieser Größenordnung. Dies wären z. B. Amatitlania nanolutea (Zweitplatzierter des letzten Fotowettbewerbes) , Panamius panamensis oder wie bereits genannt, Vertreter der Gattung Thorichtys. Wobei mein persönlicher Favorit Th. maculipinnis (ehem. ellioti) darstellt, aber die anderen Vertreter nicht minder interessant und optisch ansprechend sind. Bei einem SA-Becken mit Wurzeln und Laub gestaltet, wäre m.E. Salmler und kleiner bleibende Buntbarsche, wie Laetacara dorsigerus oder curviceps , Aequdens oder Biotodoma eine Möglichkeit. Ist natürlich alles eine Geschmackssache.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin zusammen,

    außer dem Gattungsnamen Mesoheros hat sich bei den Erkenntnissen der Haltung des Roten Ecuadorbuntbarsches nichts Wesentliches geändert. Im ersten Thread von Bahia Red wurden die wichtigsten Punkte, welche zu beachten sind, zusammengefasst. Bei einer Verkaufsgröße von ca. 5 cm haben sie schon die erste Hürde der Überlebensphase überstanden. Man sollte sie ab dieser Größe idealerweise mit anderen Cichliden ähnlicher Größe, aber weniger Aggressionspotential großziehen. So erfolgt m.E. eine gewisse Akzeptanz gegenüber anderen Mitbewohnern? Um es vorwegzunehmen, ich halte wenig von der Haltung im Artenbecken. Bei subalduten Festae`s sollte man wirklich sehr darauf achten, dass diese nicht von anderen Fischen unterdrückt werden. Dies führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Streß und den damit verbundenen Krankheitsbildern. Des Weiteren gibt es signifikante Unterschiede in der Aggressivität. Ich hatte schon die verschiedensten Vertreter dieser Art, von totalen „Raufbolden“ bis relativ verträgliche Vertreter. Erste negative Erfahrungen musste ich mit Nachzuchten aus dem Erfurter Aquarium Mitte der 80-iger Jahre machen. Das M der grüneren Population war ca. 25 cm groß und wurde mit adulten Heros und Astronotus vergesellschaftet. Dies ging wenige Tage gut bis der Festae M alle anderen Mitinsassen förmlich zerlegte. Ich fing die anderen Fische ohne Mühe heraus und hatte nun ein Artenbecken. Nun war das W an der Reihe und konnte nur überleben, da ich verschiedene Versteckmöglichkeiten geschaffen hatte, wohin das M nicht folgen konnte. Dann mussten die Luftschläuche, kleinere Steine, Heizungsstäbe u.a. herhalten. Ein andermal hatte ich so friedliche Vertreter dieser Art, welche ihrem Ruf überhaupt nicht gerecht wurden. Adulte Festae`s vergesellschafte ich vorzugsweise mit Vieja-Arten, welche einen anderen Körperbau haben, nicht allzu aggressiv sind aber etwas entgegenzusetzen haben. Heros und Astronotus halte ich auf Grund ihres Verhaltens für nicht „geeignete“ Gegner“. Parachromis-Arten scheiden m. E. bedingt durch ihre Dominanz auch aus. Es sei denn, man hat ein etwas außergewöhnlich großes Aquarium.

    Baktinator: Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude an diesem Schönen Cichliden!

    Beste Grüße von Mathias

    Moin Daniel,

    ich könnte mir vorstellen, dass kleiner bleibende Geophagus-Arten als Jungtiere mit den Diskus vergesellschaftet werden und sich so aneinander "gewöhnen". Biotodoma cupido sind je nach Vorkommen sehr attraktive Fische, auch Guianacara sphenozona stellt eine Alternative dar.

    @ Tom: Die These mit der Anzahl gilt allgemein für alle Cichliden und man sollte es nicht unterschätzen! Aus diesem Grund kaufe ich immer 6-8 Jungfische und bin mir auch bewußt, dass sich die Frage "des wohin mit den den überschüssigen Tieren" besteht. Bei Geophagen stellt sich die die Frage nicht, denn sie fühlen sich in der Gruppe am wohlsten. Aber bei anderen Großcichliden stellt dies, schon aus Platzgründen, ein ziemliches Problem dar.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin Daniel,

    zur Vergesellschaftung kann ich leider nichts beitragen, da ich selbst noch nie Diskus gehalten habe. In Anbetracht der zu erwartenden Größe der Satanoperca, je nach Art von über 20 bis 30 cm und die empfohlene Gruppenhaltung von ca. 5-8 Tiere ist dein Aquarium m. E. nicht ausreichend. In größeren Becken sollte es eigentlich funktionieren. Die Ansprüche an die Wasserparameter und Ernährung sind ähnlich. Meine Satanoperca bekommen regelmäßig Diskusgranulat sowie das übliche geeignete Frostfutter. Wobei man auch beachten sollte, dass gerade Satanoperca sehr bedächtige Fresser sind und am liebsten den Bodengrund nach Fressbaren durchkauen. Selbst habe ich z.Zt. S. daemon mit Geophagen und Hypselecara temporale in einem 1700 l-Becken vergesellschaftet. Letztgenannte halten sich eh mehr im oberen Drittel auf und die anderen Insassen kauen unentwegt im Bodengrund rum. Bei dir würde ich kleiner bleibende Geophagen, wie z.B. pyrocephalus oder sp. Pindare als Beifische empfehlen sowie den auf jeden Fall geeigneten Microgeophagus.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin zusammen,

    eigentlich liegt ja mein Fokus auf den Großcichliden Süd-und Mittelamerikas. Salmler hielt ich bis vor geraumer Zeit nur als Beifische bei heranwachsenden Erdfressern, um denen die manchmal auftretende Scheu zu nehmen. Nun hatte ich mich aber entschlossen zwei ca. 500 l-Becken nur mit Salmlern, Schwertträgern, Panzerwelsen und L-Welsen zu besetzen. Insbesondere die Rotkopfsalmler (Petitella bleheri) hatten es mir durch ihr Schwarmverhalten angetan, welches ich auch in ihren Heimatgewässer beobachten konnte. Die Pracht der Brilliantsalmler Mohenkhausia pitteri) läßt sich mit Fotos leider nicht wiedergeben. Bei richtiger Beleuchtung bzw. Sonneneinstrahlung machen sie ihrem Namen alle Ehre. Des Weiteren schwimmen noch Rot-Blaue Kolumbianer (Hyphessobrycon columbianus), Weißflossenschmucksalmler (H. rosaceus) sowie Socolofis Kirschflecksalmler (H. socolofi) in den Aquarien.

    Beste Grüße von Mathias

    Moin zusammen,

    erstmal Danke für die Blumen. :) Letztendlich komme ich nun zu den Fischen , welche mich am meisten interessiert hatten. Als Großcichliden-Fan geht man ja immer erwartungsvoll in ein öffentliches Aquarium. Aber wie schon eingangs beschrieben hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Ein Aquarium war mit Pararachromis managuensis ziemlich überbelegt. Ein anderes Becken wurde von Amphilophus citrinellus beherrscht. Alle Tiere waren natürlich mit der Fortpflanzung beschäftigt. ;) Ein Highlight in diesem Aquarium waren für mich die ziemlich großen Squaliforma cf. emarginita. Auch das Becken mit einem imposanten Schwarm von Pygocentrus natterei hat mich begeistert. Als einen der wenigen Vertreter anderer Kontinente war z.B. noch Betta splendens vertreten. Wie bereits erwähnt war der Schwerpunkt auf Salzwasser ausgerichtet.

    Beste Grüße von Mathias