Beiträge von Bender Rodriguez

    Hi Gerd.


    Schade eigentlich. Farb-Kakadus werden leider meist nur etwa ein Jahr alt oder knapp drüber. Und sie brauchen ein Weilchen bis sie eine ansprechende Größe und Farbe erreichen. Somit sind die Großen und gut ausgefärbten meist schon paar Tage alt, wenn sie im Handel erscheinen. Und dann sitzen sie auch wieder ein "paar Tage" bis sich ein Käufer findet.


    Wenn das Männchen das Maul offen stehen lässt und immer langsamer wird und in der Ecke steht oder in Bodennähe rumdümpelt , gehts meist auf zeitliche Ende zu.


    Ich hatte damals ein Pärchen wildfarbige gefunden. Dabei konnte man die Geschlechter eher erraten als erkennen.

    Die hatte ich wirklich über 3 Jahre. Das hat noch kein bunter bei mir geschafft.

    Irgendwie wurde Größe und Farbe beim Kakadu-Zwergbuntbarsch rausgezüchtet und dafür das Alter minimiert.


    Such dir beim nächsten Einkauf gezielt ein kleineres Männchen aus. Das ist dann vermutlich etwas jünger. Da ist die Chance höher, dass du länger was von hast. Und entwickeln kann er sich auch bei dir.

    das mit dem Hängeaquarium musst du mir noch mal erklären, wie du das technisch gemacht hast.

    Ansich ganz einfach:

    Ich hab mir bei Obi zwei Winkel gekauft. Anderer Baumarkt wäre aber auch möglich.

    Technische Daten der Winkel: 270x400mm, Tragfähigkeit 150 kg.

    Vielleicht etwas überdimensioniert, aber sicher ist sicher.

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    Einen links, einen rechts an die Wand geschraubt, natürlich mit Wasserwaage.

    Dann eine Küchen-Arbeitsplatte mit passenden Maßen drauf und die auch fixiert.

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    Und dann ein Becken drauf. Natürlich mit Schaumstoffunterlage.

    Fertig!

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    Beleuchtet wird das Becken übrigens mit einem LED-Leuchtbalken, der über Schaltuhr gesteuert wird. Und ein kleiner Luftheber mit Schaumstoffblock zwecks Filterung.

    Der Kellerraum mit den Tanks und dem Kessel musste dazu so versiegelt sein, dass kein Öl austreten konnte.

    Versiegelt und besonders geschützt werden in Form einer Wanne muss nur der Raum mit den Tanks.

    ;)


    Wäscht man die Wäsche aber ohne Duft-Waschmittel und hängt sie darin auf,riecht sie ganz leicht nach ÖL .

    Der Brenner (Oel) im Haus meiner Eltern steht bei denen im Bad und riechen tut man da nix.

    Frag doch vorher mal den Heizungsbauer ob das mit dem Duft so in Ordnung ist oder ob der Brenner vielleicht ein Problem hat.

    Moderne Geräte sollten ja umweltbewusst usw sein. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass unbemerker Oelverlust bzw. Luftaustritt beabsichtigt wäre.


    Wenn du über Luftheber filterst, würdest du ja auf jeden Fall die Raumluft ins Aquarium pumpen. Es sei denn, du holst die aus einem anderen Raum.

    Ansonsten klingt das Projekt super.

    Ideen und Vorlagen gibt es ja hier ein paar zu finden.

    --》Benders Kellerregal ;) Da steht auch bisschen was über Kompressor + Druckdose

    Hi Stefan.


    Zur Luftfeuchtigkeit brauchst du dir nicht viele Gedanken machen, wenn die Becken abgedeckt sind.

    Da dampft die Wäsche mehr aus.


    Zum Thema Öl gab es die Frage hier schonmal. Musst du mal die Suchfunktion bemühen.

    Ich kann dazu nix sagen, da in meinem Heizraum eine Erdwärmeheizung steht.

    Hi Tim.


    Welchen Unterwasserkleber hattest du?

    Ich hab festgestellt, dass Orca zwar bisschen braucht, aber nach zwei Tagen war der (zumindest oberflächlich) ausgehärtet. Innerlich wollte ich nicht testen. ;)


    Was mir noch eingefallen ist, was ich nicht erwähnt hatte.

    Mit Küchenrolle hatte ich zuerst nach Fliesenentfernung einen "Docht" gebaut und einen Becher drunter deponiert. Daher konnte ich die Schadstelle recht gut eingrenzen.

    Dann hab ich die Fuge von außen etwas aufgeschnitten und erweitert. Dann die Tülle ins Löchlein reingedrückt und "verpresst" und im Anschluss die aufgeschnittene Fuge wieder geschlossen.

    Da das recht weit oben war, hatte ich den Wasserstand etwas abgesenkt, so dass ich innerhalb des Beckens nicht unter Wasser hantieren musste.


    Und da ich nicht die komplette Tube verbraucht hab, hatte ich vorsorglich auch gleich paar andere Sorgenstellen überarbeitet.

    Besser vorbeugen, als auf die Schuhe kotzen. ^^

    Hi Christopher


    Da muss ich Swen Recht geben. Erkennen tut man garnichts.


    Eine Idee wären unterschiedliche Bakterienstämme, die nun zusammenkommen.

    Wer stirbt denn eigentlich? Die Alten oder die Neuen? Erkennst du das zufällig?

    Nach ein paar Tagen Trocknung und Beobachtung hab ich dann festgestellt, dass es die richtige Stelle war.

    Wieder dicht! Es war ein winzig kleiner Kanal zwischen Silikonfuge und Rhino.

    Aber es hat gereicht, dass pro Tag etwa 0,5 Liter durchgekommen sind.

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    Dann noch mal richtig nachsilikoniert. :thumbup:


    Im Anschluss hab ich von innen noch geprüft.

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    Die fiel mir am Stück entgegen. Das kann also nix abdichten.

    Also innen noch ordenlich gesäubert und auch da Silikon marsch.


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    Dort war die Fuge drin und nun ist es wieder gefüllt.


    Der Nachteil bei Unterwasserkleber ist, dass er wirklich sehr gut klebt.

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    und nach dem Händewaschen, mit ordentlich Seife

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    klebt der immernoch :wacko:


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    Und die Außenwand trocknet langsam. :thumbup:


    Übrigens sind die Finger mittlerweile wieder sauber und das Becken seit einem Jahr auch wieder dicht.

    Dann updaten wir mal etwas.


    Zu Beginn 2020 entdeckte ich einen verdächtigen dunklen Fleck an der Wand die das Becken berührt. Lüften und beobachten half nichts. Probe mit Küchenrolle ergab, dass es ganz schön feucht ist und nicht nachlässt. Und irgendwie wurde es auch mehr.


    Also kam schweres Gerät zum Einsatz!

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    Es sieht unter den Fliesen sehr sehr nass aus. :(


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    Fliesen alle ab!


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    Und die böse Stelle gefunden!!!


    Als nächstes erstmal trocknen lassen. Und lüften. Viel lüften.

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    Und dann das gute Silikon ausgepackt

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    und in die vermutliche Stelle gepresst.

    Teil 2


    Das in der Burg befindliche Museum nennt sich "Museum von Ermland und Masuren in Allenstein"

    Bevor Elko wieder nachfragt, gibt es noch einen link: https://muzeum.olsztyn.pl/


    Ein weiterer Teil der Sammlung besteht aus den vergangenen Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden der Region.


     


    Zeugnisse aus der Zeit der Reformation


     


     

    Wohnungseinrichtungen der vergangenen Jahrhunderte


     


    und natürlich eine Ausstellung zur Steinzeit.

    Die Alle (pol. Łyna) ist ein 264 km langer Fluss im ehemaligen Ostpreußen. An dessen Ufer, an einem Steilhang, wurde in den Jahren 1353 bis 1360 vom Deutschorden eine Burg mit quadratischem Grundriss errrichtet um den Übergang über den Fluss zu kontrollieren.

    Der Name des Flusses gab dabei der Burg und der zur gleichen Zeit entstandenen Stadt seinen Namen: Allenstein oder früher Allensteyn. Heute heißt der Ort Olstyn und ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Ermland-Masuren.

    Mehrere Umbauten folgten in den folgenden Jahrhunderten um die Burg den zu der Zeit herrschenden Gegebenheiten anzupassen.


    Vor der Brücke am Eingangstor begrüßt den Besucher ein Denkmal des vermutlich berümtesten Bewohners der Burg Allenstein.

    Dieses war auf Initiative Kaiser Wilhelm II errichtet worden.

    Nikolaus Kopernikus war in den Jahren 1516 bis 1538 mit Unterbrechungen in der Burg Allenstein untergebracht und hatte auch an diesem Ort einige seiner bekannten Studien. Dazu später mehr.


     

    Das Innere der Burg


    Im Burghof befindet sich eine etwas unscheinbare Steinfigur.

    Das Steinmütterchen oder Babe.

    Diese Figur stammt noch aus pruzzischer Zeit. Wie alt sie genau ist und was sie darstellen soll, kann aber keiner genau sagen.


    In den Jahren 1516-1521 übte Nikolaus Kopernikus die Funktion des Kanonikers (Stifts- oder Chorherr) im Domkapital Ermland aus, dessen Sitz in die Burg Allenstein war.

    Bis heute verblieb an der Wand des Kreuzganges seine eigenhändig geschaffene astronomische Versuchstafel.


    Ein Teil der Ausstellung des in der Burg befindlichen Museum widmet sich seinem Wirken.

     


    Originalbrief des Domkapitals Nikolaus Kopernikus an den König Sigismund den Alten (1467-1548)


    Weitere Ausstellungsstücke

     

    ...nun endlich mal mit dem Mopped gen Nord-Ost aufzubrechen. Habe es mir schon mal vor 2-3 Jahren vorgenommen. Und die derzeitige Sch...situation hindert mich ja sowieso in die Heimat unserer schuppigen Lieblinge zu reisen.

    Leider ist die Situation dort auch grad nicht besser.

    Aber hoffentlich haben wir das irgendwann mal hinter uns.


    Aber du hast recht. Das musst du mal tun. Es ist auch nicht ganz so weit weg wie Südamerika. Und zu sehen gibts da auch jede Menge, wenn man von bunten Fischen absieht.

    Teil zwei:


     

    Weiße Lichtnelke (Silene latifolia) und Gemeine Scharfgarbe (Achillea millefolium)


     

    Vogel-Wicke (Vicia cracca) und Echtes Leinkraut oder auch Kleines Löwenmaul (Linaria vulgaris)

    Sternmiere (Stellaria) und Echte Kamille (Matricaria chamomilla) vorm Weizenfeld.

    Nun aber mal zurück zur Natur.


    Ganz in der Nähe unseres Urlaubsdomiziles lebt noch Verwandtschaft bzw. der Nachkommen, welche damals die Gegend nicht verlassen haben.

    Es sind sehr liebe und einfache Menschen, die natürlich auch immer besucht werden. Trotz Sprachbarriere ist es immer wieder sehr schön. Man unterhält sich mit einem Sprachgemisch aus englisch, deutsch und polnisch und Händen und Füßen. ^^


    Ein Teil hat einen sehr einfachen Bauernhof. Also so wie früher.

    Aber nun zu den Bildern.

     

    Beim Betrachten der Kühe stellte ich fest, dass diese keine Rinder sind, wie man sie aus Deutschland kennt. Sie sind kleiner und kompakter gebaut.

    Sie sehen wie das alte Schwarzbunte Niederungsrind aus, welches früher zwar verbreitet war, jedoch jetzt in Deutschland von Hochleistungsrindern verdrängt wurde.

    Und die Kühe haben auch noch Hörner. ;)


     


     


    Und noch etwas fiel mir auf. Es gab noch Unkraut am Straßenrand.

     


    Und man entdeckt da auch noch die kleinere Tier- und Pflanzenwelt.

     

    Gemeiner Grashüpfer (Chorthippus parallelus) und Steinhummel (Bombus lapidarius)