Beiträge von Bender Rodriguez

    Hallo

    oder probier mal ne kleine see-oder teich-rose für dein aquarium...

    Den Versuch kannst du aber auch lassen, da es höchstwahrscheinlich sowieso nichts wird.

    Seerosen brauchen ein anderes Klima und den (einheimischen) Temperaturwechsel. Und dementsprechende Pflanzen brauchen auch entsprechendes Licht, welches im Aquarium meist bei entsprechender Wassertiefe nicht gegeben ist.


    Falls du es probieren willst, dann höchstens mit Lotus. Aber da müsstest du die Pflanzen vermutlich lange vor den Fischen im Becken haben, damit sie Anwachsen und austreiben können. Ansonsten werden vermutlich alle neuen Triebe entweder abgefressen oder abgebrochen.


    Was funktionieren könnte wären Anubias. Und vielleicht Schwimmfarm.

    Hi Tim.


    Ich meinte Rotrückenskalare.

    Zwecks Bestandskontrolle. Ich hatte vor etlichen Jahren in meinem 300 Liter Guppyglas mal ein Pärchen Apistogramma (glaub macmasteri waren es) hinzugesetzt.

    Nach geraumer Zeit ist mir aufgefallen, dass ich nur noch erwachsene (zum Teil greise) Guppys hatte.

    Es waren ursprünglich min 100 Wildguppys drin.

    Den Bestand konnte ich eigentlich nur retten, in dem die Apistogramma wieder auszogen.

    Herkunft/Biotop:

    Die Tiere leben in der Natur in kleinen Waldbächen, welche vermutlich dem System des Rio Ucayali oder dem System des Rio Tahuayo angehören. Der Fundort liegt dabei zwischen der Ortschaft Jenaro Herrera und der im Osten liegenden brasilianischen Grenze.

    Apistogramma panduro bewohnt dabei ufernahe, flache, beschattete und strömungsarme Urwaldbäche mit sandigen Untergründen, die mit einer dicken Schicht Falllaub bedeckt sind. Das Wasser des Typusfundortes ist klar (Schwarzwasser), sehr weich und sauer (pH-Wert: zwischen 5,5 und 5,8; Gesamthärte unter 1 °dH). Die Wassertemperatur beträgt 24-28 °C.


    Beschreibung:

    Apistogramma panduro ähnelt äußerlich Apistogramma nijsseni. Die Art ist hinsichtlich Körperform und –farbe sehr variabel.

    Männchen des Panduro-Zwergbuntbarsches sind in der Regel zum größten Teil bläulich gefärbt, der Kopf und die Brust sind oft gelblich gefärbt. Es gibt jedoch auch männliche Tiere die komplett bläulich gefärbt sind. Die Schwanzflosse ist bläulich, zeigt einen roten Saum, gefolgt von einem gräulichen Saum. Die Schwanzflosse ist außen konvex abgerundet. Die Bauchflossen sind relativ kurz, die hinteren Enden der Rücken- und Afterflossen sind nicht lang ausgezogen. Die vorderen Flossenmembranen der Rückenflosse sind nicht verlängert. Der Schwanzwurzelfleck ist ungewöhnlich groß und zieht sich bis in die Schwanzflosse hinein.

    Arttypische Merkmale der Weibchen sind das meist vertikal vergrößerte dritte Querband (ohne weiteren Lateralfleck) und ein schwarzer Bereich direkt hinter den Brustflossen. Die vorderen Strahlen der Rückenflosse sind schwarz gefärbt, ebenso der vordere Bereich der Bauchflossen. Weibchen zeigen ebenfalls einen roten Saum in der Schwanzflosse.


    Männchen


    Weibchen


    Verhalten/Nachzucht:

    Panduro-Zwergbuntbarsche sind polygam, was bedeuted, dass im Revier eines Männchens mehrere Weibchen leben.

    Apistogramma panduro ist ein Höhlenbrüter. Das Männchen verteidigt das Brutrevier und beteiligt sich manchmal ebenfalls an der Brutpflege.


    Aquarienhaltung:

    Zu halten sind Apistogramma panduro in Aquarien ab mindestens 60 cm Länge, jedoch ist für die Art ein größeres Becken empfehlenswert. Das Becken sollte, wie bei allen Apistogrammaarten, gut strukturiert sein und Verstecke für unterlegene Tiere enthalten. Eine zu helle Beleuchtung ist bei Apistogramma nicht zu empfehlen. Lieber eine leichte Abdunklung mittels Schwimmpflanzen.

    Die Temperatur sollte sich dabei zwischen 25 und 28 Grad, der pH-Wert im sauren Bereich von 5,5 - 7,0 bewegen und das Wasser sollte weich sein. Zur Zucht sollte sich der pH-Wert im unteren angegebenen Bereich bewegen. Laut Literatur soll sich der Laich nur in diesem Bereich entwickeln. Bei einer zu hohen Temperatur sollen sich zudem nur männliche Nachkommen entwickeln.

    Die Ernährung ist carnivor. Am besten Frost- oder feines Lebendfutter.


    Sonstiges:

    Apistogramma panduro wird im "Apistogramma nijsenni -Komplex" eingeordnet.

    Benannt wurde sie zu Ehren der Fänger und Exporteure Vater und Sohn Panduro.

    Laut Staeck könnte es sich bei A. panduro um ein Synonym zu A. nijsseni handeln, da die Typusfundorte beider Arten nur 12 Kilometer auseinander liegen und beide Arten hinsichtlich Färbung und Morphologie ungewöhnlich variabel sind.

    Literatur:

    Wolfgang Staeck: Amerikanische Cichliden. Band 1: Kleine Buntbarsche. Tetra Verlag, 2021, ISBN 978-3-89745-297-8.

    Rainer Hoyer : AKZ News 2/2020 & 1/2021 (27./28.)


    Diskussionsthread:

    Diskussionsthread Apistogramma panduro

    Herkunft/Biotop:

    Apistogramma spec. "Vielfleck" stammt aus dem unteren Einzugsbereich des Rio Xingu im brasilianischen Bundesstaat Pará.

    Ein Fundort ist der Igarapé Tucurui in der Nähe der Ortschaft Vitória. Über die Bedingungen in diesem Gewässer ist bisher nichts bekannt.


    Beschreibung:

    Männchen haben ein sehr schmales Längsband, einen rundlichen Schwanzwurzelfleck, eine kräftig gemusterte, oben und unten oft rote abgerundete Schwanzflosse, in der vorderen Rückenflosse ein braunrotes Längsband und auf Kopf und Körper in Längsreihen angeordnete kleine schwarzbraune Flecke. Bauchflossen, hintere Dorsale und Anale sind kurz. Brutpflegende Weibchen tragen anfangs ein Längsband, das später in Flecke zerfällt. Männchen verschiedener Fundorte unterscheiden sich in der Intensität der Rotfärbung von Rücken- und Afterflosse. Sie sind polychromatisch und haben entweder eine graue oder gelbe Kopfregion.

    Die Geschlechter sind schwierig zu unterscheiden. Beim Weibchen ist die Dorsale gerundet, beim Männchen spitz und verlängert. Die Ventralen sind beim Weibchen kürzer und schwärzlich. Die Caudale ist beim Männchen etwas farbenprächtiger.


     

    Männchen


     

    Weibchen


    Aquarienhaltung:

    Zu halten sind Apistogramma spec. "Vielfleck" in Aquarien ab mindestens 60 cm Länge, besser jedoch mehr.

    Das Becken sollte, wie bei allen Apistogrammaarten, gut strukturiert sein und Verstecke für unterlegene Tiere enthalten. Eine zu helle Beleuchtung ist bei Apistogramma nicht zu empfehlen. Lieber eine leichte Abdunklung mittels Schwimmpflanzen.
    Die Temperatur sollte sich dabei zwischen 25 und 29 Grad, der PH-Wert im (leicht) sauren Bereich von 5,5 - 7,0 bewegen. Mittelhartes Wasser bis 12 °dH wird toleriert.

    Die Ernährung ist carnivor. Am besten Frost- oder feines Lebendfutter.


    Verhalten/Nachzucht:

    Apistogramma spec. "Vielfleck ist polygam und ein Höhlenbrüter.

    Das Wasser des Zuchtbeckens sollte weich und sauer sein (pH-Wert und Gesamthärte unter 7, Temperatur 29 - 30 °C)


    Sonstiges:

    Apistogramma spec. "Vielfleck" gehört zum "Apistogramma regani - Komplex" und wurde 1999 zum ersten Mal durch den Fachhandel eingeführt.

    Eventuell bezeichnen die Synonyme A. sp. aff. Peixoto; A. sp. "Samaúa"; A.sp. "Amapa-Guttata"; A. sp. "Brazil-Guttata"; A. sp. "Pineapple" und A. sp. "Xingu" die gleiche Art.


    Literatur:

    Wolfgang Staeck: Amerikanische Cichliden. Band 1: Kleine Buntbarsche. Tetra Verlag, 2021, ISBN 978-3-89745-297-8.


    Diskussionsthread:

    Diskussionsthread Apistogramma spec. "Vielfleck"

    Herkunft/Biotop:

    Der Typusfundort der Art liegt in einem kleinen Sumpfgebiet, welches von einem Schwarzwasserflüsschen gespeist wird. Dieses befindet sich bei der Ortschaft Danto. Apistogramma helkeri hält sich vorzugsweise in Ufernähe in Falllaubzonen oder Bereichen mit emerser und submerser Vegetation auf.

    Bei dem Wasser des Typusfundort handelt es sich um Schwarzwasser mit einem pH-Wert um 5. Die elektrische Leitfähigkeit des Wassers liegt bei unter 10 μS/cm, Gesamt- und Karbonathärte niedriger als 1°dH. Die Temperatur (im Schatten) gibt Staeck mit 24,1°C an.

    Diese Werte konnten während einer Fangreise 2015 verifiziert werden.


    Beschreibung:

    Apistogramma helkeri ähnelt äußerlich Apistogramma hongsloi, unterscheidet sich von diesem jedoch durch Färbung und die Form der Rückenflosse.

    Beschreibung von Apistogramma helkeri: Schwanzflosse rundlich, transparent und ungemustert; Häute der Dorsale kurz, gestutzt, nicht verlängert oder ausgezogen; Schwanzwurzelfleck vertikal vergrößert; Längsband ketten- oder zickzackförmig, endet vor dem Schwanzwurzelfleck auf dem 7. Querband; oberer Brustflossenfleck vorhanden; zwei deutliche Unterkörperstreifen.

    Männchen besitzen unterhalb des Auges rote und blaugrüne Zeichnungen, sowie einen orangefarbenen Saum in der Rückenflosse. Stimmungsabhängig kann das Längsband an den Körperseiten von einer orangefarbenen Linie gesäumt werden.

    Ein Sexualdimorphismus ist gering ausgebildet.

    Während der Balz/Brutpflege tragen Weibchen eine Längsreihe schwarzer Flecken.


    Männchen

    Pärchen


    Verhalten/Nachzucht:

    Apistogramma helkeri ist ein Höhlenbrüter.

    Das Weibchen legt die Eier in einer Höhle ab, während das Männchen das Brutrevier verteidigt. Nach etwa sechs Tagen verlassen die kleinen Apistogramma und die Mutter die Bruthöhle und halten sich in den folgenden Tagen stets ganz in der Nähe der Höhle auf.


    Aquarienhaltung:

    Zu halten sind Apistogramma helkeri in Aquarien ab mindestens 60 cm Länge.

    Das Becken sollte, wie bei allen Apistogrammaarten, gut strukturiert sein und Verstecke für unterlegene Tiere enthalten. Eine zu helle Beleuchtung ist bei Apistogramma nicht zu empfehlen. Lieber eine leichte Abdunklung mittels Schwimmpflanzen.
    Die Themperatur sollte sich dabei zwischen 24 und 27 Grad, der PH-Wert im (leicht) sauren Bereich von 5,0 - 7,0 bewegen und das Wasser sollte weich sein.

    Die Ernährung ist carnivor. Am besten Frost- oder feines Lebendfutter.


    Sonstiges:

    Apistogramma helkeri wurde 2013 anhand von Freiluftbeobachtungen und vor Ort Fotografien beschrieben. Benannt ist die Art nach ihrem Entdecker Oliver Helker der sie auch erstmals vorgestellt hat (2013).

    Im Rahmen einer Fangreise (2015) konnten erstmals lebende Tiere nach Deutschland eingeführt und im gleichen Jahr auch durch Roland Rietsch nachgezogen werden. Dies stellte zumindest für Deutschland, vermutlich auch weltweit die erste Aquariennachzucht dar.


    Literatur:

    Artbeschreibung Apistogramma helkeri

    https://dcg-encyclopedia.de/wp-content/uploads/2015/12/2016-01-S-10-13.pdf

    STAECK, W. (2015): Apistogramma helkeri erstmals lebend eingeführt. DATZ 68 (6): 8-9.

    Wolfgang Staeck: Amerikanische Cichliden. Band 1: Kleine Buntbarsche. Tetra Verlag, 2021, ISBN 978-3-89745-297-8.


    Diskussionsthread:

    Diskussionsthread Apistogramma helkeri

    Hi Michael.


    Ich bin mir da ehrlich gesagt total unsicher.

    Aktuell tendiere ich zu einem jungen (evtl. unterdrückten) Macmasteri-Männchen. Zu viel Farbe für ein Mädel.


    Ich beobachte wie es sich entwickelt. Ein echtes Weichen hab ich seit heute. Irgendwie sieht sie doch etwas anders aus.

    Ich revidiere meine Antwort aus #27

    Was ist das auf dem vorletzten Bild? Messerfisch, Lungenfisch oder elektrischer Aal?

    Ich würde sagen 'Elektrischer Aal'


    Beim Elektrischen Aal ist die Afterflosse unter dem Körper bis zum Schwanz und verbindet sich dort mit der Schwanzflosse (nur unten).


    Beim Lungenfisch bilden Rücken-, Schwanz- und Afterflosse einen durchgängigen Saum um den hinteren Körper (oben und unten).


    Messerfisch scheidet eigentlich auf Grund Kopf- und Körperform aus.

    Hi.


    Ich hab bisschen erfolglos gegoogelt nach der arttypischen Zeichnung. Ich hatte schonmal schwarz-weiß Bilder gesehen wo sich jemand die Mühe gemacht hat die zu Papier zu bringen.

    Diese Zeichnungsmuster sind Artindividuell, werden jedoch nicht immer gezeigt.


    Ich hätte noch die vage Vermutung, dass es vielleicht ein unterdrücktes kleines Männchen ist. Die zeigen auch gern als Tarnung eine Weibchenoptik.

    Ich werde das weiter beobachten. Evtl mal umsetzen, ob sich da was ändert.