Beiträge von Bender Rodriguez

    Hey.


    Kurze Anmerkung.

    Microgeophagus maculicauda wurde bis zu seiner Beschreibung als Microgeophagus sp. (Pindaituba) geführt.

    Da wird die Unterscheidung beim Kauf aber nicht ganz so einfach.

    Kurze einfache Unterscheidung zu M. altispinosus.

    M. maculicauda hat im Gegensatz zu M. altispinosus einen großen rechteckigen schwarzen Fleck auf der Schwanzwurzel. Altispinosus ist in diesem Bereich frei von schwarzen Zeichnungen.

    Die Rückenflosse von M. maculicauda ist höher als bei M. altispinosus.

    Weiterhin zeigt M. maculicauda einen grünlichen Metallglanz auf den Körperseiten.


    Sind aber vermutlich schon das ein oder andere mal bei WF mit durchgelaufen ....

    Laut Staeck sind sie bereits erstmalig 1992 nach Deutschland in den Zoofachhandel gelangt.


    Siehe dazu auch:

    Wolfgang Staeck: Amerikanische Cichliden. Band 1: Kleine Buntbarsche. Tetra Verlag, 2021, ISBN 978-3-89745-297-8.

    Seite 277-278

    Herkunft/Biotop:

    Der Typusfundort des Apistogramma rositae ist ein kleiner Urwaldbach im Mündungsbereich des Río Huallaga im Norden Perus.

    Dabei bewohnen sie ufernahe, flache, beschattete und strömungsarme Urwaldbäche mit sandigen Untergründen, die mit einer dicken Schicht Falllaub bedeckt sind. Das Wasser des Typusfundortes ist klar und bräunlich (Schwarzwasser), sehr weich und sauer.


    Beschreibung:

    Zu den besonderen Kennzeichen beider Geschlechter gehören weit auf die Dorsale übergreifende Rückenflecken, ein vor allem bei den Weibchen verbreitertes Wangenband und ein horizontal vergrößerter Schwanzwurzelfleck, der zusammen mit dem siebten Querband einen sich weit nach hinten bis auf den Grund der Schwanzflosse erstreckenden Längsbalken bildet. Ausgewachsene Männchen sind polychromatisch: Neben überwiegend hellblau gefärbten Exemplaren gibt es auch Fische mit blauer hinterer und kräftig orangegelber vorderer Körperhälfte oder orangegelbem Kopf.


    Männchen


    Weibchen


    Verhalten/Nachzucht:

    Harlekin-Zwergbuntbarsche sind polygam, was bedeuted, dass im Revier eines Männchens mehrere Weibchen leben.

    Apistogramma rositae ist ein Höhlenbrüter. Das Männchen verteidigt das Brutrevier und beteiligt sich manchmal ebenfalls an der Brutpflege.


    Aquarienhaltung:

    Zu halten sind Apistogramma rositae in Aquarien ab mindestens 60 cm Länge, jedoch ist für die Art ein größeres Becken empfehlenswert.

    Die Themperatur sollte sich dabei zwischen 25 und 28 Grad, der pH-Wert im leicht sauren Bereich von 5,5 - 7,0 bewegen und das Wasser sollte weich sein. Zur Zucht sollte sich der pH-Wert im unteren angegebenen Bereich bewegen.

    Die Ernährung ist carnivor. Am besten Frost- oder feines Lebendfutter.


    Sonstiges:

    Apistogramma rositae wird im "Apistogramma nijsenni -SubKomplex" eingeordnet, welcher zum „Apistogramma cacaduoides –Komplex“ gehört.


    Literatur:

    Wolfgang Staeck: Amerikanische Cichliden. Band 1: Kleine Buntbarsche. Tetra Verlag, 2021, ISBN 978-3-89745-297-8.

    Römer, U., E. Römer & I. Hahn (2006c): Apistogramma rositaesp. n. Description of a new Dwarf Cichlid from Peru. In: U.Römer: Cichlid Atlas 2:

    DCG-Informationen 38 (4) https://www.dcg-encyclopedia.d…/2010/10/Apistogramma.pdf

    Hey Monika.


    Zuerst einmal Glückwunsch zu deinen Tieren und der geglückten Vermehrung.


    Was deine Frage nach dem Preis angeht... da wird dir wohl keiner eine präzise Auskunft geben können. Wie sagte mal ein Politiker... "Der Markt regelt das."

    Hallo.


    Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat oder keine Lust zum Lesen hatte.


    Der seit ca. drei Jahrzehnten in der Aquaristik verbreitete Erdfresser 'Geophagus sp. Tapajos Red Head' wurde nun (endlich) wissenschaftlich beschrieben. Sein "neuer" gültiger Name lautet nun Geophagus pyrocephalus.

    Hi Tom.


    Meine Guianacara spec. Jatapu ziehen derzeit auch im vollbesetzten Becken. Anderer Besatz sind z.B. Trauermantelsamler, Engelsantennenwels und Rotrückenskalare.

    Aktuell führen 3 Pärchen Junge. Das große Pärchen hat dabei eine Beckenhälfte der "Badewanne" in Beschlag. Ein Jungpärchen steht oberhalb vom Wurzelhaufen in der Ecke und ein Jungpärchen verteidigt erfolgreich in der zweiten Beckenhälfte im größten Getümmel.

    Interessant dabei ist, dass der Schwarm vom großen Pärchen aus zwei Nachzuchten besteht. Den eigenen und den dazu geklauten eines Jungpärchens.

    Ich überlege auch schon, wie ich die alle jemals losbekomme, da die Brutpflege zu gut läuft. Die Jungen vom großen Paar sind bereits um die 2 cm. Also nicht mehr in der Wegnaschgröße.

    und nun der Abschluss meinerseits...



    Das nächste Becken beherbergt Pfauenaugen-Stechrochen (Potamotrygon motoro), Rotflossen-Antennenwels (Phractocephalus hemioliopterus), Tigerspatelwels (Pseudoplatystoma fasciatum) und Arowana (Osteoglossum bicirrhosum)





    Zitteraal (Electrophorus electricus) und im Bild leider nicht erkennbar - massig Guppys (sahen aus wie Japan blue)



    Landschaftsbecken mit Pacu (Colossoma macropomum) und Anakonda (Eunectes murinus)


    Hiermit würde ich meine Bilderschau beenden. Allerdings hat Mathl noch ein paar. Mal schauen was sich da noch findet.

    Hallo und weiter gehts...


    Von ganz nach oben, geht es zurück nach ganz unten. Und damit vielleicht zum interessantesten Ausstellungsraum.


    Roter Piranha (Pygocentrus nattereri)




    Großes Landschaftsbecken mit Leopolds Stechrochen (Potamotrygon leopoldi), Rotflossen-Forellensalmler (Brycon hilarii) und Cichla.

    Laut Zootierliste sollen es Grüner Augenfleck-Kammbarsch (Cichla ocellaris), Humboldt-Kammbarsch (Cichla temensis) und Monokel-Kammbuntbarsch (Cichla monoculus) sein.


    Hier noch kurz etwas technisches zum Becken.


    ... Fortsetzung folgt

    In der obersten Etage befindet sich der "Ostseeraum".


    Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich dieser Raum mit der Ostsee.


    Dominierend in diesem Raum ist ein topographisches Modell der Ostsee, auf welchem Küstenlinen, Inseln, Meerestiefen und Hafenstädte erkennbar sind.


    Verschiedene Vitrinen zum Lebensraum Ostsee, die wohl alle alle Gruppen von Lebewesen der Ostsee darstellen, inklusive Haien, welche die Dänische Meerenge besuchen.


    Geisternetze, welche eine Gefahr für Fische, Meeressäuger, Vögel und andere Tiere darstellen, die sich dort verfangen und darin verenden.

    Hallöchen.


    Auf der gleichen Etage wie "Land und Wasser" liegt auf der gegenüberliegenden Seite der "Bildungsraum".

    Dieser ist der älteste aller Ausstellungsräume.

    Hier befindet sich die Museumsammlung des Nationalen Forschungsinstitut für Meeresfischerei zu dem das Aquarium gehört.


    Atlantischer Stör (Acipenser oxyrinchus)

    Das hier gezeigte Tier wurde 1972 an der Weichselmündung gefangen und es besteht die Vermutung, dass dieses das letzte Exemplar der Art war, welches in polnischen Gewässern schwamm.


    Meeresschildkröten


    Diorama zur Südpolregion


    Kiefer eines Megalodon (Otodus megalodon). Mit einer geschätzten Maximallänge von etwa 16 bis 20 Metern war der Megalodon wahrscheinlich die größte Haiart der Erdgeschichte.


    Inuit Skulpturen

    Hallo Claus (und natürlich alle stillen Mitleser).


    Es freut uns wenn es euch gefällt. Aus dem Grund wird es ja hauptsächlich gemacht.

    Es kommt ja nicht jeder dorthin. Und wenn doch, ist man immer froh über solche Tips.


    Foxi

    Wenn du in Stralsund bist, dann Bilder machen und dann auch soeinen Thread machen.

    beleuchtete Erklärungstafel. Fischname in polnisch, englisch und deutsch und zusätzlich der wissenschaftliche Name. Die Kurzerklärung zum Fisch dann in polnisch und englisch.


    Aquarium mit Tanganjika-Tilapie (Oreochromis tanganicae), Tanganjika-Beulenkopf (Cyphotilapia frontosa), "Tanganjikabuntbarsch" (Haplotaxodon microlepis), Einfleck-Tanganjikasee-Buntbarsch (Lepidiolamprologus attenuatus) und Goldringel-Kugelfisch (Tetraodon mbu)



    Alligator-Knochenhecht (Atractosteus spatula)





    Gewöhnliche Schnappschildkröte (Chelydra serpentina)

    Hallo liebe Freunde.


    Der nächste Teil der Ausstellung befindet sich eine Etage höher. Dieser nannte sich "An der Grenze von Land und Wasser".

    Hier werden Fische, Amphibien und Reptilien gezeigt, welche die Übergangszone besiedeln. Hauptgestaltungselement sind hier Pauldarien.



    Stumpfkrokodil (Osteolaemus tetraspis) und Blaue Kongosalmler (Phenacogrammus interruptus)



    Gewöhnlicher Schützenfisch (Toxotes jaculatrix)



    Gewöhnliches Vierauge (Anableps anableps)