Beiträge von -phil-

    Moin Marco,


    ein erfahrener Neonzüchter (Rote), den ich mal besuchte, sagte mir, dass die Roten Neons mit Abstand am ausdauernsten unter den Paracheirodon sind. Felix hat ja Erfahrungswerte angegeben.

    Mir sind jetzt auch Rote Neons reihenweise beim Nachkauf eingegangen. Ätzend. Ich würde sie nur noch direkt vom Züchter kaufen. Schöne Fische, nach wie vor.

    Die Temperaturen sind sicherlich in Ordnung. Ich würde sie auch in diesem Wasser halten.

    Ich denke ständige Schwankungen durch Auslagungen des Torfs und Wasserwechsel machens auch nicht besser. Lieber stabile Bedingungen.

    Rotkopfsalmler sind sowieso meine Lieblingssalmler. passen auch gut dazu.

    Ich würde alle Neuankömmlinge direkt im neu aufgesetzten Becken vorbehandeln.

    Ich war immer Gegner vom vorschnellen Medikamenteneinsatz aber das, was aktuell den Großhandel verlässt, halbiert sich oft... mindestens. Das ist schade und da muss man lieber direkt handeln.


    Deine andere Frage würde ich verneinen. Die passen vom Charakter schon nicht...

    Tim,

    wenn du Sichtbarkeit und Aktivität willst, dann sind Wabenschilderwelse in jugendlichem Alter die Nummer eins. Bei mir halten sich die negativen Erscheinungen in Grenzen und schnell wachsen die nur bis etwa 20cm. Niemand kann denen das natürliche Habitat bieten und das trifft auf annähernd alle Fische zu. Von daher würde ich das relativieren. Im 300l Becken haben sie natürlich gar nichts verloren...

    Meine L14 sind DEUTLICH weniger aktiv, die habe ich zweitweise beide überhaupt nicht gesehen. Aber sehr schöne Fische!

    Die Ancistomus gefallen mir auch richtig gut, da hast du einen guten Kauf getätigt.

    Begeistern können mich auch immer wieder meine L181, die aktiv werden, wenn es dunkler wird und dann die Stämme erklimmen. Macht schon Spaß zuzuschaun.

    Hey Tim,

    ein schönes Becken hast du.

    Ich hatte übrigens auch die L1 auf meiner Wunschliste - alle vier Tiere sind seit einer Weile weg - glücklicherweise! Böse Pflanzenschredderer. Nun paddelt der L165 und ist ein guter Ersatz.

    Mit Fahnenkirschflecksalmlern habe ich auch überhaupt keine guten Erfahrungen im großen Becken gemacht. Was mit mittelgroßen Cichliden in 360l wunderbar klappte - die Kirschkerle hatten gut 9cm - war schneller vorbei als gehofft. Nach einem Jahr hatte sich das Thema erledigt. Das war echt Mist und auch nicht nachvollziehbar woran es lag. Ich denke größere Fische bedeuteten zu viel Stress!

    Viel Erfolg weiterhin.

    Hi Christopher,

    meine recht neuen Kirschflecksalmler hatten das auch und nach langem Hin und Her schlug Sera Protazol gut an.

    Nicht lange zögern und das nächste mal Neuankömmlinge in Quarantäne (direkt) behandeln.

    Grüße

    Philipp

    Was ich mir nur selten leiste Tropical Pleco's Tablets, die zerfallen zu Staub.

    HI-Algae Disks XXL und Protein Discs XXL.


    Die Protein Dinger werden gut von Pseudacanthicus und Scobinancisrus genommen.

    HI-Algae habe ich selbst erst neu.


    Die Wafer habe ich schon lange, auch toll bei den Schmerlen!


    Einen guten Shoptipp gibts dann per PN ;)

    Hi Ralf,

    nimm Biotodoma!

    G. taeniopareius sind trotz geringer Größe ziemlich Giftspritzen. Die machen dir ganz sicher zu viel Unruhe. (Info von Ajot).

    Ich würde dir gerne mein Aequidens didaema Paar abgeben, dann blieben bei dir aber nur die Anostomus über :X

    Große Fische fressen nunmal kleinere - so schade das ist.

    Den optimalen Fisch für deinen Fall, findet man nicht an jeder Ecke. Biotodoma sind vielleicht etwas schüchtern aber kommen dem Ansatz nahe. Vielleicht auch Cleithracara maroni.

    Keine leichten Anforderungen! :)

    Hi Daniel,

    sind schon recht viele Fische, du wirst merken, wenn es was zu tun gibt.

    Ich füttere etwa 5x5x1cm dicke Stücke der Tafeln pro Frostfuttereinheit bei etwa gleicher Fischmenge, aber nutze häufiger Granulate, Sticks, Pellets und Tabs.

    Grundsätzlich sind Geophagus ja Dauerfresser. Du wirst sehen, ob du häufiger mal fütterst oder zweimal größere Mengen. Es hat beides Vor- und Nachteile.

    Sind das effektiv 200x80x70 oder wird da noch 20cm Filter abgezogen?

    Viel Spaß weiterhin!

    PS: Über Hoplarchus gabs im vorletzten DCG Heftchen einen Bericht :)

    Hi Ralf,

    Mal noch ne Frage: Hälst du dich an den 6-monatigen Wechselrythmus? Litermäßig (10.000) würde die Kartusche ein Jahr bei mir halten...

    nein!

    Der Filter verstopft nicht ansatzweise und liefert auch nach längerer Zeit noch genau diese 7l/min.

    Ich hatte den ersten wirklich lange drinnen und wechsele nun alle 8-12 Monate.

    Da sollten dann gut 20.000l durchgeflossen sein.


    Übrigens: Ich schreibs nun hier mal ganz offen:

    Ich habe recht kurzentschlossen einen Anostomus anostomus gekauft - gut 2 Jahre her.

    Seit ich diesen drinnenhabe, scheuern sich einige meiner Fische (Cichliden & Welse) - mal mehr, mal weniger.

    Zunächst dachte ich, ich habe mir Kiemenwürmer eingeschleppt. Was aber auch passiert sein kann. Es war spät abends und ich war schlampig... da kann man zu recht sauer auf sich sein...

    Was wunderbar zu sehen ist, dass der gute Anostomus sowohl Cichliden, als auch Welse putzt. Ich konnte einige Videos davon drehen. Glyptoperichthys und Scobinancistrus sind seine Lieblinge:

    Externer Inhalt vimeo.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Mittlerweile würde es mich sehr interessieren, was passiert, wenn ich den Anostomus mal zu fassen bekomme und ausquartiere. Ich habe die leise Vermutung, dass er der Quell der Probleme sein könnte.


    mobydick

    Danke für die Aufklärung. Ambitioniert.

    Aber du salzt (mit Preis, genzel, wie sie alle heißen) überhaupt nicht auf? Das machen recht viele, die mit Osmose arbeiten.

    Moin Ralf,


    in dem idealen Wasser kann man doch >95% aller südamerikanischen Fische halten und 98% der Aquarianer, die sich mit Weichwasserfischen beschäftigen, wären froh darüber. Führende Aquarianer, die ich besuchte, haben ganz andere Ausgangswasserwerte zur Verfügung.

    Daher erschließt sich mir nicht, wieso du da Umkehrosmose anwendest, zumal dann die entsprechend positiven Wasserwerte ja vollig irrelevant werden.

    Daher wäre es interessant, ob du verschneidest oder das Osmosewasser durch Salze aufbereitest - oder beides.


    Wie auch immer - es stellt die Maximallösung dar. Maximal gutes Wasser und maximale Kosten. Da braucht man doch nix rechnen. Meine Kohlepatrone kostet 35€, das Gehäuse einmalig vielleicht 100€.


    Insofern brauch ich da einen Bezug, um deine Aussage in Bezug auf Preisfrage und Nachrechnen zu verstehen.


    PS: Löblich ein tolles Fachgeschäft zu fördern. Leider gibt es ja so wenige, da muss ich mir auch an die Nase greifen.

    Moin!

    Woher stammt das Zitat?


    Übrigens hier dazu - ich will keine Werbung machen, wir drehen uns aber im Kreis:

    https://www.carbonit.com/image…D-NFP_Premium_1806014.pdf


    Bevor ich ungewünschte Stoffe und deren Neutralisation ins System Aquarium bringe, versuche ich das vorab zu beheben.

    Moin!

    Schönes Becken, toller Besatz.

    Bei einem neuen Becken mit neuem Sand und Erdfressern ist es doch klar, dass nichts klar sein kann :)

    Verfolge den Verlauf! ;)

    Hey Ralf,

    ich denke, dass man Wasseraufbereiter mit dem Einfüllen des Wassers parallel einsetzt und nicht im Nachgang, wenn die Fische schon mit den negativen Effekten des neuen Wassers kämpfen.

    Beim Blockfilter passiert das Wasser sicher die Kohle, beim Einhängen eines Sackes muss das nicht zwangsläufig sein. Das kann man an der Stelle nicht vergleichen. Außerdem filtert dir die Kohle im Pott auch Huminstoffe usw. raus, die ja eigentlich in einem Südameriabecken eher erwünscht sind.

    Es ist eine Abwägungssache! Wenn ausschließlich das Wasser von außen als Gefahrenquelle in Frage kommt, dann macht der Blockfilter ganz sicher Sinn!

    Moin Ralf,

    wenn es den Fischen nach dem WW sichtbar schlechter geht, als vorher, dann läuft was schief. Ich hab das auch. Es sind aber nicht alle Arten, die da empfindlich reagieren.

    Ganz durchdrungen habe ich es aber noch nicht.


    Aufbereiter versprechen viel, ja... es gibt Chemiker, die damit experimentierten. Ich kenne da wen :)


    Bei der Wasserpanscherei bin ich bei dir. Im großen Stil keine Option. Für ein 50l Zuchtbecken natürlich darstellbar.

    Außerdem hatte die Kohle lange nicht die Wirkung wie der Aufbereiter.


    Eine Kohlepatrone kostet etwa 35€ und hält 10.000l laut Herstellerangabe. Ich nutze sie länger. Je nach Feinheit neutralisiert die tendenziell eher mehr, als ein Wasseraufbereiter... filtert Schwermetalle, Hormone etc. pp. Nachfolgend in den Gutachten aufgelistet. Man muss sich etwas einlesen.


    Ich nutze die von Carbonit: https://www.carbonit.com/produ…lterpatrone-mit-gutachten


    Was man noch braucht ist das entsprechende Gehäuse: https://www.carbonit.com/produ…chfilter-vario-hp?lang=de


    Aufgrund der Feinheit bietet sich das Einbinden in den Wasserzulauf an UND die Maximaltemperatur liegt - laut Hersteller - bei 28°C. Ich mache kühlere WW.

    Eine Sache will ich noch ansprechen: Die von mir genutzte NFP Select hat 7l/min Durchfluss. Je feiner, desto mehr wird herausgefiltert, desto langsamere Durchströmung. Ein 500l Wasserwechsel dauert damit etwa 1:15h. Ich habe mich dran gewöhnt und führe dabei Reinigungsarbeiten durch.


    Schau es dir in Ruhe an und entscheide. Dein Satz oben wirkt ja etwas undifferenziert.