Beiträge von Teufelsangel

    Ich habe vor gut 40 Jahren bei einem Importeur gearbeitet. Der hatte einen Biotodoma umbekannter Herkunft. Der war schon ausgewachsen und gar nicht "bunt".

    Vielmehr zeigte sich das Tier in silbrigen Pastelltönen... ich habe nie etwas Schöneres gesehen. Also diese Bonbonbio´s sind für mich gar nicht so erstrebenswert.


    Deine Tiere haben schöne Ansätze auf den Wangen und in der Schwanzflosse, ich sehe diese Streifung auf der Flanke.... lass ihnen Zeit, die werden.

    Moin, dein Kumpel kann sich doch mal hier anmelden und sein Becken vorstellen, wo er schon mal die Orientierung nach Südamerika hat... . Sonst wurde alles gesagt. Aufstockungen nur nach Quarantäne, insbesondere bei Diskus und ja die beiden sollten nicht allein da rumschwimmen. Am Ende ist das alles Geschmackssache... Tierwohl sehe ich nicht gefährdet. Gruß Magnus

    Also ist der Befund nun weg?? Oder die Tiere weg??


    Ne, was hast du denn für Bedingungen? Will dir aber nicht auf die Nerven gehen 8)

    Moin, also mal ganz davon abgesehen dass das ganz tolle Tiere sind, intetessiert es mich woher die Läsionen auf Kopf und Seitenlinien kommen. Hatten die das schon, oder nach welcher Hälterungszeit ist das aufgetreten? Wie sehen die Wasserwerte aus in der Dauerhaltung, Nitrat, Nitrit, pH, sowie GH ind Kh. Was fressen die Tiere?


    Es geht mir hier nicht um Kritik, eher um Ergründung der Ursachen, das scheint nicht so einfach zu sein. Danke und Gruß Magnus

    Kleines Update nach dem Urlaub. Alle Tiere haben dank meiner Kumpels meine drei Wochen Abwesenheit gut überstanden. Ich hatte das Licht an zwei Tagen in der Woche "off" gestellt und die Beleuchtungsdauer auf 10 Stunden begrenzt, da ich keine üble Überraschung erleben wollte, wenn ich Heim komme.

    Das hat soweit gut funktioniert, auch die Cyanos, die sich vorne rechts angesiedelt hatten, haben sich nicht weiter ausgebreitet. Zu den paar braunen Otocinclus hatte ich noch 7 Farlowella und eine ordentliche Portion Posthörner ins Becken gegeben.

    Die Wurzeln sind "blank" alles gut soweit.




    Die Pflanzen haben das soweit auch gut mitgemacht, bei den großen Echis lösen sich nun die emersen Blätter sukzessiv auf, auf der linken Seite kommt die Rosa aber gut nach mit den neuen Blättern. Rechts dagegen ist das Wachstum verhalten, die Linke der Beiden hat ein paar Neue, die jetzt hinter der Wurzel auf dem Bild verborgen sind, die ganz rechts bringt kaum vernünftige Blätter hervor.


    Hier die Situation mal im Detail.





    Die kleinen Bären machen sich eigentlich ganz gut hier vorne im Bild, wobei die von Aquasabi nachgelieferten Pflanzen besser wachsen.... Alle im gleichen Substrat von Dennerle und unter der gleichen Lampe...hm...




    Die Red Flame kümmert auch etwas (links im Bild) könnte sein, dass sie nicht gut im Lichtkegel sitzt.


    Was mir noch nicht ganz klar ist, ist das Wachstumsverhalten der Pflanzen. An Land vergeilen die Triebe bei Lichtmangel, und wie ist das submers?? Ich habe nie viel Aufhebens mit Pflanzen gemacht, aber jetzt will ich das mal richtig machen... Jemand eine Idee? Mehr Licht oder weniger?


    Die Cyanos vorne rechts versuche ich gerade mit einer kleinen Strömumgspumpe zu eliminieren, ich hatte den Eindruck, dass dort etwas Stau ist. Mal schauen.


    Mir ist aber eines bei dem Projekt klar geworden. Diese wenigen kleinen Fische in dem langen Becken sind derartig interessant zu beobachten, dass ich mir gar nicht mehr sicher bin, ob ich die Satanoperca da reinsetzen werde. Im Gegenteil sehr ich eher eine starke Begrenzung, auch bei den noch geplanten Corydoras (robinae) und den Salmlern werden es vermutlich nicht so Viele werden, wie ich zunächst dachte dass es das Becken erfordert/ermöglicht.


    Es ist überaus "geil" wie die ca 14 cm hohen Skalare das Becken erkunden, Futter suchen, auch die Tatia, die sich eigentlich in dem Becken verlieren mit ihren 5 cm sind unglaublich unterwegs.... Man lernt nie aus und ich freue mich sehr das Projekt begonnen zu haben.


    Auf dem Weg sollten nun auch die ersten Amazonas Laubgarnelen sein, die ich mir zumindest mal ansehen werde... Vielleicht wäre das noch eine Erweiterung den Spektrums für die Sinne.... so zusammen mit einem kleinen Gläs'chen Primitivo.... :) Cheers und Gruß Magnus

    Danke Euch :)


    @Barbara - ja die kleinen Nadeln machen sich hervorragend auf den Wurzeln und sie sind sehr fleissig. Vielleicht könnten noch mal 10 Stück rein, dann wäre es eine schöne Gruppe.


    Die Pflanzen schieben ganz gut, nur nicht auf die Höhe wie ich es möchte. Phils Echis sollten schon 60 cm hoch werden, momentan sind die Blätter 25-30 cm lang.


    Hier ein Bild vor zwei drei Wochen, jetzt sind es 10 Blätter, aber alle so „kurz“




    Auch der kleine Bär schiebt Blätter ebenso noch zu kurz...




    Zwischenzeitlich hatten die Kieselalgen mein Moos und auch andere Oberflächen erfasst. Das Moos war so braun wie die Wurzel...



    Ich hab mir darauf hin einen Trupp Posthornschnecken (100 Stück) besorgt und nach zwei Wochen Quarantäne und Suche nach Planarien in das Becken eingebracht.


    Das Ergebnis ist überzeugend, neben den braunen Kieselalgen (verm. Gomphonema) haben sie die aufkommenden Fadenalgen (Oedogonium) und eine rötliche Cyanovariante eliminiert. Die Postis scheinen auch andere Cyanos anzugehen, solange sie hungrig sind.

    Ich füttere gerade ausschliesslich weiße Mülas für die Tatia und die Skalare, damit nichts rumliegt.




    Also „Postis“ find ich gut... LG Magnus