Beiträge von nelix89

    Hallo Manfred,


    Nur als Idee , um die Becken möglichst vor der drohenden Zerstörung zu bewahren: gab es vielleicht schon Kontaktaufnahmen zu Großeinrichtungen wie Zoos o.ä.? Vielleicht hat man da hinter den Kulissen Platz oder Bedarf. Für die üblichen Hobbyisten sind das ja doch recht extreme (wenn auch fantastische) Dimensionen.

    Man könnte mit den Glasmengen ja schon ein ganzes Schauaquarium bauen, wenn man die Scheiben als Front für Betonbecken nutzt.

    Edit: zu langsam. Hatte deine Nachricht noch nicht gelesen, Manfred. Vergiss den Post daher einfach.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Swen,


    Vielen, vielen Dank, dass du uns so detailliert von eurer Reise berichtest! Ich freue mich jedes Mal wie ein Schnitzel auf den neuen Beitrag.

    Egal ob Bilder der Unterkunft, Ausflügen, der Biotope oder von angetroffen Tieren oder Pflanzen, oder auch die Erklärungen dazu: Einfach fantastisch:)


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Andreas,


    Sehr schön zu lesen, dass es voran geht!

    Ich habe die Diskussion über die Strömungsverhältnisse bzw. deren geeignete Erzeugung gespannt verfolgt. Der Vorteil von Außenfiltern ist natürlich Ansaugen am einen Ende und Ausströmen am anderen, aber für mich überwiegen die Nachteile (hohe Leistungsaufnahme, Wasser außerhalb des Beckens, Schläuche die Wärme abführen) den Vorteil deutlich.

    Ich bin kürzlich darüber gestolpert, dass Tunze eine neue nanostream rausgebracht hat, die bei 3,2 W Leistungsaufnahme bis zu 3700 l/h pumpt. Das ist absolut verrückt. Auch der Anschaffungspreis ist, wie ich finde, ziemlich niedrig. Ich könnte mir vorstellen, dass mit 3-4 solcher Pumpen, die man übereinander an einem Ort des Beckens befestigt, schon eine sehr ordentliche Strömung in eine Richtung erzeugt werden kann. Ich habe meine nanostream an der Glasscheibe meines eingeklebten Filters installiert. Wenn du das auch machen würdest, könntest du möglicherweise von hinten links oder rechts schräg nach vorne pusten lassen und so eine halbwegs kreisförmige Strömung erzeugen. Meine Salmler und Welse lieben es in der Strömung oder auch Gegenstenströmung zu stehen.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Dennis,


    Ich habe kürzlich in einem anderen Forum ein ähnliches Problem mitbekommen, da fand der Besitzer einen Aquarienbauer, der ihm die betroffene Scheibe ersetzt hat. Ob dann allerdings alles neu geklebt wurde oder nicht vermag ich nicht zu sagen. Mir fällt es zwar schwer zu glauben, dass man nur eine Scheibe entfernen und neu ankleben kann, und trotzdem dichte Nähte hat, aber ich bin diesbezüglich absoluter Laie.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Wihj,

    Das sind ja ganz fabelhafte Neuigkeiten! Freut mich sehr, dass die die Aufzucht so weit gelungen ist. Ich drücke die Daumen für das weitere Wachstum und viel Freude bei der weiteren Pflege der Art:)

    Über ein paar Details über die Haltung würde ich mich auch sehr freuen.

    Ich finde die Tiere absolut faszinierend, seit ich sie das erste Mal gesehen habe, aber ich schätze, dass ich nie ein Aquarium der für die Haltung notwendigen Größe mein Eigen nennen werde.

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Udo,

    Ich habe zwar selbst kein Aquarium in solchen Dimensionen, aber der Unterschied zwischen 60 cm Höhe und 70 cm Höhe ist meiner Meinung nach von der Optik her gigantisch. Ich würde daher auf die 70er Höhe gehen, lieber jetzt im Zweifel noch etwas warten und sparen, als sich dann ewig ärgern.

    Um kein teures und wertvolles Volumen zu verlieren bin ich dazu übergegangen meine Aquarien von außen mit schwarzer Abtönfarbe zu streichen, gibt auch optisch zusätzliche Tiefe (meine Becken sind auf Grund Einschränkungen in der alten Wohnung nur 40 cm tief).

    Ich weiß, dass für viele Leute alles außer Cichliden eher Beifische sind, aber als Liebhaber solcher Beifische kann ich dir nur raten, die Schwärme zu vergrößern.

    Ich habe schon "Schwärme" verschiedener Salmler und Panzerwelse zwischen acht und 30 Tieren gehabt. Das macht einen himmelweiten Unterschied.

    Acht Panzerwelse sehen, selbst wenn sie zusammen durchs Becken ziehen und den Boden durchwerkeln, immernoch eher wie Einzeltiere aus. 30 hingegen machen richtig was her. Aktuell sind es bei mir etwa 15 Tiere und weniger würde ich nicht haben wollen. Selbes gilt für Salmler gleichermaßen, selbst wenn viele der Arten keine richtigen Schwarmfische sind, sondern eher lockere Gruppen bilden.

    Viele Grüße

    Felix

    Guten Morgen Max,

    Schön, dass du wieder ein Becken aufbauen kannst! Zum Thema einfallendes Licht kann man die Scheibe auch von außen mit Abtönfarbe streichen, wie ich es bei mir gemacht habe:

    aquaristisches Dreierlei

    Man muss dabei sehr vorsichtig sein, da die Abtönfarbe den Lackroller auch einfach über das Glas gleiten lässt, wenn man ihm die Chance gibt. Aber wenn man mindestens eine zweite Schicht quer dazu aufmalt wird es schon besser. Sieht von außen nicht absolut perfekt aus, aber von innen absolut.


    Auch mit der Filterlösung bin ich nach wie vor mehr als happy. Durch das flächig als zweite scheibe aufgeklebte schwarz Glas sieht man den Filter faktisch nicht als das, was er ist. Wenn man dann noch eine schwarze Matte und einen schwarzen Auslaufwinkel verwendet fällt er überhaupt nicht mehr auf. Die Kammern könnten nur etwas größer sein, sodass man leichter hineinfassen kann. Wenn du fragen dazu hast melde dich gerne.


    Zum Thema eyecatcher kann ich nicht viel sagen, da ich an sich kleine Fische liebe.

    Wenn ich zwei Becken mit rund 500 l haben würde, wären in einem die Fische aus dem großen Teil des dreierlei und im anderen Lebengebährende (am liebsten eine Schwerträger Wildform) und Feuermaulbuntbarsche, welche auch immer genau.

    Tobi hier aus dem Forum hat(te?) ein Becken, dass die vielleicht zusagen könnte von Setup und Besatz her.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Daniel,

    Das ist mal ein wirklich eindrucksvolles Projekt!

    Aus welchem Material soll das Becken gebaut werden?

    Wirst du um das Becken, oder zumindest seitlich dazu, laufen können oder wird nur die Front zugänglich sein?

    Wieviel Platz wird über dem Becken sein?

    Benötigst du so hohe Temperaturen und/oder hast du irgendeine Art von Abgrenzung des emersen Teils zum Rest des Raumes vorgesehen? Über 7m2 Grundfläche und solche Temperaturen sind von der Verdunstung her schon heftig, emerse Pflanzen setzen noch eins drauf.


    Ich bin ehrlich gesagt wegen der geplanten Filterung, so ich sie denn richtig verstehe, etwas skeptisch, auch wenn ich die Idee grundsätzlich ziemlich spannend finde.

    Ich habe es folgendermaßen verstanden:

    An den beiden Außenseiten des Beckens wird Lava Granulat aufgehäuft, an den "Seitenscheiben" des Beckens dann je drei Luftheber installiert, die das Wasser durch das Granulat ansaugen sollen. Das Granulat ist also direkt das Filtermaterial. Dazu kommen Pflanzen, in den dem Granulat wurzeln und besonders die emersen Pflanzen sollen als Nährstoffzehrer dienen.


    Wenn das so korrekt ist habe ich dazu folgende Gedanken:

    Lava Granulat hat eine immens geringe Dichte (nach meiner Recherche bei 16-32 mm, und alles feinere erscheint mir ungeeignet) nichtmal 1,2 kg/l.

    Sofern deine Granulathügel z.B. eine Neigung von 1:1 haben sollen wären das locker 500 -700 l Material, bei flacherer Ausprägung (so sieht es auf der Zeichnung aus) wohl auch leicht deutlich mehr. Das ist an sich aber auch erstmal egal.

    Durch die geringe Dichte des Materials stellt sich mir die Frage, wie standfest das Ganze ist. Die winemilleri werden doch locker 25 cm lang. Wenn da mal einer ausholt könnte ich mir vorstellen, dass schon Granulat den Hang hinunter rollt. Das wäre vermutlich relativ unangenehm, weil man es nur schwer wieder sinnvoll rauf bekommen sollte mit Einrichtung, anderem Bodengrund und Pflanzen "im Weg".

    Wenn Pflanzen darin Wurzeln wird es sicherlich zusammengehalten, aber es soll ja vermutlich auch kein dichter Dschungel werden. Ich frage mich auch, was das Wurzelwerk mit der Filterleistung anstellt, es würden ja zwangsläufig die Zwischenräume des Granulats durchwurzelt. Da soll ja aber Wasser fließen.

    Auch findet die Nitrifikation ja nur im aeroben Bereich statt, also vermutlich nur in den oberen x-Zentimetern des Aufbaus stattfinden, der Rest ist also erstmal Füllstoff, außer es funktioniert dass dort sogar Denitrifikation stattfindet.

    Die Pumpen oder Luftheber würde ich nur in geschlitzte Rohre oder eine andere Form von "Revisionsschacht" einsetzen, damit man sie entnehmen und wieder einbauen kann, wenn mal was sein sollte, ohne dabei gleich hunderte Liter Lava rumschaufeln zu müssen und sich die Einrichtung dabei zu zerlegen.


    Ich finde die Idee der Filterung ziemlich spannend und den damit möglichen Aufbau von Uferbereichen im AQ sehr cool, habe schon oft darüber nachgedacht wie man sowas sinnvoll und attraktiv umsetzen könnte, bin aber nie auf Lava gekommen. Mir stellt sich aber alles in allem die Frage, ob das dauerhaft funktioniert mit dem Filter und dem möglicherweise freiliegenden Granulat, denn mir geht es immer darum, dass solche Systeme auch dauerhaft funktionieren bzw. unterhaltbar sind. Nicht, dass man wahnsinnig viel Zeit, Herzblut und Geld in so ein Projekt steckt und es dann nach wenigen Jahren Probleme bekommt.


    Jetzt noch etwas Spinnerei meinerseits:

    Bei den Dimensionen vom Becken fände ich die Darstellung von Prallhang und Gleithang super spannend, also quasi einen Seite mit Übervegetation und dichtem Wurzel- bzw. Astwerk und eine Seite mit "Sandbank" mit wenig bis keinen Strukturelementen. Je nachdem wie man es aufbaut könnte msn ja auch dort in beiden Seiten, so denn gewollt oder nötig Filter einbauen.

    Viele Grüße und viel Erfolg mit dem Projekt
    Felix

    Hallo zusammen,

    Freut mich, dass es euch gefällt:)

    Ein zusätzliches großes Becken wird es definitiv nicht geben, dafür fehlen Platz und Zeit. Auf diesen Unterschrank würde ein Becken bis maximal 200*50*50 passen. Das 120er irgendwo in der Wohnung unterzubringen wäre schon schwer genug, aber alle drei ist definitiv unmöglich.

    Mir ginge es dabei darum das 120er zu vergrößern und dann noch zusätzlich Rotkopfsalmler, Ziersalmler und vielleicht Weitzmanns Raubsalmler einzusetzen.

    Die Bewohner der Würfel könnte man eben gut zusammensetzen.

    Mal sehen. Vielleicht wird es statt eines größeren Beckens auch einfach ein zusätzliches, oder es bleibt wie es ist. Hängt auch alles mit der Speicherkapazität für Regenwasser zusammen, denn das Leitungswasser am neuen Wohnort ist zwar deutlich weicher als am alten, aber immernoch abartig hart (GH 24...)


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,

    Es ist jetzt schon wirklich lange her, dass ich zuletzt etwas zu meinen Aquarien geschrieben habe, aber da sich einiges getan hat, gibt es mal ein Update.

    Da der letzte Centromochlus Mitte 2022 verstorben ist, sprach nichts mehr dagegen, den Besatz leicht zu ergänzen. Es sollten nach langen Jahren mal wieder Beilbäuche sein. Es hat dann zeitlich aber doch nicht direkt gepasst, sodass ich dann erst im Februar 2023 aufgebrochen bin, um acht C. strigata zu besorgen. Im Händlerbecken schwammen dann 12 C. strigata und ein einzelner C. marthae. Da es mir ja insbesondere kleine Fische angetan haben, Schwarzschwingenbeilbäuche bleiben nochmal gut einem Zentimeter kleiner als die marmorierten, und ich keine 5 Tierchen zurücklassen wollte, habe ich sie kurzerhand alle mitgenommen. Sie haben die Quarantäne alle gut überstanden und sind dann eben mit ins große Becken eingezogen. Sie sind einfach ein Traum. Der C.marthae glitzert ganz abgefahren. Er steht auch ganz normal bei den anderen dabei.


    *Nachtrag: Ich habe seit einiger Zeit eine Tunze nanostream mit 2500l/h im großen Becken. Es ist absolut faszinierend, wie die Tiere auf die Strömung reagieren. Alle nehmen das adolut positiv auf, sind viel agiler. Da es auch genug Bereiche ohne Strömung gibt, diemkaum genutzt werden, bin ich mir bei dem positiv sehr sicher;)*

    Die Corydoras laichten seit Jahren regelmäßig, jeweils nur maximal zehn Eier die ich finden konnte, aber es kam nie etwas durch. Drauf angelegt habe ich es aber auch nie. Das war dann Ende 2023 anders. Ich habe mehrmals wenige Eier entnommen, zweimal entwickelten sich Larven. Beim ersten Mal stellte ich mich doof an, sodass ich die Larven leider verloren habe, beim zweiten Mal entwickelten sich dann jedoch drei Larven sehr gut, die ich dann in einer schwimmenden Gummibärchendose aufgezogen habe.

    Die kleinen haben schon einiges mitgemacht, denn Anfang März stand ein Umzug an, sie mussten natürlich auch mit. Das war mein erster Umzug, bei dem die Fische direkt mit unziehen mussten.

    Sie hatten dafür ihren ganz eigenen Umzugstag und ich acht Stunden zu tun. Das große Becken wurde komplett entleert und dann in der neuen Wohnung mit dem alten Filterschlamm geimpft und direkt wieder besetzt, die beiden kleinen Becken wurden bis auf 5 cm Wasserstand geleert und dann mitsamt Einrichtung und einem Teil der Fische transportiert und einfach wieder aufgefüllt. Die meisten der Guppys hatte ich abgefischt und getrennt transportiert.

    Fürdie Neueinrichtung gab es eine neue Wurzel, da die bestehenden schon ziemlich zerfallen waren, und neuen Bodengrund. Sonst ist alles gleich geblieben.

    Alle Bewohner haben den Umzug gut überstanden, daher werte ich das ganze als vollen Erfolg.

    Es gab zwischenzeitlich Überlegungen, das Dreierlei durch ein großes Becken zu ersetzen und dann die Würfelbewohner in das 120er umzuquartieren. Wir haben es nicht umgesetzt, aber ganz aus dem Kopf ist die Idee noch nicht.

    Mal sehen;)


    Jetzt gibts noch ein paar Bilder.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Franz,

    Wie schon geschrieben gschrieben sollte bei A. helena das Gehäuse noch da sein. Andere Raubschnecken kenne ich nicht.

    Rennschnecken sind meines Wissens aber auch ganz gut im Ausbrechen. Könnte es sein, dass sie aus dem Becken entkommen sind? Vielleicht hängen sie auch irgendwo in der Abdeckung, wo man nicht so oft hinsieht?

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Tom,

    Meine C. duplicareus sind, seit ich sie habe (gekaufte sowie alle eigenen NZ), sehr schüchtern und liegen lieber irgendwo in einem verschatteten Bereich rum, als permanent rumzuwuseln. Das taten sie in egal welchem Becken. Ich habe aber auch immer entsprechende Unterstände angeboten.

    Wenn du den Verdacht hast, dass die Damen eiern wollen, versuche es doch, wenn das nächste Tiefdruckgebiet naht mit einem größeren kalten Wasserwechsel. Meine kommen schon ohne das Frischwasser immer in Fahrt, aber mit geht es richtig ab;)

    Mehrere Männchen helfen bei Corys zwar meist, aber in der Not...;)

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Franz,

    ich nutze seit gut 15 Jahren Regenwasser, es gibt meiner Meinung nach eine wichtige Sache die man dabei beachten sollte, wenn es darum geht das Wasser zeitnah nach dem Regen (für mich alles bis vier Wochen) verwenden möchte:

    Vor dem Auffangen abregnen lassen. Wenn man erst nach gut 15 Minuten Regen beginnt das Wasser für die Fische aufzufangen sind die aller meisten Stäube aus der Luft gewaschen und auch vom Dach ist der größte Teil des Drecks runtergewaschen. Das Wasser ist dann glasklar und es setzt sich auch nicht wirklich viel ab, wenn man es kurz abstehen lässt. Minimale Mengen finden sich durchaus, aber das sehe ich unkritisch.

    Wenn es ums Aufbewahren des Wassers geht (längere Zeiträume) fülle ich das optisch absolut einwadfreie (also glasklare) Wasser vorher nochmals um, bei mir heißt das einfach in die Tonne neben dran kippen, die keinen Einlauf aus der Regenrinne hat, und lasse es dort nochmals absetzen und fülle es dann in die Zieltonne für das längere Aufbewahren. Diese Tonnen stehen dann möglichst kühl, und sind durch einen Deckel komplett abgedunkelt, bei mir auch frostfrei. So hält sich das Wasser sehr, sehr lange. Ich habe es teilweise schon fast ein Jahr im Keller gehabt, bevor ich es benutzt habe. Es riecht nicht, es sieht nicht komisch und die Leitfähigkeit ist auch unverändert.

    Ich wohne in einer der trockensten Regionen Deutschlands und achte daher darauf, immer einen längeren Puffer zur Verfügung zu haben. Ich käme ab heute ohne einen Tropfen Regen bis in den Dezember, ohne meine Wasserwechsel zu reduzieren. So kann ich auch längere Frostperioden (die es bei mir zwar kaum gibt, aber man weiß ja nie) problemlos überbrücken. Oder eben Dürre-Sommer.

    Noch ein Tipp: Ich habe sowohl runde als auch eckige Regentonnen. Eckige Tonnen sind teilweise mit irgendwelchen Verstrebungen ausgestattet, damit sie stabil sind. Diese waren mir bisher nie geheuer, ich habe mir immer aus Edelstahl-Gewindestanden (weil man sie leicht im Baumarkt bekommt) entsprechend rostfreie Streben selbst gebogen. Mir der Eisensäge entsprechend gekürzt und dann an einer Werkbank zurechtgebogen.

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Martin,

    Na das klingt nach arbeitsreichen Tagen, schaut aber schon jetzt klasse aus.

    Ist das Becken 70 cm hoch oder tief? Ich kann es auf den Fotos nicht ganz abschätzen.

    Bin gespannt wie es aussieht, wenn der Nebel sich gelichtet hat und die Pflanzen angewachsen sind. Ich finde es immer sehr spannend zu beobachten, ob alles so funktioniert und wirkt, wie man es sich vorgestellt hat.

    Zur Technik hab ich ein paar Fragen:

    Ich weiß jetzt schonmal, wie der L-förmige Innenfilter grundsätzlich aussieht, da war ich gespannt drauf und hatte auf Fotos im trockenen Zustand gehofft;). Wie hast du denn die Wasserführung darin? In den Filter rein scheint es ja einzig über den Überlaufkamm zu kommen (ich vermute das, da der Wasserstand im Filter recht niedrig scheint und ich weiterhin keine Einlaufgitter erkennen kann), aber in die zweite Kammer hast du auch einen Überlaufkamm, das irritiert mich etwas. Ist da eine Zwischenscheibe drin, die ich nicht entdeckt habe? Ich würde sonst zumindest erwarten, dass das Wasser wie üblich den Weg des geringsten Widerstandes wählt, also nur über das Flies. Dann hätte ich aber Sorge, dass die Heizer ausreichend umspült werden.

    Was hast du für Filtermaterialien im Einsatz? Und warum zwei kleine Pumpen statt einer Strömungspumpe? Groß genug für entsprechenden Durchsatz sollte das Becken ja sein.

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Guido,

    Ich hatte nicht in allen Körben Schaumstoffwürfel, sondern auch Keramikröllchen, Siporax, etc. Nur in einem war eben jeweils nur Schaumstoff.

    Ob es mit ausschließlich Schaumstoff Sinn macht? Gute Frage.

    Ja, ich verwende (kleine) Äste von Obstbäumen, Walnuss-Bäumen, Eichen, Buchen, Hainbuchen, Erlen,..., Gerne auch mit getrocknetem Laub dran. Und über jahre abgetrocknete Wurzeln von einem Apfelbaum habe ich auch im Einsatz.

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Guido,

    Wenn es dir darum geht, dass du den ganzen Korb mit Matten bestücken möchtest, könntest du darüber nachdenken die Reste deiner 50*50 Matte in Würfel zu schneiden und die in den Korb unter die Abdeckmatte zu packen. So habe ich das zu meinen Außenfilterzeiten gemacht. Ich finde Würfel sind viel angenehmer zu reinigen als Matten, ich werfe die dann in einen Eimer mit Wasser und knete sie darin durch, wahlweise auch mehrmals in frischem Wasser. Mit den Matten fand ich das immer etwas unpraktischer (wie auch jetzt bei meinen HMFs;).

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,

    also ich kenne das von drei unterschiedlichen, jeweils dafür zuständigen Behörden in dieser Praxis. Ich gehe mal davon aus, dass die Leute auch anderes zu tun haben, als einzelne Fischlarven einzutragen, die dann unter Umständen drei Tage später doch verenden und wieder abgemeldet werden.

    Aber von den rechtlichen Regelungen her mag es strikt gesehen anders sein. Der VDA weißt in seiner Verabndszeischrift darauf hin, dass die Leute sich diesbezüglich mit ihren jeweiligen zuständigen Behörden in Verbindung setzen sollen. Wie die das schlussendlich handhaben können nur die Behörden selbst erklären.

    Ich möchte sicher niemanden dazu auffordern ungemeldet Tiere zu halten! Aber meine Erfahrung ist, dass auch in Behörden nur Menschen arbeiten, mit denen man Reden kann, so der Ton nicht von Anfang an ein ziemlich blöder ist. Aber vielleicht hatte ich da auch nur Glück bisher.

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,

    bitte versteht mich nicht falsch, ich habe nicht geschrieben, dass ich ein Fan davon bin, dass die Art hochgestuft wurde.

    Wir sind aber knapp an einem generellen Verbot vorbeigeschrappt. Und im Vergleich dazu...

    Wie sich das ganze dann wirklich auswirkt bzw. wie es zu machen sein wird, wird man sehen, die Halter anderer geschützter Arten melden auch nicht (zwingend) unverzüglich jeden Schlupf einer Schildkröte, eines Dendrobaten oder eine chinesischen Krokodilschwanz-Höckerechse, o.ä. sondern oftmals als "Jahresmeldung" o.ä.

    Viele Grüße

    Felix

    Hallo zusammen,

    Über den Sinn oder Unsinn der Hochstufung lässt sich sicher streiten, wenn man liest wofür Anhang II gedacht ist, passt er da aber durchaus rein.

    Wir können nur ehrlich gesagt froh sein, dass es nur Anhang II und nicht Anhang I wurde, wie von Brasilien beantragt. Das hätte nämlich ein komplettes Handelsverbot bedeutet. Das wäre ein absolutes Desaster gewesen. So ist es ein Haufen Papierkram und sehe ärgerlich, aber man darf sie zumindest noch haben.

    Das schizophrene daran ist, dass die Art mit vollem Wissen in Brasilien durch den Bau des Belo Monte Damms an den Rand des Aussterbens gebracht wird und ohne die Aquaristik vollkommen verloren wäre, und jetzt wirft Brasilien quasi den Aquarianern vor, dass wir das Problem wären undsie Art vor uns geschützt werden müsse.

    Ich habe dem NABU schon im November eine Mail wegen ihrer vollkommen dämlichen Nachricht auf der Website geschickt und die Tage eine Antwort bekommen, dass sie gar nicht wüssten, was ich meine, sie würden das ja nicht unterstützen.

    Viele Grüße

    Felix