Beiträge von Dan1983

    Hi,

    bin gerade selbst an einem ähnlichen Projekt dran, ein 350L (150x50x50) Orinoco Blackwater Biotop.

    Technik
    Filter - Oase Biomaster Thermo 850 plus Fluval FX4
    Beleuchtung - günstiger Eheim LED Balken

    HardScape
    viel Holz, hauptsächlich Moorwood
    Vulcano Mineral 18 Liter als Uferunterbau
    Kies
    Baumarktsand und ein bisschen ADA Gravel S
    diverse Bläter, Fasern und Kapseln

    Pflanzen
    Echinodorus

    Fischbesatz (Planung):
    2 Pärchen Apistogramma flabellicauda
    1 Pärchen Microgeophagus Ramirezi
    20 Corydoras Habrosus
    50 Paracheirodon simulans
    15 Otocinclus (mit 4-6 Monaten Versatz)

    Vielleicht kann es ja einen Anreiz geben. Anbei ein Bild vom aktuellen Status (grobes Hardscape - es wirkt viel heller, als es tatsächlich ist).

    LG
    Daniel

    Hi Phil,

    die Elterntiere sind ausgewachsen denke ich. Das Männchen hat knapp über 20cm, das Weibchen gute 17-18cm.

    Von den Pitanga hab ich auch ein Tier, aber die sind ja von der Größe her nochmal was ganz anderes. Da brauchst richtig großen Röhren, vielleicht Abflussrohre.

    LG
    Daniel

    Hi zusammen,

    hier mal ein kleines Update. Ich hatte ca. 30 Tiere abgegeben, weil ich dachte, dass wir das Risiko somit etwas streuen. Leider haben von diesen nur 5-6 überlebt - ich denke es lag am Transport und dem Stress. Insgesamt waren es denke ich 70-80 Tiere.

    Bei den Tieren, die bei mir verblieben sind, sieht es für mich gut aus (bin kein Experte). Die Tiere wachsen, wenn auch langsam. Ich denke, das ist bei Welsen einfach so, obwohl meine L134 und L333 etwas schneller wachsen.

    Aktuell habe ich die Gruppe aufgeteilt (daher auch das Foto im Eimer), 20 Tiere ca. bei meinen L134 und 20 Tiere mit Geophagus Nachzuchten, alle fressen Cyclops, sowohl als Trockenfutter als auch Frost.

    LG
    Daniel

    Hi zusammen,

    ich wollte einmal von einem schönen Zufall berichten. Ich habe mit vor 4 Monaten ein Pärchen L97 geholt. Es hatte beim Vorbesitzer bereits ein Gelege gehabt, dieses ist aber nicht geschlüpft. Die Tiere kamen in toller Kondition zu mir.

    Zum Start habe ich die Tiere einmal in mein 350Liter Rio Tapajos Becken mit Geo pyrocephalus, Crenicihla regani und Zirtonensalmlern gesetzt. Die Tiere sollten sich erstmal akklimatisieren (kamen aus hartem Wasser, meins ist sehr weich).

    Vor 1 Monate habe ich eine passende Bruthöhle eingebracht, an die sie sich erstmal gewöhnen sollten. Mein Plan war, die Tiere nach unserem Urlaub im August einmal anzusetzen. Zu meiner Freude ist die gar nicht mehr nötig, denn es war schnell ein Gelege zu sehen.

    Die Eier haben sich alle entwickelt und es sind einige Tiere geschlüpft. Sie sind aktuell etwa 2cm groß und haben fast den Dottersack verbraucht.

    Hat jemand Erfahrung mit Aufzuchtfutter, ich hätte erstmal an Cyclops, später an Artemia gedacht. Was haltet ihr zusätzlich von Granulat und Tabletten?

    Folgend noch ein paar Bilder.

    LG
    Daniel

    Hi zusammen,

    hab gerade 4 verschiedene Geophagus anzubieten, teilweise müssen die noch etwas wachsen.

    Geophagus Winemilleri F2 aus dem Rio Negro - 3 Tiere in 5cm ab sofort, 100+ Tiere ab ca. Juli

    Geophagus Altifrons F2 aus dem Rio Tocantins - 100+ Tiere ab ca. Mai

    Geophagus Sveni F2 aus dem Rio Parana - 100+ Tiere ab ca. Juni

    Geophagus Pyrocephalus F1 - 6 Tiere in 6-8cm ab sofort

    Meldet euch gerne, sollte Interesse bestehen.

    VG

    Daniel

    Danke für die Tipps.

    Ich habe mit abgeschabtem Artemia versucht zu futtern. Das ging glaube ich auch. Jbl Aufzuchtfutter haben sie ebenfalls gefressen. Zumindest bilde ich es mir ein.

    Ich habe gesehen es gibt flüssige Artemia Nauplien in einer Flasche. Hat jemand von euch damit Erfahrung ?

    Der Schwarm ist schon erheblich geschrumpft. Ich habe die Strömung nun etwas reduziert.


    Grüße

    die flüssigen Artemianauplien sind gut, aber extrem teuer - würde eher selber ziehen

    Hi Tom,

    Geophagus sind nicht besonders durchsetzungsfähig gegen ähnlich große Cichliden (eine Ausnahme bilden die Offenbrüter unter den Geos). Daher kann das schon hinkommen, dass die Geos sich gestresst gefühlt haben.

    Gruß

    Daniel

    Hi zusammen,


    aus meiner Sicht auch eindeutig Altifrons, tendiere zu der Standortvariante Araguari, eventuell auch Barra Mansa "Alenquer" - für Rio Tocantins wäre mir der Rotanteil an der Kehle zu hoch.


    LG
    Daniel

    Naja

    bei 7000 ltr mit Topffilter arbeiten ist schon verwegen.


    Was soll denn der Lavaberg bringen ?

    Und neue Wege finde ich grundsätzlich gut, aber aus vierzigjähriger Erfahrung kann ich sagen, da gibt es nichts neues. Einfach mal schauen, was sich am Markt durchgesetzt hat.



    Gruß Tom

    was der Lavaberg bringen soll, hab ich ja ausführlich beschrieben

    7000 Liter sagt ja erstmal nicht über den Filterbedarf eines Beckens aus. Durch den geringen Besatz wird der Bioload sehr gering sein und daher auch keine Filterleistung wie bei 7000 Litern mit Rochen, Cichla o.ä. von Nöten sein.

    Natürlich kann ich mir es einfach machen, ist mir bewusst. Finde die Tüftelei aber spannend.

    Hallo Daniel,

    Ich bin auf jeden Fall auf das Ergebnis gespannt. Du solltest auf jeden Fall das Lavasubstrat kontrollieren können.
    Letztens Endes ist es ja eine gewisse Abwandlung eines HMF. Könnte mir vorstellen, dass da einiges an Mulm hängen bleibt.

    Liebe Grüße Swen

    ja, das kann ich mir auch vorstellen, ist noch keine 100%ige Lösung

    Mal ein paar Gedanken:

    Hallo Daniel,

    kannst du das mit dem lavagranulat noch genauer erläutern. Das verstehe ich noch nicht ganz. Soll das vorne an der Scheibe zu sehen sein?
    Wenn du das als Filter verwenden willst, musst Du bestimmt für eine durchströmung sorgen. Bestimmt musst du es auch irgendwie sichern.

    7000 l ist mal eine Ansage. 😉

    Liebe Grüße Swen

    Nein, das Becken wird entlang der Ufer Kante foliert werden, Durchströmung ist das Thema... würde pro Seite 3 Luftheber nehmen, die jeweils 1500l/h fördern. Unsicher, ob das reicht.

    Hallo


    Ich würde lieber ein Externes Filterbecken bevorzugen.

    Da ist die Technik einfacher zu händeln.

    Wenn Dein Lavahaufen nicht funktioniert, was dann ?


    Gruß Tom

    hab einfach Lust mal andere Wege zu gehen, klar, die Variante wäre sicherer. Falls der Hügel nicht funktioniert kann ich ja immer noch mit zusätzlichem Topffilter arbeiten

    Becken wird aus Vollglas sein

    links und rechts jeweils 1m Platz, 80cm darüber

    es wird nur der Emerse Bereich keine Abdeckung haben, der Rest ist abgedeckt. Unterschied zur Raumtemp beträgt nur 2 Grad.

    DIe Sicherung des Hangs bereitet mir auch Kopfzerbrechen. Meine erste Idee war, dass ich über das Granulat grobe Filtermatte in 5cm Stärke und drauf erst den Bodengrund aufbaue. Die Luftheber werden durch Schwämme geschützt sein, dort kann man die einfach rausholen und sauber machen.


    Habe noch einmal einen anderen Denkanstoß bekommen:

    Warum das Becken nicht in 3 Bereiche teilen (0,9m/4m/0,9m) jeweils mit Glasscheibe getrennt (klar, kleine optische Einschränkung) - das könnte die Darstellung der Uferbereiche einfacher mache und die Geophagus würden auf den Hügeln nicht ihr Unwesen treiben. Was meint ihr?

    LG
    Daniel

    Hi zusammen,

    meine Fischgarage nimmt Formen an und ich kann mich an die Planung des Hauptbeckens machen. Es soll ein 7000L Flussabschnitt aus dem Rio Negro werden, der verschiedene Lebensräume für kleine und große Fische bieten soll. Grundsätzlich bin ich in meinen Gedanken schon relativ weit, allerdings bei der Filterung noch unsicher. Geheizt wird das Becken über den Raum auf etwa 26-28 Grad.

    Ich würde gerne ein System nutzen, was ich mal in einem Youtube Video gesehen habe (hätte ich mir abspeichern sollen): Auf beiden Seiten werden als Füllmaterial etwa 200kg Lavagranulat aufgeschüttet die den Uferbereich simulieren sollen und zusätzlich als biologischer Filter genutzt werden soll. Zur Wasserbewegung werden pro Seite 3 große Luftheber dienen. Zusätzlich werde ich 3 Außenfilter zur mechanischen Filterung anschließen, die das Becken 1,5mal pro Stunden durchwälzen. Strömungspumpen werden ich bei Bedarf zusätzlich einsetzen. Der Uferbereich wird komplett mit emersen Pflanzen bepflanzt, die zusätzlich beim Nitratabbau helfen sollen.

    Vom Scape her werden die Uferbereiche mit dichtem Wurzelwerk und einigen submersen und emersen Pflanzen versehen werden und der freie Bereich mit großem Driftwood und Flußsteinen.

    Da der Besatz für das Beckenvolumen sehr moderat wird, denke ich, dass die Filterung passen sollte.

    Besatzplan aktuell:

    8x Geophagus Winemilleri
    5x Satanoperca Daemon
    10x Biotodoma Wavrini
    100x Paracheirodon Axelrodi
    100x Hemigrammus Bleheri
    20x Iguanodectes Geisleri
    20x Hemigrammus Stictus
    evtl. Apistos und Dicrossus


    Ich bin auf eure Meinung gespannt, ob mein Plan aufgehen könnte.

    LG
    Daniel