Aequidens (Andinoacara) spec. Maracaibo

  • Hallo,
    im März 2011 bekam ich sieben 2-3 cm lange Aequidens spec. Maracaibo WF, ein Freund brachte unter anderem diese kleinen Fischlein aus Venezuela mit.
    Ich verlor nur einen Fisch, somit sind es jetzt noch 6 Tiere, es handelt sich dabei wohl um 4 männliche und 2 weibliche Aequidens.
    Nun, im November hatte sich ein Paar gefunden, die Tiere sind mittlerweile 6-9 cm lang.
    Da ich noch immer mit meiner alten Kamera fotografiere, sind die Fotos leider ziemlich verrauscht, und vom Nachwuchs ist fast nichts zu erkennen.

  • Hallo, Timm ! Gruß aus Greven.... Ich finde, Klasse Tiere !! Man kann die Winzlinge aber auch wohl
    erkennen.... Viel Freude noch damit, eine gute Woche noch / Claus.

    Ein mongolisches Sprichwort: Berge können sich nicht miteinander unterhalten, aber MENSCHEN ! ;)[bestand]1869[/bestand]

  • Hallo ud vielen Dank an Euch!


    Ich komme der Bitte von Dieter gerne nach, obwohl nicht viel zu berichten ist.


    Da die Aequidens noch sehr klein waren/sind sitzen sie zusammen mit den Biotodoma wavrini, 4 juvenilen Sturisoma aureum ( ca. 6-8 cm ohne Schwanzflossenfilamente), 8 Corydoras und 10 Blutsalmlern in einem 540l Becken.


    Wasserchemie sieht im Moment so aus: 2/3 Betonwasser und 1/3 abgestandenes Regenwasser (Aktivkohle gefiltert).
    Riesenvlisnerien und 2 verschiedene Echinodorusarten stellen die Bepflanzung. An der Rückwand stehen Savannenhölzer (insgesamt 3, mit ungefähr 6-8cm Abstand zum Glas) und verdecken damit die gesamte Rückseite. Das Becken habe ich mit Bruchsteinen Strukturiert. Es bilden sich Plattformen und Durchlässe (Halbhöhlen).
    Das Becken ist mit 1mm starkem ungebrochenen Quarzsande befüllt, an der Sichtseite 1-2 cm stark, nach hinten auf 6 cm ansteigend.
    Desweiteren wurden (HerbstseiDank) 2 kräftige Hände voll Falllaub ins Becken eingebracht.


    Im hinteren Bereich zwischen Holz und Glas haben sich die Aequidens ihr Brutrevier "angeeignet", sie Balzen dort und vertreiben nachdrücklich ihre Artgenossen. Interessanterweise haben sich die Weibchen immer ein spezielles Blatt ausgesucht, welches sie immer wieder putzen, und das Männchen wird von ihr immer wieder dorthin gelockt. Auf diesem Blatt werden nach 1-2 Tagen Balz, und putzen....^^ auch die Eier abgelegt. Das weibliche Tier bettet während der Fächelphase das Blatt immer wieder um, wenige zentimeter aber immerhin.
    Mittlerweile das 3. Gelege, habe ich nicht ein einziges mal gesehen, dass auch nur ein Ei weiss geworden wäre oder gar verpilzt ist.
    Dummerweise ist der Lieblingsplatz zur Eiablage neben dem Filtereinlauf...geht gut bis zum freischwimmen... dann sind alle im Filter...


    Dieses mal habe ich etwas unkoventionel gehandelt, kurz vor dem freischwimmen der Jungtiere habe ich diese abgesaugt, fast alle, nur ein kleiner Rest verblieb im Becken ca. 10-20 Tiere. Ich habe die herausgefischten Babys in einen alten 50'er Diskuszuchtwürfel überführt, Wasser entspricht den Werten des Mischbeckens, gefiltert wird über HMF, Bodengrund 3 Esslöffel Sand^^ ein Savanenholz innen hohl ist die einzige Einrichtung.
    Ich hatte während der Umsetzaktion, einen grossen Kescher bei den verblieben Jungfischen aufgestellt, die Rechnung ging auf, erst paddelte die Mutter dem Brutpflegeinstinkt folgend hinein, und etwas später auch ihr Gatte...^^die restlichen Kinder wurden auch sicher gestellt und den anderen im Zuchtwürfel zugeführt, ebenso die Elterntiere. Kaum 10 minuten Verwirrung und Panik, dann nahmen die "Alt"-Tiere ihre hervoragende Brutpflege wieder auf .


    Wasserwechsel jeden 2. Tag 20l (Betonwasser aus der Leitung)