Aquarium und die Hausheizung

  • Hallo Ihr Lieben,

    danke Euch für die tollen Beiträge. Ich habe da auch schon einige Umsetzungen gesehen und von anderen hier gelesen.


    Vielleicht habe ich auch einen möglichen Ansatz:


    Mein Schwiegervater heizt sein Becken nach wie vor elektrisch. Allerdings über seine Solaranlage. Ohne die Details zu kennen ist die Anlage mit einem Akku und Wechselrichter versehen. Laut seiner Aussage funktioniert das energetisch super, auch wenn er mir nichts zum konkreten Energiebedarf sagen konnte, da mehrere Verbraucher dran hängen.


    Liebe Grüße

    Swen

  • vilenen Dank an alle,


    also die Quintessenz so wie es aussieht ist der Anschluss an den Warmwasserkreislauf. Das bei einer normalen Gas- oder Ölheizung. Bei Wärmepumpe könnte es jedoch etwas anders liegen. Denn baubedingt wird (laut Aussage des Installateurs) bei der Erwärmung des Warmwassers häufig der Heizstab mit einspringen (das warme Wasser muss schnell zur Verfügung stehen), der wiederum zieht natürlich ordentlich Strom direkt aus der Leitung. Es wird schnell aus 1:3 die Effizienz 1:1 oder schlechter.

    Mein Schwiegervater heizt sein Becken nach wie vor elektrisch. Allerdings über seine Solaranlage

    Eine Photovoltaikanlage habe ich auch vor zu installieren. Man kann natürlich hergehen und sagen "sch... drauf wieviel der Heizstab zieht, kostet nix" ^^


    Letzten Endes läuft die Pumpenheizung auch über Strom, allerdings kommt dieser nicht von der PV-Anlage sondern vom Versorger (fragt mich nicht warum - ist die Aussage des Elektroingenieurs, der die PV verbaut).


    Also - wenn ich es mir richtig zurechtgelegt habe würde folgendes Sinn machen: zunächst über zusätzlichen Kreislauf der Zentralheizung das Aquarium erwärmen (denn dort liegen für jeden Kilowatt eingesetzten Energie vier Kilowatt Wärme an) und in der warmen Jahreszeit über Heizstab mit Strom vom Dach? Oder habe ich irgendwo einen Gedankenknick?


    Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, denn ich bin wirklich nicht tief in der Materie drin und versuche gerade mir überhaupt eine Orientierung zu verschaffen.

  • Heyho,

    nochmal andersherum - ich denke unsere Setups sind recht identisch, wir haben auch eine Luft-Wärmepumpe.

    Wenn ich das Becken tagsüber elektrisch heize (Regelheizer voll aufdrehen und über eine Zeitschaltuhr gesteuert), dann deckt das sehr sehr oft die PV ab. Von den Temperaturen ist das Becken dann über den Tag auch recht stabil. Bei durchkalkulierten 10cent Strom pro kwh... aber wie gesagt - ich heize nicht mehr ständig, weil es nicht nötig ist.


    Welche Wärmepumpe soll es denn werden?

  • Hi Philipp


    Heyho,

    nochmal andersherum - ich denke unsere Setups sind recht identisch, wir haben auch eine Luft-Wärmepumpe.

    Wenn ich das Becken tagsüber elektrisch heize (Regelheizer voll aufdrehen und über eine Zeitschaltuhr gesteuert), dann deckt das sehr sehr oft die PV ab. Von den Temperaturen ist das Becken dann über den Tag auch recht stabil...

    es stimmt, die Ausgangslage wird wohl bei uns ähnlich aussehen.


    Ich fahre jetzt das Becken mit 27° in der kalten Jahreszeit, sonst 28° bei 1030 Liter Brutto. Die Stromrechnung sieht dem entsprechend aus ;(

    Nun soll das Wasservolumen um mehr als 50% steigen || ...


    Hast du die PV-Anlage ohne Speicher? Denn das könnte evtl. auch ein Weg sein - durchgehend mit dem Strom vom Dach arbeiten. Kostet aber weitere 10 Mille.


    ...Bei durchkalkulierten 10cent Strom pro kwh...

    wie kommst du auf 10 Cent? :/


    ...

    Welche Wärmepumpe soll es denn werden?

    im Vertrag haben wir die Vaillant.

  • Hi Sven,

    ein paar Maßnahmen kannst du ja noch ergreifen, um den Energieverbrauch zu optimieren.

    Unsere PV hat keinen Speicher.

    Mit Speicher kann man bessere Autarkie erreichen aber andersherum hab ich da schon recht gute Werte und würde eher eine größere PV bauen, als einen Speicher nachzurüsten.

    Der Speicher rettet auch an trüben Tagen im Winter nix. 10kwh sind da ja schnell aufgezehrt. Mein Speicher hat gerade vier Räder bekommen :)

    Bei PV hat man seit diesem Jahr die Möglichkeit auf bis zu 30kwpeak zu bauen, ohne EE-Umlage abzuführen. Das ist serh interessant. Die PV-Anlagen sind zudem recht erschwinglich geworden.

    Je größer die Anlage, desto leichter kannst du tags den Hausverbrauch abdecken.

    Alles Weitere können wir auch so mal besprechen, wenn du magst.

    Schönes Wochenende!

  • Moin Swen,

    das stimmt wohl. Aber einerseits armotisiert sich dann die Anlage deutlich später, andererseits ist man eh nicht komplett autark. Da wäre ich Befürworter einer großen Anlage, da wäre mehr gewonnen - auch weil mehr Storm durch erneuerbare Energien produziert wird. Die Rendite ist zudem ziemlich bescheiden mit Speicher. Aber das war für mich nicht der ausschlaggebende Grund. Vielmehr das Ende des Budgets - leider :)

    Wenn ein 50kwh Auto 20.000€ kostet, ein 10kwh PV-Speicher 8.000€, dann ist ja klar was die sinnvoller Vorgehensweise ist - sollte man die Emobilität als Möglichkeit erwägen.


    Ich schweife leicht ab:

    Meine Anfrage nach einem größeren Pufferspeicher für Warmwasser, hatte sich direkt mit dem Angebot erledigt. Nachträglich hätte ich auch mit dem Platzverlust im HWR nicht leben können. Wir haben 235l in unserer Stiebel Eltron. Das reicht wie gesagt nicht für WW und sollte der Speicher leer sein, dann ist die Logik der Heizung, dass der 2kw Heizstab anspringt. Dann soll doch lieber der Durchlauferhitzer laufen und ein Familienmitglied bekommt noch warmes Wasser ab.

  • Guten Morgen zusammen :-)/~


    ich habe umdisponiert und dabei ist der Speicher (vorübergehend) der Erdwärmebohrung zum Opfer gefallen.


    Deshalb kriegt das Becken einen eigenen Heizkreislauf. Ich hoffe dass damit ich das Becken doch ordentlich beheizt bekomme. Ich bin gespannt...


    Viele Grüße,